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Hermines Liste - Hermines Liste

von Aletheia

Tränen bahnten sich unaufhörlich den Weg über ihr Gesicht, als sie schluchzend aus dem Gemeinschaftsraum floh. Sie wollte jetzt allein sein und verarbeiten, was eben geschehen war. Sie konnte es noch immer nicht glauben, dass gerade ihr so etwas passieren sollte.
Ihr, Hermine Jean Granger, Schülerin aus dem Hause Gryffindor, Jahrgangsbeste und Schulsprecherin von Hogwarts.
Letzteres trug dazu bei, dass sie nun in ihrem eigenen Zimmer Ruhe finden konnte und nicht auf die vielen verdutzten Gesichter im Turmzimmer reagieren musste.
Leise öffnete sie die Tür zu ihrem privaten Reich und schloss sie sorgsam hinter sich. Da stand sie nun und noch immer kullerten die Tränen über ihre Wangen. Leise weinend sank sie auf das Sofa vor dem Kamin, rollte sich wie eine Katze in einer Decke zusammen und leerte die Packung Taschentücher, die auf dem kleinen Beistelltisch lag.

Dabei hatte der Abend so gut angefangen. Nachdem sie zusammen in der Großen Halle essen waren, hatte sich Hermine von Ron und Harry noch dazu überreden lassen mit ihnen in den Gemeinschaftsraum zu gehen. Nur zu gern war sie der Einladung gefolgt und genoss es sichtlich mit den anderen Gryffindors zu scherzen.
Bis Ron sie fragte, ob sie ihm denn nicht noch bei einem Aufsatz für Zaubertränke helfen könne. Natürlich hatte sie da zugestimmt, immerhin war er seit ungefähr einem halben Jahr ihr Freund und wann immer sie konnte, versuchte sie ihn zum Lernen zu animieren. Nicht ohne dabei den einen oder anderen Kuss einzuheimsen, den er ihr als Dankeschön gab. Also gingen sie zusammen in sein Zimmer. Wie sonst auch.
Doch dann geschah das, womit Hermine nie im Leben gerechnet hatte.
Anstatt an dem Aufsatz zu arbeiten, hatte er sie wieder angebettelt doch nun endlich mit ihm zu schlafen. Schon lange war das ein Thema zwischen ihnen, wenngleich sie versuchte es nicht wieder aufkommen zu lassen.
Sie war noch nicht so weit. Und das hatte sie ihm auch schon viele Male gesagt, doch er wollte es nicht mehr hören. Hermine wusste selbst, dass es eine Ausrede war. Sie fühlte sich schon lange bereit für ihr erstes Mal. Aber nicht mit Ron.
Es war nicht so, dass sie ihn nicht liebte, aber sie hatte Angst davor, dass er es falsch angehen würde. Dass er nicht sanft genug sein oder nicht auf sie Rücksicht nehmen würde. Was Zärtlichkeit anging, hatte Ron noch eine ganze Menge zu lernen. Doch wie konnte sie ihm das sagen, ohne ihn zu verletzten?
Hermines Schweigen hatte Ron ungeduldig werden lassen und ihn dazu verleitet etwas zu tun, was ihre Beziehung endgültig auseinander brechen ließ.
Er hatte sich ihr langsam genähert, seine Hände fest um ihre Oberarme gelegt und ihr einen Kuss aufgezwungen. Bevor Hermine wusste, wie ihr geschah, lagen die Knöpfe ihrer Bluse bereits unbeachtet auf dem Boden und Ron ergötzte sich an ihren Brüsten.
Das war es, was wieder Leben in Hermine brachte und ihre Hand auf Rons Wange treffen ließ. Dann raffte sie den Stoff ihrer Bluse zusammen und rannte aus dem Zimmer, durch den Gemeinschaftsraum und schließlich durch das dunkle Schloss.

Als keine Tränen mehr flossen, erhob sich Hermine schwerfällig und räumte die zerknüllten und durchweichten Taschentücher weg. Eine heiße Dusche würde ihr gut tun und ihr helfen die Nacht durchzustehen.
Langsam zog sie sich anschließend ihre Schlafsachen an und schlüpfte unter die Bettdecke. Lange lag sie noch wach und blickte mit leeren Augen aus dem Fenster, welches ein wenig Licht in das nun dunkle Zimmer warf.
Irgendwie würde sie das schon überstehen. Irgendwie. Mit dem Gedanken schlief sie ein.
Als sie am nächsten Morgen wach wurde, waren es die Bilder vom Abend, die zuerst durch ihren Kopf schossen. Sollte sie Ron vergeben und so tun, als wäre das nicht passiert? Würde er sich entschuldigen? Beides kam für sie nicht in Frage. Der Abend hatte ihre Sicht auf die Dinge geändert und sie wissen lassen, dass Ron einfach nicht reif genug für eine Beziehung mit ihr war. Sie wunderte sich selbst, wie sie das so lange übersehen konnte. Vielleicht hatte es ihr Körper instinktiv gespürt und sich deswegen gegen ihn gesträubt, als er sie wieder und wieder bedrängte, wann sie denn gemeinsam ihr erstes Mal erleben würden. Ein anderer Gedanke nagte an ihr, doch schob sie ihn energisch beiseite.
Zum Glück war Wochenende, sodass sie sich in ihrem Zimmer verkriechen konnte und mit niemandem reden oder IHN sehen musste. Doch der Gedanke an ihn und an das, was passiert war, ließ sie nicht los. Und mit diesem Gedanken kam immer wieder ein weiterer auf, den sie jedes Mal aufs Neue versuchte zu verdrängen. Bis sie es aufgab und ihn zuließ.
Sollte sie? Nein, konnte sie es überhaupt?
Lange wägte sie Pro und Kontra ab, bis sie sich schließlich dazu entschloss es wenigstens zu probieren. Ob sie den Plan letztendlich umsetzen würde, konnte sie immer noch entscheiden. Etwas widerstrebend erhob sie sich von ihrer Couch, das Buch achtlos auf der Lehne liegen lassend. Dann machte sie sich auf den Weg in ihr Schulsprecherbüro.

Mit leicht zitternden Händen saß Hermine an ihrem Schreibtisch. Vor ihr lag die Liste mit allen Schülernamen von Hogwarts. Es waren einige Hundert.
„Tief durchatmen.“ ermahnte sie sich und straffte dann die Schultern. Sie hatte sich dazu entschieden es zu versuchen, also würde sie es auch tun.
„Nun gut, dann mal los.“ wisperte sie und begann.

Ihr Plan war simpel. Sie war bereit für ihr erstes Mal, also musste sie nur noch den Mann finden, mit dem sie es erleben würde. Jemanden, der perfekt für sie war. Jemand, der Schüler auf Hogwarts war – daher auch die Liste aller Schüler. Eine Berührung mit dem Zauberstab ließ die Überschrift erscheinen: „Potenzielle Partner für das erste Mal“.
Doch sie musste auswählen und tippte die Liste mit ihrem Zauberstab an.
Sofort verschwanden alle Namen der weiblichen Schüler.
Sie wollte einen Mann, das war ihr klar. Und auf keinen Fall einen Erstklässler. Er musste also älter, gleich alt oder in ihrem Jahrgang sein.
Diesmal verschwand ein Großteil der Namen, bis nur noch 19 übrig waren.
Es sollte doch möglich sein daraus den Richtigen zu finden. Nun, Ron war es jedenfalls nicht, also fiel sein Name auch weg. Blieben noch 18.
Was war ihr noch wichtig an einem Mann, mit dem sie ihr erstes Mal haben wollte? Er sollte nicht unbedingt wie Crabbe und Goyle aussehen. Geschweige denn sollte es einer von beiden sein!
Wieder verschwanden einige Namen. Jetzt waren noch 10 übrig.
Hermine überflog kurz die Liste. Nein, mit Harry wollte sie auch nicht schlafen, zumal er glücklich mit Ginny zusammen war. Darauf musste sie also auch noch achten, dass ihr Auserwählter nicht in einer festen Beziehung war.
6 Namen verblieben auf dem Papier, der Rest war durchgestrichen.
Unruhig trommelten die Finger der jungen Hexe auf dem Tisch, während sie überlegte, welches Kriterium sie noch festsetzen sollte. Natürlich! Wie konnte sie das nur nicht beachten?
Sie wollte schließlich ihre Jungfräulichkeit verlieren. Also musste es jemand sein, der Erfahrung in Sachen Sex hatte.
2 weitere Namen wurden durchgestrichen, sodass noch immer 4 verlieben.
Sich schüttelnd musste Hermine erneut an Crabbe und Goyle denken. Mal davon abgesehen, dass sie nicht gerade wie Traumprinzen aussahen, hatten sie auch ebenso wenig im Kopf.
Intelligenz war also die nächste Richtlinie und noch einmal tippte Hermine mit ihrem Zauberstab auf das Pergament.
Ein einziger Name verblieb und Hermine stockte der Atem.

Draco Malfoy.

