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Fanfiction

Eine zweite Chance - Der Wettbewerb

von Kate Flemming

Liebe Karla, danke für Deinen Review. Es ist meine erste FF und ich übe noch, bei meinen nächsten FF (schon in Überlegung) werde ich versuchen, mich nicht so weit von der Geschichte zu entfernen. Noch zwei Kapitel, dann beginnt die Mission von Minerva und Kate!
LG Kate

******************

Inzwischen war es Mai geworden. Die Schüler strömten in jeder freien Minute ins Freie. Für die Jahreszeit war es schon warm und die Abende waren deutlich länger geworden.
Kate hatte einige Trainingsstunden an den See verlegt. Dazu hatte Flitwick ihr eine Art Tanzfläche gebaut, damit sie einen ebenen Grund hatten. So konnten sie sich an der frischen Luft bewegen. Der Nachteil war, dass sie meistens Zuschauer hatten. Nach kurzer Zeit war die Tanzfläche dann ein richtiger Treffpunkt geworden. Jeden Abend nach dem Essen trafen sich viele der älteren Schüler rings um den Holzboden. Dabei kommentierten sie mehr oder weniger humorvoll die Trainingsstunden. Kate fand es meistens amüsant, aber manchmal waren die Kommentare nicht so nett. Die meisten Zuschauer waren der Meinung, dass Quidditch viel anstrengender war, als das „Herumgehopse“. Die Schülerinnen, die dem Tanztraining schon länger beiwohnten, waren da ganz anderer Meinung. Und so gab es häufiger Wortgefechte, was denn nun anstrengender war. Kate griff nur dann ein, wenn die Argumente zu persönlich wurden oder sich der ein oder andere zu sehr hineinsteigerte.

Abgesehen davon lief das Schuljahr ganz normal weiter. Es war mal wieder Prüfungszeit für den fünften Jahrgang, die Abschlussklassen bereiteten sich gerade auf ihre Prüfungen vor, die aber erst Ende Juni sein würden. Professor Burbage und Kate hatten ihre Prüfungen schon vorbereitet und sahen nun zu, dass es für die Schüler keine unangenehmen Überraschungen geben würde.
Für das Ende des Schuljahres sollte es noch eine große Party geben, die Kate mit Professor Flitwick organisierte. Sie sollte am See stattfinden und das Motto war „Abend unter Sternen“. Wieder bereiteten einige Schüler Gesangsnummern vor und die verschiedenen Tanzgruppen planten Vorführungen.

Dumbledore, Snape und McGonagall waren an den Wochenenden oft weg. Sie waren auf der Suche nach den Horkruxen. Harry Potter, Hermine Granger, Ron Weasley und die Mitglieder vom Orden des Phoenix begleiteten sie. Dumbledore sorgte dafür, dass entweder er, Minerva oder Snape im Schloss blieb. Die Nachrichten von außerhalb des Schlosses wurden immer besorgniserregender. Voldemort und seine Todesser wurden immer dreister. Dumbledore rechnete damit, dass Voldemort an einem nicht mehr so fernen Tag vor den Toren von Hogwarts stehen würde.
Kate hoffte, dass sie bald die Planung ihrer Mission abschließen konnten. So gerne sie hier in Hogwarts war, sosehr freute sie sich darauf, ihren Teil zum Sturz von Voldemort beizutragen. Es verging kein Tag, an dem es nicht schlechte Nachrichten von außerhalb des Schlosses gab. In vielen Familien hatte es schon Vorfälle gegeben. Bei jeder Nachricht drehte sich Kates Magen fast herum. Je mehr sie über die Magische Welt erfuhr, desto entsetzter war sie. Langsam wurde ihr klar, welche Macht die Magie sein konnte, gerade wenn sie zu dunklen Zwecken eingesetzt wurde.
Voldemort musste besiegt werden, es gab keine andere Möglichkeit. Die Welt, wie sie sie kannte würde nicht unverändert bestehen bleiben, wenn ihm nicht Einhalt geboten wurde. Sie dachte oft an Jessica und ihre anderen Freunde und Kollegen, die nicht wussten, in welcher Gefahr sie alle schwebten. Bis jetzt hatte die Muggel-Welt noch nicht begriffen, dass die vielen Morde und Unglücksfälle keine Zufälle waren, sondern von Voldemort und seinen Todessern verursacht wurden.

