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Fanfiction

Slytherin Stolz und Gryffindor Vorurteil - Von Höhenflügen und tiefen Stürzen

von Weltenwandlerin

„Fliegen!“, quengelte James zum zehnten Mal hintereinander in Sirius Ohr. Genervt ließ dieser schließlich seine Gabel fallen und sah seinen besten Freund an.
„Ich hab es mitbekommen“, erklärte er und nahm sich dann demonstrativ ein weiteres Stück Schokotorte.
„Wie kann man nur so lang essen wie du? Ich will verdammt noch mal endlich raus, bevor es dunkel wird!“, jammerte James weiter.
„Du bist unerträglich, wenn du auf Quidditch-Entzug bist“, stellte Sirius zwischen zwei Bissen fest. Peter wich erschrocken ein wenig zurück, als einige Krümel aus seinem Mund spritzten und verzog angewidert das Gesicht.
„Dann gehen wir endlich raus und fliegen, danach werde ich brav sein!“, versprach James und sah ihn treuherzig an.
„Oh, meinetwegen. Nicht mal der Kuchen schmeckt noch bei deinem Generve“, stöhnte Sirius und schob seinen Teller von sich.
„Kommst du jetzt mit und schaust zu, Wormy?“, fragte Sirius weiter, auch wenn die Frage eher rhetorisch war. Peter sah ihnen schließlich immer zu.
„Ich kann heute nicht“, murmelte der kleinste Rumtreiber und sogar James, der eine Art Freudentanz aufführte, unterbrach diesen kurzzeitig überrascht.
„Wie?“, fragte er verblüfft.
„Ich treffe mich mit Marcia“, verkündete Peter schließlich und erst jetzt, als er ihm das erste Mal an diesem Abend wirklich Aufmerksamkeit schenkte, merkte Sirius, wie aufgeregt Peter tatsächlich wirkte.
„Sie ist das Mädchen, das du gut findest?“, fragte er noch einmal nach und Peter nickte schüchtern.
„Wie hast du das gemacht?“, fuhr James dazwischen und Peter sah ihn ein wenig unbehaglich an.
„Naja. Ich habe sie halt gefragt“, gab er wenig hilfreich zur Antwort.
„Wie, du hast sie halt gefragt?“
„Ich habe sie gefragt, ob sie Lust hat, mit mir Koboldstein zu spielen heute Abend und sie hat ja gesagt“, erläuterte er ausführlicher. James und Sirius sahen sich an.
„Du spielst doch gar kein Koboldstein, oder?“, fragte schließlich Sirius.
„Nein. Deshalb wird sie auch viel Zeit mit mir verbringen müssen, um es mir beizubringen“, erklärte Peter listig und Sirius nickte anerkennend.
„Guter Junge. Du hast anscheinend doch was gelernt bei uns!“, erklärte er väterlich und klopfte Peter huldvoll auf die Schulter.
„Versau es nicht!“, fügte James hinzu und Peter nickte noch einmal unsicher, bevor er in Richtung Gemeinschaftsraum ging.
James und Sirius schwiegen den halben Weg bis zum Quidditchfeld. Dann plötzlich brach es aus James heraus.
„Wie hat er das gemacht? Es ist nur Wurmschwanz! Wie kann er einmal fragen und sie sagt ja, während ich verdammt noch mal von Lily auch nach hundert Mal nur Absagen bekomme!“
„Vielleicht solltest du ihr mal Koboldstein vorschlagen“, fing Sirius grinsend an , brach dann aber ab, als er James traurigen Gesichtsausdruck sah.
„Komm schon. Wenn Wormy das packt, schaffst du das auch! Heute war doch schon ein Erfolg.“
„Najaaa“, meinte James nicht ganz überzeugt.
„Peter hat sich echt gemacht über die Ferien, oder? Ich frage mich wirklich, woher seine plötzliche Selbstständigkeit kommt“, meinte Sirius dann nachdenklich und James nahm den Themenwechsel an.
„Ich muss mir wohl jemand Neues suchen, der meinen Schnatz bewundert“, stellte er mit einem gespielt traurigen Gesicht fest.
„Das ist wirklich tragisch. Vielleicht kannst du ein paar Erstklässler engagieren“, schlug Sirius vor.