Das war unmöglich! Sollte Malfoy wirklich durch alle Kriterien gerutscht sein? Er war ein Jahr jünger als sie, aber er war schließlich in ihrem Jahrgang. Sie musste zugeben, dass er auch nicht schlecht aussah und in der Tat intelligent war. Dass er sexuell erfahren war, wusste die ganze Schule, obwohl sich niemand traute das laut auszusprechen.
Draco Malfoy. Mit allem hatte sie gerechnet, aber nicht mit ihm. Nein, auf keinen Fall konnte sie Malfoy bitten mit ihr zu schlafen. Selbst wenn sie das wollte, würde er es ablehnen mit einer Muggelgeborenen Sex zu haben.
Sie musste die Liste erneut durchgehen. Diesmal mit veränderter Reihenfolge. Doch zu ihrem Entsetzen blieb wieder nur sein Name auf der Liste stehen.
Ungläubig schüttelte Hermine den Kopf. Konnte das wirklich sein, dass nur Malfoy dazu in der Lage war sie zu entjungfern?
Aufgelöst wanderte Hermine durch den Raum und versuchte ihre Gedanken zu ordnen, was ihr nur schwer gelang. Kein Buch und keine Hausaufgabe konnte sie von den quälenden Gedanken bezüglich Malfoy ablenken, sodass sie es irgendwann aufgab und sich dazu entschloss, sich mit dem Gedanken abzufinden. Sie würde mit Draco Malfoy ihr erstes Mal erleben.
Doch wie sollte sie ihn darum bitten? Oder besser gefragt: wie sollte sie es anstellen, dass er sie nicht abblitzen ließ?
Lange saß sie an diesem Abend noch an ihrem Schreibtisch und grübelte über die Frage nach. Ein richtiger Plan wollte ihr nicht einfallen, doch hatte sie einige Ideen, wie sie ihn allein abpassen konnte. Gleich morgen wollte sie ihn fragen, bevor sie doch noch der Mut verließ.


Nachdem die Zaubertrankstunde vorbei war, versuchte Hermine unauffällig einen Blick auf Malfoy zu werfen. Er war gerade aufgestanden und begann langsam seine Sachen einzupacken.
„Geht ruhig schon vor, ich komme nach.“
Harry hatte sie zwar fragend angesehen, doch schließlich nur genickt. Er wusste nicht, was an dem Abend mit Ron vorgefallen war, da weder Ron noch sie etwas dazu gesagt hatten. Lediglich, dass sie der Meinung waren, dass eine Beziehung nicht möglich sei. Mit einem „Wir sehen uns dann in Verwandlung.“ hatte er Harry mitgezogen und war verschwunden.
Nun begann auch Hermine ihre Sachen zusammen zu suchen. Doch obwohl sie versuchte extra langsam ihre Tasche zu packen, war sie noch immer schneller als Malfoy. So würde sie ihn nie abpassen können!
Snape überflog die Aufsätze, welche die Schüler eben abgegeben hatten, sodass er sich nicht mit ihr beschäftigen würde. Ein kleiner Stoß und ihre Tasche lag auf dem Boden. Die Papiere rutschten ungeordnet heraus und verteilten sich über den Boden.
Nun sah Snape auf. Er wirkte noch genervter als sonst, doch das sah Hermine nicht. Denn auch Malfoy hatte sich zu ihr umgedreht und mit hochgezogener Augenbraue skeptisch einen Blick auf das Chaos geworfen, bevor er seine eigene, nun fertig gepackte, Tasche nahm und sich auf den Weg aus dem Klassenzimmer machte.
Mist, sie musste sich beeilen, wenn sie ihn noch erwischen wollte.
Schnell klaubte sie ihre Pergamentrollen und Papiere zusammen und stopfte sie in die Tasche, bevor sie ihm mit schnellen Schritten folgte.

„Malfoy!“
Hastig rannte sie hinter dem blonden Slytherin hinterher, der sich gelangweilt zu ihr umdrehte und sie dann abschätzig musterte.
„Was willst du Granger?“
Seine abfällige Art ließ Hermine daran zweifeln, ob sie wirklich ihr erstes Mal mit ihm erleben wollte. Doch die Liste hatte nur seinen Namen übrig gelassen, und das obwohl sie mehrmals versucht hatte sie zu überlisten.
„Könnten wir vielleicht irgendwo unter vier Augen sprechen?“
Unsicherheit stand in ihren braunen Augen, während seine grauen sie überrascht musterten. Jetzt sagt er bestimmt, ich soll verschwinden und ich sei ein wertloses Schlammblut, dachte Hermine hoffnungslos und wollte sich schon abwenden, als sie sein Nicken bemerkte.
Grob zog er sie in einen leeren Klassenraum und schloss die Tür hinter ihnen.
„Was willst du?“ fragte er sie auch direkt und sah ihr noch immer abfällig in die Augen.
Wie sollte sie ihm das jetzt beibringen? Sie hatte bereits den ganzen Abend überlegt, was sie ihm sagen sollte, doch nun war ihr Kopf wie leer gefegt. Vielleicht wäre es das Beste, wenn sie es einfach gerade heraus sagen würde.
„Malfoy, ich möchte, dass du mit mir schläfst.“
Nun war es also raus. Wenn ihr die Bitte nicht so unglaublich ernst gewesen wäre, hätte sie über Malfoys Gesichtsausdruck herzlich gelacht. Doch so sah sie ihn nur abwartend und ängstlich an.
Seine Augen hatten sich bei ihren Worten kaum merklich geweitet, der Mund stand ihm offen und ein ungläubiger Blick ließ sein Gesicht schon fast sanft aussehen.
Doch genauso schnell, wie seine Gesichtszüge entgleist waren, fing er sich auch wieder und sah sie hasserfüllt an.

„Willst du mich auf den Arm nehmen Granger? Oder hast du irgendeine Wette am Laufen?“ zischte er gefährlich und sie wich unwillkürlich einige Schritte zurück.
Nein, es war in der Tat keine gute Idee gewesen ihm das zu sagen. Oder zumindest nicht so. Bedrohlich kam er einige Schritte auf sie zu und sie bemerkte, dass er den Zauberstab gezogen hatte. Jetzt bekam sie es mit der Angst zu tun.
„Malfoy, bitte lass es mich erklären, bevor du etwas tust, was du eigentlich nicht willst.“
Er hielt in der Bewegung inne und ließ seinen Zauberstab etwas sinken.
„Ich höre.“ forderte er sie knurrend zum Reden auf und sie erzählte ihm von der Liste, die ihn ausgesucht hatte.
„Wozu brauchst du denn bitte eine Liste, die dir dein Date für dein Erstes Mal aussucht? Schafft es Wiesel nicht es dir richtig zu besorgen?“
Ein dreckiges Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, während er zufrieden ihre erschrockene Reaktion sah. Sie brauchte einen Moment, ehe sie sich gefangen hatte.
„Er ist einfach nicht der Richtige und hat nicht bei Weitem die Erfahrung wie du.“
„Wieso sollte ich ein Schlammblut vögeln wollen, Granger? Noch dazu in der Absicht es zu entjungfern und zärtlich mit ihm zu sein?“ kamen seine nächste Fragen und sie musste bei seiner Wortwahl schlucken. Doch sie riss sich zusammen.
„Weil ich dir im Gegenzug Nachhilfe anbieten würde. Du weißt genauso gut wie ich, dass du in Arithmantik durchfallen wirst. Ich kann dir helfen, damit das nicht passiert. Wir wissen beide, dass du es nur mit mir schaffen kannst.“
Unwillig knurrte er. Sie wusste, dass sie ihn damit hatte.
„Rechne aber nicht damit, dass ich dich danach anders behandeln werde. Verstanden?“
Sein kalter, unbarmherziger Blick ließ sie erzittern und ihre Stimme erstarb, sodass sie nur ein schwaches Nicken zustande brachte.
„Heute Abend um 7 im Raum der Wünsche.“
Mit diesen Worten floh er aus dem Klassenzimmer und ließ die Tür hinter sich zuknallen.

Sie hatte ihn gefragt. Sie hatte es wirklich getan! Und er war darauf eingegangen!
Sie würde heute Nacht ihre Unschuld verlieren. An den Mann, den die Liste am geeignetsten empfand. An den Mann, den sie eigentlich hasste. Doch die Liste hatte sich noch nie geirrt.
Von diesem Gedanken beflügelt, schwebte sie förmlich aus dem Raum und bemerkte nicht die dunkle Gestalt, die eben um die Ecke verschwand. Zu beschäftigt war sie mit der Planung, was sie heute Abend wohl anziehen sollte.

Zur gleichen Zeit saß ein äußerst gut gelaunter Severus Snape in seinem Büro und gönnte sich ein Glas Feuerwhiskey. Die kleine Miss Know-it-all war also noch Jungfrau und sah in seinem Patensohn Draco den perfekten Partner für ihr erstes Mal. Das war doch äußerst amüsant.
Nachdem Granger ihre Tasche runter gefallen und sie aus dem Raum gestürmt war, hatte er eine Pergamentrolle unter ihrem Tisch entdeckt. Es hätte ihn nicht weiter interessiert, wenn er nicht die Überschrift gesehen hätte: „Partner für das erste Mal“.
Grinsend hatte er die Pergamentrolle an sich genommen und war erstaunt darüber, welche Namen auf dieser Liste auftauchten und durchgestrichen waren. Dass gerade Dracos Name übrig blieb, verwunderte ihn. Nach welchen Dingen hatte sie die Herren beurteilen lassen? „Wer hasst mich am meisten?“
Kopfschüttelnd war er ihr dann aus dem Raum gefolgt. Seine Ahnung, dass sie Draco abfangen würde, bestätigte sich und er kam nicht umhin dem Gespräch zu lauschen.
Doch er wusste mehr als Draco.
Snape hatte einen Blick in ihren Kopf gewagt und gesehen, aus welchem Grund sie den dämlichen Weasley nicht ran ließ. Es verwunderte ihn, dass sie überhaupt mit ihm zusammen gewesen war. Doch das war ihre Entscheidung. Nun musste er erst mal dahinter kommen, warum Draco zustimmte mit Granger zu schlafen. Denn scheinbar wusste sie nicht, dass ihr neuer Liebhaber mittlerweile alles andere als vesetzungsgefährdet war. Nach einem Gespräch mit seinem Vater hatte Professor Vektor angstvoll eingelenkt, sodass Dracos Noten nun sogar ziemlich gut waren.