Da die anderen Lehrer sehr beschäftigt waren, fühlte sich Kate manchmal ein bisschen einsam. Minerva war an den Wochenenden oft weg, an den Abenden plante sie mit Snape oder Dumbledore oder sie waren nicht in Hogwarts.
Es ging wieder einmal auf einen Tanzabend zu, deshalb wollten viele Schüler Tanzstunden oder an der Choreographie für ihre Auftritte arbeiten. An einem Abend gab es mal wieder Diskussionen, was anstrengender war, das Tanzen oder Quidditch. Die Quidditch-Spieler lästerten über die Tänzerinnen und außer den Spielern aus Gryffindor und Hufflepuff, kamen diesmal auch die von Ravenclaw dazu. Die Mädchen der Stepp-Aerobic Gruppe und die Jazz-Tänzerinnen machten sich über Sportler lustig, die nicht laufen, sondern nur fliegen konnten. Ein paar weibliche Spielerinnen, die auch ab und zu tanzten, hielten sich aus den Diskussionen heraus.
So flogen die Scherze hin und her und das Training kam zum Erliegen.
Als sich dann noch die Spieler von Slytherin einmischten und sich mehr als nur abfällig äußerten, platzte Kate der Kragen: „So, jetzt ist Schluss. Ich habe es endgültig satt. Wir versuchen hier zu trainieren und kommen kein Stück weiter.“ Sie funkelte die Spieler wütend an, die sich am Rand des Tanzbodens versammelten hatten.
„Wir klären das jetzt ein für alle Mal. Wer es sich zutraut, ist morgen Nachmittag hier am Tanzplatz. Dann werden wir alle gemeinsam etwas Jazzdance machen. Dabei werden wir ja sehen, wer zuerst schlapp macht.“ Sie schaute sich um: „Wer macht mit?“
Die Tänzerinnen meldeten sich alle. Dann hoben vereinzelte Spieler die Hand, bis der Mannschaftkapitän der Hufflepuffs meinte: „Wir scheuen keinen ehrlichen Wettkampf, nicht war Leute? Wir zeigen es den Hupfdohlen“, erschrocken schaute er zu Kate „nichts für Ungut, Professor Flemming, das ist nicht persönlich gemeint!“
Kate musste lachen, sie hatte schon gehört, wie die Spieler die Tänzerinnen nannten. „Es ist schon in Ordnung. Wir werden nur einfache Schritte machen, sonst wäre es unfair.“
Am Ende hatten sich alle Mannschaften gemeldet und Kate würde Professor Flitwick bitten müssen, die Tanzfläche zu vergrößern.

Nach dem Training ging Kate als eine der Letzten zum Schloss zurück. Am Portal stand Snape mit verschränkten Armen, seine Miene verhieß nichts Gutes.
Kate stieg die Stufen hoch und wollte gerade an ihm vorbei (versuchen konnte man es ja mal), als er sie abfing: „Nicht so schnell, Miss Flemming!“ Herausfordernd sah sie ihn an: „Es ist ein bisschen spät jetzt für Privatstunden, aber morgen Abend könnte ich vielleicht noch ein Plätzchen für Sie frei haben!“ Wieder einmal dachte er, dass die Prügelstrafen an den Schulen viel zu früh abgeschafft worden waren.
Es brodelte in ihm, aber er konterte mit hochgezogener Augenbraue: „So? Wie ich gehört habe, sind Sie doch morgen Abend komplett ausgebucht? Oder wurde ich falsch informiert?“
Sie lächelte ihn frech an: „Nein, nein. Sie meinen das kleine Extra-Training für Quidditch-Spieler?“ Sie winkte ab. „Das dürfte nicht so lange dauern. Nach dem Abendessen dürfte ich noch massenhaft Zeit für Zusatzstunden haben, auch für aussichtslose Fälle.“ Im Vorbeigehen legte sie im kurz die Hand auf den Arm und raunte ihm zu: „Nicht, dass Sie es nötig hätten, wie wir Beide wissen.“
Damit war sie auf und davon. Er sah ihr immer noch sprachlos nach und dachte nach einer Weile, dass er froh sein konnte, dass seine Schülerinnen nicht so waren wie Miss Flemming.

