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Fanfiction

Prophets quote Destiny - Dumbledores Plan

von serotina

Noch bevor die erste Unterrichtsstunde an diesem Morgen begann, rannte Hermione die Treppen zum Kerker hinab. Ihre Beine kannten nur ein Ziel, ohne weiter darüber nachzudenken, klopfte sie auch schon an seine Tür. Nein, sie zertrümmerte beinahe das unnachgiebige Holz vor ihr, wodurch ihre Hand mehr Schaden nahm, als dass die Tür auch nur einen Kratzer abbekam.

Als sich hinter der Tür immer noch nichts regte, atmete Hermione einmal tief durch und nahm ihren Zauberstab zu Hand. Ein gemurmelter Alhomora später und die Tür krachte in einzelnen Splittern gegen die kahle Steinwand. Den Blick auf einen äußerst zufrieden dreinschauenden Severus freigebend, der sich nun mit einer sehr wütenden Hermione konfrontiert sah.

„Könntest du mir bitte erklären, warum du mir nicht aufgemacht hast?“ fragte Hermione mit zusammengebissenen Zähnen.

„Würdest du mir die Ehre erweisen, mir zu erklären, warum ich keine Tür mehr habe?“ erwiderte er in einem seiner Lieblings süffisantesten Töne.

„Sie war mir im Weg, um genau zu sein und nun bist du derjenige der mir eine Antwort schuldig ist.“

„Ich wollte ausprobieren, ob du endlich wieder zu deinem Zauberstab greifst. Du denkst doch nicht, dass mir dein kleiner Magiestreik entgangen ist, oder?“

Ohne auf seine Frage zu antworten verschränkte Hermione die Arme vor ihrer Brust.

„Und ich muss mir selbst gratulieren, wenn ich richtig in der Annahme gehe, sollte ein einfacher Alohomora, weder meine Schutzzauber aufheben, noch das zu öffnende Schloss in Schutt und Asche legen. Ich gratuliere dir, du hast es geschafft eine Zauberformel mit deiner Magie zu verbinden.“

Seit Samstagabend hatte sie sich gefragt, wie wohl ihre nächste Begegnung nach dem Kuss sein würde, nun war sie einfach so in sein Büro gestürmt, dass sie den peinlichen Moment anscheinend übersprungen hatten und einfach zur Tagesordnung übergegangen waren.

„Schön für die Magie, wir haben aber größere Probleme.“ fauchte Hermione ihn an.

Da seine Neugierde nun endgültig die Oberhand gewonnen hatte, beugte er sich leicht nach vorne, um ihr zu signalisieren, dass er ganz Ohr sei.

„Hast du den Artikel im Tagespropheten gelesen?“ fragte Hermione.

„Nein, dass musste ich auch nicht, ich hab die Berichte aus erster Hand gehört.“ antwortete Severus etwas säuerlich, die Erinnerungen an den gestrigen Abend verdrängend.

Erst jetzt fiel Hermione auf, dass er seinen linken Arm mit seiner rechten Hand etwas stützte. Durch seine Verletzung geriet Hermione einige Augenblicke aus dem Konzept, bevor sie ihren roten Faden wieder fand.

„Bestärkt durch die Prophezeiungen und verärgert durch deinen Eliteclub, will unser Auserwählter nun selbst handeln und ich würde dich bitten, Dumbledore schnellst möglich zu informieren, bevor Harry noch etwas passiert.“

„Erstens ist es nicht mein Eliteclub und zweitens meinst du wohl eher ich sollte zu Dumbledore gehen, bevor Potter etwas Dummes anstellt, oder?“ erwiderte er leicht gekränkt.

„Oder so.“ gab Hermione klein bei, kopfschüttelnd versuchte sie ihren Ärger über ihn der Realität anzupassen und schaffte es ihm entschuldigend anzulächeln.

Mit einem Kopfnicken akzeptierte Severus ihre Entschuldigung und rauschte mit wehendem Umhang an ihr vorbei.

„Wo willst du hin?“ rief Hermione ihm hinterher.

„Zu Dumbledore und reparier meine Tür!“

* * *

Es gab Tage an denen sah Albus seinem Alter entsprechend aus, dies war anscheinend einer dieser Tage. Auf seinem Schreibtisch fand Severus den zusammengeknüllten Artikel des Tagesproheten, daneben befand sich ein halbvolles Glas Whiskey.

„Wie lief es gestern, mein Junge?“ fragte Albus in einem abwesenden Tonfall.