Schwungvoll stand er auf und rauschte zur Tür hinaus. Er musste wissen, was Draco plante. Ein kurzer Blick in seine Gedanken würde genügen, um ihn vor etwas sehr Dummen zu bewahren.
Lautlos glitt die Tür zum Gemeinschaftsraum der Slytherins auf und er wagte den Blick nach innen. Einige Schüler waren da und unterhielten sich, darunter auch Draco. Mit der Bemerkung, dass er etwas suche, trat Snape an den großen Bücherschrank und tat so, als würde er diesen absuchen. Dabei konzentrierte er sich auf seinen Patensohn.
Dessen Gedanken drehten sich in der Tat um Granger, allerdings auf eine andere Art, als Snape es erwartet hatte. Draco hatte zwar vor zu ihrem Treffen zu gehen, allerdings wollte er sie dann nackt, unbefriedigt und noch immer als Jungfrau zurück lassen. Oder Crabbe dazu nötigen ihr die Unschuld zu nehmen. Draco wollte sie in der Hand haben. Nur ihre Frage, ob er bereit wäre mit ihr zu schlafen, bot ihm kein Erpressungsmittel. Einige Bilder von Granger, wie sie nackt auf dem Bett lag und um Erlösung bettelte, waren da schon was anderes.
Snape hatte genug gesehen. Wahllos zog er ein Buch aus dem Regal und verabschiedete sich.
Konnte er das wirklich zulassen? Er war immerhin ihr Lehrer und sollte seine Schüler beschützen. Selbst wenn das bedeutete, dass er sie vor anderen Schülern bewahren musste. Er mochte sie nicht, ganz im Gegenteil, immerhin war sie die nerv tötende, besserwisserische Granger und Freundin von Potter, andererseits war sie eine junge Frau, die es nicht verdiente so gedemütigt zu werden.
Seine Entscheidung war gefallen, bevor er sich dessen überhaupt bewusst wurde.

Der dunkelgrüne Seidenstoff umschmiegte Hermines Körper wie eine zweite Haut. Während das Kleid unten fließend um ihre Knöchel schwang, betonte es oben perfekt ihr Dekolleté und setzte es geschickt in Szene, ohne zu viel zu zeigen.
Das Grün einer Schlange, kam Hermine in den Sinn und sie wusste, dass es Malfoy gefallen würde. Ebenso wie ihre grüne Spitzenunterwäsche, die ihn gewiss um den Verstand bringen würde.
Obwohl sie sexuell nicht sehr erfahren war, so war Hermine doch belesen und wusste, worauf es ankam. Sexy Unterwäsche, ein dezentes Make-Up und elegant zusammengesteckte Haare gehörten da definitiv dazu. Wenngleich sie Letzteres gegen eine sanft fallende Lockenpracht eingetauscht hatte. Mit einem letzten Blick in den Spiegel wagte sie sich aus ihren privaten Räumen und schlug den Weg zum Raum der Wünsche ein.
Ihre Absätze klapperten auf dem Steinboden und ließen das Geräusch in den Gängen widerhallen. Als sie schließlich vor dem Raum der Wünsche stand, stockte sie allerdings. Woran sollte sie denken? Was erwartete er von ihr?
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen, als plötzlich eine Tür vor ihr erschien. Zögernd drückte sie die Klinke herunter und trat ein.

Dunkelheit umhüllte sie und ein angenehmer Duft nach Lavendel und Honig umnebelte ihre Sinne.
„Malf… ähm, Draco?“ fragte sie in die Stille hinein und blieb stehen. Sie spürte die Anwesenheit einer Person und verspannte sich.
„Nicht ganz Miss Granger.“ hauchte es hinter ihr und sie zuckte zusammen.
Was bei Merlins Namen tat Snape hier? Woher wusste er, dass sie hier sein würde? Und was noch viel wichtiger war, warum sprach er so leise mit ihr anstatt sie zusammen zu stauchen und ihr Punkte abzuziehen, weil sie nach der Sperrstunde noch im Schloss umherwanderte und heute keine Aufsicht hatte?
„Ich bin darüber informiert, dass Sie mit Mr. Malfoy verabredet sind. Wenn Sie aber nicht die nächsten hundert Jahre bei mir nachsitzen möchten, rate ich Ihnen dringlichst ihn abblitzen zu lassen. Tun Sie so, als sei er auf einen dummen Scherz von Ihnen reingefallen und lachen Sie ihn aus. Sorgen Sie dafür, dass er verschwindet.“
Seine Worten waren leise und mit Bedacht gewählt.
„Haben Sie mich verstanden, Miss Granger?“ fragte er nun etwas lauter und Ungeduld schwang in seiner Stimme mit.
„Ja, Sir. Aber woher…“ setzte sie an, doch wurde von ihm unterbrochen.
„Ich erkläre es Ihnen später. Tun Sie einfach, was ich Ihnen eben gesagt habe. Mr. Malfoy wird jeden Moment hier sein.“
Mit diesen Worten verschwand er in die Finsternis, bevor einige Kerzen aufleuchteten. Das schwache Kerzenlicht ließ ein Bett erahnen, ebenso eine Couch und mehrere Sessel, die sich um einen Kamin gruppierten. Bevor Hermine alles Weitere genauer in Augenschein nehmen konnte, wurde die Tür geöffnet und ein elegant aussehender Draco Malfoy stand im Türrahmen.

„Sehe ich richtig, dass du ein grünes Kleid trägst?“
Ehrlich bewundernd sah er sie an und seine Augen nahmen das Bild, was sich ihm bot, in sich auf.
„Ähm, ja.“
Na großartig, etwas noch Verkrampfteres konnte ihr natürlich nicht einfallen. Dass Snape jedes ihrer Worte hören konnte, machte sie nervös und sie musste sich ermahnen nicht doch einfach ihren Plan durchzuziehen. Vielleicht sollte sie das ein anderes Mal tun, wenn Snape nicht von ihrem Treffen wusste.
„Nicht schlecht für ein Schl…“
Bevor er das Wort aussprechen konnte, hatte Hermine ihre Lippen bereits auf seine gelegt. Jetzt oder nie. Entweder Snape würde es sie wissen lassen, dass er nichts davon hielt, oder er ließ sie in Ruhe und machte seine Drohung nicht wahr.
Sie spürte, wie Malfoy scharf die Luft einsog, bevor er seine Arme besitzergreifend um ihre Taille legte und sie eng an sich zog, während er ihren Kuss hart und dominant erwiderte.
„Miss Granger, denken Sie an meine Warnung!“
Snapes Stimme in ihrem Kopf ließ Hermine aufkeuchen. Wie konnte er es wagen sich ihrer Gedanken zu bemächtigen? Und vor allem, wie konnte er so etwas von ihr verlangen?
„Miss Granger, bitte vertrauen Sie mir dieses eine Mal. Es wird Ihnen nicht schaden. Wenn Sie danach der Meinung sind, ich hatte Unrecht, werde ich das höchst persönlich wieder gut machen.“
Irgendwas war hier nicht in Ordnung. Seit wann sorgte sich Professor Fledermaus Snape um seine Schüler? Und warnte sie noch dazu vor einem Schüler aus seinem eigenen Haus? Doch sie hatte keine Wahl. In seiner Stimme schwang etwas mit, was sie stutzig werden ließ. Sie musste es also darauf ankommen lassen.

