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Fanfiction

Verbunden - Die Erinnerung

von Mary :-)

Es war schon spät. Severus Snape saß in seiner kleinen Wohnung und las ein Buch. Er hatte es sich vor dem Kamin in einem Sessel gemütlich gemacht. Draußen gewitterte es. Blitze schlugen, Donner grollte und der Regen prasselte auf die Dächer und Straßen.
Wie von selbst rührte ein Löffel den Tee von Severus Snape um und gelegentlich nahm Snape einen Schluck.
Plötzlich klopfte es. Erst einmal leise, dann noch einmal lauter. Snape legte sein Buch leise zur Seite und zückte seinen Zauberstab. Er stand auf, ging leise zur Tür, ließ seinen Zauberstab aufleuchten, riss die Tür auf und deutete mit seinem Zauberstab nach draußen. Ein kalter Wind wehte in die Wohnung. Das Licht seines Zauberstabes fiel auf eine kleinere Gestalt: Lily Evans.
„Hallo Severus“, hauchte sie, „darf ich reinkommen?“ Sofort steckte Snape den Zauberstab ein, bat Lily hinein und schloss die Tür. Lily ging ins Wohnzimmer, drehte sich um und sah Snape an. „Oh mein Gott, Lily“, sagte Snape erschrocken, „ du bist ja ganz nass!“ Lily sah an sich hinunter. Ihr rotes Kleid, welches perfekt zu ihren roten langen Haaren passte, war klitsch nass, genauso wie ihre Haare, ihre Schuhe und ihr ganzer Körper. „Einen Moment“, bemerkte Snape und rannte in das Badezimmer und brachte Lily ein Handtuch. Sie zitterte am ganzen Körper, als sie sich abtrocknete. „Du kannst dein Kleid unmöglich anlassen“, sagte Snape besorgt, „ du holst dir eine Erkältung! Warte - ich glaube, ich habe noch ein altes Kleid von meiner Mutter auf dem Dachboden. Ich hole es dir, dann musst nicht in dem nassen Lappen bleiben!“ Als Snape mit einem grün-weiß gestreiftem Kleid über dem Arm wieder hinunter kam, hatte Lily bereits ihr rotes Kleid abgelegt. Dort stand sie – bis auf die Unterwäsche ausgezogen im Wohnzimmer vor ihm. Snape musste schlucken, sein Herz pochte wild und drohte zu explodieren. Er gab ihr das Kleid und schaute ihr in ihre grünen Augen. Sie hatte die schönsten Augen, die ein Mensch haben kann, da war er sich sicher.
Sie nahm ihm das Kleid ab und berührte dabei seine Hände. Sie war sehr kalt, doch als sie Snape berührte, wurde ihm so heiß und er schluckte erneut. Dort stand er – seiner Traumfrau gegenüber und konnte nichts sagen, sich nicht bewegen. Lily zog das Kleid an, es passte ihr relativ gut. Lily setzte sich in den Sessel vor den Kamin, in dem Snape vorher noch gesessen hatte. Endlich konnte Snape sich wieder bewegen. Er holte einen Hocker und setzte sich neben Lily. Sie schauten gemeinsam ins Feuer. Snape begann zu sprechen: „Ich freue mich riesig, dass du mich besuchst, doch womit habe ich diese Ehre verdient?“ Er lächelte Lily an.
Lily lächelte nicht. Sie sah ihm in die schwarzen Augen. „Ich möchte nicht darüber reden!“ „Du kannst mir vertrauen, das weißt du, Lily?“ Snape sah Lily an. „Ich weiß Sev, und das schätze ich sehr… Weißt du… es tut mir leid, aber ich… ich hatte Streit mit ihm ... und da bin ich geflüchtet und ich wusste nicht wohin... doch da dachte ich an dich…“. Snape wusste genau, dass Lily James Potter meinte, wenn sie „ihm“ sagte. Er öffnete den Mund, doch Lily sprach, bevor er etwas sagen konnte: „Ich möchte es nicht ausschmücken!“
Stille.
Insgeheim verfluchte Snape James Potter. Er nahm ihm die Frau seiner Träume weg, und anstatt zu schätzen, dass sie bei ihm blieb, tat er Lily weh! Er hasste James Potter! Er hoffte, dass Lily nie wieder zu ihm zurückkehren würde, hoffte, dass sie immer bei ihm blieb. Doch er wusste, dass er sich wahrscheinlich falsche Hoffungen machte. Dennoch würde Lily diese Nacht wahrscheinlich hier verbringen, und das würde er erst einmal genießen. Er würde Lilys Anblick genießen, er würde ihre Berührungen genießen.
„An was denkst du, Sev?“ „Ich freue mich, dass du hier bist...“ ,und hoffe, dass du immer hier bleiben wirst’ beendete er den Satz im Stillen. Lily lächelte, und Snape wurde es ganz warm ums Herz, und diese Wärme breitete sich in seinen ganzen Körper aus, als Lily zu ihm kam und sich auf seinen Schoß setzte. Sein Atem ging schneller und sein Herz pochte, als Lily sich zu ihm herabbeugte und ich auf den Mund küsste. Severus Herz raste und seine Haut prickelte, er schloss die Augen und erwiderte den Kuss. Er wusste nicht warum Lily das tat, warum sie James betrog, doch es war ihm so egal. Er liebte Lily und irgendwie schien sie ihn auch zu lieben. „Ich liebe dich, Lily!“, hauchte Snape. Doch mehr konnte er nicht sagen, sie küssten sich so wild, irgendwann stand Lily auf, ohne aufzuhören Severus zu küssen, zog ihn mit sich ins Schlafzimmer und drückte ihn sanft auf das Bett. Langsam begannen sie sich auszuziehen…

