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Fanfiction

Die Runentöchter - Erstes Schuljahr - Prolog (Ramona)

von Runentöchter

»Aufstehen!« Meine Mutter kam in mein Zimmer gerannt und riss den Vorhang vor meinem Fenster auf.
»Oh!«, schrie ich auf, als die Sonnenstrahlen in meinen Augen brannten.
»Mach das wieder zu!«, rief ich empört.
»Denkst du wohl!« Mein Zwillingsbruder war noch im Schlafanzug in mein Zimmer getapst und grinste mich hämisch an. Ich richtete mich auf und probierte meine langen schwarzen Haare von meinem Gesicht zu wischen.
»Ist sinnlos«, meinte mein Bruder Jack knapp und grinste noch hämischer.
»Was willst du eigentlich?!«, fragte ich. Es nervte mich etwas das meine Mutter und mein Bruder in meinem Zimmer standen, wo ich gerade aufstehen und duschen wollte. Es fehlte nur noch, das mein Vater extra von der Arbeit kam, um mich zu wecken. Aber der hatte wahrscheinlich ganz andere Probleme. Irgendwas mit einem alten schrulligem Zauberer der einfach einen Portschlüssel gezaubert hatte,ohne die Genehmigung des Zaubereiministeriums. So etwas war auf jeden Fall gestern passiert und ich glaube nicht das es den Zauberer interessiert hatte, das zwei Beamte des Ministerium ihn eine öffentliche Verwahrung erteilt haben.
»Ich wollte dich fragen, ob..«, fing mein Bruder an, aber meine Mutter schob im schon aus dem Zimmer und rief mir noch schnell zu:
»Beeile dich, Schatz!« Und ob ich mich beeilte. Ich sprang unter die Dusche, wusch mir in Rekord-zeit die Haare,trocknete mich ab und zögerte erst, als ich in Unterwäsche vor meinem Kleiderschrank stand.
»Was soll ich anziehen?«, fragte ich mich und blickte in meinen Kleiderschrank. Der größte Anteil meiner Klamotten bestand aus schwarz, weiß und grau. Nur ein paar T-Shirts waren in bunt, auf die hatte meine Mutter bestanden. Auch dunkelblau war bei mir oft zu finden, da dies meine Lieblingsfarbe zusammen mit schwarz ist. Ich griff nach einem schwarzen Faltenrock und einem dunkelgrauen Rollkragen Pulli. Zusammen mit einer schwarzen Strumpfhose und meinen schwarzen Stiefeln sah es bestimmt gut aus. Ich suchte nach den jeweiligen Sachen und sortierte den Rest ordentlich wieder ein. Nachdem ich mich angezogen hatte und meine Haare zu einem langen Zopf gebunden hatte stolperte ich die Treppe runter und lief Jack direkt in die Arme.
»So viel zu schnell machen«, grinste er und schüttelte seine Kopf, damit seine gestylten Haare, die vor Haarspray nur so glänzten, wieder in die richtige Position rutschten.
»Pass du nur auf, das in der Winkelgasse keiner ist, der eine Allergie gegen Haarspray hat, der müsste dann direkt ins St.Mungo, wenn er nur in deine nähe kommt.«
»Haha, sehr witzig!«
»Hört auf zu streiten, es ist ja unmöglich mit euch!«, rief meine Mutter dazwischen.
»Setzt euch und esst.«
»Jaja«, murmelte ich und schmierte mir ein Honigbrot.
»Was wolltest du mich eigentlich gerade fragen?«, fragte ich meinen Bruder.
»Hä, wann?«
»Als du oben in meinem Zimmer warst hast du doch gesagt:Ich wollte dich fragen, ob... . Das hast du gesagt, und dann warst du weg. Was wolltest du da?«
»Achso, da. Das habe ich vergessen.«
»Dummes Kind«
»Selber«
»Ihr seid ja wirklich unmöglich!«, rief meine Mutter dazwischen.
»Habt ihr eigentlich schon mal etwas von Geschwister-Liebe gehört?!?«
»Ne, was ist das«, fragte Jack und machte ein Gesicht, als ob er nachdenken würde.
»Das ist...«
»...jetzt doch völlig egal«, unterbrach ich meine Mutter und verschwand im Bad.
»Nur noch schnell Zähne putzen und dann geht es auch schon los«, sagte ich zu mir selbst und drückte die Zahnpasta aus der Tube. Nach fünf Minuten waren auch meine Mutter und Jack fertig und wir bauten uns vor dem Kamin im Wohnzimmer auf.