Ihr Gehirn arbeitete fieberhaft, wie sie aus dieser Situation entkommen sollte, doch erneut ließ Snape sie nicht hängen. Eine Feuergestalt löste sich mit einer Explosion aus dem Kaminfeuer und stieg empor. Wie zwei bei verbotenen Dingen erwischte Liebende stoben Hermine und Malfoy auseinander und blickten entsetzt auf die Gestalt.
Es war ein Löwe, erkannte Hermine. Er kam drohend näher, seine Mähne voll züngelnder Flammen. Und als wenn ihr Snape den Gedanken in den Kopf gesetzt hätte, wusste sie, was sie tun musste.
Einige schnelle Schritte auf Malfoy zugehend, folgte ihr der Löwe und der junge Slytherin wich zurück.
„Verdammt Granger, was soll das? Ich dachte ich soll dich vögeln?!“
Seine Stimme verriet Angst und Hermine begann laut zu lachen.
„Denkst du wirklich, ich würde mit einem Slytherinfrettchen schlafen? Noch dazu mit einem, dessen Name lediglich ein Pergamentstück ausgespuckt hat? Ich bitte dich Malfoy, für wie blöd hältst du mich eigentlich? Es ist aber amüsant zu sehen, dass du tatsächlich auf den kleinen Scherz reingefallen bist.“
Erneut lachte Hermine auf und sah ihm belustigt in die Augen. Die sonst so sturmgrauen Augen waren dunkler geworden und blanker Hass spiegelte sich in ihnen.
„Du kleines Schlammblut denkst wirklich, dass ich mich mit dir eingelassen hätte? Weißt du, was ich diese Nacht mit dir vor hatte? Ich wollte dich nackt ans Bett fesseln, mich an deiner Erregung und an deiner Angst weiden und dich schließlich so lange zappeln lassen, bis du mich darum anbettelst, dass ich dich nehme. Und wenn dieser Moment eingetroffen wäre, hätte ich dich vor allen Schülern vorgeführt. Dann wärst du auf ewig die kleine Schlammbluthure gewesen, die sich nicht zu schade ist sogar einen Malfoy anzubetteln, nur damit sie auch mal einen Schwanz in sich hat, der es ihr ordentlich besorgt.“
Hasserfüllt spie er ihr die Worte entgegen und Hermine erstarrte in ihrem Lachen. Sie hätte es wissen müssen. Es war viel zu leicht gewesen ihn für ihr Vorhaben zu gewinnen. Woher auch immer Snape wusste, was Malfoy vorhatte, sie war ihm nun dankbar dafür, dass er sie vor diesem Fehler bewahrt hatte. Wut loderte in ihr auf, doch bevor sie Malfoy herunterputzen konnte, wurde dieser auch schon von dem Feuerlöwen angesprungen. Er schrie vor Schmerz auf, als seine Sachen Feuer fingen und sich Brandblasen bildeten. Dann schmiss er das Tier von sich, rappelte sich auf und setzte zur Flucht an.
„Darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen Granger.“ zischte er und verschwand aus dem Raum der Wünsche.

Fast anschmiegsam strich der Feuerlöwe um ihre Beine und schnurrte leise. Im Gegensatz zu Malfoy tat ihr das majestätische Tier nichts zu Leide und verbrannte sie auch nicht. Fasziniert streckte Hermine die Hand nach dem feurigen Fell aus, doch bevor sie es berühren konnte, wurde ihre Hand abgefangen.
„Das sollten Sie besser nicht tun, Miss Granger.“
Snapes Stimme war ungewöhnlich sanft und ließ Hermine aufblicken. Die sonst so kalten und strengen Züge ihres Lehrers waren ernsten gewichen, doch ohne jede Art von Abneigung.
„Aber er verbrennt mich doch nicht.“ wisperte sie und blickte ihm fragend in die Augen.
„Er hat aber seine Aufgabe erledigt.“ kam es ebenso leise von ihm zurück. Ein Kopfnicken ließ Hermine zu dem Löwen sehen, der langsam zum Kamin zurück schritt und wieder mit dem Flammen verschmolz. Einen Augenblick beobachtete Hermine das Spiel des Feuers, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Snape lenkte.
„Danke.“
Es war nur ein Hauchen, doch er schien es verstanden zu haben.
„Ich denke weitere Erklärungen werden nicht nötig sein.“
Da war sie wieder, die Reserviertheit. Seine Hand ließ ihre los, bevor er sich umdrehte und gehen wollte.
„Professor, woher wussten Sie davon, dass Malfoy und ich…“ begann sie und er blieb stehen. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, als er sich langsam zu ihr umdrehte und sie ansah.

Bei Merlin, Draco hatte Recht gehabt.
Granger sah in dem grünen Seidenkleid hinreißend aus. Das Kerzen- und Kaminlicht ließ den Stoff in immer neuen Farbtönen schimmern und ihre Haut flackernd aufleuchten. Es war ein Anblick für die Götter.
Unbewusst hatte er sich schon lange davon verabschiedet, dass sie nur seine Schülerin war. Erst jetzt wurde ihm klar, dass es der Weihnachtsball war, der seine Meinung über sie verändert hatte.
Sie war zu einer jungen und begehrenswerten Frau herangereift, die zudem noch außergewöhnlich intelligent und begabt war. Und, so schmunzelte Snape innerlich, sie war noch Jungfrau.
„Ich habe Ihre Liste in meinem Klassenzimmer gefunden. Sie müssen sie wohl verloren haben, als Ihre Tasche den Weg nach unten fand. Und auch wenn Sie mich deswegen vielleicht noch mehr hassen werden, als Sie es eh schon tun, habe ich mir erlaubt Ihr Gespräch mit Mr. Malfoy zu belauschen. Alles andere ergab sich von selbst.“
Ihr betretenes Nicken machte ihm zu schaffen. Sie sah verzweifelt und hilflos aus. Verloren stand sie in dem dunklen Raum und spielte verlegen mit dem Stoff ihres Kleides. Sie blickte wieder leicht auf und setzte an um etwas zu sagen, schloss dann jedoch wieder ihren Mund und sah nachdenklich auf ihre Füße.
„Ich bin Ihr Lehrer Miss Granger. Auch wenn ich sicherlich nicht der sympathischste bin, so liegt es trotzdem in meiner Verantwortung, dass kein Schüler Schaden nimmt. Ich hoffe das beantwortet Ihre unausgesprochene Frage?“
Sie gab ein Nicken von sich, dass sie seine Antwort verstanden hatte, doch trotzdem schwieg sie beharrlich.
„Ich lasse Sie dann besser allein.“
Er nickte ihr zu und drehte sich abermals um, erneut mit dem Ziel die junge Gryffindor nicht noch mehr in Bedrängnis zu bringen.

„Warum hat die Liste seinen Namen ausgewählt, wenn er nicht der Richtige war?“
Nochmals durchbrach ihre Stimme die Stille und zum wiederholten Mal blieb Snape stehen, um ihr zum Antworten in die Augen zu sehen.
„Vielleicht haben Sie sie nicht richtig befragt.“ schlug er diplomatisch vor und beobachtete ihre Reaktion.
„Das glaube ich nicht. Ich habe die Liste bereits mehrere Male genutzt, doch noch nie hat sie sich so sehr geirrt.“
Snape runzelte leicht die Stirn, als würde er darüber nachdenken.
„Haben Sie Ihre Wünsche genau konkretisiert?“
„Ich denke schon. Zumindest würde mir nichts einfallen, was ich falsch gemacht habe.“
„Würden Sie mir zeigen, wie Sie heran gegangen sind?“
Hermine keuchte leise auf. Das würde bedeuten, dass sie ihrem Lehrer offenbaren musste, nach welchen Kriterien sie ihren „Traumprinzen“ ausgesucht hatte. Es war viel zu Privat, das konnte sie unter keinen Umständen tun. Nicht vor Snape!
„Wenn Sie mir dafür die Liste geben könnten, sehr gern.“
Verdammt, warum sagte sie eigentlich etwas anderes, als sie dachte? Konnte er dann nicht jetzt wenigstens verneinen, dass er die Liste nicht mehr hätte?
Doch ihre Hoffnung wurde zerstört, als er nickte und einen kurzen Moment später das bekannte Stück Pergament in der Hand hielt.
„Wollen wir uns vielleicht setzen?“
Seine Frage war leise gestellt, doch seine Hand zeigte eindeutig einladend auf die Sessel am Kamin. Dankbar nahm Hermine die Idee gern auf und ließ sich auf die Couch fallen, während Snape einen Sessel bevorzugte.
Er reichte ihr die Liste und sie begann ihre Vorgehensweise mit hochrotem Kopf zu erklären. Glücklicherweise spendeten die Kerzen und der Kamin nicht ausreichend Licht, sodass ihr die Peinlichkeit, dass Snape es bemerkte, erspart blieb.

„Ich hätte zwei mögliche Theorien, warum sich die Liste diesmal geirrt hat.“ begann er und wartete, dass er von ihr ein Zeichen erhielt, dass er weiterreden soll.
„Was für welche?“
„Haben Sie mal daran gedacht Vertrauen als Kriterium auszuwählen? Nicht in dem Sinne, dass sie ihm ihr Herz zu Füßen legen müssen, aber in einem gesunden Maß, sodass Sie sich danach sicher sein können, dass der Auserwählte Ihnen mit Respekt begegnet und keine üblen Pläne hat?“
Er war kaum wieder zu erkennen. Sollte das wirklich Snape sein, der ihr soeben ans Herz legte, dass sie auf Vertrauen bauen sollte? Gerade er, der so undurchschaubar war, dass es bei ihm fraglich war, ob er überhaupt zu jemandem Vertrauen aufbauen, geschweige denn es zulassen konnte? Malfoys Pläne mussten der Wahrheit entsprechen, denn warum sonst sollte sich die übergroße Fledermaus dazu herab lassen ihr zu helfen und sie, ja was eigentlich, zu trösten?
„Dann hätte ich aber von Anfang an alle Slytherins ausschließen müssen – und wie Sie gesehen haben, sind allein drei in der engeren Auswahl gewesen.“
Es war ein schwacher Versuch sich zu verteidigen, das wusste sie. Ebenso wie sie wusste, dass er Recht hatte. Es war leichtsinnig gewesen das Vertrauen außen vor zu lassen. Wenigstens ein gewisses Grundverständnis für den anderen war vonnöten.
Snape lachte leise.
„Wollen Sie behaupten, dass kein Slytherin dazu in der Lage ist auch einer Gryffindor Respekt zu zollen?“ fragte er amüsiert und sah sie abwarten an.
Konnte sie darauf jetzt wirklich antworten? Immerhin war er selbst ein Slytherin und er schien von ihrer Meinung über die Schlangen beleidigt zu sein.

