Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Slytherin Stolz und Gryffindor Vorurteil - Buntes Treiben und desaströse Dates

von Weltenwandlerin

„Wormy jetzt erzähl schon! Was ist passiert?“
„Wieso hat sie dich abblitzen lassen?“
„Willst du darüber reden?“
Ein wenig beleidigt sah Peter seine drei besten Freunde an. War er wirklich ein so hoffnungsloser Fall, dass sie gar nicht auf die Idee kamen, einen anderen Ausgang seines Dates anzunehmen?
Die ehrliche Antwort war wohl ‚Ja’ und auch, wenn die meisten ihn für ein wenig dümmlich hielten, war sich Peter dessen wohl bewusst.
Er wusste, dass er nicht so attraktiv war, wie seine Freunde, nicht so begabt und nicht so begehrt. Manchmal, da wusste er nicht, ob er sie dafür hassen oder bewundern sollte, dass ihnen alles besser gelang, als ihm. Es war unfair, dass ihnen Attraktivität und Talent gleichermaßen in den Schoß gefallen waren. Er selbst musste für seine Hausaufgaben hart arbeiten und bekam trotzdem höchstens mal ein Annehmbar – außer Moony ließ ihn wieder abschreiben.
Andererseits, auch wenn sie sich oft auf seine Kosten amüsierten, waren sie trotzdem immer für ihn da. Keiner von ihnen hätte es nötig, mit jemandem wie ihm herumzuhängen. Und sie taten es trotzdem. Dafür war Peter ihnen dankbar. Wenn es nötig war, konnte er sich auf sie verlassen.
Jetzt saßen sie um ihn herum, als erwarteten sie, dass er gleich in Tränen ausbrechen würde. Und auch, wenn ihr mangelndes Vertrauen in seine Fähigkeit, ein Date nicht zu vermasseln, irgendwie beleidigend waren, sprach es auch für sie, dass sie überhaupt gekommen waren und ihn nicht allein ließen.
Die Blicke der drei anderen Jungs wurden langsam immer besorgter und erst, als Sirius mit der Hand vor ihm herumwedelte und versuchte, seinen Schokofrosch zu klauen, schreckte Peter aus seinen ziemlich wirren Gedanken auf.
„Sie hat mich geküsst“, sprudelte er schließlich gedankenverloren heraus und erntete dafür drei ungläubige, geschockte Blicke.
„Wie geküsst?“, fragte James und die Skepsis in seiner Stimme war nun doch etwas beleidigend.
„Mit den Lippen, Krone. Das machen Frauen normalerweise so“, gab Peter deshalb in gänzlich untypischem Sarkasmus zurück. Ja, jetzt waren sie erst recht sprachlos. Aber es wäre schließlich auch gelacht, wenn er sich nach all den Jahren nicht wenigstens ein paar Sprüche von Sirius gemerkt hätte.
„Wow, Peter. Das ist doch toll“, rettete Remus die Situation und Sirius nickte eifrig dazu.
„Jaaa“, nickte Peter ein wenig unsicher. Nachdenklich biss er in einen frischen Schokofrosch.
„Und warum schaust du dann so unglücklich und isst Moonys gesamte Schokolade?“, fragte Sirius weiter und erntete dafür einen bösen Blick von Remus.
„Weil…“, Peter zögerte kurz. Dann gab er sich einen Ruck. Wenn er nicht mit seinen besten –und eigentlich auch einzigen- Freunden darüber reden konnte, mit wem dann?
„Weil ich Angst habe, es zu vermasseln. Ich meine… ich habe doch gar keine Erfahrung wie ihr“, seufzte er. „Was ist, wenn ich schrecklich küsse und sie mich nie wieder sehen will?“
Sirius runzelte die Stirn und Peter seufzte innerlich. Wahrscheinlich waren derartige Sorgen seinen Freunden gänzlich fremd.
„Hat sie gesagt, dass sie dich nie wieder sehen will?“, fragte Sirius direkt und Peter schüttelte langsam den Kopf.
„Oder dir eine Ohrfeige gegeben?“, fügte James hinzu und Peter schüttelte seinen Kopf stärker.
„Natürlich nicht!“, erwiderte er entrüstet und Remus seufzte.
