Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

My life with you - Kapitel 4: Schneeballschlacht und Weihnachtsfest Part 2

von spiria

Kapitel 4: Schneeballschlacht und Weihnachtsfest Part 2

Jenna lächelte. Oh ja, sie hatte es wirklich gut getroffen.

„Jenna, träum da nicht vor dich hin, komm mit nach draußen!“, riss eine Stimme Jenna aus ihren Gedanken. Sie sah auf und sah Charlie vor sich stehen. „Ja, ja, ich komm ja schon!“, sagte Jenna und schlüpfte schnell in ihre Jacke. Noch schnell die Handschuhe und die Mütze übergestreift und schon schoss das Mädchen aus der Tür, nur um gleich von einem Schneeball getroffen zu werden. „Wer war das?“, schrie sie lachend. „Wer war was?“, kam es gleichzeitig von Bill und Charlie. „Tut nicht so unschuldig, Jungs! Aber wartet nur! Wenn sich keiner für schuldig bekennt, dann kriegt ihr eben beide was ab!“, rief Jenna und schoss flink die beiden Schneebälle ab, die sie inzwischen geformt hatte. Im Nu war eine wunderbare Schneeballschlacht im Gange. Die weißen Bälle flogen nur so zwischen den Dreien hin und her und jeder bekam dabei etwas ab. Als sie alle schließlich ganz außer Puste waren, glichen sie drei Schneemännern. Kichernd sahen sie sich an. „Du bist ja ganz weiß, Jenna.“, meinte Charlie grinsend. „Ach, was du nicht sagst, sieh dich doch mal selber an!“, gab die Angesprochene zurück. Charlie lachte. „Ja, aber Bill ist der Oberschneemann!“ Das stimmte. Der Älteste der Weasleysöhne war von Kopf bis Fuß in ein weißes Kleid gehüllt. Jenna und Charlie hatten sich gegen Ende der Schlacht gegen ihren älteren Bruder verbündet und ihm eine ziemlich kalte Abreibung verpasst. Und das war ihm nun anzusehen. „Ja, ja, lacht ihr nur!“, grummelte der „Oberschneemann“. „Ich hatte schließlich keine Chance gegen euch. Ich bin zwar älter, aber gegen zwei bin ich wehrlos! Und jetzt hört endlich auf zu lachen!“, fügte er noch hinzu, denn seine Geschwister kringelten sich inzwischen halb am Boden vor lauter Lachen. „Jenna, Charlie, Bill!“, rief auf einmal eine Stimme. „Kommt rein, es gibt Abendessen!“ Molly Weasley stand in der Tür zum Fuchsbau, Ginny auf dem Arm und rief nach ihnen. Die drei setzten sich in Bewegung und rannten aufs Haus zu. Dort angekommen lösten sie gleich einmal eine mittelschwere Katastrophe aus. Als sie, vom Schnee bedeckt, am Haus ankamen und Ginny die drei „Schneemänner“ sah, verzog sie zunächst das Gesicht und begann dann zu heulen. „Nicht doch, Ginny-Schatz.“, beruhigte Molly ihre Jüngste. „Das sind doch nur deine Geschwister. Nicht weinen, Schätzchen, ist ja alles gut.“ An die drei gewandt sagte sie: „Ihr geht bitte nach oben und zieht euch was trockenes an. Danach kommt ihr in die Küche, es gibt gleich Abendessen.“ Mit diesen Worten verschwand sie in Richtung Küche, Ginny auf ihrem Arm beruhigend hin- und herwippend. Die „Schneemänner-Geschwister“ sahen sich an, grinsten und rannten dann auf ihre Zimmer. Es wäre nicht gut, zu spät zum Essen zu kommen.

