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Fanfiction

Slytherin Stolz und Gryffindor Vorurteil - Neue Freunde, alte Feinde und ein widerwärtiges Biest

von Weltenwandlerin

Liebe Leute,

entschuldigt bitte das Chaos. Ich hatte mich beim Hochladen des Kapitels irgendwie total vertan.
Jetzt ist jedenfalls das richtige Kapitel dabei und vor diesem eingeordnet!
Verzeiht mir das Durcheinander und jetzt viel Spaß beim Lesen!
Ein Kommentar wäre wie immer nett!


Drei Tage später kochte Laurie innerlich noch immer vor Wut, aber immerhin war sie äußerlich wieder zurück in ihr kühles Verhalten geschlüpft. Die beiden Gryffindorjungs ignorierte sie völlig und da James nach wie vor – oder vielleicht nach dem Vorfall sogar noch mehr – um Lily herumschlich, war es ihr auch nicht mehr möglich gewesen, bisher mit dieser zu sprechen.
Dafür schien Christine immer mehr ihre Nähe zu suchen und mehr als einmal hatte sie das Gefühl, dass diese etwas zu ihr sagen wollte, bevor sich Laurie umdrehte und davonstolzierte.
Reg schien nicht nur überfordert mit den typischen Examens-Panik-Reden der Lehrer und der neuen Stoffmenge zu sein, sondern schlich auch so mit einem deprimierten Gesichtsausdruck durch die Gänge, wollte aber auch nicht mehr mit Laurie über die Probleme mit seinem Bruder reden.
Alles in allem war die Stimmung miserabel und das einzige, was Lauries Laune schließlich bessern konnte, war, als sie Freitag Morgens im Gemeinschaftsraum den Aushang fand, dass die Quidditchauswahl an diesem Nachmittag stattfinden würde.
Und das war auch gut so, denn der Morgen würde wiederum mit einer Doppelstunde Zaubertränke beginnen und wenn sie auf eines keine Lust hatte, dann war es wieder zwei Stunden neben Severus, der noch immer kein Wort mit ihr gewechselt hatte, zu stehen und von James und Sirius die ganze Zeit böse angefunkelt zu werden.
Wenigstens zwei Stunden Ruhe vor Christine, versuchte Laurie das Positive zu sehen und wartete vorsichtig, bis sie deren breiten Rücken zwischen zwei Säulen verschwinden sah, bevor sie sich von Reg verabschiedete und sich in Richtung Kerker aufmachte.
Sie war die Erste, die eintrat und als sie an ihren letzten Aufenthalt hier unten dachte, musste sie schlucken. Vorsichtig wählte sie einen anderen Tisch aus als den, an dem sie noch vor wenigen Tagen Sirius so verdammt nah gekommen war, und breitete schon mal ihre gesamten Utensilien auf diesem aus.
Als sie Schritte hörte, sah sie auf – und entdeckte Lily, die offenbar Potter einmal kurz entkommen war und allein in den Raum marschierte.
Die Gelegenheit also, endlich einmal mit ihr allein zu sprechen.
„Lily!“, machte sie die Andere auf sich aufmerksam und sah sie offen an, „Es tut mir wirklich Leid was passiert ist, ich hoffe deinem Kopf geht es wieder gut“
Sie sah die Andere aufmerksam an, welche eher unverbindlich mit den Schultern zuckte und kurz erklärte, dass alles in Ordnung sei.
Laurie kaum daraufhin ein Gedanke… was wenn es weniger um den Ball, als um das, was Reg gesagt hatte ging? Immerhin schien man hier sehr empfindlich zu sein,was dieses Thema anging
„Es tut mir auch Leid, was Reg gesagt hat. Aber da kann ich wohl kaum was machen“, fügte sie leise hinzu. Lily sah auf und blickte ihr forschend ins Gesicht. Wohl um herauszufinden, wie sie als Slytherinmädchen tatsächlich über das Ganze dachte.
„Du hast ihm aber auch nicht widersprochen“, merkte sie an, doch es klang weniger überzeugt und Lilys Augen leuchteten ein wenig freundlicher.
