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Fanfiction

Harry Potter und das Buch des Mondes - Halloween 1981

von MoD366

Es war der Abend von Halloween im Jahre 1981. In den Straßen von Godric's Hollow waren kostümierte Kinder zu sehen, welche an den Haustüren mit Streichdrohungen Süßigkeiten erhaschen wollten. An einem Haus jedoch gingen alle vorbei. Es war, als könnten sie es nicht mal sehen.

Ein schwarzhaariger Mann, welcher nicht älter als Mitte zwanzig sein konnte, trat am Ortseingang aus dem Schatten einer Eiche. Er wurde schon oft in Godric's Hollow gesehen, doch niemand sah ihn je den Ort betreten oder verlassen. Es war, als würde er bei jedem Besuch aus dem Nichts hinter dieser Eiche auftauchen später wieder ins Nichts verschwinden.

Besagter Mann passte gut in das Halloween-Ambiente, trug er doch einen langen schwarzen Umhang, welcher seinen dunklen Pullover und die Jeans fast komplett verdeckte. Dieses Outfit war jedoch nicht feiertagsbasiert, sondern gehörte für ihn einfach zum täglichen Leben. Denn auch wenn man es ihm so nicht angesehen hätte, gehörte er in der Tat zu der verhältnismäßig geringen Zahl an Zauberern, die noch immer verborgen vor den nichtmagischen Menschen (genannt "Muggel") in England und den meisten anderen Ländern dieser Welt lebten.

Er blickte auf das Haus, welches scheinbar niemand sehen konnte, schmunzelte kurz und murmelte "Die armen Kinder. Dort hätten sie wirklich genug Süßes bekommen." Damit machte er sich auf den Weg zu besagtem Haus.

Dort angekommen klopfte er in einem bestimmten Rhythmus fünfmal kurz an die Tür, welche kurz darauf von einer Frau seines Alters mit langen roten Haaren geöffnet wurde. "Tatze!", rief sie ihn erfreut bei seinem Spitznamen, bevor sie ihn umarmte. "Wie geht es dir? Schön, dass du es doch noch geschafft hast. Komm doch rein."

Der Aufforderung nachkommend trat "Tatze" durch die Tür und antwortet auf die Frage der Rothaarigen mit einem "Danke Lily, mir geht es sehr gut."

Lily geleitete "Tatze" ins Wohnzimmer, wo ein gleichaltriger junger Mann mit Brille und unzähmbaren schwarzen Haaren vor dem Kamin saß, sichtlich erschöpft, mit einem kleinen Baby schlafend auf dem Schoß.

"Sirius. Hast es ja doch noch geschafft", begrüßte er seinen Freund leise, um das Kind nicht zu wecken. "Du weißt doch, wie gern ich euch besuchen komme, immerhin bist du für mich wie mein Bruder. Ich hab die Besprechung einfach so schnell es ging beendet, was geht schon über ein Halloween mit der Familie", erwiderte dieser, wobei er sich auf einen weiteren Sessel am Kamin niederließ.

"Schon klar Tatze. Nur eine Frage: Blond oder Brünett?", fragte der Brillenträger. "Wie bitte? Was hat das denn jetzt damit zu tun?", fragte Sirius mit einem wissenden Grinsen im Gesicht. "Also Blond, wie immer", erklang es von hinten. Lily kam mit einem Tablett Schnittchen ins Wohnzimmer und stellte dieses auf einem Beistelltisch bei den Sesseln ab. "Stimmt doch James, oder? Bei Brünetten versucht er immer ohne Umschweife sich rauszureden." "Weißt du, Krone", fing der Besucher erneut an zu reden, "irgendwie ist es schon störend, dass ihr beide mich SO gut kennt. Aber um eure Frage zu beantworten: es war ein Rotschopf, nach eigener Angabe eine entfernt verwandte Cousine von Arthur. Aber genug über mich, wie geht es meinem Lieblings-Patensohn?"

Stolz flammte in James' Augen auf, als er von Harrys Flugübungen auf dem Spielzeugbesen, den Sirius ihm geschenkt hatte, erzählte. Sie hatten ihm davon zwar bereits in einem Brief mit Foto berichtet, doch an eine detailliert geschilderte Anekdote reicht es doch nicht ran. Als James gerade erzählen wollte, wie er Harry fast einen Verlangsamungszauber auf den Hals gejagt hätte, nur um ihn endlich von dem Besen zu holen zu können, ging ein Alarm los. Er war nur kurz zu hören und auch nur innerhalb des Gebäudes, damit der vermeintliche Eindringling nicht weiß, dass die Bewohner vorgewarnt sind.

