Aus dem Leben von Rose und Scorpius - Liebe
von nicisehlen
Hallöchen meine Lieben =)
Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber mir fehlte die Zeit und auch irgendwie ne gute Idee. Es haben sich immer wieder Passagen und Bilder in meinem Kopf gebildet, aber nichts für dieses Kapitel. Letztendlich ist das dabei raus gekommen und ich hoffe, es gefällt euch.
@ScorpandRosie: Vielen Dank für dein Kommi =)
@cavendish1605: Danke! Ja mir fallen diese Übergänge auch immer schwer, deswegen habe ich mich dafür entschieden.
@LilyGrey: Es freut mich, dass es dir gefällt! ^^
@Pidwidgeon: Ich muss zu geben, dass die Idee mit den Schlagwörtern und den Definitionen gar nicht geplant war. Das kam irgendwie einfach so =)
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---Liebe = eine besonders intensive Form der Zuneigung---
Die Liebe ist schon ein eigenartiges Gefühl. Zum einen kann sie dich auf den höchsten Wellen treiben lassen, zum anderen aber auch in die tiefsten Abgründe stürzen. Obwohl ich erst 17 bin, habe ich das Gefühl schon beides erlebt zu haben. Andrew O’Conner, mein ach so toller Ex-Freund, vor dem mich alle gewarnt haben, war der Grund dafür, dass ich in den Abgrund gestürzt bin. Ich dachte wirklich, dass er mich lieben würde, aber da hatte ich mich definitiv getäuscht. Ich war für ihn nur eine Wette! Ja ihr habt richtig gehört. Dieser miese Kerl hatte eine Wette mit irgendeinem von seinen Rawenclaw-Kumpels. Es ging darum wer mich zu erst rum kriegen würde. Zur Enttäuschung aller hat es keiner von ihnen geschafft, denn als Andrew aufdringlich wurde, hat er den Federwichtfluch, den mir meine Tante Ginny beigebracht hat, abbekommen.
Und da heißt es die Slytherins wären gemein, hinterhältig und scheren sich nicht um andere. Aber das stimmt nicht. Das stimmt absolut nicht! Denn ich kenne einen Jungen aus Slytherin, der hilfsbereit, mutig, lustig, liebevoll und definitiv liebenswert ist. Ja es ist Scorpius und ja wir sind jetzt zusammen, womit wir bei dem Teil der Liebe wären, der einen schweben lässt.
Es hat zwar ein bisschen gedauert bis ich endlich erkannt habe wen ich wirklich will und was wirklich gut für mich ist, aber zum Glück habe ich es überhaupt gemerkt. Die Streitereien mit Scorpius über Andrew hatten mich schon ziemlich verwirrt, denn ich konnte einfach nicht nachvollziehen, was genau Scorpius gegen meinen damaligen Freund einzuwenden hatte. Auf den Gedanken, dass er eifersüchtig sein könnte bin ich gar nicht erst gekommen, denn schließlich ist er Scorpius Malfoy und er kann jede haben, was soll er denn da mit mir, Rose Weasley?
Naja jedenfalls haben mir unsere Krabbeleien damals mehr zugesetzt als ich es für möglich gehalten hätte und ich war auch erstaunt, wie gut Scorpius mich kennt und was er alles über mich weiß, denn er hatte mir immer Sachen über mich erzählt, um mir klar zu machen, dass Andrew mich gar nicht richtig kennt. Im Endeffekt hatte es ja auch funktioniert, denn ich wurde Andrew gegenüber immer misstrauischer und später kam halt das mit der Wette raus.
An dem Tag war ich am Boden zerstört. Ich kam mir so benutzt und ungeliebt vor, wie noch nie. Und wer gab mir halt, obwohl ich so gemein zu ihm war die letzte Zeit über? Genau! Der beste Mensch den ich kenne. Scorpius!
Ich saß gerade im Raum der Wünsche und habe mal wieder geheult, als er zu mir stieß.
„Na sag es schon, Scorpius, sag, dass du die ganze Zeit recht hattest!“
„Sowas würde ich nie sagen Rose. Und ich wünschte mir für dich, dass ich nicht Recht gehabt hätte, denn ich kann es nicht ertragen dich so zu sehen!“
Er setzte sich neben mich und nahm mich in den Arm. Es war ein schönes Gefühl, aber auch irgendwie beängstigend, denn es fühlte sich sogar besser an als bei Andrew zuvor.
„Warum hat er das getan, Scorpius? Was stimmt nicht mit mir? Bin ich etwa nicht schön genug oder nicht liebenswert?!“
Ich weiß, dass hört sich echt weinerlich an, aber Andrew hatte irgendwas in mir zerstört und bis dato hatte ich auch immer so getan, als wäre das nicht der Fall gewesen, aber irgendwie konnte ich mich in Scorps Armen gehen lassen, denn ich fühlte mich geborgen und sicher.
„Hey! Sag sowas nicht? Wo ist denn die selbstbewusste und taffe Rose Weasley hin?“
„Die hat sich zusammen mit meinem Ego erhängt!“ Ja okay, ich war vielleicht etwas melodramatisch zu dieser Zeit!
„Sag sowas nicht. Außerdem“, dabei nahm er mein Gesicht in seine beiden Hände und schaute mir mit seinen wunderschönen grau-blauen Augen direkt in meine, „bist du das schönste, intelligenteste, hilfsbereiteste, cleverste und liebenswerteste Mädchen, dass ich kenn und jeder Junge kann sich glücklich schätzen, wenn er dich seine Freundin nennen darf.“
Er sagte es mit so viel Gefühl in der Stimme, dass ich eine Gänsehaut bekam. Seine Augen waren so ernst, aber auch so liebevoll, dass ich ihm einfach Glauben schenken musste. Ich konnte gar nicht anders. Gegen diesen Blick kann man sich einfach nicht währen.
