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Fanfiction

Es liegt ganz nahe beieinander - Hass und Liebe - [b]"Du kannst es gerne ausprobieren, Granger!"[/b]

von **Minimuff**

„ Du kannst es gerne ausprobieren, Granger!“

--- Draco ---

>> Da seid ihr ja! << rufe ich meinen beiden Freunden entgegen. Crabbe schaut mich aus traurigen Augen an. Seid Goyle nicht mehr da ist, ist er schon so. Ich weiß nicht, wann sich das legen wird. Ich meine, Goyle wird ja wohl kaum von den Toten auferstehen und ein Lächeln auf Crabbes Gesicht zaubern.
>> Ich habe euch gesucht. << füge ich noch unnötigerweise hinzu. Blaise nickt und wir gehen in die große Halle, um zu essen.
Kaum sitzen wir, kommt meine Freundin und quetscht sich zwischen Crabbe und mich.
Wie heißt sie nochmal?
>> Hey Sweetie. << sagt sie und drückt mir einen Kuss auf den Mund. Ich erwidere ihn halbherzig.
>> Hallo … <<, wie auch immer du heißt.
Ich sehe verzweifelt zu Blaise rüber, der sich das Lachen verkneifen muss.
>> Janna! Hast du schon deinen Zaubertränkeaufsatz fertig? Wir wissen nicht, was wir schreiben sollen. << sagt er dann und betont ihren Namen extra.
>> Du wirst doch nicht abschreiben wollen, Draco? Du bist doch gut in Zaubertränke. << erwidert sie an mich gerichtet und ich nicke schnell.
>> Das war nur so eine Idee, hat keine Bedeutung. << lache ich gekünstelt, was ich aber gut kann.
Das Essen vergeht schnell und kurz darauf trenne ich mich schon wieder von meinen Freunden, weil Janna mich mal für sich haben will.
>> Und was hast du jetzt vor? << frage ich sie und sie nimmt meine Hand. Wir gehen schweigend ein wenig weiter, bis sie plötzlich stehen bleibt und sich mir gegenüber hinstellt.
>> Also. Ich habe diesen Tag schon länger geplant. Heute Abend werden wir in den Raum der Wünsche gehen … und dann gehöre ich ganz dir! << ruft sie ausgelassen, doch mein Gesicht wird noch blasser, als sie den Raum der Wünsche erwähnt. Der Raum ist für mich eher ein Verhängnis geworden, kein Ort des Glücks und der Wünsche! Ginge das, hätte ich mir doch schon so viel gewünscht. Goyle zurück, meine Fehler behoben. Doch man kann nicht zurückrudern, denn die Zeit läuft nur in eine Richtung. Man kann einfach nicht zurück.
>> Ähm … toll! << sage ich und lächele sie leicht an. Sie ist meine dritte Freundin in diesem Halbjahr und ich werde im zweiten Halbjahr auch noch mit ihr zusammen sein, denn sie ist echt nett und unkompliziert. So kenne ich sie auf jeden Fall bisher.

Ich nicke und gebe ihr einen Kuss. Sie klammert sich an mich und zieht mich zu sich runter. Ich lasse es mir gefallen und schließe die Augen. Zugegeben, ich genieße es.
Da unterbricht uns jedoch eine Stimme, die ich sehr genau einordnen kann.
>> Das ist abartig, Malfoy. << sagt Granger mit angewiderter Stimme und ich löse mich lachend von Janna.
>> Du bist doch nur neidisch, Granger. << schnarre ich und grinse die Gryffindor an.
>> Neidisch? Auf sie oder auf dich? Erstens: Ich bin keine Lesbe, weshalb ich nicht vorhabe, die da zu küssen und zweitens: Für wen hältst du dich? Ich bin glücklich mit Ron. << fährt sie gleich aus ihrer Haut. Das passiert merkwürdigerweise nur bei mir, während sie mit Potter und Weasley nur schimpft.
>> Ach ja? So wie es aussieht, magst du seine Küsse aber nicht. << provoziere ich sie weiter und vergesse ganz, dass Janna direkt neben mir steht.
>> Ich … ich möchte das halt nur nicht in der Öffentlichkeit und außerdem … außerdem kannst du bestimmt nicht besser küssen als Ron! So abartig wie das eben aussah. << ruft sie außer sich. Ihre Wangen sind gerötet und ein paar Strähnen haben sich aus ihrem Zopf gelöst.
>> Du kannst es gerne ausprobieren, Granger. << antworte ich und sie schnappt empört nach Luft.
>> Als ob ich mich von dir küssen lassen würde, Malfoy! << sagt sie schnippisch und dreht sich schwungvoll von uns weg, um auf dem gleichen Weg zurückzugehen, den sie gekommen ist.
Ich sehe, wie sie bei jedem Schritt fester auftritt, als nötig. Warum sie das wohl macht? Aggressionsabbau?

