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Fanfiction

Eine zweite Chance - Epilog

von Kate Flemming

Die Schüler der zweiten Klasse hatten ihre Bücher aufgeschlagen und ihr Blick war starr auf die Tafel gerichtet. Der schwarzhaarige Lehrer ließ dort gerade mit magischer Schrift ihre heutige Aufgabe erscheinen. Und die Erfahrung hatte sie gelehrt, dass sie besser schnell und konzentriert arbeiteten, wenn sie am Ende der Stunde den Zaubertrank fertig bekommen wollten.

Professor Snape drehte sich gerade zu ihnen um und musterte sie streng, als die Tür des Klassenraumes geöffnet wurde und ein Junge herein geschlichen kam. Wenn er gehofft hatte, dass seine Verspätung unbeobachtet bleiben würde, dann wurde er schnell eines Besseren belehrt.
Gefährlich leise erklang die Stimme des Lehrers: „Können Sie mir erklären, woher Sie jetzt kommen?“
Der Junge wurde bleich, schluckte und begann dann zu stammeln: „Es tut mir leid, Professor Snape, aber meine Schwester hat mein Zaubertrankbuch versteckt und ich musste es erst suchen. Ich…“
Er zuckte zusammen, als der Lehrer streng bemerkte: „Das gibt 10 Punkte Abzug für Gryffindor, dass sollte Ihnen klar sein! Jetzt setzen Sie sich endlich, damit wir mit dem Unterricht fortfahren können.“
Der Schüler huschte schnell an seinen Platz und holte sein Pergament und die Feder heraus, um die Aufgabe zu notieren. Dabei holte er tief Luft, während seine Klassenkameraden ihm mitleidige Blicke zuwarfen. Da war er noch einmal glimpflich davongekommen, er musste diesmal wenigstens nicht nachsitzen.

Die Klasse hatte gerade alle Zutaten zusammengestellt und wollte mit der Aufgabe beginnen, als vom Flur lautes Geschrei zu hören war.
Zwei helle Mädchenstimmen stritten miteinander: „Du darfst da nicht stören, dass weißt Du genau. Wir werden solchen Ärger bekommen!“
Die andere Stimme schrie laut: „Lass mich los!“
Dann ein Knall und ein kleiner Aufschrei, kurz darauf wurde die Tür mit einem solchen Ruck aufgerissen, dass sie laut an die Wand schlug. Ein kleines Mädchen mit langen schwarzen Haaren fegte herein. Sie war ungefähr sechs Jahre alt. An der Tür erschien jetzt ein zweites Mädchen, das vielleicht zwei Jahre älter war, als die Kleine, die inzwischen schon fast am Lehrerpult angelangt war.
„Ich habe wirklich versucht sie zurückzuhalten, aber sie hat mich mit einem Schockzauber belegt. Das darf sie nicht!“ beschwerte sich die Ältere entrüstet.