„Nicht alle haben eine solche Wirkung wie ihr auf die Frauen“, erklärte er an die beiden schwarzhaarigen Frauenhelden gewandt. Das zufriedene Grinsen der beiden Rumtreiber fiel in sich zusammen, als ihnen aufging, wie die Worte wirklich gemeint waren.
„Ich habe eine tolle Wirkung auf Frauen!“, brummte Sirius entrüstet, während er die Arme vor der Brust verschränkte.
James hustete daraufhin etwas, das sich wie ‚Janine’ anhörte.
„Hat dich nicht diese Ravenclaw nicht gestern in der großen Halle geohrfeigt?“, fragte Remus dann neugierig. Sirius rieb sich nachdenklich die Wange und brummte nur.
„Marcia hat gar nichts mehr gesagt“, gab Peter dann schließlich zu. „Ich bin nach dem Kuss weggelaufen“
Seine Worte klangen einen Moment in der Stille nach, dann redeten alle Rumtreiber gleichzeitig auf ihn ein.
„… verrückt?“
„…armes Mädchen“
„… eines Rumtreibers nicht würdig“, hörte er aus dem Gerede heraus.
Schließlich holten alle tief Luft und er schluckte.
„Ich hatte so Angst vor ihrer Reaktion“, meinte er leise.
„Nun, JETZT wird sie bestimmt nicht mehr so positiv ausfallen“, brachte es James auf den Punkt und die anderen nickten dazu.
„Du willst doch mit ihr zusammen sein, oder?“, fragte Remus schließlich nach und riss Peter den letzten Schokofrosch aus der Hand.
„Ja“, nuschelte dieser.
„Dann sei ein Mann und geh da runter. Sag ihr, dass es dir Leid tut und lade sie auf ein Date für heute Abend ein“, befahl Sirius.
Peter schluckte. Er hatte Angst vor Marcias Reaktion. Jetzt kam es ihm auch wieder dumm vor, einfach wegzulaufen. Nie hatte etwas süßer geschmeckt als ihr Kuss. Vor allem wohl deshalb, weil es davor noch nie einen gegeben hatte. Er war überzeugt gewesen, völlig versagt zu haben und ist deswegen einfach aus Kurzschlussreaktion davon gelaufen.
„Gut!“, stimmte er seinen Freunden zu und straffte die Schultern. „Ich werde jetzt gehen!“
Dann stand er auf. Mit dem Gefühl, das erste Mal etwas wirklich Bedeutsames zu tun, kletterte er vom Bett.

Sirius, Remus und James sahen ihm zufrieden nach, als er die Schultern straffte und dann die Tür hinter sich zuzog.
„Unser Kleiner wird erwachsen“, seufzte Sirius theatralisch und ließ sich nach hinten auf das Bett fallen .
Dort blieb er liegen, bis Remus ihm ein Kissen an den Kopf warf.
„Eine Entwicklung, die du noch vor dir hast, nicht wahr, lieber Sirius?“
James lachte laut auf, während Sirius sich ein wenig beleidigt wieder aufsetzte und sich die Schläfe rieb.
„Ich bin noch nie weggelaufen, wenn ich jemanden geküsst habe“, brummte er in Remus Richtung und dieser seufzte.
„Es ist auch nicht erwachsen, die Mädchen dazu zu bringen, von selbst wegzulaufen, wenn du keine Lust mehr auf sie hast“
„Oh“, Sirius sah ihn milde erstaunt an, „Dann werde ich einfach nie erwachsen“
„Ich will erwachsen werden. Ich will nach der Schule ein Haus bauen, Lily heiraten und viele Kinder kriegen“
Sirius und Remus drehten sich zu James um, der gesprochen hatte und nun abwesend in den Raum starrte.
„Hast du da nicht eine winzige Kleinigkeit vergessen?“, fragte Sirius lauernd und James schreckte aus seinem Tagtraum auf.
„Was?“
„Du solltest sie vorher fragen“
„Und vielleicht nicht gleich das Haus und die Kinder erwähnen“, fügte Remus hinzu und sie lachten beide. James sah ein wenig verwirrt zwischen ihnen hin und her, dann richtete er sich auf und grinste seine Freunde an.
„Ich werde sie nicht fragen, da könnte sie ja ‚nein’ sagen. Ich werde sie einfach entführen, in das Haus sperren und so lange vor ihr auf und ab gehen und singen, bis sie ‚ja’ sagt“
„JAMES!“ Remus sah ihn wirklich entsetzt an, was James dazu brachte, sich lachend auf dem Bett zu kringeln.
