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Fanfiction

Jemand sagte mir, dass Sie mich lieben - Ich schätze es nicht, wenn man mich warten lässt

von Aletheia

Starr blickte Hermine auf das Zaubertrankbuch und las zum widerholten Mal die Anweisungen, ohne sie wirklich zu begreifen.
Natürlich war ihr klar gewesen, dass sie um ein Gespräch mit Snape nicht herum kommen würde, doch nachdem der Abend so glimpflich begonnen hatte, hatte sie sich der Hoffnung hingegeben, dass sie es noch etwas vor sich herschieben konnte.
Bemüht weiter Zeit zu schinden, verlangsamte sie ihre Bewegungen und zog das Tränkebrauen in die Länge. Erst als Neville fast fertig war, gab sie sich schließlich geschlagen und vollendete den ersten Schritt des Brauens. Mehr blieb ihnen heute also nicht zu tun.
Gegen verbale Attacken von Snape halbwegs gewappnet, nickte sie Neville zu und drehte sich zu ihrem Lehrer um.
„Professor, wie wären dann vorerst fertig. Der Trank muss jetzt zwei Tage ziehen, ehe wir weiter machen können.“
Scheinbar desinteressiert blickte Snape von seinen Unterlagen auf, musterte die beiden Gryffindors und stand dann auf, um sich die Ergebnisse anzusehen.
„Erstaunlich, dass diesmal alles heil geblieben ist. Sie können dann gehen, Mr. Longbottom.“
Das ließ sich Neville nicht zweimal sagen und war innerhalb von wenigen Sekunden verschwunden, nicht jedoch, ohne Hermine nochmals einen mitleidigen Blick zu schenken.

Eine Gänsehaut überzog Hermines Körper, als sich Snapes Blick nun unverwandt auf sie richtete. Seine Augen hielten ihre mit einem finsteren Blick gefangen und ließen sie nichts Gutes ahnen.
„Setzen.“
Ohne zu zögern kam sie seiner knappen Anweisung nach, während sich Snape ihr gegenüber in seinen Bürostuhl sinken ließ und sie weiter musterte. Einen langen Moment lang herrschte Stille, was Hermine zusehends unruhiger machte. Sollte sie etwas sagen, oder ihn das Gespräch beginnen lassen? Erwartete er vielleicht von ihr, dass sie sich nochmals bei ihm entschuldigte und freiwillig um eine Strafarbeit dafür bat?
Sie wusste es nicht, aber es kam ihr wie die Ruhe vor dem Sturm vor. Die Spannung im Raum war deutlich zu spüren und ihr war bewusst, dass das Gewitter jeden Moment losbrechen würde. Doch Snape überraschte sie aufs Neue.

„Eigentlich sollte ich Ihnen Ihren hübschen Hals umdrehen, oder Ihnen einen Fluch verpassen. Möglicherweise wären auch Strafarbeiten bis zum Ende des Jahrhunderts gerechtfertigt, um Ihnen klar zu machen, was Sie sich da geleistet haben. Vorerst beschränke ich mich aber darauf, Ihnen die Hölle heiß zu machen.“
Ruhig hatte Severus begonnen die verschiedenen Optionen vor ihr auszubreiten, sie dabei grimmig angesehen und jede Reaktion von ihr in sich aufgenommen. Doch je mehr Varianten er aufzählte, desto wütender wurde er.
Er hatte sich vorgenommen sie leiden zu lassen, ihr zu zeigen, dass man sich mit ihm nicht anlegen sollte. Doch ihr schlechtes Gewissen stand ihr ebenso wie die Angst ins Gesicht geschrieben und ließen ihn davon abweichen.
„Verdammt nochmal Granger! Wissen Sie eigentlich, was alles hätte passieren können?“
Severus war aufgesprungen und schlug mit einer Hand fest auf den Tisch, beugte sich dann leicht nach vorn, um Granger eindringlich anzusehen.
„Ich hätte Sie umbringen können, ist Ihnen das klar? Eine so unbedachte Aktion kann Ihnen das Leben kosten. Wäre es jemand gewesen, der sich nicht so gut unter Kontrolle hat, hätte dieser Sie womöglich ebenfalls geschlagen. Oder Ihnen den Zauberstab an den Hals gedrückt und einen Cruciatus ausgesprochen. Granger, hören Sie mir gefälligst zu, wenn ich mit Ihnen rede! Für Sie mag es vielleicht nur um eine Ohrfeige gehen, aber für die Todesser, gegen die Sie kämpfen werden, ist das tödlicher Ernst.“
Er hatte sich in Rage geredet und brüllte die junge Frau vor sich nun regelrecht an. Mit angstgeweiteten Augen sah sie ihn an und Severus konnte erkennen, wie sie nervös schlucken musste.
Einen Moment verharrte er still in der Position und beobachtete sie, ehe er sich aufrichtete, seine Robe glatt strich und sich wieder setzte.