Laurie schüttelte den Kopf. Sie wusste nicht, ob sie traurig oder wieder wütend sein sollte.
„Und hast du noch nie etwas gesagt oder getan, das dir hinterher Leid getan hat? Natürlich war die Aussage völlig daneben. Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich dachte Freunde sind dazu da auch zu einem zu stehen, wenn man Mist gebaut hat!“, erklärte Laurie und hatte am Ende ohne es zu merken energischer und lauter gesprochen.
Bei Lauries letzten Worten rauschte schließlich Severus als nächster Schüler in den Raum und Lilys Augen weiteten sich und schauten traurig, als sie diesen ansah. Wie schon in der Stunde zuvor hatte Laurie den Eindruck, dass die beiden mehr verband – oder einmal verbunden hatte.
Lily machte eine Bewegung, als ob sie etwas sagen wollte, doch in diesem Moment flog die Kerkertür auf und Potter stapfte, gefolgt von Sirius und einem weiteren Jungen, der Laurie von der Hinfahrt vage bekannt vorkam, in den Raum hinein. Danach hatte sie ihn allerdings nicht mehr gesehen – und zugegebenermaßen vergessen.
„Evans, was willst du denn mit der? Die ist es nicht wert, komm lieber her zu uns an den Tisch“, rief Potter auch sogleich und funkelte Laurie wütend an.
Diese zuckte nur kühl mit den Schultern und ignorierte die Provokation völlig.
Lily kniff wütend ihre Augen zusammen und wandte sich in Richtung der beiden Jungs. Laurie musste innerlich grinsen. Sie war zwar noch nicht lange hier, aber wenn sie eins herausgefunden hatte, dann das Lily es absolut hasste, wenn man versuchte, sie herumzukommandieren. Und bevor Potter das nicht herausfand, würde er wohl keine Chance bei ihr haben egal wie gut er aussehen mochte.
„Ich sitze heute hier“, erklärte sie Sirius und James zu deren Entsetzen, während sich der dritte Junge ein Grinsen kaum verkneifen konnte. Offenbar war er etwas schneller im Begreifen und verstand Lilys Reaktion.
„Krone, vielleicht solltest du endlich mal deine Taktik überdenken“, flüsterte er ihm zu, während James aussah, als hätte er gerade einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf geschüttet bekommen.
„Hier ist doch noch frei, oder?“, wandte sich Lily jetzt leise und etwas unbehaglich an Laurie und sah diese bittend an.
Eine Stunde später blubberten die Schrumpftränke vor ihnen träge in ihren Kesseln, während Slughorn durch den Raum walzte und wie immer höchst begeistert war.
Laurie betrachtete ein wenig skeptisch die Konsistenz ihres Trankes. Er war definitiv zu dickflüssig, während Lily schon zwei Stufen weiter vorangeschritten war. Laurie runzelte nachdenklich die Stirn. Ihr Trank war vielleicht unter den Besten, aber auch nur, weil die vier Hufflepuffs nach wie vor damit beschäftigt waren, Sirius anzustarren, anstatt zur richtigen Uhrzeit umzurühren. Von dem mangelnden Interesse Sirius, sowohl an den Avancen der Hufflepuffs, als auch an seinem Trank ganz zu schweigen. Dieses Desinteresse sorgte nämlich für den grottenschlechten Trank des Gryffindors. Ab und an stieß er große lavendelfarbene Blasen aus, die, als sie platzten einen furchtbar einschläfernden Duft versprühten.
„Dein Trank ist um Welten besser als meiner“,flüsterte Laurie an Lily gewandt, „Wie ist er so cremig geworden?“
„Danke“, flüsterte Lily überrascht zurück und deutete auf eine bauchige Flasche, „Ein wenig Blütenessenz und dann kräftig rühren.“
Laurie probierte den Tipp des anderen Mädchens aus und war froh, dass das Eis zwischen ihnen wieder gebrochen schien. Nachdem Lily sich vor Potter zu ihr geflüchtet hatte – um ihn möglichst zu ärgern, wie Laurie argwöhnte – hatten sie sich recht zwanglos unterhalten und die unangenehmen Ereignisse auf dem Quidditchfeld nicht mehr erwähnt. Trotzdem wirkte sich letzteres immer noch aus, denn immer wenn sie sich nach einer neuen Lavendelblasenattacke umdrehte, spürte sie den unfreundlichen Blick Sirius auf sich liegen.