Doch Professor Snape kam nicht dazu, darauf zu reagieren, weil das kleine Mädchen triumphierend vor ihm stand und ihm auf der ausgestreckten Hand ein blutiges Etwas präsentierte: „Er ist endlich herausgefallen! Und es hat fast gar nicht wehgetan, Daddy!“
Sie strahlte ihn an und er seufzte, bückte sich und nahm sie auf den Arm, um den Zahn näher zu begutachten.
„Das freut mich, Eloise, aber Du weißt, dass Du den Unterricht nicht stören darfst! Und auf keinen Fall darfst Du Magie gegen Deine Schwester einsetzen!“
Er sah sie streng an, setzte sie wieder auf den Boden und sie sah zerknirscht drein. „Es tut mir leid, Papa. Ich war nur so aufgeregt wegen dem Zahn!“
Ihr Vater zog eine Augenbraue hoch und sah auf sie herab: „Du wirst Dich bei Deiner Schwester entschuldigen!“
Sie nickte schnell, ihr schlechtes Gewissen war schon vergessen.
Aber Professor Snape war noch nicht fertig: „Und gibt es noch etwa, dass Du mir sagen musst?“
Sie sah ihn mit ihren riesigen Augen an und war ein Bild der Unschuld.
Sein Blick wurde bohrend, als er leise sagte: „Kannst Du mir vielleicht erklären, wo das Zaubertrankbuch Deines Bruders hingekommen ist?“
Ihr Blick wanderte kurz zu dem Jungen, der vorher zu spät gekommen war. Dann sah sie ihren Vater wieder unschuldig an: „Keine Ahnung, Daddy!“ Doch als sie den Ausdruck seiner Augen sah, da schluckte sie kurz und stotterte: „Vielleicht ist es ihm runtergefallen und ganz zufällig unter die Kommode im Esszimmer gerutscht?“
Ihr Bruder funkelte sie wütend an: „Ganz zufällig, ja? Wegen Dir hat mein Haus zehn Punkte verloren!“
Professor Snape sagte entschieden: „Eloise, Du gehst jetzt sofort mit Deiner Schwester wieder zu Winky! Wir sprechen heute Abend über die ganze Sache. Ich bin sehr enttäuscht von Dir!“ Jetzt endlich kam ein beschämter Ausdruck in das Gesicht der Kleinen. „Und lasst Mama noch ein bisschen Ruhe, sie hat heute Nacht wegen der Zwillinge nicht viel geschlafen. Eure Brüder haben sie bis zum Morgengrauen wach gehalten. Mary, wenn sie sich nicht benimmt, dann bring sie zu Hagrid, der wollte Kürbisse pflanzen, dabei kann sie helfen.“
Die beiden Mädchen zogen ab und der Professor seufzte tief. Arme Mary. Ohne Zauberkraft hatte sie gegen den kleinen Wildfang nur wenige Chancen!

Dann riss er sich zusammen und wendete sich wieder an die Klasse, die die Geschehnisse aufmerksam verfolgt hatte: „Ich war der Meinung, dass Sie alle eine Aufgabe bekommen haben?“

Fieberhaft begannen die Schüler zu arbeiten. Doch der eine oder andere grinste vor sich hin: mochten ihr Eltern ihnen auch die schlimmsten Dinge aus ihrer Schulzeit über Snape erzählt haben, in seiner jüngsten Tochter hatte der Schulleiter endgültig seinen Meister gefunden. Es war allgemein bekannt, dass sie ihn ohne Probleme um den Finger wickelte und das, obwohl sie jetzt schon mehr anstellte, als die berühmten Weasley-Zwillinge in ihrer Glanzzeit.



ENDE





Liebe treue Leser,

das ist nun das Ende meiner Geschichte. Wenn es jemanden interessiert, hier die Namen der Kinder:
Der älteste Sohn heißt Simon Albus, Mary heißt mit Zweitnamen Minerva, jeweils nach ihren Paten.
Eloise Charity war dann das dritte Kind, die Zwillinge heißen Harry und Draco, nach (ratet mal) ihren Paten.

Wen es interessiert, ich setzte die Geschichte fort und fülle die Lücke zwischen dem Ende von "Eine zweite Chance?" und dem Epilog. Vielleicht habt Ihr eine Idee für den Titel? Wenn ich soweit bin, werde ich es kapitelweise einstellen, die ersten zwei Kapitel sind fertig. Allerdings schreibe ich gerade an einer anderen Geschichte, die weder eine FF ist, noch etwas mit Harry Potter zu tun hat. Aber das sollte nicht mehr allzu lange dauern.
Ich würde mich über Reviews freuen, denn ich liebe meinen Epilog und muss immer wieder lachen, wenn ich mir die Szene nur vorstelle. Es wäre schön, auch Reviews von den bisher stillen Mitlesern zu hören.
Noch einmal einen herzlichen Dank an die regelmäßigen Reviewer. Ihr habt mir viel Mut gemacht und an manchen Tagen waren Eure Kommentare ein Lichtblick nach einem langen Tag. Für Euch heute gleich beide Kapitel, denn nun musstet Ihr lange genug warten.

LG Kate


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis