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Fanfiction

Liebe(r) spät als nie! - Das "zufällige" Treffen in der Bibliothek

von Mary :-)

„ – also ich glaub schon, dass sie auf dich steht!“, Remus stimmte in James Gelächter ein. „Ich auch“, stimmte Remus James zu. Sirius war offensichtlich nicht derselben Meinung, er guckte gequält. Er hatte seinen Freunden James, Remus und Peter gerade erzählt, wie er sich vorhin vor Mary zum Affen gemacht hat. Sie war an ihm vorbeigelaufen und er wollte einen coolen Spruch sagen, um sie zu beeindrucken, da stellte ihm ein Slytherin ein Bein und er fiel genau vor Mary auf die Nase. Mary war natürlich amüsiert gewesen. „Besser vor Mary auf die Nase fallen, als abheben“, tröstete Remus ihn. James lachte: „Mir wäre das natürlich nicht passiert, aber – ist es der Slytherin, den ich meine, der dir ein Bein gestellt hat?“ „Natürlich“, erwiderte Sirius. „Willst du das so auf dir sitzen lassen?“ Sirius schüttelte den Kopf. James und Sirius guckten sich grimming an und sagten, wie aus einem Mund: „Schniefelus.“

Severus Snape wanderte ziellos durch die Gänge und Korridore von Hogwarts. Eine Person, ein Gesicht, eine Reaktion ging ihm nicht mehr aus dem Kopf – vorhin hatte er Lily Evans, eine hübsche, rothaarige Gryffindor, die Severus seit ihrer Kindheit kannte, getroffen. Als sich Severus und Lilys Blicke trafen, hatte Lily lächelnd „Sev“ gesagt. Das war ihr Spitzname für ihn. Dieser kurze Moment ging Sev nicht mehr aus dem Kopf. Er hatte Lily schon immer gemocht, sie war so nett, fröhlich, gutherzig, lieb, höflich und hübsch… Leider das genaue Gegenteil von mir, dachte Severus traurig. Er war in Slytherin, über seinen Charakter sagte das aus: Arrogant, Listig, tückisch, egoistisch, ehrgeizig, gemein… Hieß aber nicht ein Sprichwort: Gegensätze ziehen sich an? Während er so herum lief, dachte er darüber nach…

„Wie kann man sich nur so dumm anstellen?!“ Mary war außer sich, „Mehr als ihn mit schönen Augen anzugucken kann ich nicht, oder? Und dann legt er sich auf die Nase!“ Während sie sich weiter über Sirius aufregte, nickte ihre Freundin Lily nur abwesend. Ihre Gedanken waren ganz woanders. Sie waren bei ihren Gefühlen, denn diese waren ein reinstes Chaos. Lily kannte Severus Snape schon lange, aber noch nie war er so rot angelaufen als er sie sah! Und auch James Potter: Heute war er noch aufmerksamer, noch bemühter um sie. Es ist eine Tatsche, dass er ziemlich selbstbewusst und vielleicht auch arrogant ist – aber vielleicht es nur eine Fassade? Lily hatte ihn 2- 3 Mal ohne seine Freunde getroffen, er war ganz anders gewesen. Severus war sowieso nicht wie die anderen Slytherins. Er war um einiges netter, lieber und fröhlicher in ihrer Gegenwart. Hatte das was zu bedeuten?

Sirius und James gingen durch das Porträtloch der fetten Dame, die den Eingang des Gryffindorgemeinschaftsraum bewachte. Sie guckten sich um. Niemand auf den Gängen. Die Luft war rein. Sie rannten in Richtung Bibliothek. Man muss dazu sagen, dass das sehr selten vorkam, die beiden gingen fast nie in die Bibliothek! Sie wollten aber auch nicht dorthin um zu lernen: Sie wussten, dass um diese Zeit sich Severus Snape und Lily Evans dort trafen, um zusammen zu lernen… „Hast du’s dabei?“, fragte Sirius grinsend. „Natürlich“, bestätigte James, ebenfalls grinsend.

Als Severus auf die Uhr guckte, bekam er einen Scheck: In fünf Minuten traf er sich mit Lily zum Lernen in der Bibliothek. Er musste sich beeilen. Während er zügig zur Bibliothek lief, dachte er nach, was er zu Lily sagen sollte. Der Tag heute war für ihn verhext gewesen, nie hatte sein Herz in Lilys Gegenwart so geklopft und im Gegensatz zu heute schaffte er es immer, seine Gedanken von der süßen Gryffindor abzuwenden, sich zu sagen, dass es eh nichts würde. Vielleicht ist es ja ein Zeichen, dachte er, vielleicht ist heute der perfekte Tag ihr zu sagen, wie toll ich sie finde, oder sie zu fragen, ob sie mit mir nach Hogsmeade möchte? Doch er schüttelte den Kopf, jetzt fang ich schon an, alltägliche Dinge als besondere Zeichen zu deuten… Und so ging er einfach noch mal den Unterrichtsstoff durch, den sie gleich üben wollten…

„ … ja, Mary, ich weiß, dass er ein Tollpatsch ist, und – ja und bescheuert, du hast Recht, aber kannst du mich bitte entschuldigen? Ich muss in die Bibliothek…“ Lily schaute nervös auf die Uhr. Mary runzelte die Stirn: „Dich mit dem Slytherin treffen? Lily, ich sag’s dir als Freundin…“ Lily unterbrach sie: „Jaja, danke, bis dann.“ Sie drehte sich um und eilte davon. Schon wieder wäre der Er-ist-ein-fieser-gemeiner-arroganter-Slytherin-und-ein-ganz-schlechter-Umgang-für-dich-Vortrag gekommen! Lily hasste das und sie musste es in letzter Zeit so oft über sich ergehen lassen! Warum verstand niemand, dass auch Slytherins mit Gryffindors befreundet sein können?! Befreundet! Was war schon dabei?! Außerdem ist Sev keiner dieser miesen, dummen, grausamen, brutalen Slytherins, dachte Lily. Warum verstand sie niemand? Ob Sev es genauso ging? Wurde ihm auch ständig vorgehalten, sie, die „stolze, selbstgefällige, angeberische, sich-für-etwas-besseres-haltene Gryffindor“, sei ein schlechter Umgang für ihn?

