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Fanfiction

Jemand sagte mir, dass Sie mich lieben - Wer ist Goldstein und warum ist er ein Goldstück?

von Aletheia

Das Duschen hatte in der Tat wahre Wunder gewirkt und Hermine fühlte sich frisch und bereit für den Unterricht. Den Gedanken an Snape hatte sie vorerst verschoben, bis er relevant wurde. Im Moment war wichtig, dass sie Harry und Ron noch vor ihrer Stunde Arithmantik erwischte, die sie ja nicht mit den beiden zusammen hatte.
Das Mittagessen hatte sie kurzerhand ausfallen lassen. Nicht nur, weil sie es zeitlich nicht mehr geschafft hätte, sondern auch, weil sie nach dem kurz zuvor gegessenen Frühstück noch keinen Hunger verspürte.
„Harry! Ron!“
Hermine passte die beiden Jungs vor den Treppen zum Wahrsageturm ab. Keuchend kam sie vor ihnen zum Stehen, während sie von ihnen besorgt gemustert wurde.
„Mine, ist alles in Ordnung mit dir?“ fragte schließlich Harry, nachdem er und Ron einen kurzen Blick getauscht hatten.
„Natürlich, sonst wäre ich doch nicht hier.“
Das Lächeln der jungen Hexe wirkte etwas gezwungen, was ihren besten Freunden aber nicht aufzufallen schien.
„Ich wollte euch nur sagen, dass ich aus dem Krankenflügel entlassen wurde und wollte nach euren Aufzeichnungen fragen. Ich habe ja doch eine ganze Menge Unterricht verpasst.“
Erneut sahen sich Harry und Ron kurz an, ehe sie betreten drein blickten.
„Ähm, Mine? Sei jetzt nicht sauer, okay?“ setzte der Rothaarige an und Hermine ahnte Schlimmes.
„Was ist los?“ wollte sie wissen und das Gesicht ihres Gegenüber nahm die Farbe seiner Haare an.
„Also, es ist so. Hör mal Mine, du kennst uns doch. Wir…“ mischte sich nun auch wieder Harry ein und druckste leicht rum.
„Ja, was wir?“
Langsam ging Hermine die Geduld aus. Sie hatte in sieben Minuten Unterricht und musste noch zurück zum Raum, der wesentlich weiter weg lag als der Unterrichtsraum der Jungs.
„Wir haben keine Aufzeichnungen gemacht. Oder zumindest nicht so viele, wie du es dir wünschen würdest.“ stellte schließlich Harry die Situation klar und Hermine stöhnte innerlich auf. Das hätte sie sich eigentlich denken können. Da lag sie schon im Krankenflügel und konnte sich nicht mal dann auf ihre beiden Freunde verlassen, was das Mitschreiben im Unterricht anging. Immerhin war sie sonst diejenige, die ihre Notizen ausleihen musste, weil diese vorbildlich und vor allem vollständig waren.
„Und ich nehme an, die anderen Gryffindors waren auch nicht aufmerksamer?“
Harry und Ron sahen sie einen Moment lang an, ehe sie die Köpfe schüttelten.
„Na gut, dann muss ich wohl nochmal mit den Ravenclaws sprechen. Anthony wird mir seine Mitschriften bestimmt ausleihen.“
Die Köpfe der beiden Gryffindors ruckten hoch.
„Anthony?“ fragten sie wie aus einem Mund und sahen Hermine überrascht an.
„Anthony Goldstein. Wir haben fast alle Fächer mit ihm.“
Hermine verstand nicht, was daran so überraschend war, dass Harry und Ron sie mit offenem Mund anstarrten.
„Was ist denn?“ fragte sie schließlich und runzelte die Stirn.
„Seit wann nennst du Goldstein Anthony?“ stellte schließlich Ron die entscheidende Frage.
„Wir lernen öfter zusammen in der Bibliothek. Was ist so schlimm daran?“
„Nichts. Wir haben uns nur gewundert. Das hast du uns nie erzählt.“
Sie zuckte mit den Schultern.
„Es ist ja auch nicht wichtig. Wärt ihr mal in der Bibliothek gewesen, hättet ihr es ja auch mitbekommen.“
Einen Moment herrschte Stille, bevor Bewegung in Hermine kam.
„Mist, der Unterricht fängt gleich an. Ich komme bestimmt zu spät!“
Panisch sah Hermine auf die Uhr, ehe sie sich umdrehte und den Gang zurück rannte. Plötzlich blieb sie stehen, sah nochmals zu den Jungs und rief ihnen ein „Wir sehen uns nachher!“ zu, ehe sie den Weg zu ihrem Raum fortsetzte.
Irritiert sahen Harry und Ron ihrer Freundin hinterher, bevor sie sich auf den Weg zu Professor Trelawney machten.
„Manchmal ist sie merkwürdig, findest du nicht auch?“ fragte Ron und erhielt ein Nicken von Harry.
„Ob sie uns noch mehr nicht erzählt hat, außer der Sache mit Goldstein?“
„Keine Ahnung. Ich hoffe nicht.“
„Mhm.“ kam von Ron, ehe er mit den Schultern zuckte und sich auf seinen Platz setzte.
„Mal schauen, wie merkwürdig Trelawney heute wieder ist.“ flüsterte Harry dann grinsend und nickte in Richtung der Lehrerin, die einen bizarren Tanz aufführte und vor sich hin murmelte.
„Definitiv merkwürdiger als Mine.“