Dann sah er auf das Feld vor ihnen und stöhnte auf. „Warum muss ausgerechnet DIE heute auch fliegen?“
James folgte seinem Blick. „Das ist die Neue, oder? Huntington.“
„Ja“, erklärte Sirius düster.
„Was ist dein Problem?“
„Sie ist ein blödes Biest“, brummte Sirius nur und stieg dann auf seinen Besen.
„Hat sie dir vorhin nach Zaubertränke noch Kontra gegeben?“, fragte James listig nach und grinste ihn bösartig an.
„Halt bloß die Klappe. Sonst muss ich dich vom Besen werfen, auch, wenn du mein bester Freund bist“
„Wir sind noch auf dem Boden, Pad. Ich denke, das würde ich grad so überleben!“
„Ich sagte, du sollst still sein. Sonst flieg ich nie wieder mit dir“, drohte Sirius und stieß sich ohne eine Antwort abzuwarten vom Boden ab. Dann, sorgsam darauf bedacht, wieder sein übliches arrogantes Grinsen aufzulegen, rief er einen Gruß in Richtung Laurie.

Laurie war begeistert, endlich wieder auf einem Besen zu sitzen. Es war erst ein paar Tage her, als sie auf ihrem Anwesen einen kleinen Ausflug gemacht hatte, aber dennoch. Zu fliegen war ein Gefühl von Freiheit, welches sie vermisste, kaum hatte sie wieder Boden unter den Füßen... Dazu kam, dass es wahnsinnig interessant war, das Quidditchfeld zu begutachten, auf welchem sie fortan spielen wollte.
Reg schien ebenfalls kaum, dass er sich in die Lüfte geschwungen hatte, besserer Laune sein bis…Ja, bis sein lieber Bruder auftauchte und gemeinsam mit Potter wohl die gleiche Idee gehabt hatte.
Das übliche „Hey, Huntington“, schallte herüber, während sie beide Reg völlig ignorierten. Dessen fröhliches Lächeln, das sich nach ein paar Runden um die Quidditchringe auf sein Gesicht geschlichen hatte, war wieder verschwunden und einem trotzig-traurigen Ausdruck gewichen. Potter hingegen, der jubelnd über das Feld düste und von Black, der zwar nicht schlecht, aber deutlich langsamer als Potter flog, verfolgt wurde, fiel plötzlich fast vom Besen, als er Lily Evans über das Gelände spazieren sah.
Als Regs Laune auch davon nicht gerade besser wurde, schlug Laurie vor, wieder in den Gemeinschaftsraum zu gehen. Mit einem Gesicht wie drei Tage Regenwetter machte das Fliegen auch nicht so seinen Spaß. Obwohl Laurie wirklich gerne noch ein paar Runden gedreht hätte. Mit einem Seufzen schob sie den Besenstiel soweit nach unten, dass sie in einen sanften Sinkflug glitt und versuchte den unliebsamen Gedanken zu verscheuchen, dass einer der Gründe, warum sie noch gerne auf dem Feld geblieben wäre, mit einem dämlichen Grinsen gerade zwischen den Toren durchraste.
„Oy, Püppchen, zeig was du drauf hast!“, schallte da ein lauter Ruf vom Spielfeldrand und Laurie drehte gerade noch schnell genug den Kopf, um eine magisch beschleunigte Kugel auf sich zuschießen zu sehen und schaffte es um haaresbreite einen Dreher zu machen, der ihren Kopf aus der Schusslinie brachte. Sprachlos starrte sie einen Moment auf Christine, die lachend am Spielfeldrand stand und ihr zurief: „Ducken ist eigentlich nicht Aufgabe eines Treibers !“
Laurie sah die andere kalt an und wollte schon eine Erwiderung abgeben, als hinter ihr ein entsetzter Schrei erklang.
Mit ungutem Gefühl drehte sie sich um und sah Lily Evans am Boden liegen. Offenbar hatte der verirrte Ball danach sie getroffen.
Sie sauste zu Boden, ebenso wie hinter ihr Reg und von der anderen Seite mit einem mörderischen Gesichtsausdruck James und Sirius.
„Was habt ihr mit ihr angestellt?“, brüllte ersterer und rannte zu Lily, die sich regte und stöhnend an den Kopf fasste. Während er sich über diese beugte, baute sich Sirius mit wütend funkelnden Augen vor Laurie und Reg auf.