James erhaschte einen schnellen Blick nach draußen und sah ihren Freund, Peter Pettigrew, genannt Wurmschwanz. Er war gerade dabei, sich wieder von dem Schreck zu erholen, als er außer Peter auch noch jemand anderes sah. Diesen Jemand hatte er einerseits erwartet und doch war er zutiefst beunruhigt, als er nun wirklich eintraf. Es handelt sich um denjenigen, dessen Namen nur wenige aussprechen; vor dem Haus von James und Lily Potter stand Lord Voldemort.

James bedeutete Sirius sich außer Sicht zu begeben, damit er notfalls überraschend agieren konnte. Lily hingegen rief er zu "Lily, nimm Harry und versteck dich, ich halte ihn auf!" Voldemort öffnete die Tür mit einem Alohomora und betrat lachend den Raum. "Du unwissender Wurm. Denkst du wirklich, jemand mit so spärlichem Talent wie dem deinen könnte mich, den mächtigsten Zauberer der Geschichte, aufhalten?" Er hörte kurz auf zu reden, während er mit seinem Zauberstab eine schnelle, peitschende Bewegung machte, bevor er weitersprach. "Dummer Junge. Versuche gar nicht erst, mich zu entwaffnen, ich kenne jeden deiner Schritte, bevor du ihn tust."

Doch egal, was Voldemort sagte, James ließ sich nicht verängstigen. Im Gegenteil, er wandte sich von Voldemort ab und schnauzte Wurmschwanz an. "Du miese kleine Ratte, jetzt weiß ich, worauf deine Animagusform basiert. Wie kannst du uns, deine Freunde, an Voldemort verraten? Wenn du den heutigen Tag überlebst, dann schwöre ich dir bring ich dich um. Mit meinen bloßen Händen werde ich dich erwürgen. Wie kannst du meinen Sohn nur in solche Gefahr bringen?"

"Na na na, James, nun sei nicht so hart zu Pettigrew. Er hängt nunmal an seinem Leben. Doch dir wird das nicht weiterhelfen. Ich habe gefunden, was ich brauche, du bist also überflüssig. Avada Ke-", doch weiter kam er nicht, von hinter einem Vorhang schoss ein Lichtblitz hervor, der Voldemort genau dort traf, wo ein Mensch sein Herz hat. Sein Körper sackte zusammen und noch bevor er auf den Boden aufschlug richtete James seinen Zauberstab auf Pettigrew und rief "Incarcerus!", woraufhin Seile aus seinem Zauberstab auf sein Ziel zu schossen und den kleinen Mann sowie den am Boden liegenden Voldemort fesselten.

Doch hatte er nicht daran gedacht, dem Verräter den Zauberstab zu entnehmen, was sich als fataler Fehler herausstellen sollte. James trat an den Kamin heran und warf etwas von einem komischen Pulver hinein. Daraufhin flammte ein grünes Feuer auf, in welches er seinen Kopf hineinstreckte und sagte "Büro von Albus Dumbledore".

In genanntem Büro erschrak der weise, ergraute Mann ein wenig, als plötzlich ein Gesicht in seinem Kamin erschien. Es dauerte einen Augenblick, doch dann erkannte er es als das von seinem ehemaligen Schüler James Potter. "Ah, James. Es ist schön dich zu sehen, auch wenn mir ein persönlicher Besuch lieber wäre. Doch das wäre zur jetzigen Zeit zu viel verlangt. Was kann ich für dich tun, oder wolltest du nur etwas plaudern?"

"Nicht jetzt, Albus. Hast du noch den von Wurmschwanz geschriebenen Zettel, wo unser Haus ist?", fragte James, an seiner Stimme konnte man erkennen, dass es dringend war. "Natürlich. Ich trage ihn stets bei mir, damit er nicht in die falschen Hände gerät. Was ist damit?", wollte Dumbledore wissen. Immerhin war dieser Zettel von einem Geheimniswahrer geschrieben und niemand konnte das Geheimnis erfahren, welches er hütet, solange man die Information nicht direkt von ihm oder durch diesen Zettel erhielt.

