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Fanfiction

Es ist nie zu spät - Ich will nur Lucius

von Mary :-)

„Bring mir einen Spiegel“, schrie das Mädchen. Sie strich mit ihrem roten Lippenstift noch einmal über ihre vollkommenen Lippen. Der Kontrast ihres hellblonden fast weißen Haares, ihre schwarz geschminkten Augen und ihre roten Lippen ließen sie noch schöner wirken, als sie es ohnehin schon war. Als hinter ihr ein Poltern ertönte drehte sie sich um und sah ihr Spiegelbild. Das Wesen, das sie angeschrieen hatte, hatte ihr den Spiegel gebracht, und zwängte ihn mühsam durch die Tür. Zwei riesengroße Kulleraugen lugten hinter dem Spiegel hervor. Das Mädchen beachtete sie nicht weiter und betrachtete ihr Spiegelbild. Sie trug ein schwarzes, rückenfreies Kleid. Das Kleid lag eng an ihren perfekten Körper an. „Bring mir meine Handtasche, und zwar sofort“, schnauzte sie das Wesen an, das sofort loseilte um ihren Wunsch zu erfüllen. Das Mädchen schaute ungeduldig auf die Tür, wo kurz darauf das Wesen wieder erschien. Es hielt ihr die schwarze Nobel-Lederhandtasche hin. „Gib schon her“, fauchte das Mädchen, „und nächstes Mal beeil dich mehr. Ich verschwende wegen dir doch nicht meine kostbare Zeit du Nichts-Nutz von Hauself!“ Der Hauself druckste noch ein wenig herum und verschwand dann durch die Tür. Lächelnd, über ihr grandioses Aussehen, warf Narzissa Black ihr Haar von der Schulter und stolzierte durch die Tür die Treppe herunter. Auf dem Treppenabsatz begegnete sie ihrer Schwester Bellatrix. „Zissy“, sagte mit gespielter Verwunderung, „ wo willst du denn hin, so aufgebrezelt? Etwa dich mit diesem „Musterschüler“ Luci treffen?“ „Nein“, sagte Narzissa mit erhobener Nase, „ich treffe mich mit dem Vertrauensschüler Lucius!!!“ „Ob der dich so schräg geschminkt nimmt?“, schrie Bellatrix ihrer Schwester hinterher, die an ihr vorbeigerauscht war und noch ihr noch zu rief: „Du bist ja nur neidisch, Bella!“ Und damit hatte Narzissa nicht ganz Unrecht, denn Bellatrix sollte ihren Freund erst in ein paar Monaten treffen.
Als Narzissa ihren Mantel anzog erschien ihre Mutter Druella. Sie schaute sie verwundert an. „Wo willst du hin Narzissa“, fragte sie in scharfem Ton. „Ich treffe mich mit Lucius!“, sagte Narzissa genervt. „Lucius“, wiederholte ihre Mutter, „dem Sohn der Malfoys? Er wollte sich mit dir treffen?“ „Ja“, fauchte Narzissa wütend, „und wenn du mich jetzt nicht mehr voll quatscht, dann wird das auch was mit unserer Verabredung!“ Narzissa eilte mit schnellem Schritt an ihrer Mutter vorbei und auf die Haustür zu. „Viel Spaß, und komm nicht zu spät Heim!“, rief ihre Mutter ihr noch hinterher. „Jahh!“ Oh Gott, Mütter können echt nerven, dachte Narzissa während sie draußen die frische Frühlingsluft einatmete. Der Grimmauldplatz war in Schweigen getaucht. Schließlich war es auch schon früher Abend. Narzissa eilte die Straße entlang und um mehrere Ecken. Lucius hatte ihr einen Zettel zu gesteckt, dass sie sich in einem Muggel-Cafe in der Nähe des Grimmauldplatzes treffen wollten. Als sie in dem Cafe ankam setzte sich draußen an einen freien Tisch, da auch drinnen keine Spur von Lucius war.
Als nach zehn Minuten immer noch niemand kam, wurde sie unruhig. Schon dreimal musste sie den Kellner abwimmeln, der ihr etwas bringen wollte. Sie zog den Zettel von Lucius hervor und las ihn noch mal genau durch

Liebe Zissy,
ich würde dich so gerne treffen. Komm doch heute Abend
um sieben Uhr in das Cafe "Zur Eiche". Ich werde dort
sein. In Liebe,
dein Lucius

Narzissa seufzte Ich werde dort sein traf ja nicht ganz zu. Plötzlich tippte sie jemand von hinten an. „Hey Zissy, was machst denn du hier?“ Narzissa zuckte zusammen, und drehte sich um. Polyphemus Yaxley stand hinter ihr und grinste ihr frech ins Gesicht. Schnell ließ Narzissa den Zettel von Lucius in ihrer Tasche verschwinden. „Po“, rief sie empört, „erschreck mich doch nicht so!“ Po war der Spitzname von Polyhemus. Den hatte Narzissa ihm geben. Po setzte sich auf den Stuhl gegenüber von Narzissa, der eigentlich für Lucius resaviert war. „Na“, fing er ein Gespräch an, „was treibt eine kleine Black am späten Abend in einem Muggel-Cafe? Ist das nicht unter deinem Niveau?“ „Das hat dich gar nicht zu interessieren“, gab Narzissa hochnäsig zurück. „Doch!“ „Nein!“ „Doch!“ „Aha, und warum wenn ich fragen darf?“ Narzissa funkelte Polyhemus herausfordernd an. Er aber lehnte sich zurück: „Weißt du, die Muggelwelt ist voller verrückten Leuten: Obdachlosen, Betrunkenen, oder Leute die einfach neidisch sind. Und vor diesen Leuten muss ich dich beschützen! Das ist meine Aufgabe, so als einziger gescheiter junger Mann hier in der Nähe.“ Sie schauten beide zu dem alten Muggel-Ehepaar, dass Händchen haltend Tee trank. „Nur um eines klar zu stellen: Du musst mich nicht beschützen! Ich komm ganz gut alleine klar! Und außerdem, bist du nicht gescheit, sondern einfach nur ein Idiot, Po!“ Po schaute Narzissa an. Sah ihr ganz tief in die Augen. Oh mein Gott, dachte Narzissa, was will der denn? Polyhemus hatte Narzissa schon sehr oft Liebesbriefe, -gedichte, und weiteres geschickt. Aber er wollte einfach nicht kapieren, dass Narzissa Lucius liebte, und nur Lucius! Und nun fing er wieder an! „Sag mal Zissy, hast du morgen Abend schon etwas vor?“, fragte er. Narzissa verdrehte die Augen: „Ich werde ganz bestimmt nichts mit dir unternehmen. Und überhaupt gehst du mir total auf die Nerven! Lass mich doch Ruhe! Du musst über mich hinweg kommen, denn ich liebe dich nicht!!!“ Erschrocken über Narzissas scharfen Ton fuhr Polyhemus zusammen, doch als er den Sinn der Worte verstand, wurde er sauer. „Na schön“, schrie er, „wenn du nie lernst, was gut für dich ist, dann kann ich dir auch nicht helfen!“ Mit diesen Worten sprang er vom Tisch auf und stürmte davon. Bevor er jedoch um eine Ecke eilte rief er Narzissa noch zu: „Aber mach dir keine falschen Hoffnungen! Dein lieber Lucius wird nicht kommen!“ Und dann war er weg. Narzissa war total perplex wegen der sonderbaren Worte von Po. Schließlich beschloss sie aber Pos Besuch zu vergessen und sich voll und ganz auf Lucius zu freuen. Aber er kam nicht.


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