Lilys Ratschlag war tatsächlich gold wert, denn ihr Trank nahm kurz darauf tatsächlich die perfekte Konsistenz ein. Diese innovativen Ideen für Zaubertränke waren genau das, was ihr fehlten und was Laurie von einem wirklich guten Zaubertränkebrauer unterschied. Sie konnte die Anweisungen im Buch gut befolgen und schaffte eigentlich immer ein recht akzeptables Ergebnis, aber dieses Gespür für eine neue Zutat und ein besseres Ergebnis fehlten ihr einfach.
„Wundervoll, wundervoll. Wie schön, dass die beiden besten Schülerinnen an einem Tisch stehen! Miss Huntington, wenn Sie so weitermachen übertreffen Sie tatsächlich noch Miss Evans“, jubelte plötzlich Slughorn los und stand dabei so nah hinter Laurie, dass diese angesichts seines lauten Ausrufs beinahe in ihren Kessel gefallen wäre.
„Verkorken Sie mir schnell diesen wunderbaren Trank. Wie sind Sie nur auf diese hervorragende Idee gekommen ihn cremiger zu gestalten?“, hakte Slughorn weiter nach und lächelte breit und selig, während er sich schon selbst die Antwort gab: „Es muss ganz eindeutig an ihrem Onkel liegen“
Laurie sah ihn ein wenig unbehaglich an und dann weiter zu Lily, die unbeteiligt in ihren Kessel schaute.
Aus dem Augenwinkel fing sie außerdem einen argwöhnischen Blick von Black auf, der offenbar mitbekommen hatte, wie Sie die Konsistenz ihres Trankes so gerettet hatte und sie verdrehte innerlich die Augen. Dachten denn WIRKLICH alle so schlecht von ihr?
„Ich glaube kaum, Sir“, erklärte sie fest und sah Slughorn freundlich an, „Ich fürchte, mein Onkel hatte nie die Geduld mit mir Tränke zu brauen. Die Idee für den Blütenextrakt in diesem Trank stammt allerdings von Lily“
Hätte Slughorn nicht so ein Trara um den Trank gemacht, hätte sie einfach ihre Flasche abgegeben und sich an einer guten Note erfreut. Aber so, wie er sie in den Himmel lobte, war es nicht mehr möglich. Sie schmückte sich nicht mit den Lorbeeren anderer Leute, auch wenn manche das denken mochten. Slughorn sah einen Moment verwirrt aus und rauschte ohne einen weiteren Blick in ihren Kessel hinüber zu Lilys Trank, welchen er daraufhin ohne Punkt und Komma in den Himmel lobte, bis es zum Ende der Stunde klingelte.
Während sie zusammenpackten, lächelte Lily ihr zu und verschwand dann mit einem „Ich muss schnell los und Potter entkommen“ aus der Türe.
Laurie grinste ihr hinterher und war froh, dass wenigstens Lily ihr nicht mehr böse war.
Als sie gehen wollte, hielt Slughorn sie zurück und ein wenig skeptisch wartete Laurie, was er ihr nun erzählen wollte. Während sich der Raum langsam leerte, blieb auch der ihr noch unbekannte Freund von Black und Potter im Zimmer.
Slughorn bat beide kurz zu warten, während er in das Hinterzimmer verschwand. Verwundert sah Laurie ihm nach.

Remus betrachtete die Neue nachdenklich, während er mehrmals ein Gähnen unterdrücken musste. Die Verwandlung war anstrengend gewesen und noch immer schmerzten seine Muskeln und einige der frischen Kratzer an seinem Körper.
„Hallo, ich bin Remus“, stellte er sich schließlich kurz vor und hielt ihr höflich eine Hand hin, als sie ihn schweigend musterte. Ihr Blick war dunkel und verschlossen. Wenn er ehrlich war, erinnerten ihr arroganter Gesichtsausdruck und die düstere Attraktivität ihrer Erscheinung ihn an Sirius.