>> Draco! << empört sich Janna und funkelt mich aus ihren blauen Augen an. Ich zucke mit den Schultern.
>> Was?! << frage ich zurück und ihr Blick wird noch düsterer.
>> Du. Hast. Gerade. Mit. Granger. Geflirtet! << presst sie hervor und man merkt ihr an, dass sie versucht, ihre Wut zu unterdrücken.
Da hab ich ja was schönes angerichtet! Sofort mache ich mich daran, Janna zu besänftigen.
>> Das war doch nur ein Scherz, Janna. Verarsche. Als ob ich wirklich Granger küssen würde – ich meine, GRANGER. Das ist lachhaft, Janna. Lass uns nicht mehr drüber reden und … wie wäre es, wenn wir den Abend auf jetzt verschieben? << ködere ich sie und sie nickt wieder glücklich.
>> Dann los! << ruft sie und zieht mich die Gänge bis zum siebten Stock entlang.

--- Hermine ---

Ich trete mit jedem Schritt fester auf, damit ich nicht wieder umkehre und Malfoy wie im dritten Jahr eine scheuere. Dazu hätte ich gerade eine tierische Lust!
Unentschlossen bleibe ich dann jedoch stehen, was soll ich machen? Hunger habe ich nicht mehr, bei Ron werde ich ganz sicher nicht angekrochen kommen, Ginny ist bei Harry und Harry bei Ginny. Da bleibt ja nur noch die Bibliothek.
Wieso auch nicht?
Ich kann meine Hausaufgaben beenden und danach einfach nur lesen. Ich nicke kurz und wende mich dann in die Richtung, in der die Bibliothek liegt.
Auf dem Weg höre ich plötzlich zwei Stimmen, die mir sehr bekannt vorkommen.
Harry und Ginny.
Wie ich Ginny kenne, würde sie meine Stimmung sofort erkennen und mich dazu bringen, etwas mit ihr und Harry zu machen und Harry würde mich heimlich dafür verfluchen. Nein, ich sollte ihnen nicht begegnen, weshalb ich mich in einer Nische verstecke. Schon zum zweiten Mal an diesem Tag …
>> Glaubst du, sie sind glücklich? Ich weiß doch, dass mein Bruder alles kaputt machen kann … << sagt Ginny gerade und mir wird siedend heiß bewusst, dass sie über mich reden! Über mich und Ron!
>> Und wenn schon … Ich meine, es ist doch ihre Sache. Wenn es nicht unsere Freundschaft zerstört, dann denke ich, dass sie das selber schaffen müssen. << meint Harry mit ruhiger Stimme. Er ist so entspannt, seitdem Voldemort tot ist. Könnte ich doch auch so sein, aber – ganz im Gegenteil. Ich bin immer noch angespannt und darauf gefasst, dass die übrigen Todesser sich zusammenrotten und angreifen. Momentan werden sie zwar von den Auroren gejagt oder haben sich ergeben, aber dem kann man nicht trauen.
Harry denkt, dass jetzt alles gewonnen ist, nur weil Voldemort tot ist. Es wird immer so welche wie ihn geben, dem bin ich mir sicher.
>> Nicht mal ein Doppeldate, damit wieder alles gut läuft? << bettelt Ginny, doch ich kann schon vor mir sehen, wie Harry den Kopf schüttelt und sagt:
>> Kein Verkuppeln, Ginny. <<
Dann verschwinden die Beiden und ich warte in meinem Versteck, bis ich ihre Schritte nicht mehr hören kann.
Dann gehe ich weiter in Richtung Bibliothek und komme dort an.
Meine Schulsachen breite ich auf einem der großen Tische aus und nach zehn Minuten bin ich vollkommen in der Welt der Worte und Federn. Meine Feder kratzt schnell über das Pergament und füllt es mit Worten. Mit Sätzen, Texten.