Am nächsten Tag warteten alle gespannt auf den frühen Nachmittag. Es hatte sich in der ganzen Schule herumgesprochen und die Aufmerksamkeit im Unterricht ließ schwer zu wünschen übrig. Nach dem Ende des Nachmittagsunterrichts pilgerten die meisten Schüler zum See. Kate war schon dort und die meisten ihrer Tanzschüler auch. Sie wärmten sich schon auf und machten Dehnübungen. Nach und nach trafen auch die Quidditch-Mannschaften ein. Die meisten Spielerinnen waren auch in der einen oder anderen Tanzgruppe, sie hatten sich an den Diskussionen nicht beteiligt. Aber den Wettstreit würden sie auch mitmachen. Dumbledore und Minerva waren unterwegs, aber viele der anderen Lehrer waren auch da. Da die Mannschaft aus Slytherin ebenfalls mitmachte, kam Professor Snape auch.
Es gab ein paar Streitigkeiten, da auch Personen mittanzen wollten, die in keine der Gruppen gehörte, und Kate musste einmal recht laut werden, um allen klar zu machen, dass jeder dabei sein durfte. Ein großer Schüler aus Gryffindor, Cormac McLaggen, stellte sich in die erste Reihe und erzählte jedem, der es hören wollte oder nicht, dass er ja normalerweise in die Mannschaft gehören würde. Kate sah ihn nur zweifelnd an und schickte ihn dann weiter nach hinten.

