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Fanfiction

Hermines Wiederkehr nach Hogwarts - Er versteht mich einfach nicht

von QueenOfPain

Hermine glitt das Pergament aus der Hand, ihre Knie wurden weich, die Augen füllten sich mit Tränen.
>>Ronald!<<, rief sie. Der Waldkautz auf der Fensterbank schrak zusammen und plusterte sich auf und flog durch das offene Fenster hinaus.
>>Ich bin gleich fertig!<<, antwortete eine abgestumpfte Stimme aus dem Bad, welches sich im Obergeschoss des Hauses befand.
>>Sofort!<<
>>Mensch Hermine!<<, Rons Stimme klang wütend, doch wenige Sekunden später hörte sie die Badezimmertüre aufgehen und Ron mit schweren Schritten die Treppe runter gehen.
Hermine ließ sich auf den Stuhl sinken, ihre Beine hatten nachgegeben und auch den Tränen ließ sie nun freien Lauf. Sie rannen ihr Gesicht herunter, heiß und ungebändigt.
>>Was...<<, begann Ron als er die Türe hereinkam, mit noch völlig nassen Haaren und einem Badetuch bekleidet. Doch stockte er, als er Hermine weinend auf dem Stuhl sitzen sah. Sein Blick fiel sofort auf das Pergament, welches auf dem Tisch lag.
>>Hugo...<<, schluchzte Hermine. >>Wir müssen sofort nach Hogwarts!<<
Nun schluckte auch Ron schwer, nahm das Pergament in die Hand und begann zu lesen. Seine Augen weiteten sich vor Entsetzen. >>Warum hat er das getan?<<
>>Das ist doch jetzt wohl nicht die Frage!<<, entgegnete Hermine hysterisch. >>Wir müssen nach Hogwarts und zwar sofort!<<
>>Beruhige dich<<, Ron strich ihr unbeholfen über die Schulter.
Hermine stieß seine Hand weg und sprang vom Stuhl auf. >>Ich soll mich beruhigen? Unser Sohn schwebt in Lebensgefahr!<<
>>Das habe ich auch gelesen!<<, fauchte Ron, doch wurde bei Hermines Anblick wieder ruhiger. >>Ich ziehe mich an.<<
>>Ich komme mit, ich packe schnell ein paar Sachen zusammen.<<
>>Wofür das?<<, fragte Ron und runzelte die Stirn.
Hermine stemmte die Hände in die Hüfte, ihr Gesichtsausdruck wurde wieder härter. >>Wir bleiben natürlich bei Hugo, bis er aus dem Schlimmsten raus ist und Rose braucht uns jetzt auch!<<
>>Ich muss heute Nachmittag wieder im Ministerium sein!<<
>>Hugo ist dein Sohn! Da wird das Ministerium doch Verständnis für haben!<<, kreischte Hermine erneut und verließ die Küche schnellen Schrittes, warf Ron jedoch noch einen hasserfüllten Blick zu.
Er ging Hermine hinterher, die Treppen hoch zum Schlafzimmer und redete auf sie ein. >>Ich kann mir nicht frei nehmen Hermine, das weißt du doch! Ich stehe eh schon auf der Abschussliste, was meinst du wieso ich so viele Nachtschichten einlege?<<
Ohne auf diese Worte einzugehen trat Hermine in das Schlafzimmer ein, in dem ein großes, nussbaumfarbenes Ehebett stand und auf der gegenüberliegenden Seite ein großer Kleiderschrank, auf den sie auch direkt zusteuerte, einen großen Koffer rausholte und in diesen wahllos Klamotten reinwarf.
>>Ich bleibe da, was du tust ist mir jetzt egal, Ronald!<<
Wie sehr Ron es hasste, wenn sie ihn bei seinem richtigen Vornamen nannte. >>Gut.<<
Er zog sich um, steckte wütend seinen Zauberstab in die Hosentasche und ging wieder hinunter, ohne Hermine zu helfen, die gerade dabei war, den Koffer zuzubekommen, der bis oben hin randvoll mit irgendwelchen, wahllos zusammengeworfenen Klamotten war.
>>Du Egoist!<<, rief Hermine ihm nach und zusätzlich sammelten sich auch Tränen der Wut in ihren Augen. >>Man!<<, schrie sie und schlug auf den Koffer ein, der augenblicklich zu ging. Geht doch... dachte sich Hermine dann, nahm den Koffer zur Hand und schleifte ihn hinter sich her raus aus dem Schlafzimmer, durch den freundlichen Flur, der von Bildern auf glücklichen Zeiten geziert war, und die Treppe hinunter. Ohne auf Ron zu achten, der sich gerade seinen braunen Mantel überzog, ging Hermine aus der Haustüre hinaus.
>>Dein Mantel!<<, meinte Ron dann.
>>Den brauche ich nicht!<<, entgegnete Hermine scharf und wartete vor dem Haus auf ihren Mann, auf den sie gerade einen solchen Hass hatte. Das war alles wieder typisch für Ron, wenn es darum ging, Gefühle zu zeigen. Sein Leben bestand anscheinend nur noch aus Arbeit. Anfangs war Hermine ja auch stolz darüber, denn in Schulzeiten hegte sie immer den Verdacht, dass Ron niemals auf die Beine kommen würde, was die berufliche Basis anging, aber mittlerweile wünschte sie sich den Familienvater zurück, der er Anfangs war, ihren Ehemann, ihren Ron...
Er kam zur Türe hinaus, schloss diese hinter sich, schaute sich um, ob auch wirklich niemand zu sehen war, nahm Hermines Arm und apparierte mit ihr nach Hogsmeade. Augenblicklich fühlten sich beide, als würden sie durch einen Gartenschlauch gepresst, gerade Ron würde sich nie an das schreckliche Gefühl des Apparierens gewöhnen, besonders nicht, nachdem er einmal zersplinterte. Hermine war einfach nur froh, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten, denn ihre Beine gaben wieder nach, so dass sie sich an Ron festklammern musste, ein Teil von ihr sträubte sich jedoch dagegen.
Ron nahm Hermine in den Arm, nahm ihr auch den Koffer aus der Hand, stellte ihn neben sich und drückte sie dann fester an sich.
>>Es wird alles gut werden...<<, flüsterte er Hermine ins Ohr, denn sie schluchzte wieder und zitterte vor Aufregung und Kälte. Ron zog sich seinen Mantel aus und legte ihn über Hermines Schultern, dann drückte er ihr einen sanften Kuss aufs Haar. >>Komm, lass uns zum Schloss hoch gehen.<<
Sie standen vor den Toren Hogwarts, Hermine sah nur die Umrisse, da die Tränen ihr völlig die Sicht versperrt hatten. Ron stützte sie und leitete sie hoch zum Schloss. >>Es tut mir Leid, dass ich vorhin so hysterisch war<<, entschuldigte Hermine sich mit brüchiger Stimme bei ihm.
Ron zog Hermine zur Antwort etwas näher an sich heran. Arm in Arm gingen die beiden, Ron den Koffer hinter sich herschleifend, den Weg zum Schloss hinauf.


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