
Liebe Leute :D
Es tut mir echt unheimlich Leid, dass das sowas von lange gedauert hat!
Als erstes war ich zehn Tage in Bordeaux, dann fünf Tage im Kloster, weil ich bald gefirmt werde und danach hatte ich eine Woche Verwandtenbesuch aus Amerika!
Wie schon gesagt, es war alles etwas stressig, aber jetzt habe ich wieder mehr Zeit! Aber trotzem will ich euch sagen, dass ich einfach nicht der Typ bin, der es schafft, jede Woche ein gutes Chap on zu bringen!
Also auch, wenn ich mal en Monat oder länger nichts mache, heißt das nicht, dass ich die FF aufgegeben habe!
Als nächstes möchte ich mich bei meinen zehn Abbonnenten fürs abbonieren badanken! Schreibt doch mal einen Kommi, ansonsten hoffe ich, dass es euch gefällt.
Fünf Kommis für so einen kurzen Prolog find ich auch ne gute Statistik :D
@Nastija84: Es war auch meine Absicht, dich neugierig zu machen! Du wirst schon noch rausfinden, wie Jsmine soist, davon erfährt man im ersten chap allerdings noch nicht so viel... nur halt ihre Vorgeschichte! Bei mir sind die Potters halt mit den Lestranges verwandt, aber du musst bedenken, dass eigentlich alle alten reinblütigen Familien miteinander verwandt sind! Mit Bellatrix sind sie allerdings nicht blutsverwandt, sie ist bei mir dann eine angeheiratete Cousine von James! Hoffe, du bleibst dabei :D
@MuggellEin:Neugierig schreibt man mit "ie", aber ist ja eigentlich egal! Ich hoffe, das erste chap enttäuscht dich nicht und du bleibst dabei!
@*Watsername*: Jaja, Eifersucht ist schon so eine interessante Sache - solange man nicht selbst betroffen ist :D Aber ich denke, dass es in Sachen lily/James hilft, damit Lily mal einsieht, dass sie etwas von James will!
Freut mich, dass dir der Prolog so gefallen hat! Hoffentlich gibt es keinen Leistungsabsturz meinerseits beim ersten Chap :D
@Janny:Danke fürs Kommentieren! Schön, dass dir de Prolog gefallen hat und ich hoffe, du bleibst mir beim Lesen auch nach dem ersten chap erhalten :D
@Draco<3:Ja, neugierig machen war auch meine Absicht! Schön, dass es mir offensichtlich gelungen ist! Hoffe, du bleibst dabei :D
Jetzt wünsche ich allen viel Spaß beim ersten chap! Wenns euch gefällt, ihr Kritik loswerden wollt und so weiter, drückt auf den Button "Kommentare lesen oder verfassen" :D
lg zaubererexpertin xD
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Es war Jasmine Lestrange, die Tochter der Schwester von Mrs. Potter. Sie trug einen großen Koffer mit sich. Als ersten fielen Mrs. Potter die vielen Schnittwunden in Jasmines Gesicht auf. Aber ansonsten war sie ziemlich hübsch: Sie hatte blonde, lockige, volumige Haare, die ihr bis zu den Ellenbogen reichten. Ihre Augen waren intensiv blau und ihr Gesicht war eher schmal. Ihre Nase war sehr gerade und das Mädchen hatte volle Lippen. Sie war sehr schlank, aber trotzdem von Körperbau sehr sportlich. Insgesamt hatte Jasmine eine große Ähnlichkeit mit Mrs. Potter – nur war Mrs. Potter um einiges älter, trug ihre Haare kürzer und ihre Augen waren braun.
„Kann ich reinkommen?“, meinte sie ziemlich schüchtern und sah dabei echt hilflos aus.
„Natürlich!“, begrüßte Mrs. Potter das Mädchen. Sie war zwar sehr verwirrt, geschockt und alles Mögliche, aber so, wie Jasmine aussah, konnte Mrs. Potter sie nicht draußen stehen lassen. Jasmine folgte Mrs. Potter mitsamt Koffer ins Wohnzimmer.
„Setz dich doch!“, bot Mrs. Potter an und deutete auch die Couch. Jasmine ging zum Sofa – leicht hinkend – und lies sich dankbar darauf fallen. Mrs. Potter brachte ihr zu Trinken und setzte sich dann ebenfalls.
„Wie kommst du denn hier her? Und was hast du denn gemacht, dass du so aussiehst?!“, fragte Mrs. Potter gleich drauf los.
