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Fanfiction

Schlaflos - Schlaflos

von parachutesaki

Es ist nicht so, dass ich jede Nacht mit offenen Augen in den dunkle Schlafsaal starre. Aber es passiert doch irgendwie immer öfter. Diese Nächte sind anders als die am Vollmond. Es gibt keine Routine, wie in Richtung Heulende Hütte zu laufen, keine Freunde, die versuchen sie erträglicher zu machen. Diese Nächte sind ruhiger und irgendwie trauriger. Abends scherze ich noch mit allen und nachts laufen mir dann die heißen Tränen über die Wangen. Ich versuche den Grund zu verdrängen und an alles bloß an das nicht zu denken. Aber dadurch denke ich nur noch mehr daran. Links neben mir ist eine kalte Mauer und rechts von mir liegt Sirius. Ich drehe mich nie nach seiner Seite wenn ich zu Bett gehe. Doch komischerweise wache ich immer mit dem Gesicht zu ihm gewandt wieder auf.

Es ist still jede Nacht, man hört nur Atem. Und meiner ist jedesmal der lauteste. Das hasse ich, aber je mehr ich mich auf ihn konzentriere, desto unerträglicher wird er. Und diese Nacht ist nicht anders als alle anderen.

Ich weiß nicht wann es anfing, ob es überhaupt einen richtigen Anfang hatte, oder ob es gleich im Hogwarts Zug, als ich ihn das erste mal sah passierte.
Vielleicht liebe ich Sirius. Vielleicht ist es auch nur eine kindische Schwärmerei. Oder vielleicht will ich ihn einfach nur ficken. Denn er ist es meistens, den ich mir vorstelle, wenn ich es mir selbst mache. Nicht die Mädchen mit denen ich auf Parties rumknutsche. Sie sind nur namenlose, gesichtslose Platzhalter. Aber Sirius ist echt.

Kurz frage ich mich ob er mit mir ins Bett steigen würde und fast komme ich auf den Schluss JA, denn er ist so triebgesteuert und hat schon mit so vielen Mädchen geschlafen. Mit Mädchen.
Wenn er wüsste was ich denke würde er mir wahrscheinlich sagen, dass ich furchtbar notgeil sei und doch endlich mal eine flachlegen sollte. Ich kann seine Stimme schon fast hören und konzentriere mich darauf seinem ruhigem Atem zu lauschen um mich zu vergewissern, dass das wirklich nur meine Gedanken sind.
Peter schmatzt leise im Schlaf und auch sonst ist alles wie vorher. Irgendwie bin ich nicht glücklich darüber, irgendwie wünsch ich mir fast, dass er es wüsste.

Trotzdem stehe ich nur leise auf und schleiche mich ins Bad. An das hinterste Waschbecken stelle ich mich, stütze mich ab und seh in den verschmierten Spiegel. Ich bin dünn, blass und habe riesige Augenringe. Sieht so ein Schwuler aus? Oder ist es nur Sirius? Würde ich es auch mit einer weiblichen Version tun?
Ich lasse mich auf den Boden sinken. Plötzlich bin ich hart. Und das passiert oft in diesen schlaflosen Nächten. In Hogwarts ist es schwierig für sich allein zu sein. Bei so etwas muss man immer sehr leise sein. Sicher macht Sirius das auch. Vielleicht sogar genau an diesem Ort wo ich jetzt sitze. Durch meinen Pyjama berühre ich meinen Schwanz. Wahrscheinlich bin ich einfach nur in der Pubertät, wenn ich Erwachsen bin, wird diese Phase aufhören.
Ich fange an zu wichsen. Mein Atem wird immer schwerer und ich will einfach nur kommen, ohne große Spielereien. Einen einfachen, schnellen Orgasmus.

"Moony?" Ich zucke zusammen und ziehe schnell die Hand aus der Hose. Vor mir steht Sirius, verschlafen und ungekämmt. Er schaut mich aus zusammengekniffenen Augen an.
"Was mach-" doch dann gleitet sein Blick auf die Beule in meiner Hose und er stoppt. "Oh, naja viel Spaß noch." Er will sich umdrehen und gehen und ich hätte ihn einfach gehen lassen, dass einfach zu einer Nacht von vielen machen können. Aber in dem Moment entschied ich mich dagegen.
"Warte." Sirius bleibt stehen. "Warte bitte." Meine Stimme hört sich rauh und gequält an. Er dreht sich um und sieht mich an. Dann kommt er näher. Sogar in seiner verbeulten Jogginghose sieht er geil aus, oder vielleicht machte gerade sie das aus. Zuerst denke ich er steuert direkt auf mich zu, aber er setzt sich nur neben mich auf die kalten Fließen. Er wirft den Kopf leicht zurück und sieht nach unten. Er macht nichts.