Hermine war zum Weinen zumute und sie konnte die Tränen nur schwer zurück halten. Sie hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass Snape sich womöglich Sorgen um sie gemacht hatte. Oder um seine Beherrschung. Doch seine Sichtweise war gar nicht so verkehrt, wenn sie genauer darüber nachdachte. Snape war ein Spion Voldemorts und ein Todesser. Noch dazu war er wütend gewesen, sodass es durchaus dazu hätte kommen können, dass ihm ebenfalls die Hand ausrutscht. Und dennoch, sein Verhalten machte sie stutzig. Das war nicht der Snape, den sie kannte.
„Es tut mir Leid Sir. Ich war nicht Herr meiner Sinne und mir nicht über die möglichen Folgen im Klaren.“ wisperte sie daher leise und blickte auf ihre im Schoß gefalteten Hände, nicht sicher, ob sie es wagen konnte ihn anzusehen.
„Ich werde es dennoch nicht tolerieren. Dass Sie es überhaupt wagen einen Lehrer derartig zu demütigen.“
Sein Knurren ließ sie zusammen zucken, wenngleich eine gewisse Erleichterung durch ihren Körper ging, dass Snape wieder der alte war.
„100 Punkte Abzug von Gryffindor. Und Sie werden bis zum Jahresende jeden Abend bei mir nachsitzen und ein Danke für jede Aufgabe herunter beten, die ich Ihnen zuteile.“
Oh ja, Snape hatte seine typische Manier wieder gefunden und war so kalt wie eh und je. Doch sie würde sich darüber nicht beschweren, denn sie hatte es verdient.
„Natürlich, Sir.“

„Ihnen sollte im Übrigen auch bewusst sein, dass ich es nicht schätze, wenn man mich warten lässt. Sie erscheinen zwei Tage zu spät zu Ihrem Nachsitztermin. Dass Sie im Krankenflügel waren, interessiert mich nicht. Das macht nochmals 20 Punkte Abzug von Ihrem Haus.“
Ihr tapferes Nicken und der gesenkte Kopf ließen ihn spöttisch lächeln. Sie hatte nun scheinbar endlich verstanden, mit wem sie sich angelegt hatte. Eigentlich wollte er ihr das schon viel eher klar machen, doch irgendwie, er wusste selbst nicht so genau warum, wollte er ihr erst ins Bewusstsein rufen, welche Konsequenzen ihre vorschnelle Handlung hätte haben können.
Es war übertrieben, dass er sie hätte umbringen können. Wegen einer einfachen Ohrfeige würde er nie so weit gehen, doch anders nahm Granger das Problem scheinbar nicht wahr. Die Wut über diesen Abend war schon längst verpufft, doch das konnte er sie natürlich nicht wissen lassen. Vielmehr brachte ihn ihre Art auf die Palme, ihr naives Denken und ihr hoffen, dass sie dem Zorn ihres Lehrers entgehen konnte.
Bei Merlin, sie war 17 Jahre alt und galt als die intelligenteste Hexe seit vielen Jahrzehnten, da konnte man doch wohl erwarten, dass sie sich unter Kontrolle hatte und kein pubertierender Teenager mehr war. Sie war doch sonst immer so beherrscht und analytisch, warum jetzt nicht mehr?
Kopfschüttelnd betrachtete er das in sich zusammengesunkene Mädchen, ehe er einen Blick auf die Uhr warf. Es war bereits weit nach 10 Uhr, heute war es zu spät, um sie in ihre Aufgaben einzuweisen.
„Ich erwarte, dass Sie am Montag pünktlich zu Ihrer Strafarbeit hier erscheinen. Es sollte in Ihrem Interesse sein, die Aufgaben noch vor Weihnachten zu erledigen.“