Während sich der Unterricht für Harry und Ron in die Länge zog, nahm Hermine eifrig das Wissen auf, welches von Professor Vektor vermittelt wurde. Obwohl es gerade mal zwei Tage her war, dass sie den letzten Unterricht besucht hatte, kam es ihr so vor, als wären Wochen vergangen. Was natürlich absoluter Blödsinn war, immerhin dauerte ein Wochenende auch nur zwei Tage.
Vermutlich lag es daran, dass sie am Wochenende sonst zumindest ihre Hausaufgaben machte oder las, beides Dinge, die sie im Krankenflügel verschlafen hatte.
Als die Stunde schließlich zu Ende war, beeilte sie sich Anthony noch zu erwischen, bevor er zum nächsten Unterricht ging. Sie hatte Glück, denn er ließ sich Zeit damit seine Sachen zusammen zu packen.
„Hallo Anthony.“
Hermine war vorsichtig an ihn heran getreten und tippte ihn leicht an. Sie mochte diesen Jungen. Er war charmant und sehr höflich, vor allem aber war er fast ebenso wissbegierig und intelligent wie Hermine selbst.
„Hallo Hermine. Ich habe gehört, du warst im Krankenflügel. Geht es dir wieder besser?“
Sein aufrichtiges Interesse ließ sie lächeln.
„Ja, danke. Ich war wohl nur etwas überarbeitet.“ spielte die junge Gryffindor die Sache herab und machte eine wegwerfende Handbewegung.
„Ich wollte dich fragen, ob du mir deine Notizen ausleihen könntest. Harry und Ron haben, wie immer, nicht mitgeschrieben.“
Hermine verdrehte die Augen und brachte Anthony damit zum Lachen.
„Aber klar. Treffen wir uns vor dem Abendessen vor der Großen Halle? Dann gebe ich sie dir.“ bot Anthony an und schenkte seiner Gegenüber ein einnehmendes Lächeln.
„Danke. Ich werde da sein.“
„Dann bis später.“ verabschiedete sich der blonde Ravenclaw und ließ Hermine alleine im Klassenraum zurück. Wenigstens auf Anthony konnte sie sich verlassen. Bis auf Zaubertränke und Verteidigung gegen die dunklen Künste hatten sie alle Fächer gemeinsam, sodass sie nicht für jedes Fach einen anderen Schüler ansprechen musste, um ihre Aufzeichnungen ergänzen zu können. Dazu kam, dass er seine Mitschriften immer äußerst sorgfältig anfertigte, was bedeutete, dass sie vollständig und definitiv richtig waren. Zusammengefasst war er also ein absolutes Goldstück, wenn es um Unterrichtsinhalte ging.
Hermine seufzte leise, ehe sie ihre Tasche schulterte und sich ebenfalls auf den Weg zu ihrem nächsten Unterricht machte: Verteidigung gegen die dunklen Künste. Hoffentlich konnten ihr Harry und Ron wenigstens in diesem Fach sagen, was sie verpasst hatte.

