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Fanfiction

Wounds, adventure and love - Verstossen

von SlytherinsIcePrincess

Ich strich meinen Arm entlang. Entlang der Wunden, die ihn zierten. Von ausserhalb hörte ich die Stimmen meiner Eltern. Sie stritten sich wieder.
„... Sie tut sich das alles an wegen unserem Streit!“
„ ... dann hör’ auf mich zu beschimpfen und entschuldige dich bei mir, du undankbare Hexe!“
„ ... Wie war das? Sag das nochmal und du kannst gehen! Aber kehr nicht mehr zurück!“
„ Gut, ich gehe!“
Die Tür wurde zugeschlagen und ich hörte das leise Schluchzen meiner Mutter. Wieder griff ich zu meiner grossen rostigen Schere. Ich setzte an meiner Schulter an und vergrösserte zunehmend den Druck von meiner Hand auf die Schere. Ich unterdrückte den Schmerzensschrei. Ich liess die Schere los, riss die oberste Schublade auf und holte ein Taschentuch hervor. Ich wischte die inzwischen Blutrote Schere daran ab und versorgte sie. Ich drückte das Taschentuch gegen den centimeterlangen Schnitt und atmete tief durch. Meine Mutter betrat das Zimmer. In der Hand hielt sie einen Koffer.
„Laura, pack alles rein, was du brauchst und was dir wichtig ist. Du ziehst zu deiner Tante!“
Sie beachtete gar nicht was ich tat. Sie war eine kluge Frau, sie hatte gelernt, wie man die Probleme ihrer eigener Tochter verdrängte.
„und du? Kommst du mit?“
„Sicher nicht, was hast du denn erwartet? Ich will dich nicht mehr bei mir haben. Ich will keine geistesgestörte Tochter. Du verschwindest von hier. Und zwar heute noch!“ Sie verliess das Zimmer und schlug die Tür hinter sich zu. Dass eine Mutter so etwas zu ihrer neunjährigen Tochter sagen konnte. Ich war nicht erschrocken, ich war enttäuscht. So weit war sie noch nie gegangen.
Was mich am meisten störte, war, dass sie mich zu meiner Tante schickte, die ich nicht einmal kannte. Nicht einmal ihren Namen.
Ich stopfte meine Kleider hinein, eine weisse Stofftiereule und meine Schere.
Ich zog meine Schuhe an und streifte mir meinen Mantel über.
Ich ging ins Wohnzimmer und erblickte meine Mutter, die erschöpft im Sessel zusammensank.
„Worauf wartest du, Laura? Geh!“
„Aber wie soll ich denn meine Tante finden? Ich weiss nicht wo sie wohnt... Soll ich sie irgendwie herzaubern?“
Meine Mutter erhob sich, schritt bedrohlich auf mich zu und sagte scharf: „Laura, es gibt KEINE ZAUBEREI! Du bist wirklich geisteskrank! Ich hätte abtreiben sollen. Geh!“
Sie ballte ihre Hand zu einer Faust und schmetterte sie gegen meine Nase. Ich spürte das warme Blut mein Gesicht heruntertropfen. Es kam noch ein Schlag. Dieser traf meine rechte Wangenknoche. Diesem Schlag folgte noch einer und dann noch einer. Ich wandte mich schützend um und spürte einen heftigen Tritt. Ich rannte, rannte weg vor meiner „Mutter“, von meinem Zuhause, von meiner Vergangenheit.
An der frischen Luft, weit weg von meinem Haus setzte ich mich auf den Boden. Ich lehnte mich gegen eine Mauer und ignorierte die mitleidigen Blicke der Passanten.
„Laura?“ Eine hohe weibliche Stimme drang an mein Ohr. Ich blickte auf und vor mir stand eine Frau in komischen Klamotten. Sie hatte schwarze, gelockte, wirre Haare und verrückte Augen. Sie reichte mir eine Hand und half mir aufzstehen. Sie zeigte auf meine blutende Nase und sagte: „Das sieht ganz nach deiner Mutter aus. Komm, gehen wir nach Hause.“
„Verzeih mir, aber wie heisst du, Tante?“, fragte ich schüchtern.
„Bellatrix. War ja klar, dass deine Mutter dir meinen Namen verschwiegen hat. Sie redet nicht gern über diesen Teil der Familie.“
Ich nickte.
„Nimm meine Hand. Ich hoffe, dir wird dabei nicht schlecht.“
„Wobei?“, fragte ich verwirrt.
„Dabei.“ Als ich ihre Hand nahm wurden wir vom Licht verschluckt, es wirbelte und innerhalb weniger Sekunden standen wir vor einem grossen Anwesen.
„Wo sind wir?“, fragte ich. Es sah wunderschön, aber auch düster aus.
„Wir nennen es Malfoy Manor.“


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