Und dann sah ich in seinem Blick etwas, was bei mir endlich den Schalter umlegte und auf einmal alles in ein logisches Bild rückte. Scorpius‘ Verhalten während der Zeit als ich mit Andrew zusammen war, die bedeutungsschweren Blicke, die Melly und Al ihm immer zugeworfen hatten. Alle haben es wohl mitbekommen nur ich nicht!
Es lag so viel Liebe in seinem Blick, dass mit ganz warm wurde und eine Horde Schnatze in meinem Bauch rumflogen.
Scorpius Hyperion Malfoy ist in mich verliebt und das anscheinend schon länger. Und wieder wunderte ich mich, dass ich es nicht mitbekommen hatte.
Aber es stimmte! Ich konnte es genau sehen. Wie er mich ansah. Es war einfach offensichtlich! Bloß…wie stehe ich denn dazu? Also ich mag ihn. Ich mag ihn sogar sehr, aber war es mehr als Freundschaft?
Klar ist es mehr als Freundschaft! Merkst du nicht wie dein Körper auf ihn reagiert? Du musst irgendwas zu ihm sagen. Nun mach schon!
Meine innere Stimme klang irgendwie wie Melly, aber sie hatte vollkommen recht! Ich musste raus finden, was das hier zwischen uns war und dazu musste ich mit ihm reden.
„Du etwa auch?“ Meine Stimme war nur ein leises flüstern, aber er hatte mich genau verstanden und kurzzeitig konnte ich sehen, wie er mit sich selber rang. Und nach einem leicht panischen, überraschten und entsetzen Blick wurde eben dieser wieder so liebevoll und entschlossen wie vorher.
„Ohja ich auch. Du glaubst gar nicht wie glücklich mich das machen würde!“ Er kam dabei immer näher und dann küsste er mich einfach. Wahrscheinlich musste er all seinen Mut dafür zusammen nehmen, aber ich war froh, dass er es tat.
Denn dieser Kuss, der war einfach unbeschreiblich schön. Er war himmlisch und unvergleichlich. Seine Lippen waren so weich und zart und er war so zärtlich.
Mir fehlen immer noch die Worte dafür. Nach einer, so schien es mir, Ewigkeit lösten wir uns wieder von einander und Scorpius sah mich erst etwas unsicher an, aber als ich anfing zu lächeln, strahlte auch er über das ganze Gesicht.
„Warum hast du nie etwas zu mir gesagt?“, fragte ich ihn leise?
„Also erstens hast du mich die ersten Jahre hier in Hogwarts total ignoriert und dann, als wir endlich Freunde waren, wollte ich eben diese Freundschaft nicht gleich wieder zerstören, denn es war einfach nur toll mit dir Zeit zu verbringen. Als ich dann endlich den Mut so halbwegs zusammen hatte, bist du auch schon mit diesem Troll namens Andrew ausgegangen und egal was ich immer gesagt habe du hast nicht auf mich gehört, außerdem wollte ich einfach nur dass du glücklich bist.“
„Wow…ich wusste gar nicht, dass es schon soweit zurückreicht.“
„Ich fand dich vom ersten Augenblick an faszinierend, Rose.“
„Ich hab es echt nicht mitbekommen. Es tut mir leid. Aber ich muss mir wohl langsam eingestehen, dass es bei mir nicht anders war. Ich fand dich auch faszinierend, was wohl der Grund dafür war dich noch mehr zu ignorieren. Und als wir Freunde geworden sind, fand ich es einfach nur toll in deiner Nähe zu sein und mich mit dir zu unterhalten. Das könnte ich stundenlang tun! Und als du mich eben in deine Arme genommen hast, habe ich mich so wohl und geborgen wie noch nie gefühlt. Anscheinend habe ich all das all die Jahre gekonnt unterdrückt, weil ich mir immer gedacht habe, dass so ein gut aussehender Junge wie Scorpius Malfoy nie etwas von mir wollen würde.“
„Du unterschätzt dich einfach Rose, denn du bist verdammt sexy, wenn ich das so sagen darf!“
Also wenn ich von meiner eigenen Rede noch nicht rot wie eine Tomate war, dann war ich es spätestens nach der Aussage von Scorpius. Sein schiefes Grinsen half auch nicht gerade mein Herzschlag zu beruhigen oder meine normale Hautfarbe wieder zu bekommen.
Naja im Endeffekt war das der Anfang einer wunderbaren Beziehung. Ich werde schon wieder kitschig, aber ich kann einfach nicht anders, denn es ist zu schön um wahr zu sein.
Ich verstehe mich blendend mit meinem neuen Freund und es schadet auch nicht unserem „Vierer-Pack“. Ganz im Gegenteil, denn es kommt mir so vor als wären wir noch mehr zusammen gewachsen.
„Hey meine Hübsche, warum denn so in Gedanken?“ Wenn ich seine Stimme nur höre, könnte ich schon dahin schmelzen.
„Hey mein Hübscher! Ich hab nur gerade an den einen speziellen Abend im Raum der Wünsche denken müssen und dabei ist mir nur mal wieder klar geworden, wie sehr ich die Liebe!“
Diese Worte brachten ihm immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht.
„Ich liebe dich auch!“
Und diese Worte brachten mein Herz immer wie wild zum klopfen, denn es gibt nichts Schöneres als die wahre Liebe.
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Hoch motivierte Angestellte vergessen morgens aus der S-Bahn auszusteigen, weil sie unbedingt das Kapitel zu Ende lesen müssen. Seit die Potter-Bücher auch in den Chef-Etagen aufgetaucht sind, häufen sich im Management die plötzlichen Krankmeldungen.
Meike Bruhns, Berliner Zeitung