„Wer ich bin, haben dir deine lieben Freunde sicher schon zu Genüge berichtet“, kam sie auch schon kühl auf eben jenen zu sprechen. Oh ja, sie hatten von ihr gesprochen. Besonders Sirius hatte so viel Zeit damit verbracht, sich über sie aufzuregen, dass Remus irgendwann kopfschüttelnd in die Bibliothek geflohen war. Ein hervorragender Ort, um seinen besten Freunden mal für einen Augenblick zu entkommen.
„Ihre Erzählungen sind manchmal ein wenig einseitig.“, gab er zu und zuckte mit den Schultern, „Ich habe zugegebenermaßen ein attraktives,aber widerwärtiges Monster erwartet“
„Ah… und in welchem Teil habe ich dich jetzt enttäuscht?“, fragte Laurie nach und hob neugierig eine Augenbraue. Die Kühle in ihrem Blick schmolz ein wenig, als sie spöttisch lächelte.
Remus grinste vage zurück. Erst jetzt fiel ihm auf, dass seine vorherige Formulierung wohl doch ein wenig unglücklich gewesen war. Da sie ihm aber noch nicht an die Kehle gesprungen war, konnte er zumindest Sirius Gezeter über ihre Humorlosigkeit schon mal nicht zustimmen.
„Das widerwärtige Monster ist bisher noch nicht zum Vorschein getreten“, relativierte er seine Aussage trotzdem ein wenig. Jetzt grinste sie ganz unverhohlen und das Lächeln ließ ihre Gesichtszüge deutlich weicher und dadurch auch attraktiver wirken.
„Und warum bist du die Woche über nicht da gewesen? Du warst doch im Zug, oder?“, fragte Laurie neugierig nach und Remus Grinsen verblasste. Düster sah er sie an. Eine schnelle Auffassungsgabe hatte sie wohl auch… etwas, das ihm normalerweise gefiel, nur eben nicht in seiner Situation.
„Ich war krank“, erwiderte er kurz angebunden und als er merkte, dass sie angesichts seines unfreundlichen Verhaltens verwirrt aussah, fügte er hinzu: „Und hab wohl schon allerlei Wirbel wegen dir verpasst. Du kannst eigentlich stolz auf dich sein, ich glaube noch keine Frau vor dir hat es geschafft, dass Sirius so viel von ihr redet.“
Sie runzelte nachdenklich die Stirn und innerlich gratulierte er sich dazu, dass ihm der Themenwechsel so hervorragend geglückt war.
„Ist wohl eher eine zweifelhafte Ehre bei dem, was er so sagt“, murmelte sie und bevor Remus noch etwas erwidern konnte, kam Slughorn zurück.
Wie immer hielt er einen kurzen Plausch mit ihm, um ihm noch einmal ausführlich mitzuteilen, was er nachzuarbeiten hatte. Eine gänzlich unnötige Maßnahme eigentlich, aber der Professor hielt es trotzdem für nötig. Dabei war Remus Arbeit meistens über dem Durchschnitt der Klasse, was Slughorn auch regelmäßig anmerkte. Vielleicht ahnte Slughorn, wie viele Stunden es ihn kostete, alles immer nachzulernen und wollte ihm die Zeit durch seine Ratschläge verkürzen. Vielleicht wollte er auch einfach die Gelegenheit nutzen, um ein wenig zu prahlen. Etwas, das ihm nie zu viel wurde. Nicht, dass sein Smalltalk irgendetwas gebracht hätte. Remus wusste, dass er es als Werwolf niemals zu einer Position bringen würde, die Slughorn als interessant erachten würde und er war sich sicher, dass dieser es ebenfalls wusste. So sehr er ihn auch ständig lobte für seinen Fleiß und seine Arbeiten, hatte er, im Gegensatz zu deutlich schlechteren Schülern, nie eine Slug Club Einladung erhalten. Slughorn mochte seine Arbeit schätzen, aber er würde sich niemals mit einem karrieretechnisch so hoffnungslosen Fall wie Remus abgeben. Aber das war schon in Ordnung. Er seufzte. Sein Glück hing nicht von den Treffen mit dem Lehrer ab. Wirklich nicht. Auch, wenn dessen Kontakte möglicherweise hilfreich wären.
