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Fanfiction

Hermines Wiederkehr nach Hogwarts - Kommt jetzt endlich die Wahrheit ans Licht?

von QueenOfPain

Hermine schien es, als saßen sie Stunden so da, ihre Hand in Snapes. Aber es machte ihr nichts aus, auch wenn die Stille zwischen den beiden langsam echt peinlich wurde. Snapes Blicke machten sie verlegen, aber ebenso ging es auch Snape. Jede Sekunde und Minute fiel es ihm schwerer, Hermine sein Anliegen zu beichten. Er wollte den Moment einfach niemals enden lassen, ihre Hand in seiner, sie beide alleine in seinem Büro, spät am Abend. Niemand würde sie mehr stören, da alle nun froh waren, ihre Arbeit für den heutigen Tag erledigt zu haben.
Snape sah ihr erneut tief und einfühlsam in die Augen, jedoch saß tief in ihm der Schmerz. Hermine erwiderte den Blick. >>Professor?<<
Snape krümmte seine Finger, so dass diese sich in Hermines Finger bohrten, doch sie ließ nicht los. Auch sein Magen verkrampfte sich. Hermine jedoch sah ihn weiterhin an.
>>Also... Ich wollte Ihnen sagen...<<, begann Snape, doch er stockte wieder.
Hermine wurde langsam echt ungeduldig, ihr Herz pochte unaufhörlich. Was wollte er ihr sagen? Wann würde sie es endlich erfahren? >>Raus mit der Sprache jetzt, Professor<<, ihr Mund war trocken.
Snape schaute kurz weg, schluckte noch einmal und sah sie dann wieder an. >>Ich glaube...<<
>>Was glauben Sie?<<
>>Ich bin Schuld daran, dass Hugo sich umbringen wollte<<, presste er heraus und ließ Hermines Hand los.
Hermines Kinnlade klappte herunter. Augenblicklich sprang sie auf, schnellte um Snapes Pult herum, riss ihn vom Stuhl und vergrub ihre Finger in seine Schulter.
>>Was?<<, schrie sie ihn an. Sie hatte mit allem gerechnet, aber damit nicht.
Snape überraschte diese Reaktion nicht, doch es verletzte ihn, dass er sie verletzt hatte. >>Ich wollte das nicht!<<, verteidigte er sich. >>Er hat mein Tagebuch gelesen, als er bei mir nachsitzen musste!<<
Hermine lachte hysterisch. >>Ihr Tagebuch?<<, Sie fand die Tatsache, dass Snape Tagebuch führte ja schon lächerlich, aber dass Hugo dieses auch noch lesen würde, das glaubte sie Snape nicht, so hatte sie ihren Sohn nicht erzogen.
>>Ja, mein Tagebuch!<<
>>Und was sollte da wohl drin gestanden haben, dass mein Sohn danach so verstört war, dass er sich das Leben nehmen wollte?<<, ihre Finger bohrten sich immer tiefer in Snapes Schultern, die Wut auf ihn kochte immer mehr in ihr hoch.
>>Dass ich Sie liebe!<<, hauchte Snape nur.
Hermine ließ sofort von ihm ab, sie schien einem Nervenzusammenbruch nahe, nach der Wand tastend entfernte sie sich von ihm, und ließ sich dann die Wand hinuntergleiten. >>Das ist nicht der richtige Zeitpunkt für Scherze Snape!<<, sagte sie schließlich,die Zuneigung, die sie eben noch verspürt hatte schwand, auch wenn die Tatsache, dass er in sie verliebt sein sollte, sie wirklich in einer gewissen Art und Weise traf.
>>Das ist kein Scherz<<, antwortete er, öffnete die Schublade seines Schreibtisches und holte ein abgenutztes, in schwarzem Leder gebundenes Notizbuch hervor und hielt es Hermine hin.
Sie blickte ihn fragend an.
>>Sie sollen es selbst sehen<<, erklärte ihr Snape. >>Ich möchte nicht als Lügner vor Ihnen stehen, es ist wahr, ich liebe Sie, heute noch, wie auch damals...<<
Hermine lachte erneut hysterisch, riss Snape jedoch das Tagebuch aus der Hand und öffnete es. Sie blätterte darin herum, die Wut in ihrem Bauch stieg an, er hatte sie doch nur angelogen, weil er ihr nicht die Wahrheit sagen wollte, was es nun wirklich mit dem Selbstmordversuch von ihrem Hugo auf sich hatte. Sie wollte Snape gerade das Tagebuch entgegenfeuern, als ihre Augen auf einer Seite kleben blieben und sich vor Verwunderung weiteten. Snape sah, dass sie schwer schluckte.