„Was ist Ihre zweite Theorie?“ fragt sie daher nur und war nun diejenige, die ihren Gegenüber abwartend ansah.
Ein amüsiertes Lachen entrang sich seiner Kehle.
„Ich werde die Frage nicht vergessen, aber um auf Ihre zu antworten: womöglich gibt es den Richtigen für Sie nicht unter den Schülern von Hogwarts. Vielleicht war Mr. Malfoy derjenige, der am nahesten dran war, aber unter Garantie nicht der, den Sie suchen.“
Das klang zumindest nicht unlogisch. Sollte das dann etwa heißen…
„Ich ende als alte Jungfrau?“
Schluchzend sackte die junge Frau auf der Couch zusammen und hielt die Hände vor ihr Gesicht, damit Snape nicht ihre Tränen sah.
„Nana, Miss Granger. Nur weil die Herren Ihres Jahrganges nicht reif genug für eine Frau wie Sie sind, heißt das noch lange nicht, dass Sie als Jungfrau enden.“ versuchte er sie zu beruhigen und rang mit sich, ob er sie in den Arm nehmen und trösten sollte, oder ob er sie sich selbst überlassen konnte.
Was soll’s, jetzt ist eh alles egal. Kopfschüttelnd über seine eigene Dummheit stand er auf und wechselte zu ihr auf die Couch. Vorsichtig legte er seine Arme um sie und zog die zitternde Hexe in die Geborgenheit seines schwarzen Umhangs.
Ihre kleine Hand krallte sich in sein dunkles Oberteil und langsam verebbte das Schluchzen zu einem leisen Wimmern.
„Es ist gut Miss Granger, ich bin ja bei Ihnen.“ flüsterte er beruhigend vor sich hin und schaukelte fast zärtlich seine Schülerin in seinen Armen.

Es tat unendlich gut in seinen Armen zu liegen und seinen Worten zu lauschen, die all den Kummer verschwinden ließen. Nie hätte sie ihren Tränkeprofessor so eingeschätzt, dass er in der Lage war verzweifelte Mädchen zu trösten.
Doch wie leicht konnte man sich in den Menschen irren.
Langsam hob sie ihren Kopf und verspannte sich leicht, als sie direkt in seine dunklen Augen sah.
„Vielleicht sollten Sie schlafen gehen, Miss Granger. Es ist schon spät.“
Er räusperte sich leise und löste sie von sich, was Hermine murren ließ. Sie konnte seinen erstaunten Blick erkennen, doch nicht, welche Gedanken sich dahinter verbargen.
„Ich möchte nicht alleine sein.“ wisperte sie und sah ihn aus großen, hoffnungsvollen Augen an. Sie sah, wie er mit sich rang.
„Dann werde ich Sie auch nicht allein lassen.“ war seine Antwort darauf und noch immer klebten sie förmlich an den Augen des anderen.
Hermine spürte seinen Atem, der sanft und stetig über ihr Gesicht strich. Wann hatte er sich zu ihr gelehnt und war ihr so nahe gekommen? Sie wusste es nicht und war auch nicht in der Verfassung um das näher zu beleuchten.
„Ich werde Sie jetzt küssen, Miss Granger.“
Sein Geflüster tanzte auf ihrer Haut, während sie geistesabwesend nickte. Keinen Moment später tasteten weiche Lippen die Ihren ab, bevor sie sich zu einem sanften Kuss fanden.

Es war, als würde ein Feuerwerk in ihr explodieren und ihr die Sinne rauben. Seine Lippen auf ihren fühlten sich so unglaublich gut an und ließen sie mehr wollen. Doch bevor sie diesen Gedanken in die Tat umsetzen konnte, spürte sie bereits seine Zunge, die zärtlich gegen ihre Lippen stupste und um Einlass bat. Nur zu gern gewährte sie ihm diesen und ließ sich auf sein Necken ein.
Er war ein guter Küsser, zumindest insoweit sie das beurteilen konnte. Gegen Snape war Ron ein absoluter Versager, was das Küssen anging. Und auch Harry, den sie gezwungenermaßen vor einigen Jahren unter einem Mistelzweig küssen musste, konnte dem dunklen Mann nicht mal annähernd das Wasser reichen.
Zu kurz war in ihren Augen der Kuss gewesen, als er sich nach einigen Momenten wieder zaghaft von ihr löste. Die Kälte war aus seinem Gesicht gewichen und auch die grimmigen Züge schienen irgendwo im Kuss verloren gegangen zu sein. Stattdessen sah sie einem attraktiven Mann ins Gesicht, in dessen Augen Wärme und ehrliches Interesse stand.
„Ich wollte Ihnen nicht zu nahe…“
Doch weiter kam er nicht, denn Hermine hatte ihre Lippen erneut auf seine gelegt und wollte von der Süße seiner Lippen kosten.
Es schien, als wäre eine Veränderung in Snapes Wesen geschehen, denn ohne Vorwarnung wurde der Kuss stürmischer. Wie eine Ertrinkende klammerte sich die junge Gryffindor an ihren Lehrer und versuchte mit der Masse an Gefühlen, welche Snape in den Kuss legte, klar zu kommen.
Bevor sie sich daran gewöhnen konnte, lösten sich seine Lippen abermals von ihr, jedoch nur, um im nächsten Moment auf ihren Hals zu treffen.
Ein leises Stöhnen entfloh Hermines Lippen und sie legte den Kopf leicht in den Nacken, um ihm ihren Hals zu präsentieren. Bereitwillig nahm Snape das Angebot an und verteilte zarte Küsse auf der hellen Haut.

„Hermine, Sie sollten auf die Liste sehen.“ flüsterte er ihr ins Ohr und bemerkte zufrieden, wie sie leicht erzitterte. Der verwirrte Blick seiner Schülerin ließ ihn leise auflachen.
„Tun Sie es einfach.“
Es klang amüsiert, doch innerlich war er angespannt. Wie würde sie reagieren?
Ein Keuchen erklang, als Hermine sich leicht von ihm gelöst und auf die Liste gesehen hatte. Noch immer waren alle Namen durchgestrichen. Bis auf einen. Doch diesmal war es ein anderer als am Tag zuvor.

Severus Snape.

„Da hatte ich wohl gar nicht so Unrecht damit, dass Mr. Malfoy womöglich nah dran ist.“
Ein ehrliches Lächeln ließ Hermine die Luft anhalten. Sie fühlte sich wie beim ersten Mal, als die Liste ihr einen Namen preisgegeben hatte. Wie auch bei Malfoy überlegte sie nun, wie sie die Sache angehen sollte. Konnte er womöglich wirklich der Richtige sein? Er schien zumindest nicht abgeneigt.
„Professor…“
„Für diese Nacht Severus, Hermine.“
„Wieso ist Ihr, dein Name nicht eher aufgetaucht?“
„Weil du zuvor nur von Schülern ausgegangen bist, nicht aber von den Lehrern. Scheinbar hast du dich unterbewusst von diesem Gedanken verabschiedet, sodass die Liste sich nun selbstständig erweitert hat.“
Mehr Worte bedurfte es nicht, bevor sich ihre Lippen erneut fanden und gegenseitig herausforderten.
„Lass mich beweisen, dass die Liste diesmal richtig liegt.“ flüsterte er und ein sanfter Kuss auf ihre Lippen folgte seiner Bitte.
„Liebend gern Severus.“ hauchte sie als Antwort und ließ sich von ihm auf die Arme heben. Weitere flüchtige Küsse folgten, während er sie zum Bett trug und sanft darauf ablegte.

Einen langen Moment ließ er sie allein auf dem Bett liegen und konnte sich nicht von ihrem Anblick losreißen. Bei Merlin, wenn er behauptete je eine sinnlichere Frau gesehen zu haben, müsste er lügen.
Das Grün stand ihr ausgezeichnet. Ob sie sich darüber bewusst war, dass der Slytherinlook sie unglaublich anregend für eine Schlange machte?
Langsam ließ er sich neben ihr auf dem Bett nieder und beugte sich über sie, um sie sanft zu küssen. Ihre Arme fanden den Weg um seinen Hals und hielten ihn bei sich, sodass der Kuss diesmal länger währte als alle zuvor.
Wieder ließ er seine Lippen über ihren Hals wandern, was ihr ein leises Keuchen entlockte. Seine Fingerspitzen suchten den Weg für seine Lippen und glitten über ihr Dekolleté, kosten die weiche Haut ihrer Brustansätze und tauchten unter den Seidenstoff, um lediglich eine Ahnung davon zu bekommen, was für Herrlichkeiten ihn noch erwarteten.
Grinsend ließ er seine Zunge auf ihre Haut treffen, woraufhin ein überraschter Laut ihre Lippen verließ. Ihre Hände fuhren in sein Haar und krallten sich leicht darin fest, was Severus als Bestätigung sah in seinem Tun fortzufahren.
Zärtlich saugte er die Haut ihrer Halsbeuge zwischen seine Lippen, knabberte sanft daran und ließ sie fortwährend seine Zunge spüren.
„Auch wenn ich dich in dem Kleid unglaublich sexy finde, werde ich jetzt beginnen dich zu entblättern. Also nicht erschrecken.“

Sie entschied, dass sie es mochte, wie er mit ihr sprach. Seine sanfte Stimme war kein Vergleich zu seinem herrischen Ton, den er im Unterricht anschlug.
Auch, dass er ihr verriet, was er vorhatte, beruhigte sie ungemein. Er musste gespürt haben, dass sie etwas nervös war. Es war immerhin ihr erstes Mal, noch dazu mit Snape, vor dem sie sich unmöglich blamieren wollte, egal, wie einfühlsam und zärtlich er jetzt auch mit ihr war.
Der seidige Stoff ihres Kleides verließ kitzelnd ihre Haut. Wie auch immer Severus den Reißverschluss an der Rückseite des Kleides gelöst hatte, es war ihr nun egal. Sie genoss es den fließenden Stoff über ihre Haut wandern zu spüren, als er ihn ihr sanft vom Körper zog.