„Leider wurde ich erst zur Feier nach den Anschlägen hinzugerufen, wahrscheinlich war es als eine Art Machtdemonstration vom Dunklen Lord geplant, zu zeigen, dass ich dir als dein Spion recht wenig nutze, wenn er es nicht will.“

„In der Tat.“

„Konntet ihr einige Familien retten?“

„Nein, wir kamen zu spät. Viel zu spät.“

Vor Wut ballte Severus die Hände zusammen, er hasste es, wenn er manche Dinge nicht verhindern konnte, egal wie tief er sich in die Reihen des Dunklen Lords hinein gearbeitet hatte.

„Ich habe noch weitere schlechte Nachrichten zu berichten.“ fing Severus das Gespräch an, weswegen er ihn zu so einer frühen Stunde heimgesucht hatte. Albus müde Augen baten beinahe darum, dass Severus schweigen sollte. Doch beide wussten, dass das nicht passieren würde.

„Potter will auf eigene Faust handeln und ich befürchte es wäre zu diesem Zeitpunkt äußerst unklug, ihn unbeobachtet seine Wege gehen zu lassen.“

„Woher?“ fragte Albus.

„Miss Granger war so nett mich über den Vorfall beim Frühstück zu unterrichten.“ antwortete Severus knapp.

„Ich verstehe, nun denn, es sieht so aus, als müsste ich mir etwas einfallen lassen um unseren Schützling erstmal im Schloss zu behalten.“

„In der Tat.“

Mit dem Hinweis auf seine erste Unterrichtsstunde, verließ Severus das Büro des Schulleiters, der wahrscheinlich gerade dabei war, einen seiner berüchtigten Pläne zu schmieden.

* * *

Den ganzen Tag über beobachtete Hermione mit wachsender Besorgnis ihren besten Freund, selbst der Streit zwischen ihr und Ron war zur Zeit vergessen, denn beide hörten ihm in den Unterrichtspausen, wie auch in Geschichte der Zauberei unentwegt zu, wie er in allen möglichen Farben seine neuen Pläne schilderte. Ron war von der ersten Sekunde von jedem ihm dargebotenen Plan Feuer und Flamme und Hermione schlüpfte in die Rolle der Spielverderberin.

Es kümmerte Harry nicht einmal, als er bemerkte, dass sein geliebtes, wie äußerst hilfreiches Zaubertrankbuch verschwunden war. Er dachte nur noch an seine Aufgabe und wie er so schnell wie möglich handeln könnte. Während des Mittagessens schrieb er einen Brief an Sirius, inmitten des Abendmahls überlegte er die Schule abzubrechen um sich vollends auf die Suche nach den Horkruxen und der Vernichtung Voldemorts konzentrieren zu können.

Nach seiner Übungsstunde, fünf Minuten vor Sperrstunde, betrat er blass den Gemeinschaftsraum und bedeutete Ron und Hermione stumm ihm zu folgen.

Ein Muffliato später, saßen die drei auf Harrys Bett und sahen ihn an.

„Dumbledore hat irgendwie von meinem Plan erfahren.“
Ron riss die Augen auf, während Hermione beinahe schuldbewusst ihren Blick senkte.

„Er meinte es sei noch zu früh, aber wenn ich unbedingt wolle, sollte ich ihm vorher beweisen, dass ich so weit sei und Marvolos Ring zerstören.“

Rons Augen wurden immer größer und nun gesellte sich auch Hermione zu seinem schockierten Blick hinzu.

„Das kann er nicht machen.“ flüsterte Hermione.

„Er kann. Morgen soll ich nach dem Abendessen in sein Büro kommen, er wird alles entsprechende vorbereiten.“ schluckte Harry.

Von seiner Selbstüberschätzung der letzten Tage war nicht mehr viel übrig geblieben, was Hermione hoffen ließ, dass Harry bei Dumbledore einen Rückzieher gemacht hatte.

„Ich werde es tun.“ Mit diesem Satz zerstörte Harry all ihre Hoffnungen. Wenn es ihm nicht gelingen würde, dann würde er wahrscheinlich nicht einmal mehr den Mut finden, sich einem Gnom entgegenzustellen.

„Harry.“

„Hermione, ich habe meine Entscheidung schon längst getroffen, wenn es nötig ist, dass dieser Krieg so schnell wie möglich beendet wird, dann werde ich es tun. Schlimmer als der Kampf mit dem Basilisken kann es nun wirklich nicht sein.“, scherzte Harry.

Als Harry Hermione zu Tür begleitete, versuchte sie seinen Blick einzufangen, um noch einmal mit ihm zu reden, ihn umzustimmen.

„Harry.“ versuchte sie es noch einmal.

„Wenn ich ehrlich bin, hab ich ganz schöne Angst, aber das ist normal, oder?“

Mit einer plötzlichen Umarmung verabschiedete sich Hermione und trat verwirrt in den Gang. Sie hatte absolut keine Ahnung, was sie jetzt tun sollte.

* * *

„Er soll was?“ fragte Severus noch einmal nach.

