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Fanfiction

Prophets quote Destiny - Ohne Gnade Teil 3

von serotina

Vielen lieben Dank an meine Beta Eule20! Und allen viel Spaß beim lesen!


* * *


Zu der späten Stunde, weit nach Mitternacht, sah der Himmel am schönsten aus. Es war eine dunkle Nacht, nur die Sterne am Firmament leuchteten beständig weiter, der Mond indes hatte sich für diese Nacht zurückgezogen. Es war seine Zeit. Die Magie aus der Umgebung ziehend, bestieg er barfuß den kleinen sandigen Hügel, inmitten des Kreises seiner knienden Todesser. Der tiefschwarze Wald lag vor seinen Füßen, genau wie das zitternde Häufchen Elend, welches seinen endgültigen Triumph über das Gute besiegeln würde.

All dies hatte er nur einer einzigen Person zu verdanken, jemanden der vor kurzem, zwei Jahre waren seitdem vergangen, in Ungnade gefallen war. Doch nun war er wie ein Phönix aus der Asche gestiegen. Lucius Malfoy, mit Stolz geschwellter Brust, stand er aufrecht zwischen seinesgleichen, die Maske in seiner Hand haltend, damit auch jeder den Triumph in seinen Augen bewundern konnte.

Doch der Dunkle Lord streifte ihn nur mit seinem Blick. Ehre wem Ehre gebührt, Lucius hatte seine Belohnung erhalten, er hatte noch nie viel davon gehalten seine Kriecher zu feiern. Lieber verbrachte er seine Zeit damit die Stümper unter ihnen zu quälen und einer war in dieser Nacht ein besonderer Dorn in seinem Auge. Severus Snape, sein Spion, sein so unfähiger Spion. Er war mehr als nur enttäuscht, er war erzürnt und genau das würde er heute auch noch zu spüren bekommen.

Von drei, etwas in die Länge gezogenen Crucios, konnte er sich kaum noch in der kriechenden Position halten. Vorfreude durchflutete seinen Geist, wenn er daran dachte, diesen impertinent stolzen Zauberer heute noch zu Boden fallen zu sehen.

Doch jetzt gab es etwas wichtigeres zu tun, als Rache an einem einzelnen zu nehmen. Mit einem gequälten Aufschrei reckte er seinen Zauberstab in die Luft, ließ ihn langsam mit der Spitze kreisen, bis kleine Funken hinausstoben, die über ihnen eine Kuppel aus glitzernden Sternen bildeten. Er hatte ein Denkarium aus dem Himmel erschaffen und Severus letzte Hoffnung verschwand ins Nichts.

* * *

Es hatte schon leicht gedämmert, als Severus sich endlich auf den Weg machen konnte, der kalte Dezemberwind zerrte an seinem Umhang, als er den kleinen Zaun erreichte. Mit einem Sprung hatte er die Appariergrenze überwunden und noch bevor er den Boden auf der anderen Seite mit seinen Füßen berührte, war er auch schon verschwunden.

Zu diesem Zeitpunkt hatte er noch die leiseste Hoffnung gehabt, dass sich alles noch zum Guten wenden würde. Jedenfalls im Rahmen der herrschenden Umstände.
Diese winzig kleine Hoffnung zerschlug sich, als er im Schatten verborgen, im beinahe menschenleeren Manor von Malfoy stand. Bis auf Narzissa, die ihre Migräne leicht bekleidet auf ihrer Couch ausgestreckt, kurierte, waren nur noch wuselnde Hauselfen anwesend. Der Eisbeutel, welcher auf ihrer Stirn lag, war schon zu Hälfte geschmolzen, es sah also nicht so aus, als hätte er Lucius knapp verpasst.