Vorsichtig wagte Hermine einen Blick auf ihren Professor und nickte dann.
„Wie Sie es wünschen, Professor.“
Ihre Antwort war kaum mehr als ein Flüstern, als Snape schließlich eine herrische Bewegung in Richtung Tür machte. Ihr Zeichen, dass sie entlassen war. Leise stand sie auf, wünschte ihm noch einen guten Abend und zog sich schließlich aus seinem Büro zurück.
Ihr brannte eine Frage auf der Zunge, doch sie traute sich nicht, diese noch zu stellen. Zu dünn war das Eis, auf dem sie sich in jenem Moment bewegte. Sie konnte froh sein, dass Snape ihr nur Punkte abgezogen hatte und sonst verhältnismäßig ruhig war. Seine Beherrschung war nur allzu deutlich zu spüren gewesen.
Der Gemeinschaftsraum war leer, als sie ihn erreichte. Doch es war ihr nur recht. Leise schlich sie in ihren Schlafsaal, zog sich ihre Schlafsachen an und krabbelte anschließend ins Bett, wo sie bereits nach wenigen Minuten in einen traumlosen Schlaf sank.

Das Wochenende verlief eher ereignislos.
Zwar begegneten sich Hermine und Snape immer mal wieder, doch er würdigte sie keines weiteren Blickes. Ihr kam es so vor, als wäre sie lediglich Luft für ihn, sodass sie es vermied ihm zu häufig über den Weg zu laufen oder ihn auch nur anzusehen.
Der Punktabzug dagegen blieb nicht unbemerkt, doch sowohl Ron als auch Harry, die sich denken konnten, dass es mit Hermines Nachsitzen zu tun hatte, fragten nicht weiter nach. Die restlichen Gryffindors wunderten sich zwar, warum über Nacht plötzlich über 100 Punkte fehlten, schoben es dann aber auf ein paar Erstklässler, die vermutlich von Snape nach der Sperrstunde auf den Gängen erwischt wurden.
Samstag verbrachte Hermine die Zeit zusammen mit ihren beiden besten Freunden, die sie immer häufiger zum Lachen brachten und sie den Wochenanfang fast vergessen ließen. Nur mit Mühe konnte sie sich von ihnen lösen, um ihre Mitschriften durch Anthonys Notizen zu vervollständigen.
Auch diese Aufgabe hatte sie bald erledigt, und da Harry vornehmlich mit Ginny und Ron mit Quidditchvorbereitungen beschäftigt waren, blieb ihr am Sonntag viel Zeit allein, die sie mit lernen verbrachte. Oder in der sie eher versuchte zu lernen. Zu viele Dinge und Fragen gingen ihr durch den Kopf, sodass ihre Gedanken immer wieder abschweiften.