„Er soll einen Horkrux zerstören, wenn er dies schafft, dann hört sich Dumbledore Harrys Plan an und wird ihm in seinem Vorhaben unterstützen.“ erklärte Hermione es Severus nun schon zum zweiten Mal an diesem Nachmittag , langsam lief ihr die Zeit davon, da schon in etwa einer halben Stunde das Abendessen im Schloss beginnen würde. Eigentlich wollte sie schon viel früher mit ihm reden, hatte ihm am Morgen vor dem Unterricht aber nicht auffinden können.

„Doch nicht etwa den Ring der Gaunts, den Ring, den selbst Dumbledore mit all seiner Anstrengung nicht zerstören konnte?“

„Doch genau diesen. Was bezweckt Dumbledore bloß damit?“

„Entweder denkt er wirklich, dass der Junge es kann oder er will sein Selbstvertrauen bis zu dem Punkt herunterputzen, dass sich Potter noch nicht einmal mehr bis zum Rande des Verbotenen Waldes traut.“ antwortete Severus, als wäre dies momentan das einleuchtendste an diesem ganzen Chaos.

„Was im gleichen Atemzug bedeuten würde, dass Dumbledore nie dachte, dass Harry der Auserwählte ist, wenn er von vorn herein von seinem Scheitern ausgeht.“ sprach Hermione endlich ihre Zweifel an.

„Wir wissen nicht genau wie ein Horkrux zerstört werden kann, vielleicht kannst auch du sie nicht zerstören, weswegen Dumbledores Motiv in dieser Angelegenheit wohl für immer ein Geheimnis bleiben wird.“ antwortete Severus, während er unruhig durch seine Gemächer streifte. Mit diesem Schachzug von Albus hätte er nicht gerechnet, er hätte gedacht, dass er Potter einen Vortrag über Pflichten und den richtigen Zeitpunkt halten würde. Vielleicht hätte er noch die verstorbene Elternkarte gezogen, aber dies, kam nun wirklich überraschend.

„Was machen wir jetzt?“ fragte Hermione, nachdem sie einige Minuten Severus dabei beobachtet hatte, wie er knietiefe Kreise in seinen Teppich lief.

„Uns sind die Hände gebunden. Wir müssen wohl oder übel abwarten was passiert, obwohl ich nicht weiß, was schlimmer wäre, wenn Potter den Horkrux zerstören kann oder wenn es ihm misslingen sollte.“

„Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er ihn zerstören kann?“ fragte Hermione.

„Minimal, nicht höher als eine Staubschicht auf der Nullprozentgrenze.“

Hermione wusste nicht, ob es genau diese Worte waren, die eine wahre Glühbirnenparty in ihrem Kopf ausgelöst hatte. Nervös schritt sie durch sein Büro, in Gedanken versunken immer wieder ihre Fingerspitzen aneinander reibend, bis die Luft förmlich anfing zu knistern.

„Ich muss in die Bibliothek.“ Bevor Severus auch nur einen Mucks rausbekam, war sie auch schon in die Tiefen der Kerker verschwunden. Quer durch das gesamte Schloss rennend, schaffte sie es innerhalb von fünf Minuten ihr Zimmer zu erreichen. Eine neue Rekordzeit.

Außer Atem kramte sie in ihrem kleinen Vorratsschränkchen, nach einer kleinen verkorkten Phiole. Aufpäppelungstränke, sowie Antikatertränke schob sie beiseite, bis sie endlich die richtige Flasche in ihren Händen hielt.

Noch einmal ging sie ihren gefassten Plan Schritt für Schritt durch. Zufrieden, griff Hermione nach ihrem Zauberstab und verwandelte ihre Kleidung in eine zweckdienlichere Richtung, bevor sie den Korken zog und den gesamten Inhalt der Phiole austrank.

* * * * * *

Wie hat es euch gefallen?

Vielen Dank an meine Beta eule20 und an die fleißigen Kommentarschreiber *ihr seit klasse!*

Draco*Ginny: ich freu mich über jedes Kommentar^^, aber vorallem freu ich mich wenn Leute die Story lesen und sie ihnen gefällt^^. Ja Severus war schon etwas eifersüchtig^^und Cormac hatte er in den Tagen eine Menge Angst eingejagt, schließlich hatte er ja pausenlos überlegt, welches Gift man am wenigsten mit ihm in Verbindung bringen würde^^. Und Dumbledore und Harry ... ja .... das wird noch was *g*

NicoleSnape: danke^^, das mit dem Harry und seine Dummheiten, da kann ich leider nichts garantieren. Was Dumbledore gedenkt zu tun, wurden wir eben Zeugen und was Hermione tun wird ... das erfahren wir demnächst. Und Severus unser Meisterspion erfährt es als letzter ...

nächstes Kapitel: Marvolos Ring ...

eure Seri


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