„Ist das eure Vorstellung von Spaß?“, fragte er mit tödlich kühler Stimme. Das Grinsen war aus seinem Gesicht verschwunden.
„Hat doch nur das Schlammblut erwischt“, murmelte Reg trotzig, nur leider laut genug, dass es die Anderen dennoch hörten.
„Reg“, schüttelte Laurie mit einem Stirnrunzeln den Kopf. „Protego“, schrie sie gleich hinterher und schuf eine Schutzwand zwischen Reg und den beiden Gryffindors, die mit wütenden Aufschreien ihre Zauberstäbe gezückt hatten und nun zusehen mussten, wie ihre Zauber wirkungslos an der Schutzmauer abtropften.
„Jungs, nicht“, rief Lily vom Rasen aus, während Sirius und James sich jetzt wütend zu Laurie drehten, als sie Reg nicht erreichen konnten.
„Du schützt ihn? Du bist wohl doch genau wie die übrigen Slytherins“, fauchte Sirius in Richtung Laurie und diese fragte sich, was genau sein Problem war. Hatte sie jemals behauptet, keine Slytherin zu sein?
„Oh… Ist es jetzt auch ein Verbrechen, wenn ich euch davon abhalte einander totzuschlagen?“, fragte Laurie kühl nach.
„Wie kannst du seine Aussage gutheißen?“, hielt Sirius dagegen und schickte mörderische Blicke durch den Schutzwall in Richtung seines kleinen Bruders.
„Ich wüsste nicht, wann ich ihm zugestimmt hätte“, erklärte Laurie mühsam beherrscht und mittlerweile nicht minder wütend, während sie geistesgegenwärtig Reg am Kragen packte, der offenbar beschlossen hatte,mit seinen Fäusten statt seinem Zauberstab gegen seinen Bruder loszustürmen.
„Und was sollte überhaupt die Sache mit dem Ball?“, mischte sich jetzt auch James ein. „Was für ein mieser Angriff.“
„Lily“, wandte sich Laurie an das andere Mädchen, „es tut mir wirklich Leid, dass du von dem Ball getroffen wurdest. Das wollte bestimmt keiner!“
„Oh, KLAR! Das ist wahrscheinlich…“, nickte Sirius mit einer Stimme, die vor Sarkasmus nur so troff und ließ Lily nicht einmal zu Wort kommen.
„Sag mal, geht’s noch? Sowas brauch ich mir doch nicht anzuhören!“, Laurie war nicht länger fähig ihre kühle Fassade zu halten und schrie mittlerweile in der gleichen Lautstärke wie Sirius, während ihre Augen wütend Blitze in seine Richtung schickten.
„Reg, wir gehen!“, erklärte sie energisch und schob diesen vor sich her, was er prompt ohne Widerrede über sich ergehen lies. Offenbar war ihm bewusst geworden, dass er genug Ärger angerichtet hatte.
„Ich bin hier fertig. Wie kann man nur so ignorant sein?“, fauchte sie über die Schulter in Richtung Sirius, bevor sie mit erhobenem Kopf über den Rasen zurück zum Schloss marschierte.
Dieser sah aus, als wolle er noch etwas sagen, doch Laurie hörte gar nicht mehr hin.
„Und was willst du?“, giftete sie wütend in Richtung Christine, die sich mit einem schwer zu deutenden, leicht schuldbewussten Gesichtsausdruck in der Nähe der Eingangstore herumdrückte.
„Warum hast du nicht gesagt, dass alles meine Schuld war?“, hakte diese nach. Offenbar war die kleine Unterhaltung auf dem Quidditchfeld noch lauter gewesen, als Laurie gefürchtet hatte.
„Oh, tut mir Leid!“, erklärte sie spöttisch, „Nächstes Mal werde ich mich mehr bemühen, die schlechten Erwartungen aller Leute zu erfüllen.“
Damit ließ sie die Andere einfach stehen, obwohl sie merkte, dass auch diese noch etwas zu sagen hatte. Es war ihr egal.

„Danke“, erklärte Reg, als sie den Gemeinschaftsraum fast erreicht hatten und Lauries Gesichtsausdruck sich von potentiell mörderisch zu miesgelaunt verbessert hatte und er es wieder wagte, sie anzusprechen.
