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Fanfiction

My life with you - Kapitel 16: Gespräche

von spiria

Kapitel 16: Gespräche

So war Charlie froh, als schließlich die Weihnachtsferien vor der Tür standen. Er hoffte nur, dass seine Eltern helfen könnten, ansonsten würde es dieses Mal kein fröhliches Fest werden.

Endlich waren die Weihnachtsferien gekommen. Vorfreude herrschte im Schloss, das inzwischen von einer dicken Schneeschicht eingehüllt war. Überall in den Korridoren hingen Girlanden aus Tannenzweigen, Mistelzweige, goldene Weihnachtskugeln. In der Großen Halle standen riesige Tannenbäume, geschmückt mit Sternen, Kugeln und vielen weiteren Sachen. Großen Ärger hatte der Hausmeister Filch gehabt, als Peeves, ein Poltergeist, der liebend gern die Schüler und Lehrer ärgerte, angefangen hatte, mit Schneebällen nach Schülern zu werfen und aus den Ritterrüstungen, die überall im Schloss standen, unanständige Weihnachtslieder zu singen. Die Lehrer hatten alle Hände voll zu tun gehabt, den Unterricht normal weiterzuführen, da die Schüler viel zu überdreht waren, um noch richtig aufzupassen. Nur eine Handvoll der Lehrer schaffte es, die Schüler im Zaum zu halten, wie zum Beispiel Professor McGonagall oder Professor Snape. Andere, wie beispielsweise Professor Flitwick, gaben es auf, den Schülern sinnvolles beizubringen und ließen sie spielen. So vergingen rasch die Tage. Die Hauslehrer ließen Listen herumgehen, in denen sich die Schüler eintragen sollten, die über die Ferien in Hogwarts bleiben wollten. Jenna und Charlie trugen sich nicht darauf ein, da sie nach Hause in den Fuchsbau fahren würden. Auch Sara und Daniel würden die Ferien in ihren Elternhäusern verbringen. Und so freuten sich schon alle auf die bevorstehenden Feiertage.

Charlie war angespannt. Jenna ging es immer noch nicht besser, im Gegenteil. In den letzten Wochen schienen ihre Albträume immer schlimmer zu werden. Inzwischen hatte auch Charlie leichte Augenringe, da er oft in der Nacht nicht einschlafen konnte, weil er befürchtete, dass Jenna schon wieder einen schlimmen Traum hatte. Obwohl er es ihr angeboten hatte, war sie bis jetzt noch kein einziges Mal zu ihm gekommen, wenn es ihr schlecht ging. Der Junge war schon ganz verzweifelt gewesen, erst ein Gespräch mit Sara hatte ihn ein wenig aufgeklärt, wenn auch noch lange nicht beruhigt. Sie hatte zu ihm gesagt: „Weißt du, ich hab ihr schon so oft gesagt, geh zu ihm! Aber sie hat immer den Kopf geschüttelt und gemeint, sie wolle dich nicht mit so etwas belästigen. Als ich dann darauf gesagt habe, dass sie dich sehr wohl indirekt belästigt, da du ja auch merkst, wenn es ihr schlecht geht, hat sie immer nur den Kopf in ihren Armen vergraben und nichts mehr gesagt“ Charlie hatte sich viele Gedanken über dieses Gespräch gemacht. Warum sah sie das so, dass sie ihn belästigen könnte? Sie hatten sich doch immer alles erzählt. Warum dann genau jetzt nicht mehr? Charlie verstand sie einfach nicht. Jetzt konnten wirklich nur mehr die Eltern helfen!

Die Fahrt mit dem Hogwartsexpress verging viel zu langsam für Charlies Geschmack. Er saß mit Jenna, Daniel, Sara und Bill in einem Abteil. Letztere drei amüsierten sich, erzählten sich Begebenheiten aus dem ersten Teil des Schuljahres, während er still neben Jenna saß, die die ganze Zeit aus dem Fenster starrte. Irgendwann jedoch war sie anscheinend so müde, dass ihr Kopf gegen Charlies Schulter sackte und sie binnen weniger Sekunden eingeschlafen war. Vorsichtig legte ihr der Junge einen Arm um die Schulter und zog sie sanft an sich. Jenna verschlief die gesamte Heimfahrt, ausnahmsweise sogar einmal tief und traumlos, und wachte erst wieder auf, als Charlie sie sanft an der Schulter rüttelte, da sie in Kings Cross angekommen waren. Benommen und noch mit dem Schlaf in den Augen stolperte sie, gestützt von Charlie auf den Bahnhof, wo bereits die restliche Familie wartete. Gerade, als die zwei Kleinsten, Ron und Ginny, auf die drei Heimkehrer zustürmen wollten, fiel Molly der schlechte Zustand ihrer Adoptivtochter auf und sie hielt die beiden Wirbelwinde zurück. Schnell wechselte sie einen besorgten Blick mit ihrem Mann, dem auch soeben aufgefallen war, dass mit Jenna etwas nicht stimmte. Molly lief auf die beiden zu und wollte gerade etwas sagen, als Charlie ihr ins Wort fiel. „Mum, Jen ist sehr müde. Es geht ihr schon länger nicht mehr gut, aber das möchte ich dir nicht jetzt erzählen.“ Molly nickte nur und strich Charlie kurz über den Kopf. Dann nahm Arthur, der inzwischen ebenfalls an sie herangetreten war, Jenna auf den Arm und gemeinsam machten sie sich auf den Heimweg.

Zuhause angekommen, trug Arthur Jenna in ihr Zimmer, sie war bereits auf dem Heimweg wieder eingeschlafen. Charlie hatte es sich nicht nehmen lassen, sie noch zuzudecken. Nun saß er in der Küche auf einem Stuhl. Gegenüber von ihm saß seine Mutter, sein Vater stand hinter Molly. Eine Weile herrschte Stille, dann begann Charlie zu erzählen. Er berichtete davon, wie alles mit einem einzigen Albtraum begonnen hatte, und wie es sich zu einem regelmäßigen Leiden entwickelte. Er erzählte, wie er Jenna angeboten hatte, zu ihm zu kommen und wie sie es abgelehnt hatte. Er gab den gesamten Wortlaut von dem Gespräch zwischen Sara und ihm wieder und schilderte seine wachsende Verzweiflung. Seine Eltern hörten ihm zu, ohne ihn auch nur einmal zu unterbrechen. Als er fertig war, standen Molly Tränen in den Augen und auch Arthur war sehr betroffen. Schließlich sagte Molly: „Vielen Dank, dass du uns das erzählt hast, Charlie. Ich werde mit Jenna sprechen. Das arme Mädchen, es war sicher keine leichte Zeit für sie.“ Charlie nickte ein wenig erleichtert, immerhin stand er jetzt nicht mehr allein mit seinem Problem da, und wollte etwas sagen, als plötzlich ein Schrei von einem der oberen Stockwerke zu hören war.

~~~

Ich hoffe, das Kapitel hat euch trotz der drückenden Atmosphäre gefallen.
Über Kommis würde ich mich sehr freuen.

Lg spiria


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