„Ähm, letzte Stunde, ja? Wann war die gleich?“
„Gestern, Harry.“
Die braunhaarige Gryffindor konnte es nicht glauben. Es war ja nichts Neues, dass Harry im Unterricht manchmal nicht richtig aufpasste, aber dass er ihr nicht mal in seinem besten Fach sagen konnte, was sie den Tag zuvor behandelt hatten, war erschreckend.
„Gestern, gestern…“
Harry sah nachdenklich durch den Klassenraum, als er sich plötzlich ruckartig aufsetzte.
„Inferi. Moody hatte uns ganz schön schräge Geschichten darüber erzählt.“ fiel es Harry dann doch wieder ein und er verzog leicht angewidert das Gesicht.
„Schräg nennst du das? Das war unheimlich.“ mischte sich nun auch Ron ein, von dessen Mimik Hermine regelrecht ablesen konnte, wie lebendig Moody die Erzählung hatte werden lassen.
Um diese kam die junge Hexe dann zumindest herum, auch wenn sie sich das Thema dafür selbst erarbeiten musste. Doch das machte ihr nicht viel aus.
„Und, konnte dir dein Anthony weiterhelfen?“ fragte Ron leicht angesäuert und betonte auffällig den Vornamen des Ravenclaw, was Hermine nicht entging.
„Ja, Anthony leiht mir seine Mitschriften.“
Auch Hermine hob den Namen hervor, was ihre Stimme schärfer klingen ließ, als sie es beabsichtigt hatte.
„Na so ein Glück.“
Rons Murren ging in Harrys Husten unter, der entschuldigend mit den Schultern zuckte und sie flehend ansah. Hermine wusste, dass er es hasste, wenn sie sich mit Ron stritt, auch wenn sie sich bereits nach wenigen Minuten wieder verziehen hatten.
Doch diesmal ging Hermine nicht auf ihn ein. Sie verstand nicht, was Ron so störte. Padma war doch auch einfach nur Padma und nicht Patil. Und sie war immerhin auch in Ravenclaw. Man konnte auch aus einer Ratte einen Riesen machen.
Hermine schüttelte leicht den Kopf und widmete dann ihre Aufmerksamkeit dem Unterricht.

Endlich Wochenende!
Auch wenn man ihm das gar nicht zutraute, freute sich Severus ebenso auf die beiden freien Tage, wie alle anderen in diesem Schloss auch. Die dritte Klasse hatte ihm eben den letzten Nerv geraubt und seine Geduld zur Neige gehen lassen. Da hatte er es wohl auch verdient, dass man ihm etwas Ruhe gönnte.
Auf dem Weg zum Abendessen verflog seine annähernd gute Laune allerdings wieder, als er daran dachte, dass er Longbottom ja noch zum Nachsitzen beordert hatte. Wieso hatte er ihn nicht einfach zu Filch geschickt?
Weil dieser ihn nicht so sehr leiden lassen würde wie er selbst, gab sich Severus selbst die Antwort. Wenngleich natürlich auch ein Grund war, dass Filch dem Gryffindor nichts über das Brauen von Tränken beibringen konnte. Er selbst konnte das, auch wenn die Schüler scheinbar nicht gewillt waren, daraus etwas zu machen. Außer Granger natürlich.
Wenn man von Merlin spricht!
Die braunhaarige Gryffindor stand vor dem Eingang der Großen Halle und schien auf jemanden zu warten. Ungeduldig wippte sie mit ihrem Fuß vor und zurück und sah alle paar Sekunden auf die Uhr, ehe ihr Blick auf ihn fiel.
Ein gemeines Lächeln schlich sich auf sein Gesicht, als er den Schock in ihren Augen sah.
„Miss Granger. Wie ich sehe, weilen Sie wieder unter den Lebenden.“ hauchte er süffisant, als er zu ihr trat.
„Mr. Potter sollte Ihnen eigentlich ausrichten, dass ich Sie sofort nach Ihrer Entlassung in meinem Büro sehen will.“
Er spürte förmlich ihre Furcht vor ihm, als er noch einen Schritt näher trat und sie einen zurück machte. Unbewusst brachte er sie damit näher zur Wand, sodass sie ihm nicht ausweichen konnte.
„Sir, Harry…“ begann die junge Hexe leise, wurde dann jedoch von ihrem Professor unterbrochen.
„20 Punkte Abzug von Gryffindor. Für Verspätung. Hoffentlich sind Sie nachher pünktlich.“
Er bedachte sie noch eines skeptischen Blickes, ehe er den Schritt zu viel wieder zurück trat, seinen Umhang richtete und in die Große Halle rauschte.