>>Ich kann es nicht beschreiben, welch ein Gefühl es war, als ich erfuhr, dass sie diesen Weasley Jungen geheiratet hatte. Es war als würde man mir den Boden unter den Füßen wegziehen. Ich wusste zwar, dass sie zusammen waren, aber ich hoffte doch immer, dass es nicht halten würde... Es wäre naiv zu behaupten, dass ich dann um sie hätte werben können, jedoch reizte mich dieser Gedanke immer wieder. Ich wollte ihr, seit der ersten Sekunde, als ich sie das erste mal sah, den Hof machen. Aber sie war meine Schülerin. Ich durfte nie zeigen, dass ich mehr für dieses eine Mädchen fühlte, dass sie die Frau war, die mich aus der tiefsten Trauer heraus geholt hatte. Dank ihr konnte ich Lilly los lassen. Aber sie war, wie schon erwähnt meine Schülerin...
Ich wünschte mir ihren letzten Tag an dieser Schule herbei, denn von dort an war es mir nicht mehr verboten... Aber wie das Schicksal es so wollte, hielt ihre Beziehung zu Weasley. Und ihr letzter Tag an dieser Schule war auch der Tag, an dem ich sie das letzte mal sah... Und das Schlimmste an dieser Tatsache war, dass ich ihr in den sieben Jahren, in denen ich sie täglich sah, jedes mal mein schlechtestes Gesicht zeigte. Ich war kalt und... gemein! Und jedes mal hätte ich mich selber dafür ohrfeigen können...
Hermine Granger ist die Frau, die mich bis heute jede Nacht in meinen Träumen heimsucht. Träume, in denen wir uns lieben... und gerade ineinander verlieben... in denen wir glücklich sind...
<<, Hermine las diese Zeilen leise und bröckelnd vor. Snape schaute währenddessen betrübt zu Boden.
>>Sie haben mich nicht angelogen...<<, sagte Hermine, als sie das Tagebuch wieder schloss und es Snape zurück gab. Sie wusste nicht, was sie hätte sagen sollen und auch Snape konnte ihr gerade nicht in die Augen schauen. Er fühlte sich gerade jetzt so verwundbar, wie schon lange nicht mehr. Jetzt wusste Hermine alles, wusste, dass es ihm schmerzte, dass nicht er ihr Mann war. Er schüttelte nur den Kopf, nahm das Tagebuch entgegen und drehte Hermine dann den Rücken zu.
>>Haben Sie mir deswegen auch die Stelle als Bibliothekarin angeboten?<<
Snape nickte erneut.
Hermine schluckte wieder. Sie versuchte aufzustehen, doch ihre Beine waren wie Pudding.
>>Helfen Sie mir bitte hoch? Ich muss mit meinem Sohn reden...<<, bat sie Snape.
Er drehte sich wieder zu ihr um, sein Gesicht schien noch blasser zu sein, als es eh schon war und wenn Hermine sich nicht täuschte, hatte er Tränen in den Augen. Sie wendete den Blick von ihm ab, so wollte sie ihn nicht sehen. Sie selbst konnte es sich nicht erklären, aber sie fühlte sich schuldig, auch die Wut auf ihn verblasste langsam.
>>Er wird bereits schlafen... und Madam Pomfrey wird nicht gutheißen, ihn zu wecken.<<, sagte Snape leise und blickte auf Hermine herab.
>>Oh...<<, sagte Hermine nur, blickte Snape jedoch nicht an. >>Ich habe ganz vergessen, dass es bereits so spät ist... Dann werde ich jetzt wohl in mein Bett gehen...<<
Snape reichte ihr seine Hand, welche Hermine blind ergriff. >>Es ist bereits... sehr spät<<, sagte er leise, als er sie zu sich hoch zog.
Hermine knickte sofort wieder weg, reflexartig umschloss Snape ihren Oberkörper mit seinem freien Arm. Und erst dort schaute Hermine ihn wieder an. Beide schluckten laut, Hermine atmete schwer aus. Snape roch ihren süßlichen Atem. Er betörte seine Sinne, sein Kopf schien plötzlich wie ausgeschaltet. Er sah nur noch Hermine, deren Wangen sich leicht rosa gefärbt hatten.