Er schrak aus seinen Gedanken auf, als Slughorn auch mit Laurie fertig war und ihr irgendeine Trankprobe für ihren Onkel mitgegeben hatte. Sie würde ganz bestimmt bald eine Club Einladung bekommen, da war er überzeugt.
„Kommst du?“, fragte Laurie in diesem Moment und kurz sah er überrascht auf, dass sie ihn meinte. Scheinbar hatte sie tatsächlich noch Interesse an einem weiteren Gespräch mit ihm.
Gemeinsam gingen sie aus der Kerkertür und stiegen langsam hinauf zur großen Halle.
„Das war wirklich fair Lily gegenüber“, meinte Remus irgendwann und Laurie nickte nur.
„Wie du schon festgestellt hast, bin ich vielleicht ja gar kein so schlimmes Biest, wie manche Leute es meinen.“
Ihre Stimme hatte kühl geklungen, doch meinte Remus, eine kleine Note Bitterkeit herauszuhören.
„Warte mal ab. James und Sirius sind sehr aufbrausend, aber nicht nachtragend. Du musst verstehen, dass es für Sirius nicht leicht ist. Er hat eine Menge Probleme mit seiner Familie“, versuchte Remus, sie zu beschwichtigen. Allerdings war er sich angesichts Lauries Eigenschaft als Slytherin und ihrer Freundschaft zu Sirius Bruder weitaus weniger sicher, als er sagte.
„Regulus hat es auch nicht leicht. Er spricht nicht darüber, aber ich bin mir sicher, dass er darunter leidet, wie ihn Sirius nicht beachtet“, gab Laurie zurück. Remus nickte langsam. Er kannte Regulus Black nicht besonders und die Geschichten von Sirius waren meist sehr einseitig. Nur einmal, als Reg gerade eingeschult worden war, hatte er ein tiefgründigeres Gespräch mit seinem besten Freund geführt. Sirius hatte sich ihm in einer düsteren Gewitternacht, als sie beide nicht hatten einschlafen können, anvertraut und seine Traurigkeit über das Verhältnis zu Reg durchblitzen lassen.
„Vielleicht lässt sich Reg auch deshalb zu solchen Äußerungen hinreißen. Wenn er ihn provoziert, bemerkt ihn Sirius wenigstens“, fügte Laurie derweil nachdenklich einen weiteren Gedanken hinzu. Remus nickte erstaunt. Es hörte sich zumindest plausibel an.
„Du bist wirklich aufmerksam, dass dir nach einer Woche hier schon so viel aufgefallen ist“, erklärte er dann erstaunt.
„Remus, da bist du ja“, erschallte in diesem Moment Sirius Stimme. Wenn man vom Teufel sprach… nachdenklich sah er Sirius an, als dieser näher kam. Remus quittierte die arrogant hochgezogene Augenbraue und den abfälligen Gesichtsausdruck, als er Laurie entdeckte, mit einem Kopfschütteln.
„Bis bald, Remus“, erklärte diese schnell und verschwand, ohne Sirius noch einmal anzusehen, in einen der Gänge.
„Du läufst schon wieder in die falsche Richtung, Huntington“, rief Sirius ihr hinterher.
Laurie antwortete mit einer sehr undamenhaften Geste und ging hocherhobenen Hauptes weiter den Gang entlang.
„Was hast du mit ihr gesprochen?“, wandte sich Sirius sofort an Remus.
„Eifersüchtig?“, fragte dieser und grinste provokativ.
„Sicher nicht“, fauchte Sirius und Remus lachte.
„Du verbringst zu viel Zeit mit uns!“, verkündete Sirius düster, als er Remus anfunkelte und dann mit sich zog. „Komm schon, wir wollen uns das Datedesaster von Wormy anhören!“
"Was ist passiert?"
Sirius zuckte mit den Schultern und seufzte.
"Keine Ahung, aber der Kleine saß mit weit aufgerissenen Augen im Schlafsaal und hat deinen gesamten Schokoladenvorrat geplündert"


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