Was sich ihm offenbarte, war jenseits jeglicher Vorstellungskraft.
Die kleine Miss Know-it-all wusste einfach wirklich alles, selbst, wie man einen Mann wie Severus Snape um den Verstand brachte.
Ihre Haare breiteten sich wie ein Meer um ihren Kopf aus, ließen die Locken wie Wellen auf stürmischer See wirken. Die grüne Unterwäsche war ebenso slytherinlike wie das Kleid, nur, dass diesmal wesentlich mehr Haut gezeigt wurde.
Ein diebisches Grinsen legte sich auf seine Lippen, während er einen nonverbalen Zauber über ihre Unterwäsche sprach.
„Severus?“
Besorgt sah sie ihm in die Augen. Dachte sie etwa, er würde ihr schaden wollen?
„Scheinbar stehst du auf Schlangen.“ wisperte er und berührte mit seinen Fingerspitzen sowohl den BH als auch den Slip, während er sie gleichzeitig küsste.
Grinsend richtete er sich wieder etwas auf und betrachtete sein Werk. Ja, so gefiel es ihm noch wesentlich besser.
Die nach hinten gewendeten BH Träger hatten sich zu silbernen Schlangen herausgebildet, während der Slip einige silberne Streifen erhielt, sodass er nun von den Slytherinfarben dominiert wurde.
„Durch und durch ein Slytherin, Severus.“
Das warme Lächeln auf ihrem Gesicht nahm ihm die Sorge, dass sie sich unwohl fühlen könnte.
Vorsichtig fuhren ihre kleinen Hände über seine Brust zu seinen Schultern, lösten Knopf für Knopf den Umhang und ließen ihn neben das Bett gleiten. Auch als ihre Hände zaghaft den Weg unter sein Oberteil suchten, ließ er sie gewähren und war aus diesem Grund nicht erstaunt, dass er innerhalb kürzester Zeit mit nacktem Oberkörper vor ihr saß.
„Wow.“ entfuhr es ihr, sodass sie erschrocken die Hand auf den Mund presste und ein leises „Entschuldigung“ murmelte. Erneut musste er lachen.
Diese Frau tat ihm sichtlich gut. So oft hatte er schon lange nicht mehr gelacht.

Fasziniert betrachtete sie seinen Oberkörper und war sich schnell darüber im Klaren, dass er in seiner Lehrerrobe viel zu viel versteckte.
Sein Oberkörper war sehnig und durchaus muskulös, wenngleich ein leichter Bauchansatz das etwas verbarg. Ihre Fingerspitzen trafen erneut auf seine Haut und sie spürte das Kribbeln, welches sich über ihre Hand, ihren Arm und schließlich über ihren ganzen Körper ausbreitete und sich in ihrem Schoß sammelte. Der Mann war wahrlich von Magie durchzogen.
Ehrfürchtig folgten ihre Finger dem Verlauf seiner Armmuskeln und strichen vorsichtig über das Dunkle Mal, bis sich seine Hand um ihre schloss und sie zu seinen Lippen führte.
Zärtlich verteilte er einige Küsse auf ihre Fingerkuppen und begann sich wieder ihr zu widmen. Seine Hand lag zwischen ihren Brüsten, als er sie wieder sanft, aber bestimmt nach hinten in die Decken drückte und sich über sie kniete. Unwillig spürte er, wie sich seine Erregung schmerzhaft gegen seine Hose presste und ließ einen Moment von der jungen Schönheit unter ihm ab, um sich anschließend nur in seinen Shorts wieder über ihr zu befinden.

Der Anblick seiner Erregung verursachte bei Hermine ein Kribbeln und entgegen seinem Willen, dass sie diejenige war, die nun Aufmerksamkeit bedurfte, ließ sie neugierig ihre Hand auf seine Männlichkeit wandern. Es fühlte sich merkwürdig an ihn dort durch den Stoff hindurch zu berühren.
Ein tiefes Stöhnen ließ ihre Haut vibrieren und zu seinem Gesicht sehen. Severus hatte die Augen geschlossen und genoss sichtlich ihre zarten Liebkosungen. Davon angespornt war sie nur zu gern bereit ihre Berührung zu wiederholen.
Hätte Severus die Augen offen gehabt, hätte er gesehen, wie Hermine sich nervös auf die Lippen biss. Sie wollte es wagen ihn richtig zu berühren, doch was würde er davon halten? Würde er sie von sich stoßen? Er würde damit eher IN sie stoßen, also warum sollte er sie davon abhalten?
Bestärkt in ihrem Entschluss legte sie ihre Hände an den Bund seiner Shorts, um diese dann vorsichtig runter und ihm auszuziehen. Nun riss er die Augen auf und sah sie lustvoll an, konnte sich jedoch nicht regen, als sie ihre Hand gänzlich um seine Erregung schloss. Lediglich ein erregtes Keuchen ließ er sie als Reaktion vernehmen.
Er war gut bestückt und wenngleich es ein ungewohntes Gefühl war seinen Penis in ihrer Hand zu spüren, so kostetet sie es dennoch aus. Ihre Augen leuchteten, als hätte sie ein neues Buch entdeckt, dessen Inhalt sie in den Bann zog. Doch genauso fühlte sie sich. Es war etwas Neues, etwas, was sie unbedingt kennen lernen und mehr darüber wissen wollte. Wie würde er wohl schmecken?

Wusste die kleine Hexe eigentlich, was sie da tat?
Hermine war unter ihm herab geglitten und hatte weiter seine Erregung liebkost. Doch plötzlich spürte er, wie ihre Lippen auf seine Spitze trafen und er stöhnte ihren Namen. Sie brachte ihn vollkommen mit ihrem Tun um den Verstand. Es war kaum zu glauben, dass sie wirklich noch Jungfrau sein sollte.
Anfangs hatte sie zwar noch sehr unsicher gewirkt, aber was sie jetzt mit ihm anstellte, konnte man ohne Erfahrung doch kaum so fantastisch umsetzen.
„Und du bist dir sicher, dass du noch nie Sex hattest?“ keuchte er und lächelte gequält, als sie lachen musste.
„Ziemlich sicher.“ wisperte sie und drückte ihn auf den Rücken, nur um im nächsten Moment wieder an ihm herab zu gleiten. Doch bevor er darauf etwas erwidern oder es gar verhindern konnte, spürte er seine Spitze zwischen ihre Lippen tauchen. Seine Augen wurden groß und er brauchte irgendetwas, worin er sich festkrallen konnte. Er suchte und er fand ihren Lockenschopf.
Auch wenn es unmöglich war noch klar zu denken, machte er sich eine gedankliche Notiz, dass er ihr doch ein Ohnegleichen geben sollte. Sie war perfekt, und das bezog sich nicht allein auf sein Unterrichtsfach.
Ihre Zunge begann zaghaft seine Spitze zu umspielen, neckte sie und ließ ihn immer wieder leise aufstöhnen, was sie zunehmend sicherer machte. Sie leckte über seinen Schaft, kostete von dem Geschmack seiner Männlichkeit und kraulte sanfte seine Hoden. Wann immer er eine Reaktion offenbarte, ging sie darauf ein, sodass sie ihn innerhalb kürzester Zeit so weit hatte, dass er vor seinem Höhepunkt stand.
„Du solltest aufhören.“
Keuchend presste er die Worte hervor und versuchte sie sanft zu sich nach oben zu dirigieren, doch Hermine ließ sich davon nicht beeindrucken.
„Bei Merlin, Hermine, wenn du weiter machst, werde ich kommen.“ versuchte er es nochmal, doch ihre einzige Antwort darauf war ein leichtes Saugen, was ihn der Realität entzog und er es aufgab sie umzustimmen.
Kaum einen Augenblick später konnte er sich nicht mehr zurück halten und versuchte sich ihr zu entziehen, was sie jedoch mit einem leisen Knurren quittierte, sodass er schließlich nicht anders konnte und sich in ihrem Mund ergoss.
Doch anstatt angeekelt das Gesicht zu verziehen und sich von ihm zu lösen, überraschte sie ihn aufs Neue. Sie nahm alles auf, was er ihr gab und leckte sich anschließend demonstrativ angetan über die Lippen.
Diese Hexe war wirklich unglaublich!