Doch was um alles in der Welt wollte James jetzt mit dem Zettel? Er selbst hatte den Fidelius-Zauber gesprochen, der das Haus der Potters für alle unauffindbar macht, wenn man es nicht von Peter Pettigrew erfährt. "Wurmschwanz hat uns an Voldemort verraten. Sie kamen in unser Haus und Voldemort versuchte mich umzubringen. Sirius konnte ihn niederstrecken. Voldemort und Peter liegen gefesselt bei uns. Komm bitte so schnell wie möglich mit Auroren-Verstärkung zu uns, um die beiden dingfest zu machen", fasste James zusammen.

Dumbledore reagierte schnell, griff bereits in einen Sack mit Pulver wie James es benutzt hatte und verabschiedete sich rasch von James. Er wollte so schnell wie möglich dieser Bitte nachgehen, bedeutet es doch, dass die Menschheit wieder aufatmen konnte.

Als James wieder komplett in seinem Haus war, hörte er Sirius, wie dieser jemanden anschrie, doch er konnte nicht genau verstehen, was gesagt wurde. So begab er sich zum Kampfplatz, wenn man ihn so nennen möchte, und blieb erschrocken stehen. Sirius bemerkte, dass jemand den Raum betreten hatte, drehte sich zu seinem "Bruder" und sagte nur "Es tut mir Leid, ich konnte es nicht mehr verhindern."

Es verging eine halbe Stunde bis Dumbledore mit 4 Auroren in Godric's Hollow eintraf. Dumbledore klopfte an die Tür, im selben Rhythmus wie zuvor Sirius, welcher zusätzlich zum Fidelius-Zauber von den Potters als Erkennungszeichen vereinbart wurde. James öffnete die Tür und die Auroren sahen sofort den zusammengebrochenen Voldemort auf dem Boden sehen.

Kingsley Shacklebolt, einer der Auroren, die Dumbledore zum Tatort begleitet haben, fragte James, was vorgefallen sei. James berichtete ihm detailliert was zwischen Voldemorts Eintreffen und dem "Floh-Anruf" zu Dumbledore geschah. Wie sie erfahren haben, dass ihr Geheimniswahrer sie an Voldemort verraten hat, wie dieser sich James vom Hals schaffen wollte und wie Sirius, dessen Anwesenheit den beiden Eindringlingen unbekannt war, einen Reduktor auf Voldemort abschoss, um seinem Adoptivbruder so das Leben zu retten.

Doch eine Frage kam noch auf. Was geschah mit Peter Pettigrew? James sagte, sie hätten ihn gefesselt, doch er war nirgends zu sehen. Sirius ergriff das Wort und gestand, dass sie vergessen hatten ihm seinen Zauberstab abzunehmen und dass er ein nicht gemeldeter Animagus, eine Ratte, ist. Er hatte sich in eine Ratte verwandelt, als James gerade mit Albus gesprochen hatte und sei dann in die Nacht verschwunden.

"Nun, dies ist zwar ein Rückschlag, doch nichts im Vergleich zu dem, was passiert wäre, wenn Sirius nicht zur Stelle gewesen wäre. Nach dem, was wir gehört haben, traf der Reduktor mitten ins Herz, das heißt dorthin, wo das Herz sein sollte. Doch Voldemort war schon lange kein wirklicher Mensch mehr. Wenn ich bedenke, was für ein gut aussehender Junge er doch in seiner Schulzeit war. Nichtsdestotrotz, der Reduktor hätte ihn eigentlich töten müssen, jedoch wäre dann sein Körper nicht so gut erhalten, wie er es noch ist. Ich schlage vor, Kingsley, du und deine Männer, ihr bringt ihn nach Askaban. Er scheint zwar keine Gefahr mehr darzustellen, doch bei Merlin, wer weiß, wie lange das noch so bleibt."


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Wer gebeten wird, in einem Harry-Potter-Film mitzumachen, würde niemals ablehnen. Und mir hat die Rolle Spaß gemacht. Bellatrix’ Persönlichkeit ist offenbar ernsthaft gestört. Sie findet es richtig toll, besonders böse zu sein. Wahrscheinlich ist sie in Lord Voldemort verliebt; immerhin hat sie für ihn 14 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt ist sie wieder draußen und noch fanatischer als je zuvor.
Helena Bonham Carter