Schneller als ihr lieb war, neigte sich das Wochenende seinem Ende entgegen. Während die anderen Gryffindors nun doch mal damit begannen ihre Hausaufgaben zu machen und über lästige Montage zu maulen, saß Hermine vor dem Kamin im Gemeinschaftsraum und sah in die züngelnden Flammen, die immer wieder neue Dinge entstehen ließen.
„Wieder in Gedanken?“
Hermines Kopf ruckte zu der Person, die sich lächelnd neben sie auf die Couch sinken ließ. Als sie Harry erkannte, nickte sie nur leicht, ehe sie sich wieder dem Kaminfeuer zuwandte.
„Denkst du, Snape gibt dir doch noch die Unterschrift für den Schüleraustausch?“ fragte Harry leise und die braunhaarige Gryffindor zuckte nur leicht mit den Schultern.
„Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Ich muss bis zum Ende des Jahres bei Snape nachsitzen. Vielleicht, wenn ich einfach das mache, was er mir aufträgt, gibt er mir dann seine Einwilligung – und das Ohnegleichen, was ich brauche.“
„Du brauchst ein Ohnegleichen von ihm?“
Harrys Stimme klang erschrocken und Hermine musste unwillkürlich schmunzeln.
„Genau so habe ich auch reagiert, als ich das erfahren habe.“
Einen Moment sahen sich die beiden Freunde nur an, ehe sie leise lachen mussten.
„Du bist gut Hermine, du bist die schlauste Hexe, die ich kenne. Und ich bin mir sicher, dass Snape das auch weiß. Ebenso wie er weiß, dass der Austausch dazu beitragen könnte, dass Voldemort besiegt wird. Und ich glaube, dass ihm an nichts mehr liegt, als an Voldemorts Tod. Also Kopf hoch.“
„Danke für die Aufmunterung Harry.“ wisperte die Angesprochene und kuschelte sich zaghaft an ihren besten Freund, der sie in die Arme schloss.
„Immer wieder gern, das weißt du.“
Ihr Nicken war ihm Antwort genug und er sah mit ihr in die Flammen, sodass er die fragenden Blicke von Ron und Ginny nicht bemerkte.

„Warum belegen wir nochmal Zauberkunst?“
Rons mürrische Miene ließ Harry leise glucksen, ehe er ihm grinsend „Weil das ein Pflichtfach ist.“ antwortete. Ron gab nur ein undefinierbares Grummeln zurück und stapfte den Gang entlang in Richtung Kerker.
„Er hat den Zauber ganz schön vermasselt, oder?“ fragte Harry und Hermine musste lachend bejahen.
„In etwa so sehr, wie damals den Schwebezauber.“ fügte die junge Gryffindor noch hinzu und grinste breit.
„Das waren noch Zeiten.“
Harrys Augen bekamen einen träumerischen Blick, ehe er von Hermine in die Seite geknufft wurde.
„Ist ja schon gut.“ grummelte nun auch ihr anderer bester Freund, ehe sie Ron in den Kerker folgten.
„Goldstein rückt dir ganz schön auf die Pelle, was?“ fragte Harry plötzlich unvermittelt und Hermine runzelte die Stirn.
„Er hat mich nur nach seinen Notizen gefragt, die er mir ausgeliehen hat. Du und Ron habt ja immerhin nicht mitgeschrieben.“ antwortete Hermine schlicht, als sei das Thema für sie damit beendet.
Harry zuckte nur mit den Schultern. Wenn Hermine so drauf war, konnte man nicht wirklich mit ihr reden.