Nach dem Abendessen ging Jenna auf ihr Zimmer und holte das Blatt Pergament aus der kleinen Schachtel. Lange saß sie da und betrachtete es. Es zeigte die Familie Weasley unter einem großen Weihnachtsbaum. Sie wollte es Molly an Heiligabend schenken. Jenna war sehr talentiert, was Zeichnungen betraf und sie hatte ihre Adoptiveltern und -geschwistern schon oft mit ihrem Talent erstaunt. Jenna sah sich das Bild genauer an. Es war ganz gut, doch irgendetwas hatte ihr bis jetzt darauf gefehlt. Jetzt aber wusste sie was noch ausständig war. Sie nahm einen Bleistift und fing an zu zeichnen. Als sie fertig war, legte sie den Stift weg und betrachtete das Bild erneut. Ja, so konnte sie es lassen. Das Bild zeigte nun nicht nur die Familie, sondern auch zwei Gestalten, die über dem Weihnachtsbaum schwebten. Die Gestalten hatten kein Gesicht, aber, und hier zeigte sich Jennas besonderes Talent, sie strahlten etwas aus, das dem Betrachter des Bildes vermittelte: „Wir passen auf diese Familie auf, weil sie etwas Besonderes ist!“ Jenna nickte. Ja, so konnte sie ihr Bild verschenken.

~~~~~~


Die Wochen vergingen und das Weihnachtsfest rückte immer näher. Die „Schneeballschlacht der Schneemänner“, wie sie von Bill, Charlie und Jenna genannt wurde, blieb bei weitem nicht die einzige. Molly und Arthur mussten wirklich aufpassen, wenn sie das eine oder andere Mal über den Hof gingen, denn die weißen Geschosse kamen meist ohne Vorwarnung angeflogen, und nicht selten passierte es, dass dabei auch Unbeteiligte beworfen wurden.

Schließlich stand Weihnachten vor der Tür. Am Weihnachtsmorgen wachte Jenna davon auf, dass zwei Jungen in ihr Zimmer geschlichen kamen, sich neben ihr Bett stellten und im Chor „Jenna! Aufstehen! Es gibt Geschenke!“ schrien. Das Mädchen setzte sich kerzengerade im Bett auf und sah sich zunächst einmal orientierungslos um, bis schallendes Gelächter ihr mitteilte, was los war. „Was fällt euch eigentlich ein, Jungs?“, schrie sie und warf ihr Kissen nach den Übeltätern, die allerdings geschickt auswichen. Doch als sie sich von ihrem Schreck erholt hatte, stimmte auch sie in das Gelächter der beiden ein. Dann erst bemerkte sie den kleinen Haufen an Geschenken am Fußende ihres Bettes. Ihre Augen leuchteten auf. „Hey Leute, wollt ihr eure Geschenke rüber holen und wir packen sie gemeinsam aus?“, fragte sie fröhlich. „Ja klar, machen wir!“, kam es zweistimmig zurück und schon kurze Zeit später hatten Charlie und Bill ihre Geschenke in Jennas Zimmer getragen. Nun ging es ans Auspacken. Jenna freute sich. Sie hatte wirklich tolle Sachen bekommen. Zeichenutensilien, ein paar Bücher und einen dicken, flauschigen Weasleypullover. Jenna war gerührt. Sie hatte bisher jedes Jahr einen bekommen, doch sie freute sich jedes Mal wieder darüber. Der Pullover zeigte ihr, dass sie wirklich zur Familie gehörte. Es war ein einfaches aber so wertvolles Geschenk, denn es zeigte, wie sehr man gemocht wurde! Jenna war schon fast fertig mit dem Auspacken, als ihr noch ein kleines, schmales Päckchen auffiel. Neugierig begann sie das Papier herunter zu reißen und eine kleine Schachtel fiel ihr in den Schoß. Immer noch gespannt, machte Jenna sie auf und sah hinein. Staunend hielt sie die Luft an. In der Schachtel lag eine zierliche Kette, die aus kleinen, sich ineinander rankenden Blütenblättern bestand. Vorsichtig nahm Jenna das Schmuckstück aus der Schatulle. „Wow, von wem ist denn das?“, fragte Charlie, der neben ihr saß und schon mit dem Auspacken fertig war. „Ich weiß es nicht.“, hauchte Jenna, beinahe sprachlos. „Komm!“, meinte Charlie. „Dreh dich mal, ich häng sie dir um.“ Jenna tat wie geheißen und Charlie legte ihr die zarte Kette um den Hals. „Sieht echt schön aus!“, sagte er, nachdem Jenna sich wieder umgedreht hatte. Jenna nickte bloß.

Beim Frühstück schließlich fragte Jenna: „Du, Tante Molly? Weißt du, von wem ich diese Kette bekommen habe?“ Molly lächelte traurig. „Das war die Lieblingskette von deiner Mutter. Wir dachten, heuer wäre der beste Zeitpunkt, sie dir zu schenken.“ Jenna starrte Molly an. Diese wunderschöne Kette hatte ihrer Mutter gehört? „Ich glaube, dein Vater hat sie ihr geschenkt, als er erfahren hat, dass sie mit dir schwanger ist.“, fügte Molly hinzu, als hätte sie Jennas Gedanken gelesen. „Ihr habt sie für mich aufbewahrt?“, fragte Jenna mit heiserer Stimme. Molly nickte. „Ja, wir haben einiges aufgehoben, das deinen Eltern gehört hat. Und wir werden es dir auch nach und nach geben, versprochen!“ Jenna nickte. Dann sprang sie auf, lief schnell in ihr Zimmer und kam mit der Zeichnung zurück, die sie gemacht hatte. „Hier, Tante Molly, das ist mein Weihnachtsgeschenk für dich.“ Molly betrachtete die Zeichnung lange. Schließlich ging sie zu Jenna und nahm das Mädchen fest in die Arme. „Danke, Jenna. Vielen Dank. Das ist wirklich eine wunderbare Zeichnung. Ich werde sie gleich im Wohnzimmer aufhängen, einverstanden?“ „Ja, einverstanden!“, rief Jenna glücklich. Molly strich ihr über den Kopf und ging dann ins Wohnzimmer um das Bild aufzuhängen. Sie ahnte, wen die beiden Gestalten darstellen sollten und eine einzelne Träne rann über ihre Wange.

----------------------------------------------------------------------------------------------

So, das war’s wieder einmal. Hat es euch gefallen? Würde mich über Kommis sehr freuen. ;)

Vielen Dank an:
schnuffel1804: Danke für deinen Kommi!
Das mit dem Testament kommt noch, versprochen! Aber ich wollte am Anfang nicht zu viel aus Mollys Sicht schreiben, weil ja eigentlich Jenna die Hauptperson ist.
Ich freue mich, dass dir die Story gefällt! ;)

LG spiria


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
King's Cross ist für mich ein ganz romantischer Ort, vielleicht der romantischste Bahnhof überhaupt, weil meine Eltern sich hier kennen gelernt haben.
Joanne K. Rowling