Hermines Atem ging noch immer stoßartig, als Anthony schließlich lächelnd auf sie zukam.
„Hallo Hermine. Hier, das ist alles, was wir die letzten Tage behandelt haben.“
Er hielt ihr seine Aufzeichnungen entgegen, bevor er seinen Arm leicht zurück zog.
„Ist alles in Ordnung mit dir? Du siehst so blass aus.“
Diesmal war er es, der einen Schritt näher an Hermine heran trat und sie musterte.
„Mir geht’s gut. Ich habe nur nicht so viel getrunken heute.“ versuchte die Gryffindor auszuweichen und blickte auf die Blätter in Anthonys Hand. Einen Moment lang sah der Ravenclaw das Mädchen vor ihm fragend an, ehe er verstand, worauf sie hinaus wollte.
„Oh, natürlich. Hier.“ meinte er dann und überreichte ihr das Gewollte.
„Danke. Du bekommst es Montag zurück, reicht dir das?“
„Klar. Gönn dir trotzdem etwas Ruhe, ja?“
Scheinbar gab er sich mit Hermines Nicken zufrieden, erwiderte es lächelnd und betrat dann mit ihr zusammen die Große Halle, woraufhin jeder zu seinem Haustisch ging.
Kaum, dass sie sich gesetzt hatte, begann Harry sich auch schon zu entschuldigen.
„Hermine, es tut mir Leid. Ich hatte total vergessen dir von Snape auszurichten, dass du sofort zu ihm kommen sollst, wenn du aus dem Krankenflügel entlassen wirst.“
„Und jetzt fällt dir das plötzlich wieder ein?“ fragte Hermine zweifelnd und zwang sich nicht zum Lehrertisch zu sehen.
„Sein böser Blick eben hat gereicht.“ gab der Schwarzhaarige zu und Hermine seufzte.
„Er hat mich gerade abgefangen und mir die ‚Einladung‘ selbst ausgesprochen. Und er hat mir Punkte abgezogen.“
Gerade als Harry etwas sehr Uncharmantes darauf erwidern wollte, mischte sich Neville ein.
„Du musst heute auch bei ihm nachsitzen?“
Entschuldigend und etwas überrascht sah Hermine zu dem meist etwas tollpatschigen Jungen.
„Ja. Du auch? Hat er dich schon wieder runter gemacht?“
Hermine empfand Mitleid mit Neville. Jeder wusste, dass er nicht besonders gut in Zaubertränke war, allerdings verschlimmerte sich die Lage noch mehr, weil Snape dieses Fach unterrichtete. Er jagte ihm unglaubliche Angst ein, sodass seine schlechten Leistungen gar nicht besser werden konnten. Was wiederrum bedeutete, dass Snape ihn noch mehr drangsalierte. Es war ein Teufelskreis, aus dem Neville nur schwer herauskommen konnte. Slughorn hatte Neville trotz seiner schlechten Note zu sich in den Unterricht gebeten und Neville war regelrecht aufgeblüht. Er war zwar nicht zum Ohnegleichen-Schüler geworden, hatte sich aber wacker geschlagen. Dass er dieses Jahr durch Zufall in den Kurs mit Snape gerutscht war, hatte er allem Anschein nach noch immer nicht richtig verkraftet.
„Ja. Du weißt doch, wenn du nicht da bist, ist es noch schlimmer, Hermine.“
Traurig sah Neville die junge Hexe an und sie nickte leicht.
„Ich weiß. Wollen wir nachher zusammen zu seinem Büro gehen?“ fragte sie daher und hoffte, dass sie ihn so zumindest ein klein wenig beruhigen konnte.
„Das wäre schön.“
„Dann machen wir das so.“ legte Hermine dann fest und schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln.
Ihr Blick richtete sich nun doch auf den Lehrertisch und wanderte diesen entlang, ehe sie bei Snape hängen blieb. Als würde er ihren Blick spüren, sah er ihr direkt in die Augen und ließ sie frösteln. So wie er sie ansah, verhieß das nichts Gutes.