Severus hatte keinen blassen Schimmer, wo Lucius sein könnte, geschweige denn, wo Trelawney sich momentan aufhielt. Die hauseigenen Kellerverliese waren leer und verwaist. Er konnte noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, ob Trelawney überhaupt hier gewesen war.
Aus Mangel an weiteren Alternativen, zog Severus seinen Zauberstab, drückte das kühle Holz gegen die schwarzen Linien des Dunklen Mals und verschwand mit geschlossenen Augen ins Nirgendwo. Er hasste es, wenn er keinen vernünftigen Plan hatte, er hasste es wenn er den Dunklen Lord gegenübertrat und definitiv im Nachteil war. Er hasste diese Person aus den tiefsten seines Herzens.

Er wusste nicht was vorher da war, der Schmerz in seinem Körper oder der staubige Boden unter seinen Füßen. Voldemort war anscheinend schon informiert, wenn jetzt schon rangniedere Todesser ihn verfluchen durften. Sein Hand krampfte sich um seinen Zauberstab, während er mit zusammengekniffenen Augen versuchte seinen Angreifer zu erkennen und sich gleichzeitig auf den Beinen zu halten.

„Bitrod!“ bellte Severus als er den Jungspunt erkannt hatte, der vor lauter Überraschung seiner Zauberstab fallen ließ und Severus somit unfreiwillig von seinem Crucio erlöste. Das Stück Holz fiel klappernd zu Boden und die Hand des Jungen zitterte noch immer.

Eigentlich, so dachte Severus in ähnlichen Momenten, wie diesem, konnte er stolz auf seine Schüler sein, zumindest zuckten wenige so schreckhaft zusammen, wie ein abgebrühter Todesser in Spe.

Sich an den kalten Steinwänden abstützend, krächzte er: „Bringt mich zum Dunklen Lord, sofort!“ ,Ich will mir eine weitere Runde Crucio genehmigen.‘

Stumm wurde Severus durch die düsteren Gänge geleitet und vor dem dreckigen Umhangsaum seines Herrn und Meister, auf die Knie gezwungen.

„Severus, Severus.“ Das obligatorische Kopfgetätschel unterblieb diese Nacht. „Muss ich dir mitteilen, wie enttäuscht ich gerade von dir bin? Muss ich dir meine Verwunderung erläutern, als ich bemerkte, das mein treuer Spion innerhalb Hogwarts, nicht in der Lage ist, eine simple Lösung zu erkennen, wenn sie Tag ein Tag aus vor ihm sitzt und ihn mit ihrer penetranten Art und Weise, so sehr auf die Nerven geht, dass es einfach schier unmöglich ist, sie zu ignorieren.“

Zusammenfassend hatte es der Dunkle Lord recht gut auf den Punkt gebracht und dabei ahnte er nicht, wie sehr Severus seinen eigenen Fauxpas bereute. Natürlich war ihm diese Gefahr bewusst gewesen. Doch hatte er damals, gleich wenige Tage nach der Prophezeiung ihren Geist danach abgesucht und war immer wieder auf ein undurchdringliches Knäuel von Lebenszeit gestoßen, welches sich gegen jedwede Betrachtung sperrte.

Den einzigen Denkfehler, den er damals gemacht hatte, war nicht zu bedenken, dass seine Fähigkeiten als Legilimentiker durchaus noch ausbaufähig waren und die quälende aller Fragen zu dieser Stunde war, ob er es heute schaffen würde, dieses Knäuel zu entwirren? Wenn ja, so könnte der Dunkle Lord ebenfalls erfolgreich sein. Trotz Irrsinn und Welteroberungssyndrom, war er dennoch einer der mächtigsten Zauberer, der je auf Großbritanniens Boden gewandelt war.

* * *

Die Sekunde der Wahrheit, wenn man es so nennen wollte, war gekommen. Mit seinem langgliedrigen, beinahe zerbrechlich wirkenden Zeigefinger hob er das von Tränen benetzte Gesicht leicht an, bis er mit seinen roten Augen die ihren traf und tief in ihre Seele versank.

Trelawney gab dabei ein gurgelndes Geräusch von sich, bevor ihre Pupillen sich nach innen drehten.