Diesmal ließ sie sich darauf ein sich von ihm nach oben zu ziehen. Sein ungläubiges Gesicht ließ sie leise lachen und sie beugte sich zu ihm, um ihn zu küssen. Mitten in der Bewegung hielt sie inne. Wie würde er es wohl empfinden, wenn sie ihn jetzt küsste, nachdem sie zuvor von seiner Erregung gekostet hatte?
Severus nahm ihr die Bedenken, als seine Lippen sich grob auf ihre drückten, sie auf den Rücken rollte und auf ihr zum Liegen kam. Vorsichtig stützte er sich ab, damit nicht sein gesamtes Gewicht auf ihr lastete.
„Du bist unglaublich Hermine.“
Sein leises Keuchen jagte ihr eine Gänsehaut über den Körper, die von seinen zärtlichen Küssen und Berührungen nur noch weiter verstärkt wurde. Fast bedächtig erkundete er ihren Hals und ihre Schultern, bis er weiter hinab wanderte.
Erneut kam ihm die Fähigkeit, nonverbal Zauber aussprechen zu können, zu Gute, als er kurzerhand mit einem Alohomora ihren BH öffnete, der sich vorher strikt dagegen gewehrt hatte. Oder Severus einfach nicht die Geduld dafür besaß.
Doch das Amüsement hielt nicht lange an und verwandelte sich in pure Lust, als seine Lippen ihre Brüste erreichten. Sie selbst fand sie schon immer zu klein, doch Severus schien da anderer Meinung zu sein.
Während seine Hand zärtlich über die weiche Haut ihrer linken Brust glitt, legten sich seine Lippen liebkosend auf ihre andere und neckten sie. Seine warme Zunge flog über das weiche Gewebe, hinterließ eine feuchte Spur, von der Hermine glaubte, sie würde sich in ihre Haut einbrennen.
Immer enger zogen sich die Kreise seiner Lippen zusammen, bis sie schließlich an ihrer empfindlichen Spitze angekommen waren, die bereits vor Erregung hart war und spielerisch abstand, Severus geradezu herausforderte, sich mit ihr zu beschäftigen.
Und das tat er.
Ein spitzer Schrei durchbrach die angenehme Stille des Raumes, als Severus an ihrer Brustwarze saugte und leicht knabberte. Ihr Körper bog sich ihm entgegen, ließ ihn wissen, dass sie seine Liebkosungen in vollen Zügen genoss.

Der Anblick ließ Severus‘ Erregung wieder gänzlich zurückkehren. Während er seine Lippen auf ihre andere Brust treffen ließ, zogen seine Fingerspitzen feine Muster auf ihrer Haut nach, bewegten sich dabei unaufhörlich hinab und tauchten flachsend in ihren Bauchnabel.
Noch immer wand sie sich leicht unter ihm, was es ihm ermöglichte zärtlich bis zu ihrem Schambereich zu gleiten, ohne, dass sie ängstlich zurück wich.
Wie er zufrieden feststellte, was ihr Slip vollkommen durchnässt, als er sie durch den Stoff zu streicheln begann.
„Oh Severus!“ entkam es ihr und sie blickte ihn ebenso erregt an, wie er es vor wenigen Momenten getan hatte. Unruhig waren nun ihre Körperbewegungen, kamen seinen kosenden Fingern entgegen und ließen ihn wissen, dass er einen Schritt weiter gehen konnte.
Quälend langsam zog er ihr den Slip aus, kostete es aus, wie sie ihn flehend ansah und still um mehr bettelte. Es war ein Genuss, sie so zu sehen, trotzdem wagte er es nicht sie zu verärgern und mit ihr zu spielen.
Seine Finger wanderten zu ihrer Scham, strichen zärtlich über ihren Venushügel und teilten dann ihre nass glänzenden Schamlippen. Ein Zucken durchfuhr Hermines Körper, als er schließlich ihren Lustpunkt fand und flüchtig wie ein Windhauch darüber strich.
Immer wieder glitten seine Finger über ihren Kitzler, tauchten in sie ein und ließen sie andere Dimensionen erleben. Ihr Stöhnen wurde lauter und es war ihr anzusehen, dass der Grad ihrer Erregung ziemlich hoch war. Genau das wollte er bezwecken und fuhr fort sie zu liebkosen. Er beobachtete jede ihrer Regungen, die ihn sichtlich faszinierten. Noch nie hatte er mit einer Frau geschlafen, die sich so unter ihm hatte gehen lassen.
Doch wie sie von ihm gekostet hatte, wollte er auch ihren Geschmack auf seiner Zunge spüren. Bevor sie protestieren konnte, lag sein Mund bereits auf ihrer Scham.
Er spürte ihre Beschämung, doch verscheuchte er sie, indem er sie erneut durch Lust ersetzte.
Sie schmeckte herrlich, was ihn dazu brachte seine Liebkosungen nur noch mehr zu intensivieren und Hermine zu staccatoähnlichem Stöhnen veranlasste, bevor sie sich unter ihm aufbäumte und ihren Orgasmus heraus schrie.

So hatte sie sich noch nie gefühlt! Ein Glücksgefühl schoss durch ihre Adern, ließ ihren Körper brennen und sie wusste nicht mehr, was um sie herum geschah. Einzig Severus leise Stimme ließ sie nach einer gefühlten Ewigkeit wieder in die Gegenwart zurück finden.
Erschöpft sackte sie nach hinten, spürte die weiche Decke unter ihrer erhitzten Haut und einen warmen Körper auf ihrem. Kurz darauf lagen Severus Lippen auf ihren. Ein unbekannter Geschmack ging von ihnen aus und sie wurde sich gewahr, dass es ihr eigener war.
„Das war… Wow. Danke Severus.“
Sein amüsiertes Lachen ließ sie erzittern, während er sanfte Küsse auf ihre Schläfen tupfte.
„Ich nehme an, das war dein erster Orgasmus?“ fragte er sie sanft und sie nickte.
„War das so offensichtlich?“
Peinlich berührt schloss sie die Augen. Was sollte er jetzt nur von ihr denken?
„Dein ungläubiger und faszinierter Gesichtsausdruck sprach Bände.“ wisperte er und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen.
„Bist du bereit für mehr, oder möchtest du erst mal etwas schlafen?“
Die Fürsorge in seiner Frage ließ ihr Herz wild schlagen. Es war wirklich kaum zu glauben, dass es immer noch Snape war, der mit ihr das Bett teilte.
Sanft strich sie ihm das Haar aus dem Gesicht und setzte einen Kuss auf seine Lippen.
„Mit dir bin ich immer bereit für mehr.“
Erst als die Worte ihren Mund verlassen hatten, wusste sie, welches Eingeständnis sie ihnen beiden eben offenbart hatte. Noch bevor sie wirklich von ihm zur Frau gemacht wurde, war sie sich sicher, dass sie es nochmal mit ihm erleben wollte.
Ohne ein Wort zu sagen, und das obwohl Hermine sich sicher war, dass auch er es bemerkt hatte, brachte er sich vorsichtig zwischen ihre Beine. Scheinbar tat sie instinktiv das Richtige, als sie ihre hellen Schenkel für ihn öffnete, denn er stöhnte leise und rieb seine harte Männlichkeit an ihrer Mitte.
Allein das Gefühl, welches er damit verursachte, brachte ihr Blut wieder in Wallung. Genussvoll räkelte sie sich unter ihm, rieb ihren Körper an seinem und fuhr mit ihren Händen über seinen Rücken, um auch dort die Haut mit seiner in Verbindung zu bringen.
Es war ein wunderbares Gefühl ihn so nah an sich zu spüren.
„Granger!“ entkam es ihm bedrohlich knurrend, was sie erschrocken die Luft einatmen ließ. Hatte sie etwas falsch gemacht, dass er sie nun wieder bei ihrem Nachnamen nannte?
„Wenn Sie nicht sofort damit aufhören sich unter mir zu aalen, werde ich noch kommen, bevor Sie Ihre Jungfräulichkeit verloren haben.“
Sein Knurren wurde zu einem leisen Brummen, als sie versuchte ruhig zu bleiben und dennoch seine Nähe so zu genießen. Doch es war kein gefährliches Brummen, wie sie feststellte, vielmehr ein zufriedenes.
„Geht doch.“ murmelte er und senkte seine Lippen auf ihren Hals, was ihr einen Laut der Verzückung entlockte. Ihre Hände krallten sich in seinen Rücken, als sie spürte, wie er langsam in ihre feuchte Enge drang.