„Ich habe sie schon zwei Tage nicht mehr gefragt“, erklärte er sehr stolz zwischen zwei Lachern und sah Remus und Sirius beifallheischend an. Sirius verdrehte genervt die Augen. Irgendwann würde er Lily Evans eigenhändig entführen und zu James ins Zimmer sperren, wenn er sich nur endlich wieder etwas anderes, als dieses Gerede über die zauberhafte Lily anhören durfte.
Er hütete sich, etwas derartiges noch einmal verlauten zu lassen, denn, einmal, als er James erklärt hatte, dass er Lily für eine unerträgliche Zicke hielt, hatte er danach drei Tage nicht mit ihm gesprochen!
„Also zur Planung dieses Eiszaubers, wie gehen wir da jetzt am besten vor?“, fragte Sirius deshalb laut in die Runde und bemühte sich, seine Stimme nicht allzu genervt klingen zu lassen.
„Der Eiszauber!“ James hatte sich blitzartig aufgerichtet und war aufgeregt neben Sirius gerutscht. „Das wird so grandios“
„Das könnt ihr nicht wirklich machen“, stöhnte Remus verzweifelt. „Es könnte wirklich gefährlich sein“
„Ach, Unsinn“, winkte Sirius ab und zuckte mit den Schultern, „Was soll schon passieren?“
Remus ging eine beeindruckende Palette an Möglichkeiten durch den Kopf, was alles passieren konnte, wenn man sämtliche Treppen des Schlosses in Eisbahnen verwandelte, doch er schwieg und schnappte sich ein Buch.
„Hauptsache, ihr lasst mich da raus!“
James und Sirius sahen sich erst wieder an, als sie sicher waren, dass Remus in sein Buch vertieft war.
„Sagst du es ihm, oder ich?“, flüsterte James und Sirius grinste.
„Wir bestechen ihn heute Abend mit Schokotorte aus der Küche, bevor wir es ihm gemeinsam sagen“, bestimmte Sirius und James nickte zufrieden. Sie brauchten Remus für die Ausführung, da führte kein Weg daran vorbei.
„Ich kann euch hören“, brummte in diesem Moment Remus unwillig hinter seinem Buch hervor. Doch dabei grinste er breit..

Laurie betrachtete sich höchst zufrieden im Spiegel. Sie hatte ihr altes Durmstrang Quidditchtrikot hauteng gehext und trug dazu grauenhaft mädchenhafte pinke Hotpants. Gekrönt wurde das Outfit durch ein paar ebenfalls pinke Sportschuhe, die sie in einem Muggelladen entdeckt hatte und ihr Haar mit einem passenden Gummi zusammengebunden. Alles in allem sah sie aus wie der personifizierte Alptraum von David Jonston und genau das war auch das Ziel gewesen. Laurie spazierte vergnügt pfeifend an einer entsetzt schauenden Christine vorbei und reihte sich so farbenfroh, wie sie aussah, zwischen die schwarzgekleideten, schrankartigen weiteren Bewerber für die Treiberposition.
Ihr Grinsen verbreiterte sich, als Davids Kinnlade ein gutes Stück nach unten fiel und er sie sprachlos einen Moment musterte.
Sie hörte, wie einige der Jungs – darunter Avery und Mulciber aus ihrem Jahrgang - höhnisch lachten und geflüsterte Kommentare über sie austauschten.
Laurie tat ihnen den Gefallen, noch ein bisschen unbedarfter zu lächeln und stauend zu den gerade fliegenden Jägern aufzusehen. Einzig Reg, der schon dran gewesen war und wieder als Sucher ins Team gekommen war, lächelte ihr aufmunternd zu.
„Na, Süße? Sicher, dass Quidditch etwas für dich ist?“, fragte Mulciber sie spöttisch und ließ seine Finger knacken.
„Ich denke schon“, erwiderte Laurie gelassen und betrachtete ihre pinken Fingernägel. „Du hast gesagt, du bist auch Treiber?“
„Schon seit drei Jahren im Team“, erwiderte Mulciber und streckte stolz seine Brust heraus.
„Toll“, erwiderte Laurie gespielt bewundernd. Dann sah sie auf, als Jonston winkte. „Es geht los“
Eine halbe Stunde später lachte keiner der Jungs mehr. Laurie hatte eindrucksvoll bewiesen, dass sie fliegen konnte.