Als Severus Snape am nächsten Morgen aufwachte, war er alleine. Nirgendwo waren Anzeichen, dass an dem Abend zuvor jemand bei ihm gewesen war. Doch er erinnerte sich an alles. Wie Lily zu ihm kam, wie nass sie war, sie sie sich umzog, wie sie James erwähnte, wie sie sich küssten…
Doch jetzt war sie weg. Er ging durch seine Wohnung, suchte alles ab, doch Lily war nirgendwo. Sie war gegangen, bevor er aufgewacht war.
Offenbar scherte sie sich kein bisschen um ihn oder seine Gefühle! Sonst wäre sie geblieben. Ein grauenhaftes Bild schoss Snape durch den Kopf: Lily, wieder glücklich vereint mit James, in seinen Armen! So war es jetzt wahrscheinlich! Und er saß hier, alleine. Die Nacht war so schön gewesen und er hatte wirklich geglaubt sie würde bei ihm bleiben, hatte geglaubt sie würde ihn mehr lieben als Potter, hatte geglaubt da wäre mehr. Doch so war es nicht…

Eine Woche später erfuhr Snape die grauenhafte Wahrheit. Er blätterte den Tagesprophet durch, als er zu der Seite kam, auf der Anzeigen, Grüße und Glückwünsche kundgetan wurden. Dort stach ihm ein großer Glückwunsch ins Auge.

Liebe Lily, Lieber James,

Aus einem Füreinander wurde ein Miteinander,
aus einem Miteinander wurde das Schönste auf Erden-
die Liebe!

Alles Liebe und Gute zu eurer Hochzeit!!!
Wir wünschen euch einen wunderschönen Tag
und ein wunderschönes Leben, gemeinsam!

Eure Freunde

Peter, Remus & Sirius

Snape brach zusammen – das hatte er nicht erwartet! Eine Woche nach Lilys Besuch – eine Woche nachdem er sich noch die Hoffnungen auf ein Leben gemeinsam mit Lily gemacht hatte!
Sie waren schon verlobt gewesen, als Lily zu ihm kam – sie wusste, dass sie ihn in nur einer Woche heiraten würde, und trotzdem war sie da…
Jetzt wurde es ihm klar: Er wurde von Lily nur ausgenutzt. Wahrscheinlich hat sie mit mir nur ihren Jungesellinnenabschied gefeiert, dachte er und wischte sich die vielen Tränen, die sein Gesicht erfassten, weg. Nie hätte er das von Lily gedacht - wenn sie ihn nicht liebte, dann, dachte er, könne sie doch wenigstens ihre Freundschaft schätzen! Doch anscheinend tat sie das auch nicht…

Neun Monate später hörte Snape von der Geburt ihres Sohnes, Harry Potter.

Ein Jahr darauf starb Lily- sich opferte sich für ihren Sohn.


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Wir müssen lernen, mit Menschen auszukommen, die anders sind als wir. Wenn sie das Herz auf dem rechten Fleck haben, spielt es keine Rolle, woher sie stammen.
David Heyman über ein Thema des vierten Harry-Potter-Films