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Fanfiction

Wounds, adventure and love - Malfoy Manor

von SlytherinsIcePrincess

Bellatrix wandte sich meiner Nase zu. Sie tippte auf die Wunde und murmelte etwas. Plötzich hatte ich das Gefühl, da wäre nie etwas gewesen.
„Bellatrix?“, eine wundervolle, hübsche Frau trat aus dem Haus und kam uns entgegen.
„Ist das Laura?“ Bellatrix nickte.
„Hallo, ich bin Narzissa Malfoy, hübsches Mädchen. Komm rein. Wir haben schon ein Zimmer für dich eingerichtet.“ Sie führte mich in das Anwesen. Es war komischerweise noch riesiger als es aussah. Schon alleine in die Eingangshalle hätte unser ganzes Haus hinein gepasst.
„Lucius! Draco! Sie sind da!“, rief Narzissa die Treppe hinauf. Ein grosser Mann in einem schwarzen Anzug stieg die Treppe hinunter. Er ging auf mich zu und musterte mich.
Ich zog den Mantel aus und Narzissa bot sich an ihn aufzuhängen. Sie liess den Mantel fallen, als ihre Blicke auf meine Wunden fielen. Sie schlug die Hände vor dem Mund zu.
„Wer hat dir das angetan?“, fragte Lucius.
„Mein Gott, Lucius, sei mal nicht so aufdringlich. Lass sie erst mal ankommen. Komm, Liebes, ich zeig dir dein Zimmer.“, forderte Bellatrix.
Wir stiegen die marmorne Treppe hoch und gingen den Korridor im ersten Stock entlang. Ein blonder Junge, etwa in meinem Alter kam uns entgegen.
„Draco, das ist Laura.“ Der Junge nickte. Er schlurfte den Korridor weiter und stieg die Treppen hinunter.
Bellatrix und ich gelangten an das Ende des Korridors. Die Tür zum Zimmer stand offen.
„Ich lass dich mal alleine. Du findest uns in der Küche.“
Ich sah mich im Zimmer um. Es war gross, grösser als mein altes. Und hell war es. Es hatte zwei grosse Fenster.
Ich erblickte ein riesiges Bett.
„Für mich alleine?“, fragte ich mich selbst. Ich setzte mich darauf. Es war so weich, ich fühlte mich wie auf einer Wolke.
Nach einer Viertelstunde beschloss ich runter in die Küche zu gehen. Ich erwischte Bellatrix gerade noch, als sie mit einer Tasse Kaffee in den Salon gehen wollte.
„Komm mit.“ Ich nickte und begleitete sie.
Ich setzte mich gegenüber Narzissa und neben Draco.
„Willst du uns vielleicht erzählen, wie das passiert ist oder ist es dafür noch zu früh?“ Sie zeigte auf die Wunden.
„Nein, schon gut, ich wollte es euch gerade erzählen. Es ist so... Wo soll ich bloss anfangen? Seit drei Jahren streiten sich meine Eltern nur noch, aber ich weiss nicht warum. Und nach dem Streit lassen sie die Wut nicht aneinander aus sondern an mir. Was ich damit sagen will, ist: Nach dem Streit kommt zuerst meine Mutter, die immer etwas sucht, was ich falsch gemacht haben könnte und mich dann anbrüllt und gelegentlich schlägt. Dann kommt mein Vater und entschuldigt sich für das Verhalten meiner Mutter, schlägt mich dann aber hinterher ebenfalls. Diesen Druck hält mein Verstand nicht aus und so muss auch ich mir etwas antun. Ich habe diese Methode gewählt, da meine grosse Schwester ebenso gehandelt hat. Ich sah ihr dabei immer heimlich zu.“
„Du hast eine grössere Schwester? Davon wissen wir gar nichts.“, unterbrach mich Lucius.
„Wo ist sie und was tut sie?“, fragte Narzissa mit dem Hintergedanken sie ebenfalls zu retten.
„Sie ist jetzt am sichersten Ort der Welt.“, sagte ich.
„Hogwarts?“, fragte Draco.
„Was ist Hogwarts? Nein, ich meine, sie ist im Himmel.“
„Oh, das tut uns leid. Wann ist sie gestorben?“, meldete sich Narzissa.
„Vor drei Jahren. Sie hat sich ein heisses Bad einlaufen lassen, ist in die Badewanne gestiegen und hat sich mit der Schere, mit der ich mir das hier antue, die Pulsadern aufgeschnitten. Ich war dabei. Sie sagte zu mir: Jetzt wird alles gut, Laura.“ Ich schauderte.
„Willst du was essen?“, fragte Bellatrix. Lucius und Narzissa blickten sie empört an. Ich sagte zu, denn ich hatte wirlich grossen Hunger. Beim Essen erzählten sie mir mehr über ihre Familie, die gross war, als bei mir die Frage aufkam: „Warum hat meine Mutter diesen Teil der Familie nie erwähnt?“
„Dein Vater ist unser Bruder. Der von Bellatrix und mir. Deine Mutter mochte diesen Teil der Familie nicht, weil wir besonders sind.“, erklärte Narzissa.
„Besonders?“
„Hast du ihr gegenüber vielleicht mal die Wörter Magie oder Zauberei erwähnt?“
Ich nickte: „Sie wurde immer aggressiv und hat mich verprügelt. Aber ihr wollt damit doch wohl nicht andeuten, dass ihr Zauberer seid?“
„Doch, das wollen wir.“
„Das ist ein Scherz, oder?“, fragte ich mit zitternder Stimme.
Alle schüttelten den Kopf.
„Nur, wie es mit dir steht, weiss keiner. Was war mit deiner Schwester? Ging sie auf ein ‚Internat`?“, fragte Bellatrix.
„Nein, sie ging mit mir auf die öffentliche Schule.“
„Dann war sie keine Hexe. Aber bei dir, hab ich ein gutes Gefühl.“
„Das will ich auch hoffen. Ich ertrage keine Muggel in meinem Haus.“, knurrte Lucius und ballte die Hände zu Fäusten. Ich blickte in die Runde.
Was würde passieren, wenn ich doch kein Zauberer werde? Werden sie mich rausschmeissen? Mich auf der Strasse sitzen lassen? Mich mit Füsssen treten, wie meine Mutter? Mit dem Finger auf mich zeigen und sagen, ich sei ein Muggel? Was ist ein Muggel?
Meine Gedanken überschlugen sich, mir wurde schwarz vor den Augen und fühlte einen Aufprall.


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