Und ohne darüber nachzudenken, was er jetzt tat, küsste er sie, erst flüchtig.
Hermine war so überrascht, dass sie nicht in der Lage war, dem Kuss auszuweichen. Auch wenn sie eben noch sauer auf ihn war, weil sie dachte er hätte sie angelogen, machte sich gerade jetzt ein anderes Gefühl in ihr breit.
Wärme schoss durch ihren Körper. Snape ließ von ihr ab, doch Hermine wollte nicht, dass dies schon das Ende war, sie streichelte sein Kinn und zog ihn wieder zu sich heran. Und dieser Kuss war nun nicht mehr flüchtig, überrascht von Hermines Reaktion auf seinen ersten Schritt, öffnete Snape seine Lippen ein wenig. Hermine begann sie zu liebkosen, berührte seine Zungenspitze mit ihrer. Snape drückte sie nun an die Wand, sein Atem ging immer schneller, sein Herz raste wie wild. War das gerade alles wirklich wahr? Passierte das gerade wirklich? War das wirklich Hermine, die er dort gerade voller Leidenschaft küsste?
Auch Hermine wusste nicht, wie ihr geschah, was gerade überhaupt in ihr vorging. Sie ging gerade ihrem Mann fremd, der wahrscheinlich seelenruhig in ihrem Ehebett lag und laut vor sich hin schnarchte und es vielleicht sogar genoss, nicht jede Nacht ein paar Schläge seiner Frau zu kassieren, die auf Grund seines lauten Organes Nachts Tobsuchtsanfälle bekam. Wie vom Blitz getroffen stieß sie Snape von sich, der daraufhin ins Taumeln geriet und Halt an seinem Schreibtisch suchte.
>>Wir dürfen das nicht!<<, sagte sie aufgebracht, wischte sich den Mund und richtete ihre Bluse, die sehr knittrig aussah.
>>Sie haben wohl möglich Recht<<, antwortete Snape ziemlich enttäuscht. Ihm war immer noch heiß und er wollte wieder über Hermine herfallen, doch irgendwie hatte sie Recht, er hatte sie gerade dazu verführt ihrem Mann fremd zu gehen. Aber Moment mal... War sie nicht diejenige, die ihn in diesen leidenschaftlichen Kuss mit hineingezogen hatte?
>>Ich gehe jetzt<<, Hermine verließ, wenn auch mit butterweichen Beinen, Snapes Büro und ließ ihn alleine darin zurück. Ihre Wangen waren immer noch glühend rot, ihr Gesicht, sogar ihr ganzer Körper pulsierten vor Wärme, die sich von innen heraus ausgebreitet hatte. Sie verstand einfach nicht, warum sie das getan hatte. Sie liebte Ron doch... oder etwa nicht? Sicher, ihre Beziehung schien eingeschlafen, nichts war mehr so, wie es Anfangs war. Jeder ging seinen Weg, aber konnte sie sich wirklich ein Leben ohne Ron vorstellen? Und was würden überhaupt Hugo und Rose dazu sagen? Aber worüber dachte sie da gerade überhaupt nach! Sie zweifelte ernsthaft an ihrer Ehe mit Ron. Und alles das wegen eines Mannes? Eines Mannes, der damals ihr Lehrer war? Der jetzt der Lehrer ihrer Kinder war?
Die Gedanken schossen ihr nur so durch den Kopf, dass sie gar nicht merkte, dass sie ihr Zimmer erreicht hatte. Mit zittriger Hand öffnete sie die Türe, trat ein und ließ sich mitsamt ihrer Klamotten auf ihr Bett fallen. Ihr Kopf pochte nun unaufhörlich und sie hoffte, dass sie den heutigen Tag über Nacht irgendwie vergessen konnte. Oder besser noch, sie hoffte darauf, dass alles nur ein Traum war... ein Traum, der viel zu real wirkte...





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Es tut mir Leid, dass es so verdammt lange gedauert hat! Ich hatte privat ein paar Probleme, so dass es mir nicht möglich war weiter zu schreiben.
Ich hoffe ihr seid nicht allzu sauer =)


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