Sie war so unglaublich eng, dass es ihn seine gesamte Willenskraft kostete, sie nicht mit einem einzigen, ruckartigen Stoß zu nehmen.
Also schob sich seine Spitze sanft zwischen ihre Schamlippen, was für Hermine einen ungewohnten Druck mit sich brachte und sie unmerklich verspannen ließ. Doch er hatte es bemerkt und wusste, dass er ihr wehtun würde, wenn sie nicht vollkommen gelöst war. Doch noch war es nicht so dringlich.
Langsam glitt er weiter ein sie, bis er den Widerstand in ihrem Inneren spürte.
Seine Lippen waren zu ihrem Ohr gewandert, hatten sanft an ihm geknabbert und es liebkost.
„Entspann dich Hermine.“ flüsterte er, während seine Zunge flüchtig über ihre Ohrmuschel strich. Doch so sehr sie es auch zu versuchen schien, es gelang ihr nicht.
Severus seufzte innerlich auf. Er war nun schon so gut wie in ihr und konnte es kaum noch aushalten, doch er wusste, dass er jetzt nichts Unüberlegtes tun durfte.
Mit sanften Küssen strich er über ihren Hals und koste intensiv die empfindliche Beuge zwischen Kopf und Körper. Nur zu gern hätte er ein Merkmal auf ihr hinterlassen, das sie daran erinnern würde, mit wem sie ihre erste Nacht verbracht hatte. Doch er durfte nicht. Zu groß war die Gefahr, dass Fragen aufkamen. Also musste er wohl oder übel auf einen Knutschfleck verzichten.
Seine Hand drängte sich zwischen ihre Körper, woraufhin Hermine ihn fragend ansah. Er schüttelte mit dem Kopf, ganz so, als wäre es nicht wichtig. Doch sie würde die Antwort darauf sogleich erfahren, als seine Fingerspitzen auf ihren Lustpunkt trafen und ihn erneut stimulierten.
Hermine bäumte sich unter ihm auf. Noch immer war sie an diesem Punkt sehr empfindlich, immerhin lag ihr Höhepunkt erst wenige Momente zurück. Doch die Liebkosungen erfüllten ihren Zweck. Die junge Gryffindor unter ihm entspannte sich wieder, stöhnte verhalten und ließ nun ihre Lippen auf seinen Hals treffen.
So war es schon viel besser.
Vorsichtig zog er sich wieder etwas aus ihr zurück, was sie allerdings kaum zu bemerken schien, da sie noch immer von seinen flinken Fingern gefangen war.
Seine Zähne gruben sich in ihre Schulter, als er mit einem schnellen Stoß den Widerstand überwand und sich schließlich in ihr befand. Er hatte ihr die Jungfräulichkeit genommen.
Ihr erschrockenes Aufkeuchen ließ ihn leicht verkrampfen, doch viel mehr genoss er ihre Hände, die sich fest in seinen Rücken gekrallt hatten, dass sie unweigerlich tiefe Kratzer hinterlassen würden. Im gleichen Moment wusste er, dass auch sein Biss nicht ohne Folgen bleiben würde.
Er hatte ihr wehgetan, dass sah er in ihren Augen, als er es wagte in sie zu blicken. Doch allem Anschein nach nahm sie ihm das nicht Übel. Ganz im Gegenteil. Sie sah ihn überwältigt an, vielleicht etwas ungläubig, doch in jedem Fall stand Lust in ihrem Blick. Ein leichtes Lächeln erhellte ihre Züge, bevor sie seine Lippen mit einem leidenschaftlichen Kuss verschloss.

Es hatte in der Tat geschmerzt, als er in sie eingedrungen war, allerdings weniger in ihrem Unterleib, als in ihrer Schulter. Doch es war ihr egal. Viel wichtiger war, dass sie nun eine Frau war.
Ihn in sich zu spüren, zu fühlen, wie er sie dehnte, war merkwürdig und irgendwie irreal, doch es war großartig! Sie wollte mehr davon. Und zwar jetzt!
„Severus, bitte beweg dich.“
Es sollte ein Hauchen werden, doch es war ein Flehen, fast ein Betteln. Sein amüsiertes Lächeln ließ sie befürchten, dass er es nicht tun würde, doch da hatte sie sich geirrt.
Vorsichtig zog er sich etwas zurück, nur um im nächsten Moment wieder tief in sie zu gleiten.
Erst jetzt bemerkte sie das leichte Ziehen zwischen ihren Beinen, doch nach einigen Stößen nahm die Stärke ab, bis es ganz verschwand.
Severus Stöße waren fast perfekt. Weder zu fest, allerdings auch nicht zu zaghaft, um seine Manneskraft in Frage zu stellen. Doch das gewisse Etwas fehlte ihr.
Gespannt, ob sich das, was sie gelesen hatte, bewahrheiten würde, schlang sie ihre Beine um seine Hüfte und stöhnte laut auf, als er somit noch viel tiefer in sie kam.
Jetzt waren seine Stöße perfekt.
Der dunkle Mann über ihr schien es ebenfalls zu bemerken, denn er drang nun schneller und kraftvoller in sie ein.
Wie bei ihrem ersten Orgasmus spürte sie nun auch, dass die Lust sich zwischen ihren Beinen staute und sie den Druck unbedingt loswerden musste. Es war, als würde sie ihren Verstand verlieren, wenn sie jetzt keine Erlösung fand. Wie bei einem nahenden Sturm begann die Spannung stetig zu steigen, sich aufzuladen und war jederzeit bereit loszubrechen, wenn ein weiterer Tropfen das Unwetter entfesseln würde.
Und Severus gab ihr diesen Tropfen, als seine Finger abermals ihre Lustperle reizten. Mit einem lauten Stöhnen, das verdächtig nach seinem Namen klang, presste sie sich an seinen festen Körper, schlug erneut ihre Hände in seinen Rücken und ließ sich fallen, wissend, dass er sie auffangen würde.
Erneut durchströmte sie ein Gefühl von vollkommenem Glück, welches sie in nie geahnte Höhen brachten.

Der wild zuckende Leib, Hermines erlöster Gesichtsausdruck und das Zusammenziehen ihrer Muskeln um sein Glied waren auch für ihn zu viel. Etwas beherrschter, aber ebenso befriedigt erlag auch er seinem Höhepunkt und ergoss sich ein weiteres Mal in sie.
Selten hatte er sich danach so befriedigt gefühlt, wie es jetzt der Fall war. Allerdings war ihm bewusst, dass die Befriedigung nicht allein von seinem Höhepunkt kam, sondern auch von dem Wissen, dass er soeben die kleine Miss Know-it-all zur Frau gemacht hatte.
Hermine, korrigierte er sich in Gedanken.
Obwohl es falsch war, fühlte es sich so richtig an.
Ein Blick in ihre Gedanken, als sie gekommen war, hatte ihm gezeigt, dass er ihr mit dieser Nacht mehr gegeben hatte, als er es geplant hatte. Sie hatte sich bedingungslos in ihn verliebt. In ihn, der es nicht würdig war Liebe zu bekommen oder selbst zu lieben. Wenn er ihr sagen würde, dass er genauso für sie empfand, würde sie nicht mehr von seiner Seite weichen. Doch sie befanden sich im Krieg. Durfte er ihr das antun? Darüber wollte er sich im Moment keine Gedanken machen. Jetzt wollte er sie mit allen Sinnen genießen.
Der weiche Körper der jungen Hexe löste sich von ihm und zog seine Aufmerksamkeit wieder auf sich. Hermine sah ihn zufrieden an und schenkte ihm ein Lächeln. Kraftlos ließ er sich auf sie sinken, vergrub sein Gesicht in ihren duftenden Haaren und genoss ihr sanftes Streicheln, was sie ihm zuteilwerden ließ.

Einen langen Augenblick blieben sie so liegen, bevor Severus sich auf den Rücken drehte und sie mit sich zog. Halb auf ihm kam sie zum Liegen und kuschelte sich an ihn. Seine Arme schlossen sich um sie und hielten sie fest, als hätte er Angst, dass sie sonst davon laufen könnte.
„So viel dazu, dass ein Slytherin keinen Respekt vor einer Gryffindor haben kann.“
Sie lachte leise bei seinen Worten und nickte leicht, doch sie sagte nichts.
„Hermine?“
„Hm?“
Er zögerte.
„Nicht so wichtig.“

Die Kerzen waren fast herunter gebrannt, sodass allmählich die Dunkelheit die Überhand gewann und Hermine ihre Augen kaum noch offen halten konnte.
„Schlaf.“ flüsterte Severus, zog die Decke über sie und Hermine konnte nach dieser Aufforderung nicht länger widerstehen einfach die Augen zu schließen. Nur wenige Atemzüge später war sie eingeschlafen.

Severus lag noch lange wach und wachte über ihren Schlaf.
Als schließlich der Morgen graute, löste er sich von der schlafenden Gryffindor, zog sich leise an und betrachtete sie ein letztes Mal.
Sie war so unbeschreiblich schön und sah hinreißend aus, wie sie in den zerwühlten Decken lag und schlief. Doch er konnte nicht bleiben.
Leise entfernte er sich von ihr, trat zum Kamin und nahm ihre Liste in die Hand. Noch immer stand sein Name darauf, klar und deutlich in ihrer geschwungenen Schrift.
Eine Berührung mit seinem Zauberstab ließ eine neue Überschrift erscheinen: „Potenzielle Partner für eine Beziehung“. Zufrieden nahm er wahr, dass sich die Liste entsprechend ihrer Bestimmung wandelte. Dann legte er sie neben Hermine aufs Bett und verschwand.


Langsam wurde die junge Frau im Raum der Wünsche wach und blinzelte leicht. Wo war sie? Das war nicht ihr Bett in ihrem Schlafsaal oder ihrem Privatgemach. Plötzlich war alles wieder da. Wie sie Malfoy verscheucht und schließlich mit Snape geschlafen hatte. Doch sie war allein. Snape war nicht mehr da.
Dafür fiel ihr Augenmerk auf die Liste, welche auf dem Kopfkissen neben ihr lag. „Potenzielle Partner für eine Beziehung“? Sie runzelte die Stirn. Es war definitiv IHRE Liste, allerdings mit einer anderen Auswahl. Die Kriterien schienen dafür die gleichen zu sein, die sie für ihre Liebhabersuche ausgewählt hatte: männlich, älter/gleichalt/Jahrgang, attraktiv, Single und intelligent. Einzig das Merkmal „erfahren“ war verschwunden, wurde jedoch durch ein anderes ersetzt. Vertrauensvoll.
Sie stockte. Und dann fiel ihr Blick auf den einzig übrig gebliebenen Namen.

Anthony Goldstein.

Nicht Severus Snape. Das war es, was er ihr in der Nacht zuvor sagen wollte. Dass er nicht dazu fähig war eine Beziehung zu führen. Er war lediglich gut genug dafür, jungen Frauen ihre Unschuld zu rauben.
Und genauso fühlte sich in diesem Moment auch Hermine Granger. Beraubt.


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