„Sev.“ „Lily.“ Normaler Weise umarmte Lily ihn immer, aber in Anbetracht der Tatsache, dass er schon wieder rot anläuft, schüttelt sie nur seine Hand. Weil beide nicht wissen, was sie sagen sollen, setzen sie sich an den Tisch in der Bibliothek und holen ihre Bücher heraus. Sie beschließen mit Verteidigung gegen die dunklen Künste abzufangen. Während sie arbeiten, bemerken sie nicht, wie James und Sirius herein kommen, sich wahrlos irgendein Buch schnappen, es sich vor das Gesicht halten, so tun, als ob sie lesen würden und sich an einen benachbarten Tisch setzen. James zwinkert seinem Kumpel zu, der mit einer kleinen Flasche in der Hand spielt. James steht auf und schwingt sich grinsend neben Lily auf den Tisch. „Hi, Evans“, James zwinkert. „James Potter!“, beschwert sich Lily, „Geh von dem Tisch runter, du zerknitterst meinen Aufsatz über Mantikore!“ James stand kurz auf, nahm den Aufsatz vom Tisch, setzte sich wieder und warf den Aufsatz, angeblich unachtsam, aber gezielt auf Severus Blatt, auf dem er gerade schrieb. Vor Schreck kippte Severus das Tintenfass um, und der Inhalt lehrte sich über seinen Schulsachen. James ignorierte seinen Protestschrei und begann eine Unterhaltung mit Lily. „Was machst du denn hier? Ich dachte, du bist mit Mary unterwegs?“ „Du bist ja auch hier und ich dachte du wärst mit deinen Kumpels unterwegs“, gab Lily schnippisch zurück. James guckte zu Severus, der mühsam versuchte seine Bücher und Aufsätze vor der Tinte zu retten und konnte ein Grinsen nicht unterdrücken: „Und was macht sein Freund hier?“ Lily warf James einen bösen Blick zu und half Sev, die Bücher im Trockenen zu stapeln. James ging um den Tisch herum und begutachtete fachmännisch die Lache aus Tinte. „Mit den Taschentüchern wird das Aufwischen nix“, stellte er fest, „da braucht man schon einen Lappen, oder einen Schwamm, oder….“ „Ist ja gut“, fauchte Severus. Er stand auf und ging aus der Bibliothek, um einen Lappen zu besorgen, vielleicht bei den Hauselfen. „So jetzt sind wir allein“, James ging Lily herum, so dass sie, wenn sie ihn ansieht, mit dem Rücken zu Severus Platz sitzt. Lily verdrehte die Augen. „Gehst du mit mir aus?“ James nervte Lily schon seit Wochen damit. „James! Lass mich doch mal in Ruhe!“ Während James Lily gekonnt unterhielt, schlich Sirius unter den Tisch, auf Severus Platz, tauchte kurz auf und schüttete den Inhalt des Fläschchens in Severus Wasserglas, das er immer beim Lernen bei sich stehen hatte. Einen Moment verfärbte sich das Wasser rötlich, dann wurde es wieder neutral. Kurz zwinkerte er James zu, der weiterhin Lily ablenkte, dann, so schnell er konnte, kroch Sirius wieder unter den Tisch und verschwand in allerletzter Sekunde, denn Severus kam herein, gefolgt von einem kleinen Haushelfen mit großen, grünen Kulleraugen, einem schneeweißen Kissenbezug als Kleidung, auf die die Hauselfen von Hogwarts bestanden, und großen Schlappohren. Der Hauself hopste schnell auf die Bank, sah sich den Tisch an, schnipste mit den Fingern und die Tinte verdunstete in einem schnellen Tempo. Die Tinte, die in von den Blättern aufgesogen wurde, wurde immerhin blasser. Severus seufzte erleichtert. James grinste. Severus fuhr ihn an: „Grins nicht so blöd! Es ist deine Schuld, dass jetzt all meine Sachen im Eimer sind!“ „Stimmt nicht“, korrigierte James gelassen, „du hast das Tintenfass umgehauen, da kann ich doch nichts für. Ich kann ja auch nichts dafür, dass in China gerade ein Sack Reis umfällt!“ James setzte eine Unschuldsmiene auf. Lily verdrehte die Augen: „Jaja, du und unschuldig….“ Sie wendete sich von ihm ab, gab Severus mit einem Blick zu verstehen, dass er sich nicht weiter mit James streiten solle und schlug ein Buch auf. Eine Weile blieb James noch sitzen und schaute Lily beim Lernen zu, dann stand er auf und ging davon. Lily und Severus seufzten erleichtert. James jedoch gesellte sich zu Sirius, der zwischen zwei Regalen stand, die einen perfekten Blick auf die Beiden bot. Als James kam, klatschte er in Sirius hochgestreckte Hand. „Jetzt heißt es nur noch warten, bis Schniefelus Durst bekommt.“


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Elisabeth Sparrer, Abendzeitung