Augenblicke zogen sich für Severus, wie qualvolle Stunden in die Länge, noch war am Firmament nichts zu erkennen. Noch war seine Hoffnung existent. Doch ein triumphierendes Keuchen von Voldemort, zerschmetterte Severus Hoffnungen, wie einen Spiegel, der in tausend Teile zerbarst. Nur hatte er das dumpfe Gefühl, dass die Konsequenzen weit aus tragischer sein würden, als mit sieben Jahre Pech zu leben.

Ein unverständliches Flüstern drang zwischen die Lippen des Dunklen Lords, als er das Erinnerungsfragment an den Himmel warf, sodass jeder einzelne dem Spektakel beiwohnen durfte.

Alles war gestochen scharf zu erkennen, jedes Detail soweit ausgearbeitet, dass man meinen könnte, es hätte sich erst gestern zugetragen und Trelawneys Stimme war noch bis in den letzten Winkel der Lichtung hervorragend zu verstehen.

Während der kleinen Vorführung ihres Meisters, sorgten zwei seiner persönlichen Lakaien, für ein kleines extra Unterhaltungsprogramm für Severus. Welcher abwechselnd Fäuste und Flüche einstecken musste und nur noch mit Müh und Not seine Aufmerksamkeit auf Sybill fokussieren konnte.

Wenn er es schon nicht verhindern konnte, so würde er wenigstens das Geschehen in all seinen Einzelheiten wiedergeben können.

Sein Blick schweifte über die anderen im Kreis stehenden Todesser, die meisten Blicke waren von einem wilden Entzücken geprägt. Bellatrix sah aus, als wäre ihr größter Traum soeben wahr geworden. Lucius konzentrierte sich einzig und allein auf seinen eigenen kleinen Triumph und belächelte den fast am Boden liegenden Severus.

Die Erinnerung nahm ein jähes Ende und Severus schloss für einen kurzen Moment seine Augen, hoffend und betend. Wenn er nun zufrieden wäre, wäre noch nicht alles verloren.

Merlin anbettelnd, dass er nicht noch nach weiteren Erinnerungen suchen würde, die eine ähnlich unzugängliche Struktur aufwiesen, öffnete er wieder seine Augen und hoffte in dieser Nacht zum zweiten Mal vergebens.

Denn wieder beugte sich der Dunkle Lord tief hinab, seine Augen leuchteten gierig in seinem fahlen Gesicht, als er wieder in ihre Seele eintauchte. Diese durchsuchte und verwüstete, bis Trelawney endgültig ihr Bewusstsein verlor.

Es dauerte beinahe fünf Minuten bis er sich dieses Mal wieder erhob und kichernd seinen Zauberstab in die Luft reckte. Severus war sich sicher, den Dunklen Lord niemals, wie ein verrücktes 14 jähriges Schulmädchen kichern gehört zu haben.

Doch sie mussten alle nicht lange auf eine Antwort warten, denn auch hier zeichnete sich die Lösung des Rätsels im Sternenhimmel ab.

Wieder sah man Trelawney im Mittelpunkt des Geschehen, doch dieses mal befand sie sich in ihrem pastellfarbenen Turmzimmer, anstatt im schäbigen Eberkopf. Sie war auch ein bisschen älter geworden, obwohl sich die fünf Jahre eher in einer gelernten Selbstsicherheit niederschlugen, als an ihrem beinahe unveränderten Äußeren.

Fröstelnd zog sie ihren Umhang enger um die Schultern, obwohl Severus hätte schwören können, dass es ein warmer Tag Ende August, gewesen sein musste. Mit wippenden Schritten ging sie auf die gestapelten Kristallkugeln zu, die sich in einer Ecke befanden. Kurz vor ihrem Ziel, wurde Trelawney von einem Klopfen an der Tür abgelenkt. Vor Schreck stieß sie an eine der untersten Kristallkugeln, die klirrend zu Bruch ging. Den Bruchteil einer Sekunde folgten auch die anderen Kugeln ihrem Beispiel und ergossen sich auf den harten Steinboden, wo sie in tausend Scherben zersprangen.

Einige Todesser lachten verhalten, als wäre diese Show eine lächerliche Sitcom.

Geistesabwesend schaute Trelawney zu ihren Füßen, erschreckte sich beim wiederholten Klopfen noch einmal und schritt, den riesigen Scherbenhaufen erst einmal vergessend, zur Tür um dem unerwarteten Gast Eintritt zu gewähren.

Einen Moment später betrat auch schon Albus Dumbledore die Szenerie, in einem schillernd blauen Gewand, welches stark mit den vorherrschenden Farben in ihrem Turmzimmer, im Kontrast stand.

Severus bereitete sich auf das nun unausweichliche vor, als er auch schon sah, wie die nächste Kristallkugel ihr Ende fand und er hörte, wie Trelawneys Stimme ein paar Oktaven tiefer klang. In Gedanken sprach er die Worte mit, bis plötzlich ein weiterer Crucio durch seinen Körper schwappte und die Welle des neuen Schmerzes, ihn für eine kurze Weile seines Bewusstseins raubte.

Als er wieder zu sich kam, war der Zauber verflogen. Trelawney lag bewusstlos zu den Füßen des Dunklen Lords, welcher ohne großen Aufhebens, über sie hinweg stieg und sich lachend der Menge zuwandte, welche ihm erstarrt entgegenblickte. Mit so etwas hatte keiner von ihnen gerechnet und die zweite Prophezeiung jagte einigen von ihnen gehörige Angst ein. Um so irritierter waren sie, als sie die blendende Laune ihres Meisters registrierten.

„Der alte Narr! Was für ein alter Narr er doch ist!“ schrie Voldemort in die Nacht hinaus und sein Lachen wollte kein Ende nehmen. „Er denkt doch wahrhaftig, dass Potter derjenige welche ist und doch ist ihm nach all den Jahren nie aufgefallen, dass er nicht einen Funken starke Magie besitzt. So verblendet ist er in seinem Wahn !“

Die Todesser jubelten ihm nun zu, angesteckt von seinem Wahnsinn, badeten sie in euphorischer Zuversicht.

Am liebsten hätte Severus seinen Kopf mehrfach auf den Boden geschlagen, wenn er bedachte, wie klar und unvoreingenommen der Dunkle Lord Situationen interpretierte, wozu Albus in diesem besonderen Falle, nie richtig in der Lage gewesen war. Frustriert ließ er seinen Kopf sinken und sah im Augenwinkel ein Bild, dass nicht zum Rest passte. Während alle Gesichter dem Dunklen Lord zugewandt waren, blickte ein Augenpaar abwesend ins taufrische Gras. Versteckt hinter zwei bulligen Todessern verbarg sie sich, doch Severus hatte sie trotzdem entdeckt. Noch vor wenigen Augenblicken, hätte man ihren Ausdruck eher als übertrieben wahnsinnig beschrieben, doch nun war die extrovertierte Hexe, vollkommen in sich gekehrt.

Severus hatte kaum noch Kraft um sich aufrecht zu halten und doch musste er unbedingt in Erfahrung bringen, was gerade in Bellatrix Kopf vorging. Auch wenn er einige Meter von ihr entfernt war, versuchte er es dennoch, sich auf ihren leeren Blick zu konzentrieren und tauchte bald darauf in ihre schwarze Seele hinab.

Sich langsam fortbewegend streifte er nur ihre momentanen Gedanken und Gefühle, die mit Bildern aus ihrer Vergangenheit ausstaffiert waren. Dunkle steinerne Gänge, Schulbänke und rauschende Feste, ein arroganter, blonder Tanzpartner, an den sie ihr Herz verlor. Ein Bild von Albus, ein besiegelnder Händedruck, ein verzweifelter Aufschrei, als sie an einen Baum gefesselt wurde .

