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Fanfiction

My life with you - Kapitel 5: Hogwartsbriefe und ein unerwartetes Geschenk

von spiria

Kapitel 5: Hogwartsbriefe und ein unerwartetes Geschenk

Molly strich ihr über den Kopf und ging dann ins Wohnzimmer um das Bild aufzuhängen. Sie ahnte, wen die beiden Gestalten darstellen sollten und eine einzelne Träne rann über ihre Wange.

Die Jahre vergingen wie im Flug, und schließlich kam der Sommer, der für Charlie und Jenna der letzte vor Schulbeginn war. Der Sommer, in dem beide elf Jahre alt werden würden (A/N: Ich weiß, dass Charlie laut JK Rowlings Stammbaum am 12.12 Geburtstag hat. Bei mir ist er allerdings am 18.7 geboren).
Jenna freute sich schon sehr darauf. Sie hatte nur ganz knapp nach Charlie Geburtstag, er hatte am 18. Juli und sie war am 10. August geboren, und darum feierten sie ihre Geburtstage immer gemeinsam. Denn obwohl zwischen den beiden Tagen eine Zeitspanne von knapp drei Wochen lag, gab es für die beiden immer eine gemeinsame Party. Auch Charlie freute sich schon. Aber in diesem Jahr gab es etwas, auf das sich Jenna und Charlie noch mehr freuten, als auf ihre Geburtstage. In diesem Jahr würden sie elf Jahre alt werden und das bedeutete, dass sie in diesem Jahr ihre Briefe von Hogwarts bekommen würden, auf die sie schon mit Ungeduld gewartet hatten, seit Bill seinen Brief bekommen hatte.

~~~~~~


Es war der 25. Juli. Eine Woche zuvor hatte Charlie seinen Geburtstag gefeiert. Es war nur eine bescheidene Feier gewesen, die richtige würde erst kommen, wenn auch Jenna ihren großen Tag hatte. Heute saßen die Weasleys geschlossen am Frühstückstisch und aßen gemeinsam, als plötzlich drei Eulen, die nacheinander durchs Fenster hereingeflattert kamen, die Aufmerksamkeit der Familienmitglieder erregten. Arthur stand auf und nahm den Vögeln die Briefe ab, die an deren Beinen angebunden waren, warf einen Blick darauf und gab sie schließlich mit einem Lächeln an Bill, Charlie und Jenna weiter. Alle drei rissen ihre Briefe in gespannter Erwartung auf und kurz darauf kamen zwei Freudenschreie von den beiden jüngeren. Jenna saß mit leuchtendem Blick und strahlendem Gesicht auf ihrem Stuhl und las ihren Brief immer und immer wieder durch:

Sehr geehrte Miss Creaton,
wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind. Beigelegt finden Sie eine Liste aller benötigten Bücher und Ausrüstungsgegenstände.
Das Schuljahr beginnt am 1. September. Wir erwarten Ihre Eule spätestens am 31. Juli.

Mit freundlichen Grüßen

Minerva McGonagall
Stellvertretende Schulleiterin

Auch Charlie, der neben Jenna saß, grinste bis über beide Ohren. Während Arthur die drei Eulen wieder wegschickte (nachdem er ihnen jeweils eine Notiz, dass alle drei nächstes Jahr die Schule besuchen würden, mitgegeben hatte), studierten die drei Hogwartsschüler ihre Bücherlisten. Auch Molly warf einen Blick darauf und sagte schließlich: „Nun gut, dann müssen wir in nächster Zeit mal in die Winkelgasse schauen, um die ganzen Sachen einzukaufen.“ Ihr Mann nickte zustimmen. „Wie wäre es mit morgen, Molly? Da habe ich meinen freien Tag, du könntest mit den Dreien in die Winkelgasse gehen, und ich passe daheim auf die anderen auf.“ „Gut, meinetwegen.“, stimmte Molly zu. „Dann steht morgen bitte pünktlich auf, damit wir die Einkäufe in aller Ruhe erledigen können.“ Jenna und Charlie strahlten sich an. Wie lange hatten sie auf diesen Tag gewartet!

Am nächsten Morgen waren Jenna und Charlie die beiden ersten, die aus den Betten hüpften. Heute war ein großer Tag! Heute würden sie in die Winkelgasse gehen, um endlich ihre Schulsachen kaufen zu können! Natürlich würden sie nicht zum ersten Mal dorthin kommen. Aber es war halt das erste Mal, bei dem sie dort solche wunderbare Dinge, wie einen Zauberstab kaufen konnten. Freudestrahlend liefen die beiden durch das Haus und konnten es gar nicht mehr erwarten, endlich aufzubrechen. Die Zeit kam ihnen unendlich lang vor, aber schließlich war es doch so weit. Mit Hilfe von Flohpulver machten sich die drei Weasleys und Jenna auf in die Winkelgasse.