»So, kommt ihr?«, fragte meine Mutter.
»Ja, wir kommen«
»Also, Jack, du gehst als erstes, danach du Monalein und ich komme nach euch.« Sie griff in eine Schale und holte feines Pulver heraus was sie ins Feuer streute, wo sofort grüne Flammen auftauchten. Jack sagte laut und deutlich »Winkelgasse« und trat in Feuer. Er drehte sich und verschwand. Ich tat es ihm nach. Nachdem ich mich ein paar mal um mich selbst gedreht hatte landete ich unsanft auf einem Kaminvorleger im Tropfenden Kessel. Eine alte Hexe beäugte mich nachdenklich mit ihren Glubsch-Augen. Ich lächelte sie freundlich an und wurden dann unsanft von hinten angestoßen.
»Du musst auch weggehen!« ich drehte mich um und sah in die tadelnden Augen meiner Mutter.
»Sorry, Mum.« Ich stolperte vorwärts und wäre fast mit einem Zauberer mit Zylinder au dem Kopf zusammen gestoßen.
»Hoppla!«, rief er erschrocken, »passen sie auf junge Dame!«
»Tschuldigung«, murmelte ich und schob mich an ihm vorbei in Richtung Hintertür, hinter der mein Bruder gerade verschwunden war.Er sah Mum erwartungsvoll an, als die ihren Zauberstab zückte und einen Mauerstein über der Mülltonne berührte. Ein paar Steine verschwanden, so das wir hindurch auf eine Besucherreiche Straße gehen konnten.
»Wohin als erstes?«, fragte Jack, wobei er die Hexen und Zauberer, die an uns vorbei liefen, genau beobachtete.
»Ich würde sagen, als erstes zu [k]Flourish & Blotts[/k]«
»Ok, hier ist die Liste«, sagte ich und reichte meiner Mum die Bücherliste. Wir schlugen den weg in Richtung Flourish & Blotts ein. Dort angekommen stieß meine Mutter die Tür auf und trat in den Laden. Mein Bruder und ich folgten mir. Ich knallte mit einem Mädchen zusammen, sodass ich rückwärts auf meinen Bruder stolperte.
»Oh, sorry!«, schrie das Mädchen, was auffällig bunt gekleidet war.
»Kein Problem«,sagte ich und rappelte mich auf. Das Mädchen sah nett aus. Es hatte eine blonde Kurzhaar-Frisur und grinste mich an.
»Ich bin etwas tollpatschig«, erklärte es mir.
»Kommt ihr auch nach Hogwarts?«, fragte es neugirig.
»Ja, wir kommen auch in die erste Klasse. Ich freue mich schon voll, du auch?«, antwortete ich.
»Klar freue ich mich! Ich muss jetzt weiter, vielleicht sehen wir uns am ersten September.«
»Klar, vielleicht bis später. Ciao«
»Ja, Ciao!« Das Mädchen verließ den Laden und schlenderte davon. Meine Mutter trat an die Theke und verlangte zweimal Hogwarts erste Klasse.
»Ok«, murmelte der Verkäufer zerstreut und nahm die Bücherliste meiner Mutter aus der Hand.
»Also einmal Verwandlungen für Anfänger..« Er griff in ein Regal am Anfang des Geschäftes und holte zwei nagelneue Bücher aus dem Regal.
»Hier bitte sehr«, sagte er, »ich hole eben noch die anderen, die sind weiter hinten, warten sie einen Moment...« Und schon rauschte er an uns vorbei und verschwand hinter der Theke.
»Ich freue mich schon voll auf Hogwarts!«, sagte mein Bruder.
»Ich mich auch«, sagte ich grinsend. Nach einer Weile kam er wieder mit zwei Tüten unter den Armen.
»Das macht 12 Galeonen bitte« Meine Mutter bezahlte und nahm dem Verkäufer die Tüten ab.
»Gehen wir jetzt zu Ollivander?«, fragte ich.
»Ja«, antwortete meine Mutter und Jack hielt ihr die Tür auf.
»Danke«, sagte sie abwesend und lief nach links. Ich, die den Laden schon auf dem hinweggesehen hatte, packte meine Mutter am Arm.
»Was ist?«, fragte sie.
»Müssen wir nicht da lang?«
»Oh, ja. Ich war mit den Gedanken wo anders«
»Das hat man bemerkt«, sagte Jack grinsend. Wir schlugen den Weg zurück ein und betraten einen Laden mit der Aufschrift „Ollivander“.