Aber plötzlich legt er seine große Hand auf meinen Schritt. Ich keuche erschrocken auf und sehe ihn an.
"Sch!" macht er; "weck die anderen nicht auf." Ich versuche leise zu sein, ich will leise sein, aber das geht einfach schlecht, bei diesen wundervollen Sachen, die seine Hand da gerade anstellt. Er lässt sie in den losen Bund meiner Hose gleiten, und von dem Haut an Haut Kontakt stöhne ich ganz leise auf. Ein Rascheln von den Schlafsälen, wir halten inne.
"Du sollst leise sein, Moony!" Sagt er jetzt aggressiver. Ich zucke leicht zusammen und fauche zurück: "Das geht jetzt gerade schlecht in dem Moment, entschuldigung!" Und als ob es Absicht wäre, streicht sein Daumen genau im diesem Moment meine empfindliche Spitze. Ich beiße die Zähne zusammen und sehe zu ihm auf. So hat mich noch nie jemand angefasst, so weit bin ich noch nie gegangen. Sirius sieht sogar lässig aus während er mir einen runterholt. Ich stelle mir vor wie er über einem Mädchen liegt, beide ganz verschwitzt, wie sie, egal wie hübsch sie ist, nur noch das Gesicht verziehen kann und er trotz allem einfach so cool aussieht. Ich hab ihn mir immer elegant vorgestellt. Auch beim Sex.
Das was er mit meinem Schwanz macht ist einfach so viel geiler, als wenn ich es mir selbst mache. James und Sirius hatten sich öfter beschwert, dass viele Mädchen gar nicht wüssten wie sie sie anfasssen sollten, und sie ihnen genaue Ratschläge geben müssten. "Das killt doch die ganze Stimmung!"

Also bin ich froh, dass es kein Mädchen ist, keine weiblich Version von Sirius, keine zarten, kleinen Hände, sondern große, rauhe, fantastische.

In einem solchen Moment wo er wieder meine Spitze mit seinem Daumen umkreist, küssen ich ihn. Er ist überrumpelt und kurz bereue ich es. Aber dann beginnt er an meiner Unterlippe zu saugen. Wenn er es Mädchen genauso besorgt wie mir, kann verstehen, dass sie davon schwärmen wie gut er im Bett doch sei.
Ich spüre ein Ziehen und drücke meinen Rücken durch, während ich in Sirius' Hand komme. Er hört nicht auf sein Hand zu bewegen, bis ich fertig bin und zieht sie dann heraus. Ich drücke mein heißes Gesicht gegen die kalte Wand. Sirius steht auf und wäscht sich die Hände, sieht in den Spiegel, richtet sich die Haare so als ob das gerade eben nicht geschehen wäre. Als wären wir beide zufälligerweise zur gleichen Zeit aufgewacht nur für ein nächtliches Glas Wasser.
Ich spüre den klebrigen, warmen Samen zwischen meinen Beinen. Und Sirius ist hart. Das sieht man sogar durch die weite Hose.
"Hey, Tatze soll ich-"
"Geh schlafen, Moony." unterbricht er mich ruhig. Er steht noch immer vor dem Spiegel und dreht sich dann zu mir runter. Er versucht ein Lächeln, aber es sieht ziemlich gekünstelt aus. Ich weiß gar nicht was ich machen soll.
"Soll ich dir... 'ne neue Hose bringen?" fragt Sirius. ich anteworte nicht. Trotzdem geht er zurück in den Schlafsaal und kommt kurze Zeit später mit einer von meinen abgetragenen, zusammengeflickten Hosen zurück.

"Nacht", murmelt er und dreht sich weg. Doch da entscheide ich mich zum zweiten Mal in dieser Nacht nicht wortlos zurück zu bleiben.
"TATZE!" er zuckt zusammen und presst den augstreckten Zeigefinger auf die Lippen.
"Was treibt ihr denn da? Seid doch mal leise." höre ich James' gedämpfte Stimme.
"Tut mir leid." sage ich kläglich und Sirius macht ein gequältes Gesicht. Langsamer als vorher dreht er sich wieder um, fast als würde er darauf warten, dass ich noch etwas sage. Mache ich aber nicht. Auch nicht als er verschwunden ist.

Ich beiße mir auf die zitternde Lippe und versuche den Kloß in meinem Hals zu ignorieren. Langsam ziehe ich meine verschmierte Hose aus und schlüpfe in die Frische wieder rein. Ich versuche an etwas anderes zu denken, damit ich nicht losheule, aber das geht nicht, denn ich kann diese Gedanken nicht verdrängen und eigentlich will ich es auch gar nicht, denn mehr werde ich niemals bekommen und ich weiß, dass morgen alles so wie immer sein wird.


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Während der vier Stunden, die ich in dem verspäteten Zug verbrachte, sprudelten mir alle diese Ideen nur so im Kopf herum.
Joanne K. Rowling