Dort angekommen, führte sie ihr erster Weg zu Gringotts. In der Bank angekommen, erhielt Jennas Freude allerdings einen jähen Dämpfer. Wohl machte ihr die Fahrt zu den Verliesen einen riesigen Spaß, doch als sie sah, wie viel, oder eher wie wenig Geld die Weasleys in ihrem Verlies hatten, da war es mit ihrer Fröhlichkeit vorbei. Noch mehr entsetzt war sie allerdings, als die Familie schließlich an ihrem Verlies ankam. Nachdem sich die Tür geöffnet hatte, sah Jenna nämlich zum ersten Mal einen ersten Teil ihrer Erbschaft. Und dieser war alles andere als klein. In dem Verlies stapelte sich ein beachtlicher Haufen an Galleonen, Sickeln und Knuts. Jenna sah sich den Berg lange an, drehte sich dann zu Molly und fragte: „Warum hab ich so viel Geld, und ihr nur so wenig?“ Molly seufzte, als ob sie mit dieser Frage gerechnet hätte. „Weißt du, Jenna“, sagte sie schließlich, „deine Eltern wollten nicht, dass es dir im Leben schlecht geht. Darum haben sie viel dafür getan, dass du mal unbeschwert leben kannst. Wir haben das auch versucht, für unsere Kinder, aber das ist leider nicht so einfach, wenn man sieben davon hat. Außerdem verdient Arthur nicht so gut, wie es dein Vater getan hat.“ Jenna schüttelte verständnislos den Kopf. „Das ist doch aber nicht eure Schuld, wenn er nicht so viel kriegt wie mein Dad! Das ist außerdem doch nicht fair, wenn ich bei euch lebe und ich so viel habe und ihr so wenig!“ „Aber Jenna!“, protestierte Molly. „Wir konnten doch dein Geld nicht so einfach nehmen, wir haben versprochen, dass wir es für dich verwalten, bis du volljährig bist!“ Jennas Augen weiteten sich. „Ihr habt nichts von dem Geld hier genommen? Obwohl ihr so wenig habt, habt ihr mich auch mit eurem Gold aufgezogen. Tante Molly, das geht doch nicht!“ Jenna sah zu Molly und dann wieder zu dem Haufen Gold, der vor ihr lag. In ihren Gedanken formte sich eine Idee. „Tante Molly, du hast mich immer wie deine Tochter behandelt. Ich hab nie was dafür getan, das war für dich immer selbstverständlich. Jetzt möchte ich dir dafür ein Angebot machen. Ich will mir den Platz in der Familie nicht irgendwie erkaufen, aber ich möchte, dass du das Geld, das du für Charlies Schulsachen brauchst, von mir nimmst!“ Jenna sah den ungläubigen Gesichtsausdruck in Mollys Gesicht, ahnte, dass diese protestieren wollte und fügte hinzu: „Bitte, Tante Molly, schlag mir das nicht ab. Das ist wirklich nicht viel, das ich tun kann, und ich möchte es so. Bitte akzeptiere das!“ Molly stand starr vor ihr, in ihren Augen lag ein Ausdruck völliger Überraschung und Ungläubigkeit. Als sie schließlich ihre Sprache wiederfand, brachte sie trotzdem nur eines heraus: „Aber Jenna, bist du dir da wirklich sicher, ich meine das ist dein Geld, wir kriegen das schon irgendwie hin, du brauchst dir um uns keine Sorgen zu machen!“ Doch Jenna schüttelte nur den Kopf. „Nein, Tante Molly, da gibt es kein Herausreden. Ich will das so und drum bitte, bitte lass mich das tun, sonst ist mein Tag völlig im Eimer!“ Charlie und Bill, die bisher stillschweigend neben den beiden gestanden hatten, sahen Molly an. „Mum, lass Jenna doch“, sagte Bill. „Du kannst echt nicht leugnen, dass es uns eine große Hilfe wäre. Vergiss nicht, was du für Charlie alles besorgen musst. Und wenn Jenna unbedingt will, dann nimm es an, komm schon!“ Molly zögerte und Jenna sah sie bittend an. Schließlich gab Molly auf. „Nun, wenn du wirklich möchtest, Jenna. Ja, Bill hat Recht, ich muss wirklich sagen, dass es uns eine große Hilfe wäre, aber…“ Doch ein „Aber“ ließ Jenna nicht mehr gelten. Sie lief auf Molly zu und schloss die Arme um ihre Pflegemutter. „Danke Tante Molly. Ich bin froh, dass du das annimmst. Es ist wirklich nichts, womit ich dir für deine Liebe danken kann, aber wenn es dir eine Hilfe ist, dann ist es zumindest ein kleiner Schritt in diese Richtung!“ Zärtlich schloss nun auch Molly ihre Arme um die Kleine. Sie wusste gar nicht, womit sie eine solche Pflegetochter verdient hatte.

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So, wieder ein Kapitel mehr. Irgendwie ist Jenna fast ein bisschen zu ernst für ihr Alter, was meint ihr? Na ja, ich hoffe jedenfalls, dass euch das Kapitel gefallen hat. Würde mich sehr über eure Meinungen freuen.

Vielen Dank an:
schnuffel1804: Es freut mich, dass du so mit Jenna mitfühlst :). Hoffentlich gefällt dir auch dieses Kapitel.

LG spiria


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

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