»Guten Tag, wie kann ich ihnen weiterhelfen?«, fragte ein alter Zauberer der hinter der Theke stand. Der ganze Laden war mit Regalen bis unter die Decke gefüllt. Ganz viele kleine längliche Kästchen waren dort drin gestapelt.
»Wir bräuchten zwei Zauberstäbe«, sagte meine Mutter.
»Für die beiden Kinder? Erstklässler?« Jack und ich nickten schüchtern. Ich fasste mich dann wieder und sagte:
»Ja«
»Gut, wir fangen mit der Dame an«, sagte er und griff nach einer Box. Er öffnete sie und hob einen kurzen dicken Zauberstab heraus und reichte ihn mir.
»Probiere ihn einmal aus. Einfach schwenken«
»Ok« Ich schwenkte den Zauberstab und hinter mir brach die Glasscheibe des Ladenfensters inzwei.
»Der wohl nicht, oder?«
»Nee, nicht wirklich«, sagte ich und drückte Mr. Ollivander den Zauberstab wieder in die Hand.
»Ist der besser?«, fragte der und reichte mir einen länglichen, rötlichen Zauberstab.
»Danke«, murmelte ich und wedelte mit ihm herum. Ein Rausch bunter Funken stieß aus der Spitze.
»Huch! Der ist doch gut, oder? Das ist ein Schnurrbarthaar von einem Wolf, Birkenholz, 11 3/4 in Ordnung?«
»Jaja«
»Gut, also... Du bist dran«, sagte Mr. Ollivander mit einem Kopfnicken Richtung Jack »Hier, probiere den mal« Nachdem wir auch einen Zauberstab für meinen Bruder hatten, verließen wir den Laden.
»Wo müssen wir als nächstes hin?«, fragte Jack, der noch eine Tasche suchte, wo er seinen Zauberstab am besten hin stecken konnte.
»Ja, wir müssen noch zu Madam Malkins, oder?« Ich sah meine Mutter fragend an.
»Ja«
»Zu Madam... Wem?«
»Madam Malkins. Da bekommen wir unsere Umhänge. Das ist der beste Bekleidungs-Laden der Straße«
»Aha«
»Wir müssen da lang«, rief meine Mutter dazwischen, die Angst hatte, das wir uns wieder streiten könnten und schob meinen Bruder und mich vor ihr her.
»Wir können auch alleine laufen«, riefen Jack und ich gleichzeitig und gingen ein Schritt schnelle, wobei ich mich bei ihm einhakte und ihn angrinste.
»Wir würden ein gutes Paar abgeben, findest du nicht? Komm wir suchen uns ne Ecke zum knutschen«, fragte mein Bruder schief lächelnd.
»Was!?«, keifte ich an, »Man Junge! Du bist so pervers!«
»Hey, ich bin immer noch dein Bruder!«
»Du kannst nicht mal!«
»Hey, wollten wir Mama eins auswischen, oder nicht?«
»Ups, die Leute gucken schon«
»Du denkst immer nur was die anderen von dir denken, oder?«
»Gar nicht! Aber man musst doch nicht wie ein Idiot rüberkommen, oder?«
»Nee, du denkst wahrscheinlich: Vielleicht habe ich bei einer der hübschen Hexen eine Chance. Probieren kann mal es mal. Wenn ich süß genug aussehe, vielleicht verknallt sich ja jemand in mich?!«
»Hallo? Man, du bist so pervers! Kannst du auch einen Gedanken fassen, ohne direkt an irgendein Mädchen zu denken?«
»Gar nicht! Wie kommst du drauf!?!«
»Du laberst den ganzen Tag von irgendwelchen Hexen und..«
»Schluss jetzt! Aufhören«, rief die hysterische Stimme meiner Mutter dazwischen. Ich hatte sie gar nicht bemerkt aber sie sah ziemlich wütend aus.
»Sorry Mum«,sagten ich und mein Bruder im Chor und schauten sie mit einem unschuldigen Blick an.
»Oh, diesen Blicken kann ich nicht widerstehen! Ihr seid so fies!«
»Danke gleichfalls«, sagte mein Bruder grinsend, worauf er einen Rippenstoß von mir abbekam.