Schließlich wurde es still und Flitwick erklärte die Regeln, die er mit Kate erstellt hatte. „Jeder tanzt so lange, wie er oder sie kann. Man gibt auf, in dem man die Hand hebt und dann die Tanzfläche verlässt. Wenn eine Gruppe oder Mannschaft komplett aufgegeben hat, hat sie verloren. Die Personen, die für ihre Gruppe oder Mannschaft bis zum Schluss dabei bleibt, bringen den Sieg für die Gruppe oder die Mannschaft. Es darf niemand behindert werden. Es ist nicht so wichtig, die genaue Schrittfolge einzuhalten, man muss sich nur permanent bewegen. Sonst wird man disqualifiziert. Das bestimmen wir Lehrer, wir beobachten alle Teilnehmer vom Rand aus. Jeweils nach drei Liedern machen wir eine kurze Pause, in der man etwas trinken kann.“ Er machte eine kurze Pause, sah sich um und fragte dann: „Haben alle die Regeln verstanden?“ Ein zustimmendes Murmeln und Nicken ertönte, dann gab Flitwick Neville ein Zeichen, der die Musikanlage bediente.
Gespannte Ruhe legte sich über die Menge und die Musik begann. Es war ein ruhiger Einstieg, das Lied „Grenade“. Kate und ihre Tanzschülerinnen begannen mit den Schritten, die sie vereinfacht hatten. Alle anderen fanden nach einer Weile in den Takt und so sah es bald recht harmonisch aus. Es kam zwar immer Mal wieder jemand aus dem Takt, aber das fiel kaum auf. Als das Lied zu Ende ging, grinste der ein oder andere schon höhnisch und war sich des Sieges sicher. Das nächste Lied war schon schneller und die Bewegungen wurden schwungvoller. Trotzdem hielten alle noch locker durch. Die Slytherin-Mannschaft, die sich gemeinsam in das hintere Viertel verzogen hatte, zischte verächtlich. Kate musste lächeln. Das Zischen würde ihnen noch vergehen. Auch dieses Lied war vorbei und als nächstes erklang „In Zaire“. Der mitreißende Rhythmus ließ die Schüler schneller tanzen und es wurde sichtlich anstrengender. Es kamen kleine Sprünge und vermehrt auch Armbewegungen dazu. Die ersten Schweißperlen waren auf der einen oder anderen Stirn zu sehen.
Eine kleine Pause folgte. Die Schüler wurden dazu angehalten, auch wirklich etwas zu trinken, obwohl manche nur verächtlich schnaubten.
Dann ging es wieder los. Das Tempo wurde deutlich schneller und nach zwei Minuten kamen die ersten Schüler mit dem Takt durcheinander und zwei Schüler gaben auf.
„Und jetzt wollen wir uns mal richtig bewegen!“ rief Kate und dann legte sie mit ihren Schülerinnen los.
Sie sprangen und drehten sich zu dem harten Beat, gingen in die Knie und machten schnelle Bewegungen. Noch vor Ende des Liedes hatten fünf weitere Quidditch-Spieler aufgegeben. Doch es ging ohne große Unterbrechung weiter.
Mit „Dance“ änderte sich der Takt und die Schrittfolgen wurden afrikanisch. Die Bewegungen waren weniger harmonisch, mehr abgehackte wie Hip-Hop. Wieder gaben einige auf, darunter auch zwei Tanzschülerinnen. Kate hatte sich umgedreht, um zu sehen, wie es den Wettstreitern so ging. Sie registrierte, dass das nächste Lied zu größeren Ausfällen führen würde.
Charity und Madam Hooch hatten drei Spieler von der Fläche geholt, die versucht hatten, sich mit weniger Bewegungen durchzumogeln. Es hoben sich noch mehr Hände. Von den Mitgliedern der Quidditch-Mannschaften war nur noch ein Drittel auf dem Tanzboden. Das letzte Lied dieser Dreiergruppe begann langsamer, aber die Bewegungen waren größer und damit genau so anstrengend. Kate sah mit Freude, dass ihre Tanzschülerinnen wirklich eine gute Kondition hatten. Nur sehr vereinzelt fehlten welche in den Reihen.
Die Pause kam und nun waren überall Schweiß und rote Gesichter zu sehen. Es musste keiner mehr dazu überredet werden, etwas Wasser zu trinken. Die Slytherins hatten längst aufgegeben, zu zischen. Dazu fehlte ihnen schlichtweg die Luft. Der aufdringliche Junge vom Anfang war disqualifiziert worden, weil er jeden zweiten Schritt ausgelassen hatte. Er versuchte, mit Professor Burbage zu diskutieren, aber Snape fuhr ihn an und er verschwand schleunigst.
Nach einer viel zu kurzen Pause ging es weiter. Ein lateinamerikanischer Rhythmus erklang und verlangte allen Mitwirkenden schnelle Schrittfolgen ab. Nun wurde es leerer auf der Tanzfläche. Von den Mannschaften waren nur noch vereinzelte Mitglieder fähig, weiterzumachen, aber auch bei den Tanzschülern gab es viele Ausfälle. Da es jetzt mehr Platz gab, konnte Kate jetzt mehr großzügige Bewegungen einbauen. Die Musik wechselt auf „Country Roads“ und Kate begann mit Elementen aus dem Linedance. Das sah im ersten Moment leichter aus, aber schon nach kurzer Zeit war klar, dass sich einige der Schüler falsch eingeschätzt hatten.