Es gab niemanden, den Severus mehr verabscheute als Potter. Zumindest niemanden, der noch unter den Lebenden weilte. Aber Neville Longbottom war derjenige, den der gefürchtete Tränkemeister fast ebenso hasste wie James Potters Sohn.
Der Grund dafür lag nicht etwa darin, dass Longbottom gänzlich untalentiert war in seinem Unterricht. Unfähig waren nahezu alle Schüler, da bildete der Gryffindor keine größere Ausnahme. Der Grund für seinen Hass gegen ihn lag viel tiefer begraben.
Dieser Junge, der fast in jeder Stunde seinen Kessel explodieren ließ, war nicht der Auserwählte. Und genau das war der springende Punkt.
Würde Longbottom diese Bürde tragen, wäre vielleicht seine Mutter aus Liebe zu ihm gestorben. Aber nicht Lily. Nicht seine Lily.
Ein Klopfen riss Severus aus seinen Gedanken.
„Herein.“ knurrte er dann und setzte wieder seine grimmige Maske auf. Longbottom und Granger mussten nicht sehen, wie sehr ihm Longbottoms Existenz zusetzte. Oder eher die seiner Eltern.
„Guten Abend Professor.“ begrüßte Granger ihn, während Longbottom unsicher hinter ihr stand und seinen Blick auf den Boden heftete.
„Schließen Sie die Tür, Mr. Longbottom.“ forderte Severus ihn daher auf und bemerkte zufrieden, wie der Gryffindor bei seinen Worten zusammenzuckte.
„Wie bereits angekündigt, werden Sie Veritaserum brauen. Für Sie, Miss Granger, wird es dann hoffentlich den verpassten Unterricht ersetzen, Sie, Mr. Longbottom, jagen mir diesmal hoffentlich nicht das ganze Büro in die Luft. Sie finden die Zutaten und Anweisungen dort drüben, jeder braut für sich allein. Sie dürfen anfangen.“
Gehorsam setzten sich beide in Bewegung und begannen mit der ihnen aufgetragenen Aufgabe. Während Granger konzentriert begann die Zutaten zu zerkleinern, nahm Longbottom mal die eine, dann wieder die andere Zutat auf.
„Neville, die Jobberknollfedern kommen erst zum Schluss. Also in 28 Tagen.“ flüsterte Granger ihm schließlich zu, was Severus schmunzeln ließ. Genau aus diesem Grund rettete Granger ihm in jeder Zaubertrankstunde das Leben. Und einige Kessel und Zutaten.
„Sie sollten auf Sie hören, Mr. Longbottom. Ansonsten haben wir genau das gleiche Dilemma wie heute Morgen.“ ließ nun auch Severus vernehmen und versetzte den Gryffindor damit in eine Starre.
„Ach und Miss Granger, ich hoffe Sie sind sich darüber im Klaren, dass ich im Anschluss noch eine Konsultation mit Ihnen wünsche.“
Diesmal war es die junge Hexe, die mitten in der Bewegung erstarrte. Da hatte sie es sich aber ganz schön einfach vorgestellt, wenn sie dachte, ein bisschen Tränke brauen würde die Sache wieder ausgleichen. Sie würde sich noch wundern.


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