»Hey! Du bist so brutal! Lass es doch..«
»Ich sagte Schluss jetzt! Ihr seit unmöglich. Immer am streiten! Wie sollen die Mitschüler in Hogwarts das nur aushalten! Also wirklich! Kommt jetzt, ab zu Madam Malkins!«
»Was ist Madam M...?«
»Oh Jack!!!«, riefen meine Mutter und ich gleichzeitig. Also ehrlich. Wie konnte man nur so dumm sein! Wir betraten den Laden und ich achtete nicht auf meinen Bruder, der jammerte, weil er nicht wusste, wer/was Madam Malkins war.
»Guten Tag. Wir brauchen einmal Hogwarts-Austattung für die beiden Teufel hier«, sagte meine Mutter und deutete auf Jack und mich.
»Hey! Wir sind keine Teufel!«
»Ruhe jetzt!Seid still!«
»Man Mum!!!«
»Ich sagte Ruhe jetzt!«
»Wenn sie sich einmal hier herauf-stellen wollen?«, fragte Madam Malkins und zog mich zu einem Höckerchen, auf das ich mich stellte.
»So« Sie legte mir einen Umhang um, der einige Zentimeter zu klein war.
»Oh, du bist ja groß!«, rief sie erschrocken, als sie sah, das der Umhang zu kurz war, obwohl sie ihn gerade kürzen wollte.
»Ja«, sagte ich verlegen.
»Ist der besser? Der ist auf jeden Fall länger«, antwortete sie, als sie den anderen Umhang und mir einen längeren über die Schultern legte.
»Einen Moment noch«, murmelte Madam Malkins und zückte ihren Zauberstab, um den Umhang passend zu machen. Ich sah gerade noch, wie mein Bruder von einer gutaussehender, jungen Hexe zu einem Hocker geführt wurde, und mir zu grinste. Seine Lippen formten das Wort „heiß“. Mein Bruder war echt unmöglich. Wirklich. Ich verdrehte meine Augen.
»So, fertig!«, sagte Madam Malkin und riss mich aus meinen Gedanken über Jack.
»Danke«, murmelte ich und stieg vom Hocker. Nach einer Weile war auch mein Bruder fertig, dessen Augen glänzten und sich, meiner Meinung nach etwas zu extrem, bei der Verkäuferin bedankte. Er war kurz davor ihr auch noch ein Kuss auf die Wange zu drücken, aber da zog ihn meine Mutter schon aus dem Laden.
»Junger Mann. Das war eine Verkäuferin und nicht deine Geliebte!«
»Darf man sich nicht in eine Verkäuferin verknallen?!?«
»Nein! Kann man nicht!«
»Mama...«, unterbrach ich das Gespräch, »wir wollten doch David treffen, oder?«
»Oh Mist!«, schrie meine Mutter auf.
»Das habe ich total vergessen!«
»Dann mal schnell«, rief mein Bruder, offensichtlich froh, das das Thema mit der Verkäuferin vorbei war.
»Schnell, Kinder! Wir müssen uns beeilen!«
»Wohin müssen wir überhaupt? Wohin wollt ihr, wir haben doch alles!«, fragte Jack mit einem verwirrten Gesichtsausdruck.
»Wir wollten uns doch mit David treffen! Vergessen?!?« Mir platzte echt langsam der Kargen, wegen meinem Bruder. Der war so etwas von vergesslich!!! Ich hastete über die Straße, was mir fast die Luft abschnürte,da ich mich durch ein dichtes Gedränge quetschen musste, um zu „Fortescues Eissalon“ zu gelangen.
»Puh«, sagte ich erleichtert, als ich endlich am Tisch, wo ich meinen Cousin sitzen sah, ankam und ich ließ mich auf einen freien Platz fallen.
»Hi!«, rief der fröhlich und grinste mich über das ganze Gesicht an. Ich mochte meinen Cousin und wir kamen immer gut miteinander aus. Mein Cousin sah gut aus. Er hatte orange-gelbe Harre, und schmale, schöne Augen. Nach einer Weile, kamen auch mein Jack und meine Mutter und ließen sich erschöpft auf die Stühle nieder, die David und ich herangeschoben hatten.
»Hallo!«, begrüßte meine Mutter David überschwänglich. Man! War Mum manchmal peinlich. Ich meine, David ist 13!
»Eis?«, fragte der aber freundlich und reichte mir die Eiskarte, wobei er mich mit einem seiner tollen Lächeln anlächelte. Mir lief ein Schauder über den Rücken, so schön war das. Aber ich riss mich wieder in die Wirklichkeit zurück und machte mir klar, das das mein Cousin war.
»Danke«, sagte ich mit einem eben so zauberhaften Lächeln, und ich merkte, das es Wirkung zeigte. In seinen Augen war ein leuchten aufgetaucht.