Hufflepuff war aus dem Rennen und bei Ravenclaw und Gryffindor waren nur noch die Tanzschülerinnen im Rennen. Die Slytherins wurden nur noch durch Draco Malfoy vertreten, der eine erstaunliche Kondition hatte. Das dritte Lied war wieder lateinamerikanisch und Kate änderte die Schrittfolgen auf die klassischen Grundschritte. Diesmal schied niemand aus. Doch die Pause war hochwillkommen.
Nach der Pause ging es mit „Conga“ weiter. Das Tempo war schnell und die Schrittfolgen schwierig.
Ravenclaw stieg aus. Viele Tanzschülerinnen waren inzwischen auch raus. Erst jetzt sah Malfoy angestrengt aus. Sein Gesicht war noch blasser geworden, aber er hielt durch. Kate war beeindruckt, dass hätte sie dem jungen Mann nicht zugetraut. Als nächstes erklang ein Techno-Rhythmus, der es in sich hatte. Es war schnell, und es gab ständig Tempowechsel.
Gryffindor war raus. Jetzt waren nur noch drei Tanzschülerinnen, Malfoy und Kate auf der Tanzfläche. Um sie herum war es still geworden. Die Anfeuerungsrufe waren verstummt und alle schauten gespannt zu. Dann kam das Lied „Killer“ und zwei Tanzschülerinnen gaben auf. Jetzt waren sie nur noch zu dritt und Kate tanzte in der Mitte, Malfoy und eine Tanzschülerin rechts und links hinter ihr. Kurz vor Ende des Liedes gab auch die Schülerin auf.
Als das Lied endete, drehte sich Kate um und sagte laut zu Draco Malfoy: „Ich gratuliere Ihnen, Sie haben gewonnen!“ Und leiser, so dass sie keiner hören konnte: „Das war ein außergewöhnliche Leistung. Ich bin beeindruckt!“
Malfoy sah sie abfällig an und sagte laut: „Ihre Meinung interessiert mich nicht! Und wir sind noch nicht am Ende. Sie mache ich fertig!“
Kate wurde blass, als sie den Hass in seiner Stimme hörte. Irritiert sah sie sich um und ihr Blick fiel auf Professor Snape. Er hatte gerade noch höchst erfreut ausgesehen, doch nun konnte sie seine Stimmung nicht deuten.
Kate straffte sich und sagte ebenfalls laut: „Gut. Wie Sie wollen. Ab jetzt keine Pausen mehr und Sie müssen schauen, wie Sie mitkommen.“ Leise sagte sie zu ihm: „Kommen Sie nicht an und beschweren sich bei mir, wenn Sie sich jetzt blamieren. Es war Ihre Entscheidung!“
„Ich will keine Vergünstigung von Ihnen, wir werden sehen, wer am Ende noch stehen kann.“ Er spie diese Worte förmlich aus und Kate zuckte die Schultern.
Sie gab Neville kurze Anweisungen und ging in die Mitte der Tanzfläche zurück. „Halleluja“ erklang und Kate tanzte langsam los. Doch schnell steigerte sie das Tempo. Alles Leichte und Spielerische war verschwunden und sie tanzte ernsthaft. Kaum einer der Schüler hatte sie jemals alleine tanzen sehen, sie hatte immer mit den Schülern getanzt. Ihre Bewegungen waren teilweise so schnell, dass man sie nicht mit den Augen verfolgen konnte. Es gab rasche Wechsel im Tempo, zwischen Sprüngen und Figuren. Dann wechselte die Musik. „All about us“ änderte den Tanzstil komplett. Kate baute Figuren des klassischen Balletts in moderne Stilelemente ein und nutzte bald die gesamte Fläche. Eins musste man Malfoy lassen, er war wirklich gut, aber gegen ihre Ausbildung und Erfahrung hatte er keine Chance. Wieder wechselt die Musik und die ersten Takte von „Akon sexy Bitch“ waren zu hören. Kate schloss die Augen und überließ sich der Musik. Ihre Füße schienen den Boden fast nicht zu berühren und ihr Körper bewegte sich fast automatisch zu dem harten Rhythmus. Nicht nur die Schüler, auch die Lehrer standen um die Tanzfläche herum, keiner hatte sie je auch nur ansatzweise so tanzen sehen. Malfoys stand längst am Rand, nur von der Brüstung gehalten und rang keuchend nach Luft. Wieder wechselte die Musik und „Rolling in the deep“ erklang, ein Lied, dass die meisten Schüler kannten. Wie ein Kreisel fegte Kate über den Holzboden, ihre Sprünge hoben sie weit über den Boden und sie tanzte kraftvoll. Auf ihrem Gesicht lag ein Strahlen und sie wirkte glücklich. Als die Musik verklang, brach ein Jubeln aus und sie mache einen tiefen Knicks.
Professor Flitwick räusperte sich und wollte gerade sprechen, als die Musik mit dem Lied „Moi Lolita“ wieder einsetzte. Neville sprang zur Musikanlage und machte sie schnell aus.
Doch Snape hatte die Musik schon erkannt und sah Kate sehr intensiv an. Sie spürte, wie ihre Wangen rot wurden und wendete sich schnell ab. Auf Snapes Gesicht zeigte sich ein winziges Lächeln, sie dachte also auch noch an die Szene vor Weihnachten in der Halle und es war ihr peinlich, dass auch er noch daran dachte.


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