„Du bist im Team!“, erklärte ein missmutiger David und klopfte ihr einmal kurz auf die Schulter. „Aber nur unter der Auflage, dass du nächstes Mal in ordentlicher Kleidung auftauchst“
„Richtig. Bei uns gibt es eine Höchstlänge für Trainingshosen von sieben Zentimeter“, mischte sich Mulciber mit einem ziemlich eindeutigen Grinsen ein.
„Ich kann nur hoffen, dass diese Regel nicht für DICH gilt. Deine Beine will ich nicht wirklich sehen“, gab Laurie zurück und lächelte ihn freundlich an.
„Oh glaub mir, viele Frauen wollen sie sehen. Du eigentlich auch!“, gab er sich unbeeindruckt. David sah kurz verwirrt zwischen Laurie und Mulciber hin und her, dann verschwand er.
„Sicher… Morgen vielleicht“, gab sie gelassen zurück und drehte sich dann mit einem Zwinkern um.
Christine erwartete sie schon am Rand des Spielfelds.
„Ganz schöne Show da drinnen“, meinte sie und deutete in Richtung des Spielfeldes. Laurie verdrehte die Augen. Wenn sie auf eines keine Lust hatte, dann auf eine weitere Diskussion mit Christine.
„Offenbar ja gut genug“, erwiderte sie deshalb nur kühl und ging schnell weiter.
„Jetzt warte doch mal!“
Christine hielt sie an ihrem Trikot fest und Laurie riss sich wutschnaubend los. Sie hasste es, angefasst zu werden, ohne dass sie es wollte.
„WAS willst du eigentlich von mir?“, fuhr sie Christine an.
Diese ließ sich jedoch nicht einschüchtern, sondern blieb einfach gelassen stehen.
„Mich entschuldigen“, gab Christine zurück und brachte Laurie damit erstmal zum Schweigen.
„Entschuldigen?“, fragte Laurie gedehnt und hob skeptisch eine Augenbraue.
„Ja, entschuldigen! Ich habe mich dir gegenüber unmöglich verhalten“, erwiderte Christine freimütig.
„Stimmt“, nickte Laurie. „Und bist du jetzt freundlich zu mir, weil es dir wirklich Leid tut, oder weil du über mich an neue Freunde kommen willst?“
„Du bist wirklich eine arrogante Ziege. Wie kommst du darauf, du hättest Freunde, die ich auch will?“
„Regulus?“, gab Laurie fragend zurück und sah Christine selbstsicherer an, als sie sich eigentlich fühlte. Es war eine Vermutung, die sie schließlich aufgestellt hatte. Sie hatte Christine die letzten Tage beobachtet, denn es konnte schließlich nie schaden, sich über seine potentiellen Feinde zu informieren. Dabei war ihr aufgefallen, wie oft deren Blick auf Reg gelegen hatte und sie hatte sich schließlich diese These zurechtgelegt.
Christine schluckte und sah sie aus großen Augen an. Volltreffer!
„Wieso glaubst du das?“
„Weil ich, wie du mittlerweile sicher auch mitbekommen hast, weder dumm noch blind bin“, erwiderte Laurie.
„Und deswegen möchte ich mich entschuldigen. Ich war wirklich unfair“, nickte Christine.
„Ist ja schon gut jetzt. Hör endlich auf mit der Gefühlsduselei“, meinte Laurie unwirsch. Wenn sie eines hasste, war es überemotionales Getue. Christine hatte sich entschuldigt, was also wollte sie noch? Sie hatte sich schließlich auch nicht besonders viel Mühe gegeben. Großzügig beschloss sie daher, ihr eine zweite Chance zu geben. Sie würde die andere einfach beobachten und herausfinden, wie sie wirklich zu ihr stand.
„Lust auf Abendessen? Ich sterbe vor Hunger!“
Christine sah sie einen Moment verwirrt an, dann grinste sie unsicher.
„Abendessen hört sich gut an“
Gemeinsam liefen sie zur großen Halle. Erst als sie dort waren, fiel Laurie auf, dass Christine ihr letztendlich keine Antwort wegen Reg gegeben hatte.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Es hat mich beruhigt, zu sehen, dass eigentlich niemand die Szenen beim ersten Take schafft.
Evanna Lynch