Mit letzter Kraft schaffte es Severus noch aus ihren Gedanken herauszukommen, bevor die Gefahr der Entdeckung zu groß wurde. Nun war er es, in dessen Kopf die Gedanken kreisten. Um einer gewissen Einordnung der Bilder in einen wirklichen Kontext bemüht, verschob er die quälenden Fragen, nach dem wie, was, warum auf später und lenkte seine Konzentration wieder auf das Geschehen direkt vor seinen Augen.

Das Gesicht des Dunklen Lords, glich nun wieder einer Fratze von verrücktem Fanatismus. „Ihr habt es gehört! Ihr alle! Dort draußen lauert eine unbändige Gefahr, die es auszuschalten gilt! Geht und findet meine Nemesis!“ brüllte Voldemort über die Lichtung. Bei diesen Worten lief ein aufdringlicher Schauer über Severus Haut.

Nach und nach apparierten alle ins Nirgendwo, bis nur noch drei Leute sich auf der Lichtung befanden. Die bewusstlose Trelawney, Severus auf dessen Körper eine Apparationssperre lag und der Dunkle Lord, der mittlerweile direkt vor ihm stand, milde lächelnd auf Severus herunterblickend. „Ich hoffe dir hat unsere kleine Vorführung gefallen ... Vielleicht sogar inspiriert zu größeren Taten. Wird man unseren nächsten Erfolg auf dein Konto verbuchen können? ... Severus?“

Er versuchte leicht zu nicken, doch sein Körper bewegte sich nicht, erstarrt kniete er vor dem Dunklen Lord und blickte in die tiefroten Augen seines verrückten Gegenübers. Manchmal kam ihm die Realität seltsam unwirklich vor.

Mit einer an Selbstverständlichkeit grenzenden Geste, erhob Voldemort seinen Zauberstab und benutzte einen von Severus selbst erfundenen Flüchen um ihn zu bestrafen.

Severus Blut sickerte unaufhörlich in den sandigen Boden und färbte das grüne Gras leuchtend rot. Der Dunkle Lord hatte vor ein paar Minuten die Lichtung mit Trelawney verlassen, in seinen letzten Worten hatte er nicht den leisesten Zweifel gelassen, dass er von ihm erwartete, ihm den Auserwählten zu bringen . Severus Hand zitterte als er den Gegenfluch zum Sectumsempera flüsterte, den nur er kannte, doch er war schon zu sehr geschwächt, als dass der Fluch sein volle Wirkung hätte entfalten können.

Seine letzten Gedanken drehten sich um Hermione, er dürfte sie nicht alleine lassen, er musste sie beschützen. Es gab soviel, wovor er Hermione beschützen musste.

* * *

Kurz nach Mitternacht erschien Audrey im Westflügel, dem Korridor, wo sich auch die treuen Wasserspeier befanden. Im fahlen Kerzenschein schritt sie den Teppich auf und ab. Verlangte trotzig nach Einlass und wurde bitterlich enttäuscht. Sie kannte alle Passwörter, ihre Magie kannte keine Appariergrenzen und doch war sie die einzige Elfe auf der Welt, die keinen Zutritt zu Albus Gemächern hatte.

Mit gesenktem Kopf stand sie im Korridor, drängte die Tränen aus ihren Augen zurück, bevor auch nur eine Träne ihre Wangen hinunter kullern konnte. Wut und Verzweiflung kämpften in ihrem Inneren um die Vorherrschaft. Trotzig trat sie mit ihrem kleinen Fuß gegen den Sockel des linken Wasserspeiers, bevor sie den Rückweg zu Severus Gemächern antrat.

So leicht würde sie nicht aufgeben.


* * *

NicoleSnape: Hermione hatte dieses Kapitel noch eine kleine Verschnaufspause^^ und momentan haben es unsere beiden Helden ein wenig schwer ...


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