Laurie wütend zu erleben, war kein schönes Erlebnis, musste er feststellen. Ihr Gesicht wirkte dann hart und verkniffen und ihr Blick war so kalt, dass es ihm schauderte. Er beschloss, besser dafür zu sorgen, dass er nie wieder auf der falschen Seite von ihrer Wut stand.
Dann schüttelte er innerlich den Kopf und wunderte sich einmal mehr über sich selbst.
Was war er für ein Black-Erbe, dass er sich vor der Wut eines Mädchens fürchtete? Es war erbärmlich!
Düster sah er sie an, während Laurie schließlich nur missgelaunt nickte.
„Ich hab nicht nachgedacht!“, fügte Reg hinzu und das stimmte. Wieder einmal hatte ihn der Anblick Sirius’ aus der Bahn geworfen. Sein Bruder war ein Blutsverräter, eine Schande für die Familie. Zumindest sagten das die Eltern immer wieder. Warum also konnte er ihn nicht hassen? Denn das tat er nicht. Im Gegenteil, wehmütig dachte er an vergangene Kindheitstage, als sie noch gemeinsam gespielt hatten und sich gegenseitig geschworen hatten, gemeinsam in Hogwarts für Chaos zu sorgen. Warum nur war alles so schrecklich schief gegangen? Wenn Sirius einfach nicht ins verdammte Gyffindor gekommen wäre…
„Ach, wirklich…?“, riss ihn Laurie aus seinen Gedanken. Immerhin hatte sie schon wieder zwei Worte an ihn gerichtet.
Kurz darauf verschwand sie in den Mädchenschlafsaal und knallte die Tür gänzlich undamenhaft hinter sich zu. Reg sah ihr einen Moment hinterher. Bis morgen früh würde sie sich schon wieder eingekriegt haben.
In diesem Moment kam Christine in den Gemeinschaftsraum und sah sich kurz suchend um.
„Sie ist im Schlafsaal“, meinte Reg leise und sie sah ihn überrascht an.
„Wie bitte?“
„Ich sagte, sie ist im Schlafsaal. Ich würde aber lieber noch etwas warten. Sie sah nicht sehr gesprächsbereit aus“
„Wie kommst du darauf, dass ich mit Huntington reden will?“, fragte Christine und verschränkte trotzig die Arme vor der Brust.
„Du sahst so aus“, meinte Reg und sie runzelte die Stirn.
„Ich hab wohl echt Mist gebaut“, stotterte sie schließlich und errötete langsam. Ihre Abwehrhaltung bröckelte und dann ließ sie sich vorsichtig in einem Sessel in seiner Nähe nieder.
„Was hast du gegen sie? Laurie ist wirklich nett!“, meinte Reg und Christine schnaubte wütend.
„Ohja, sicher“
„Dann halt nicht“, erwiderte Reg gleichgültig und drehte sich in Richtung des Feuers.
„Du kannst mir doch dankbar sein. Jetzt ist sie so sauer auf deinen Bruder, dass er sich nicht weiter bemüht, sie dir wegzuschnappen“, hörte er schon wieder Christines Stimme. Sie hörte sich ein wenig spöttisch, vor allem aber irgendwie lauernd und vorsichtig an.
„Ähm. Nein. So ist es nicht zwischen Laurie und mir!“, erklärte er hastig und schüttelte den Kopf. Er und Laurie Huntington. Das war ja nun wirklich absurd! Sie sah gut aus, keine Frage, war allerdings eher nicht sein Typ. Er war schließlich nicht größenwahnsinnig. Allein die Vorstellung, dass sie sich für ihn interessieren könnte, ängstigte ihn mehr, als dass sie ihn erfreute. Und so sollte Liebe schließlich nicht aussehen, oder? Glaubte er zumindest. Viel Erfahrung hatte er in dieser Hinsicht ja nicht.
„Klar, bestimmt“, höhnte Christine ungläubig und sah ihn schräg an. In ihrem Blick lag eine seltsame Mischung an Emotionen.
„Ich weiß wirklich nicht, warum ich mit dir darüber rede“, erwiderte Reg kühl und stand dann auf. Stolz auf sich selbst, seine Unsicherheit überspielt zu haben, ging er in seinen Schlafsaal, ohne sich noch einmal umzusehen.


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