»Schokolade?«, fragte meine Mutter.
»Nee, zu normal, ich glaube ich nehme... Wie wäre es mit einem Zauberbecher? Alle neuen Eissorten miteinander. Hört sich doch gut an, oder?« Jack und David nickte zustimmend.
»Ich nehme ein Erdbeer-Becher«, sagte Mum.
»Ziemlich lasch, oder?«, flüsterte mein Bruder David zu, der kaum merklich nickte.
»Hallo, was darf ich servieren?«, fragte auf einmal eine Stimme und als ich mich umdrehte sah ich Mr Fortescue direkt ins Gesicht.
»Ja«, antwortete ich und griff nach der Karte, die ich vorhin auf den Tisch gelegt hatte, »Wir bekommen einmal einen Erdbeer-Becher und drei-mal Zauberbecher. Danke«
»Gut, ich eile!«, rief Mr Fortescue und lief davon. Nachdem wir unser Eis verputzt hatten und alle papp-satt auf den Stühlen saßen, seufzt mein Bruder genüsslich so das ich mir ein Lachen unterdrücken musste. Mein Bruder war so verfressen, faul, dumm und manchmal einfach nur unmöglich! Peinlich! Ich stand auf und murmelte etwas von Toilette, hastete in die Eisdiele und eilte eine Treppe runter. Nachdem mir es mir eindeutig besser ging und mir die Hände gewaschen hatte, stieß ich die Tür auf und stapfte die Treppe hoch. Ich sah gerade noch wie ein Pärchen sich über ihre Eisbecher beugten und sich intensiv küssten.
»Na super!«, dachte ich und musste mir schon wieder ein grinsen unterdrücken. Überall knutschende Pärchen.
»Bin mal gespannt wie das so in Hogwarts sein wird« Ich verließ den Laden und trat wieder in die Sonne. Mein Cousin war aufgestanden und verabschiedete sich gerade von meiner Mutter mit einer Umarmung.
»Musst du schon gehen?«, fragte ich traurig.
»Ja leider«, antwortete David und sah mich mit seinen süßen Augen traurig an.
»Wir sehen uns ja am ersten September wieder«, meinte ich und er nickte, wobei er auf mich zu kam und mich fest drückte. Mir fiel Abschied immer schwer, gerade bei Leuten die ich selten sah und gern mochte. Aber ich würde David ja jetzt immer öfter sehen, da ich auch endlich nach Hogwarts kam. Ich musste mich zusammen reißen um nicht zu weinen. Aber es war ja nicht für lange. Er drückte mich noch einmal und drehte sich dann um und verschwand im Gewirr lauter Hexen und Zauberer. Ich schniefte noch einmal und schaute meine Mutter erwartungsvoll an.
»Gehen wir jetzt auch?«, fragte ich und meine Mutter nickte. Wir verschwanden Richtung Tropfender Kessel und während wir gingen machte ich mir Gedanken über David. Wir kannten uns schon ewig. Wir mochten uns zwar, aber richtig lieben taten wir uns auch nicht. Aber vermissen tun wir uns immer und ich bekam alle zwei Wochen einen Brief von ihm, aber...Nein! Diesen Gedanken wischte ich weg. Nein! Ich liebe meinen Cousin nicht! Das geht nicht! Wir traten durch die Hintertür des Tropfenden Kessels und meine Mutter zog einen Beutel mit Flohpulver aus ihrer Tasche.
»So«, sagte sie und verteilte das Pulver im Kamin.
»Jack, du wieder als erstes« Meine Mutter war geschafft. Ihr Lächeln war blasser und sie sah nicht gut aus. Ich glaube das mit Jack und mir war ihr langsam auf die Nerven gestiegen, mit dem ganzen Streit und so. Ich, die so etwas nicht leiden konnte, legte den Arm um die Schulter meiner Mutter.
»Schon gut«, murmelte die und blickte gedankenverloren in das Feuer, indem Jack gerade verschwand.
»So, jetzt du«, sprach sie mit leiser, leichter Stimme. Ich stieg ohne Wiederworte in den Kamin und verschwand, wonach ich in unserem Kamin wieder auftauchte und in Jack hineinstolperte. Ich tapste die Treppe hoch und fiel in mein Bett.
»Mann, was für ein Tag!«


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Ich schreibe über Gut und Böse und habe die Verantwortung, das ordentlich zu machen. So einfach ist es nicht, - das Gute gewinnt nicht immer.
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