„Mir hat der Muggelhass zuhause einfach nicht gepasst!“, sagte Jasmine und ihr älteres Ebenbild hörte gespannt zu. „Ich wehre mich schon lange dagegen, deswegen werde ich auch zuhause unterrichtet. So eine Blutsverräterin wie ich in der Familie der Lestranges – eine Katastrophe, wenn das an die Öffentlichkeit gelangen würde! Aber in letzter Zeit wurden meine Eltern immer schlimmer. Und meine Brüder Rodolphus und Rabastan sind jetzt beide Todesser, meine Eltern zwar nicht, aber bei denen würde das auch keinen Unterschied mehr machen – so böse wie die schon sind! Aber sie wollten mich zur Todesserin machen! Ich habe deutlich abgelehnt. Das hat ihnen natürlich überhaupt nicht in den Kram gepasst! Sie sind ausgerastet. Da hab ich dann auch das erste Mal den Cruciatus abgekriegt – Von meinem Vater!“
Mrs. Potter schlug entsetzt die Hände vor den Mund. Dann hatte es das Mädchen ja genauso schlimm wie einst Sirius es einst hatte – nur, dass der die meiste Zeit des Jahres in der Schule und von seiner Familie weg war. Jasmine dagegen war ihnen ständig ausgesetzt.
„… Daher sind auch die tieferen Schnitte!“ Sie deutete auf ein paar besonders schlimm aussehende Wunden. „Die anderen sind, wenn ich mich ihnen mal wieder widersprochen habe oder ihnen nicht gefolgt bin!
Dann, gestern, hat mein Vater angekündigt, dass Voldemort morgen persönlich dafür sorgen würde, dass ich Todesserin werden würde, denn mein Vater hatte ihn gebeten, mich gegen meinen Willen zu Einer zu machen. Da hab ich beschlossen, abzuhauen. Ich hab meine Sachen gepackt und bin heute Morgen durchs Fenster raus. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich ungesehen das Grundstück verlassen konnte. Aber ich habe es geschafft! Und ich habe meine Eltern immer davon reden hören, was für Blutsverräter die Potters, die Familie von der Schwester meiner Mutter, doch seien. Meine Eltern haben auch erwähnt, wo ihr wohnt. Also bin ich hier her appariert!“
Auf diese Geschichte folgte Schweigen im Wohnzimmer. Dann sagte Mrs. Potter: „Es war gut, dass du hergekommen bist! Du darfst selbstverständlich hierbleiben! Und da du schon siebzehn bist, können deine Eltern auch nichts dagegen tun!“
„Danke!“, sagte Jasmine, doch Mrs. Potter winkte ab.
„Wir sollten hier eigentlich gleich ein Flüchtlingslager eröffnen!“, scherzte Mrs. Potter. Daraufhin hob Jasmine fragend die Augenbraue.
„Der beste Freund meines Sohnes Sirius Black ist auch von zuhause abgehauen und wohnt seit zwei Jahren nun hier!“, erklärte Mrs. Potter.
Plötzlich klingelte es an der Tür.
„Das sind dann sicher James und Sirius!“, meinte Mrs. Potter. „Setz dich doch schon mal an den Tisch!“ Mrs. Potter ging zur Tür. Ein bellendes Lachen – eindeutig Sirius – kündigte an, dass es diesmal wirklich die beiden Jungs waren. Also öffnete Mrs. Potter die Tür. Lachend traten James und Sirius ein.
„Hey Mom!“, grüßte James.
„Hallo!“, meinte auch Sirius. Dann leuchteten seine Augen plötzlich.
„Ich rieche Steak!“, meinte er begeistert und flitzte ins Esszimmer. Kopfschüttelnd folgten James und seine Mutter – allerdings gemütlich.
Sirius
Schnell rannte ich ins Esszimmer. Ich hatte nämlich riesigen Hunger (wie immer halt :D) und ich liebe Steak und auch generell Fleisch. Ich wollte mich gerade auf meinen Stammplatz setzten – es gab nur ein Problem: Da saß schon jemand. Ein zugegeben verdammt heißes Mädchen – zumindest soweit ich das von hinten beurteilen konnte. Mit ihr würde ich mich später noch befassen, im Moment war mir das Steak einfach wichtiger. Also sagte ich nur kurz „Hey“, setzte mich neben sie und belud meinen Teller mit allem Erreichbaren. James und Mom, bzw. James‘ Mom (Für mich ist sie mittlerweile meine Mutter, jedenfalls inoffiziell) kamen herein und setzten sich ebenfalls – James sichtlich irritiert von dem Mädchen, soweit ich das während dem Essen (andere nennen es auch vollstopfen) beurteilen konnte.
James
Was machte dieses Mädchen nur hier? Und warum sah sie fast genauso aus wie meine Mom in Kleinformat, bzw. Jungformat (Sie waren ungefähr gleichgroß)? Und warum hatte sie so viele Wunden im Gesicht? Denn ich hatte gerade ihr entstelltes Gesicht entdeckt.