Ich merke gar nicht, wie die Zeit verrinnt, aber als mich jemand an der Schulter packt, ist es draußen schon am Dämmern. Ich zucke zusammen und schaue auf.
Harry steht vor mir und sieht mich besorgt durch seine Brille an.
>> Hermine? Ist irgendwas? So in die Hausaufgaben gestürzt, hast du dich schon lange nicht mehr. << fragt er und ich runzele die Stirn. Heißt das etwa, er steht schon länger da?
>> Mir geht’s gut. << meine ich zerstreut. In meinem Kopf befinden sich noch die Informationen zu Verteidigungszaubern.
Ein Schutzschild ist zu jeder Zeit nützlich, dann gibt es noch die Zauber, die dich unsichtbar machen können oder gegen Gift schützen und … und …
Jetzt hat mich Harry zu doll abgelenkt.
Harry nickt, doch er sieht nicht so aus, als würde er mir glauben. Er zieht sich einen Stuhl heran und setzt sich neben mich.
Langsam beginnt er, meine Sachen, die ich über den Tisch verteilt habe, einzusammeln. Er schraubt das Tintenfass zu und legt die Pergamente säuberlich aufeinander, während ich ihm dabei zuschaue.
>> Ich wollte heute eigentlich noch fertig werden … << sage ich erschöpft, lehne mich zurück und schließe die Augen.
Wie müde ich plötzlich bin. Ich könnte jetzt einfach so einschlafen.
>> Hey! Bleib wach. << lacht Harry da. >> Und sag mir, was los ist. Du weißt, dass ich für dich da bin. <<
Ich nicke.
>> Klar weiß ich das, aber jetzt will ich erst einmal ins Bett. << murmele ich und Harry guckt wieder besorgt.
>> Nicht einmal etwas essen? << fragt er und ich schüttele den Kopf.
>> Ich bin müde. << beschließe ich. >> Lass uns gehen. <<
Wir verlassen die Bibliothek und ich protestiere nicht, als Harry meine Tasche mit den Schulsachen nimmt und mir den Arm um die Schulter legt. Jeder weiß, dass wir füreinander wie Schwester und Bruder sind und Harry und ich niemals etwas miteinander anfangen würden.

Oben angekommen putze ich mir die Zähne, ziehe mich um und falle ins Bett. Ginny setzt sich neben mich und erzählt mir irgendwas, um mir Gesellschaft zu leisten.
Nach drei Sätzen schlafe ich schon tief und fest.

--- Draco ---

Wir liegen nebeneinander und ich habe den Arm um Janna gelegt. Sie dreht sich zu mir und stützt sich auf den einen Arm.
>> Das war schön, Draco. Wir müssen etwas zusammen machen. << lächelt sie und ich nicke. Es war wirklich schön.
>> Wir sollten langsam mal gehen. << stelle ich dann fest und sie seufzt.
>> Lass uns doch einfach hier schlafen. Wir können uns etwas zu Essen her wünschen.<< grinst sie und ich nicke erneut zustimmend.


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Danke an mausebaer und h-rinlove! Ich hoffe, ihr schreibt weiterhin Kommis und auch ihr Schwarzleser!
Lg
**Minimuff**


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