Zaubertränke. Die letzte Stunde des Tages. Zwischen dieser Stunde und dem Nachsitzen lag nur noch das Abendessen, wurde Hermine bewusst, was ein unangenehmes Ziehen in der Magengegend verursachte.
Ganz ruhig bleiben, ermahnte sie sich selbst, er wird dir lediglich ein paar Aufgaben zuteilen, für die er sich selbst zu schade ist. Deine Strafe für die Ohrfeige und für alles andere hast du immerhin schon bekommen.
Entschlossen betrat sie den Klassenraum und ließ sich auf ihrem Platz nieder, keine Minute zu früh, denn schon kam Snape in den Raum gestürmt und blaffte die Schüler an, dass sie doch wüssten, was sie zu tun haben.
Die fraglosen Gesichter der anderen Schüler ließen Hermine die Augen verdrehen. Hatten sie nicht aufgepasst? Dem begonnenen Veritaserum mussten heute weitere Zutaten hinzugefügt werden. Das stand doch ganz eindeutig in dem Buch, noch dazu wusste man das doch einfach.
Kopfschüttelnd stand sie auf, was den anderen Schülern ein erschrockenes Keuchen und Harry den Versuch entlockte, sie wieder auf den Platz zu ziehen. Energisch schüttelte sie ihn ab und ging zum Zutatenschrank, nahm sich alles, was sie in dieser Stunde benötigen würde, und sah sich dann im Raum um.
Wo hatte Snape ihre angefangenen Tränke aufbewahrt? Sie konnte sie nirgendwo entdecken.
„Der Kessel wird auf ihrem Arbeitsplatz erscheinen, sobald sie ihn hergerichtet haben.“ kam auch sogleich Snapes Antwort, was Hermine bewusst machte, dass er sie beobachtet hatte.
„Worauf warten Sie eigentlich noch? Nehmen Sie sich ein Beispiel an Miss Granger und fangen Sie endlich an!“
Snapes Brüllen ließ die anderen aus ihrer Starre fahren und hastig hochschnellen, was dazu führte, dass Hermine beinahe umgerannt wurde. Geschickt bahnte sie sich einen Weg durch die Menge und legte alles auf ihrem Platz zurecht. Und wie Snape gesagt hatte, erschien sofort ihr Kessel mit dem begonnenen Trank.
Konzentriert begann sie die Farbe und Konsistenz ihres Trankes zu prüfen und stellte fest, dass beides nicht richtig stimmte. Verwirrt blätterte sie in ihrem Tränkebuch, obwohl sie wusste, wie beides auszusehen hatte. Und tatsächlich, auch im Buch stand es schwarz auf weiß, wie der Trank in diesem Stadium aussehen sollte. Hatte sie etwa wirklich etwas falsch gemacht? Das konnte nicht sein!

Amüsiert betrachtete Severus das Mienenspiel der jungen Gryffindor. Er war gespannt, ob sie selbst darauf kommen würde, was an dem Trank falsch war. Bis dahin würde er sich weiter an ihrer Verwirrung laben.
Es war ihm klar gewesen, dass die Schüler mit seiner Anweisung am Anfang der Stunde nichts anfangen konnten. Alles andere hätte ihn gewundert. Und natürlich wusste er auch, dass Granger sofort die richtigen Schlüsse zog. Dennoch war er überrascht, dass sie sich als einzige erhoben hatte und seelenruhig zum Zutatenschrank gegangen war. Dieser elende Gryffindormut. Doch es imponierte ihm, wie er leider feststellen musste.
Ein Hauch des Erkennens glitt über Grangers Gesicht und Severus trat leise hinter sie. Genau in diesem Moment drehte sie sich um und stieß ein erschrockenes Keuchen aus.
„Ich erwarte Sie beide um 7 Uhr in meinem Büro. Sie können dann jetzt gehen.“
Im Klassenzimmer herrschte gespenstische Stille, als Granger leise „Ja, Sir.“ wisperte, ihre Tasche nahm und Longbottom am Ärmel mit nach draußen zog.
Merlin sei Dank blieb ihm dieser Tölpel wenigstens in dieser Stunde erspart. Und heute Abend bekam er eine extra Stunde mit Granger, in der sie ebenfalls ein Auge auf ihn haben würde. Da sollte doch wohl mal ausnahmsweise der Kessel heil bleiben.
„Was ist? Hören Sie auf zu gaffen und arbeiten Sie weiter.“ blaffte er auch schon eine Hufflepuffschülerin an, die sich nicht schnell genug wieder ihrem Kessel zudrehen konnte.
„Das gilt für Sie alle.“ setzte er dann hinterher und geschäftiges Treiben setzte wieder ein.
So war das doch schon viel besser. Und heute Abend würde es nochmals eine Steigerung geben. Grinsend rieb sich Severus die Hände, ehe er wieder eine neutrale Miene aufsetzte und durch die Tischreihen schritt.


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