„Hey!“, grüßte ich. Freundlich sein konnte ja nicht schaden. Nachdem sie den Gruß erwidert hatte, wollte ich gerade anfangen, sie auszufragen. Doch meine Mom kam mir zuvor (Manchmal frage ich echt, ob sie Legilimentik gegen mich einsetzt).
„James, Sirius! Das ist Jasmine Lestrange, meine Nichte!“, stellte sie das Mädchen vor. Sirius verschluckte sich an seinem Steak, was bei ihm eigentlich nie vorkam. Ich klopfte ihm, immer noch erschrocken wegen Moms Ankündigung, auf den Rücken. Ich selbst war total verwundert! Das war ja fast so ungewöhnlich, als ob Lily plötzlich mit mir ausgehen würde (Naja, in dem Punkt bin ich mittlerweile halt etwas pessimistisch)! Meine Cousine Jasmine? Hier? Warum? Waren die Lestranges nicht verdammt schwarzmagisch?! Was machte eine von DENEN dann bei uns im Haus?
Doch es gab keine Zeit, um sich weiter darüber aufzuregen, denn in diesem Augenblick wurde die Haustür geöffnet und ein paar Sekunden später trat Dad ins Esszimmer. Er war eigentlich eine ältere Version von mir selbst – nur hatte er saphirblaue Augen und ich haselnussbraune.
„Hallo Leute!“, begrüßte Dad uns etwas erschöpft. „Heute war echt viel los im Min…“
Plötzlich brach er ab, denn sein Blick war auf Jasmine gefallen und er runzelte sie Stirn.
„Bist du Jasmine Lestrange?“, fragte Dad irritiert. Jasmine nickte nur. Dad warf einen fragenden Blick zu Mom, die aber mit den Lippen „später“ formte.
Also ging Dad zu Mom, küsste sie und setzte sich neben sie. Es wurde ein sehr ungemütliches Essen. Niemand redete großartig und wir spähten alle immer wieder zu Jasmine herüber. Bist auf Mom, die dauernd vergeblich versuchte, ein Gespräch in Gang zu setzen.
Als wir alle fertig gegessen hatten ging Mom mit Jasmine hoch, weil sie ihr Schlafzimmer zeigen wollte. Wieso übernachtete das Mädchen? So langsam aber sicher wurde es seltsam – nicht, dass es das vorher noch nicht war, aber eben noch seltsamer.
„Was macht die denn nur hier?“, sprach Sirius aus, was sich alle fragten, gleich, nachdem die Tür zum Flur ins Schloss gefallen war.
„Ich hab keine Ahnung!“, antwortete mein Vater ernst. „Aber Elizabeth wird es wissen!“ Elizabeth ist meine Mom – also Elizabeth Potter.
Sirius und ich erörterten kurz die Frage, aber keiner von uns beiden fand eine plausible Erklärung für das plötzliche Auftauchen meiner Cousine.
Fünf Minuten später kam Mom wieder. Sechs neugierige Augen ruhten auf ihr.
„Jasmine ist von Zuhause abgehauen und ist hierher disappariert!“, begann Mom.
„Wieso sollte sie das tun?“, gab ich meinen Senf dazu.
„Hör mir zu und sei still, dann weißt du es!“, ermahnte Mom mich streng. Ich hatte ja wirklich wirklich coole Eltern, aber manchmal ließen sie dann doch die strengen Langweiler raushängen – wahrscheinlich einfach, um mich zu ärgern.
„Sie hat sich gegen ihre Familie gewehrt, daher auch die Schnitte!“, fuhr Mom fort. „Man hat sie sogar mit dem Cruciatus gefoltert!“ Wie konnte man sowas nur tun. Für mich war es selbstverständlich, dass meine Eltern mich liebten und mir so etwas nie antun würden. Wieder einmal wurde mir klar, dass ich mich mit meinen Eltern wirklich glücklich schätzen konnte.
Mom erzählte weiter: „Dann hat ihr Vater angekündigt, dass Voldemort vorbeikommen würde und sie zur Vernunft bringen würde! Sie haben auch in Erwägung gezogen, sie zwangsweise zur Todesserin zu machen! Deshalb ist sie abgehauen!“
Betretenes Schweigen erfüllte den Raum. Alle bedauerten das Schicksal meiner Cousine, Sirius sah von allen am betrübtesten aus. Vielleicht, weil er sich von uns allem am besten in Jasmine hineinversetzen konnte. Immerhin wurde er von seiner Familie ja auch abgrundtief gehasst!
Kommis?!
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