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Fanfiction

My life with you - Kapitel 14: Albtraum

von spiria

Kapitel 14: Albtraum

Als er (Snape) den Blick auf sie (Jenna) richtete, senkte sie flink ihre Augen und vertiefte sich wieder in das Abschreiben der Begriffe. Sie würde ihm keinen Grund bieten, seine Aufmerksamkeit zu sehr auf sie zu richten!

Kaum war die Stunde Zaubertränke vorbei, verließen die Schüler so schnell wie nur möglich die Kerkerräume. Keiner wollte länger als nötig dort unten verbringen. Jenna, Sara, Charlie und Daniel beschlossen, eine Weile in die Bibliothek zu gehen, um sich dort schon einmal nach Büchern umzusehen, die ihnen für die Hausaufgaben helfen könnten. Lustlos, denn wer macht schon gern am ersten Tag des Schuljahres Hausaufgaben, schlenderten sie zwischen den Regalreihen auf und ab, zogen hier und da ein Buch aus den unzähligen Reihen und durchblätterten sie. Doch schon nach zehn Minuten, beschlossen sie, die Bücher sein zu lassen und nach draußen zu gehen. Lachend und scherzend schlugen sie den Weg zum See ein und ließen sich am Ufer nieder. Sie beobachteten das Wasser, das sich sanft kräuselte, hielten Ausschau nach dem Riesenkraken, der angeblich in diesem See hauste und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Als es schließlich Zeit zum Abendessen wurde, rappelten sich die vier nur ungern auf, doch letztendlich überwog der Hunger, vor allem bei den beiden Jungen. Das Abendessen war genauso köstlich wie am Tag ihrer Ankunft und daher verschlangen sie es mit Heißhunger. Satt und zufrieden gingen sie anschließend in ihren Gemeinschaftsraum, wo sie sich noch gemütlich zusammensetzten und über ihren ersten Tag diskutierten. Erst als Jenna und Sara zu gähnen begannen, beschlossen die vier, sich nun ins Bett zu begeben. Müde legte sich Jenna in ihr Himmelbett und fiel bald darauf in einen traumlosen Schlaf.

Die Wochen vergingen wie im Flug und Jenna und ihre Freunde lebten sich immer mehr in Hogwarts ein. Sie unternahmen viel zu viert, machten gemeinsam ihre Hausaufgaben, saßen an den noch warmen Herbsttagen unten am See und hatten viel Spaß zusammen. Schneller als gedacht, war bereits der Tag von Halloween gekommen und mit ihm fing eine schwere Zeit für Jenna an.

Es begann alles ganz harmlos. Am Tag von Halloween wachte Jenna ganz normal in ihrem Himmelbett auf, stand fröhlich auf und zog sich an. Sie ging wie gewohnt zum Frühstück hinunter, lachte mit Sara und Charlie über Daniel, der in der Nacht wohl aus dem Bett gefallen war und dadurch blaue Flecken am Arm hatte und besuchte den Unterricht. Auch der Nachmittag verlief in ähnlicher Weise, nur dass sie diesmal mi Sara und Daniel lachte, als Charlie eine Hüpfknolle, die sie in Kräuterkunde umtopfen mussten, aus der Hand und auf seinen Kopf sprang, wo sie geschlagene 5 Minuten sitzen blieb, da die drei einen solchen Lachanfall hatten, weil Charlie einfach nur bescheuert aussah, bis Madam Sprout schließlich einschreiten musste und Charlie aus seiner Lage befreite (die Hüpfknolle war seinen Händen immer wieder geschickt ausgewichen, sodass er sie nicht selbst herunterholen konnte). Den Abend verbrachte das Quartett nach dem köstlichen Festmahl, bei dem ausgehölte Kürbisse aus Hagrids Garten in der Großen Halle herumschwebten, im Gemeinschaftsraum. Sie hatten sich dort im hintersten Winkel ein paar Sessel ergattern können, auf denen sie nun saßen und sich Witze erzählten. Es war unheimlich gemütlich, sie waren satt vom Essen und als Jenna schließlich beschloss ins Bett zu gehen, war es bereits elf Uhr. Sie verabschiedete sich von ihren Freunden mit einem „Gute Nacht!“ und ließ die drei im Gemeinschaftsraum zurück. Gähnend zog sie sich ihren Schlafanzug an, fiel in ihr Himmelbett und zog sich die Decke bis unters Kinn. Doch als sie einschlief, begann der Albtraum.

Jenna läuft durch die Dunkelheit. Sie kann nichts sehen, und sie wundert sich, warum sie noch nicht längst zu Boden gefallen ist. Sie ist im Freien, das spürt sie, denn der Wind weht ihr entgegen, reißt an ihren Kleidern, lässt ihre Haare tanzen. Doch Jenna läuft weiter. Sie will nicht stehenbleiben, oder kann sie es nicht? Sie läuft und läuft. Immer weiter und weiter. Unter ihren nackten Füßen spürt sie Steine, Gras und Erde. Da plötzlich scheint ein Strahl von Licht auf den Boden. Die schwarze Wolkendecke reißt auf und gibt die Sicht frei auf den Vollmond. Weißes Licht weist Jenna den Weg. Welchen Weg? Sie weiß es nicht. Weiß nicht wohin sie läuft, sie weiß nur, dass sie schnell laufen muss. Sie muss sich beeilen! Ihre Füße laufen automatisch immer schneller. Ihr Atem fängt an, stoßweise zu gehen. Endlich erreicht sie ihr Ziel. Es ist ein Abgrund. Ein schlichter Abgrund, die Wiese hört auf, endet jäh, aber Jenna kann rechtzeitig stoppen. Keuchend stützt das Mädchen ihre Hände auf die Knie, ringt nach Atem. Dann, nach einiger Zeit, richtet sie sich wieder auf und tritt vorsichtig auf den Abgrund zu. Schaut hinunter. Zuckt plötzlich zurück, in ihren schreckgeweiteten Augen spiegelt sich das Mondlicht. Vorsichtig beugt sie sich wieder vor und sieht erneut in den Abgrund. Er ist entgegen den Erwartungen nicht tief. Auf Jennas Gesicht ist Trauer, Entsetzen und Grauen zu lesen. Sie streckt die Hand aus, als wolle sie etwas aus dem Graben herausziehen. Tränen beginnen über ihr Gesicht zu laufen. Am Grund des Grabens liegt eine Gestalt. Ihr rotes Haar ist von Schmutz bedeckt. Sie liegt am Boden, sieht zu Jenna hinauf. Aber in den Augen liegt kein Leben. Starr und reglos blicken die Augen ohne zu sehen zum Himmel hinauf.

Es ist Charlie.


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