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Fanfiction

A Bad Dream - Der 1. Mai

von Laurena

Am Morgen des 1. Mai, jenem Tag, an dem vor drei Jahren die alles entscheidende Schlacht begonnen hatte, standen so ziemlich alle unter Stress.

Der Tagesprophet, der, dank Zauberminister Kingsley, nun kein Käseblatt mehr war und sich immer mehr zu einer ernst zu nehmenden Zeitung mauserte), widmete dem Ereignis fünf ganze Seiten, in denen man die Hardfacts und den Ablauf der Schlacht chronologisch nachlesen konnte.
Außerdem waren Eventtipps dabei, wie und wo man diesen Tag am besten verbringen konnte. Geraten wurde, direkt an den Ort der Geschehnisse zu fahren, da die Feierlichkeiten nirgendwo anders besser zelebriert werden würden als in Hogwarts; natürlich wurde auch erwähnt, dass die Feier erst am Abend stattfinden würden und man in den 2. Sozusagen „reinfeierte“, weil die Schlacht ja erst an diesem Tag gewonnen war.

Auf „PotterWatch“ liesen Lee Jordan und George Weasley verkünden, dass die Vorbereitungen für das Riesenfest schon wochenlang laufen würden. Außerdem empfingen sie seit gut einem Monat regelmäßig Studiogäste, die damals bei der legendären Schlacht mitgekämpft hatten und ihnen nun Rede und Antwort standen.

Heute war Hermine dran, die so nervös war, dass sie sich mittlerweile schon ärgerte, überhaupt zugesagt zu haben. „Komm schon, Hermine, das wird halb so schlimm“, grinste George sie an, „wenn ich offen über den Tod meines eigenen Zwillingsbruder reden konnte -“ – Hermine warf ihm einen traurigen Blick zu, die Aussage verfehlte die von ihm gewollte Wirkung nicht – „ -dann kannst du wohl ein bisschen was über Horkruxe und deine wichtige Rolle als die Stütze des legendärsten Narbengesichts unserer Zauberergemeinschaft erzählen. Außerdem, Harry hat alles Wichtige schon in der Pressekonferenz vor drei Jahren bekannt gegeben.“ „Und genau deswegen verstehe ich nicht, warum ich das jetzt alles wiederholen soll. Das was die Außenwelt wissen muss, weiss sie doch schon längst“, schmunzelte Hermine. „Naja, dann sag eben etwas Neues – oh, wir gehen gleich auf Sendung!“ Doch ehe Hermine fragen konnte, was genau die Zuhörer nun von ihr erwarteten, zählte Lee von Fünf runter und sie war auch schon „on air“.

„Einen schönen guten Morgen an alle treuen Zuhörer und willkommen zu einer neuen Ausgabe von ‚Potterwatch‘“, sprach Lee selbstbewusst ins Mikrophon. „Wie ihr sicherlich wisst, ist heute ein wichtiger Tag in unserer Zauberergemeinschaft“ – „Oh, ich glaube, niemand hat die Titelseite des Tagespropheten übersehen“, plapperte Hermine dazwischen. George sah sie überrascht an, so dass sie sofort rot anlief und es bereute versucht zu haben, witzig zu sein. „Haha, das glaube ich auch – meine Damen und Herren, das war Hermine Granger“, grinste Lee nun, „die einen großen Teil dazu beigetragen hat, das jedes Jahr am 1. Mai nun so ein tolles Fest in Hogwarts stattfindet; im Namen aller, die sich gerne kostenlos und einmal im Jahr des guten alten Schulessens bedienen – vielen Dank, Frau Granger!“ „Aber wie wir wissen, steckt da weit mehr dahinter“, meldete sich nun auch George zu Wort, „wie meine Ohren – ich bitte um Verzeihung, wie mein Ohr – das Gerücht vernahm, spieltest du eine wichtige Rolle bei dem Sieg über Voldemort.“ Er sah sie nun ermutigend an. „Erklär uns doch bitte, was genau deine Rolle dabei war.“

Nach dem Interview verabschiedete Hermine sich von Lee und George, die sie beide für ihre Professionalität und vor allem für ihre witzigen Bemerkungen hin und wieder lobten. Obwohl es am Ende gar nicht mehr so schlimm war, war sie dennoch froh, dass es vorbei war.
Sie apparierte schnell nach Hause, um sich langsam für die Feier, die um 20 Uhr beginnen sollte, fertig zu machen. Sie hatte nun gute vier Stunden Zeit, bis sie zum Fuchsbau aufbrechen musste.
Zu Hause angekommen fand sie eine unter einem Berg von Klamotten begrabene Ginny. „Ich suche meinen Zauberstab!“, erklärte sie leicht entnervt und sah Hermine zornig an. „Wann gedenkst du denn, diese – mild ausgedrückt – Unordnung aufzuräumen?“ Hermine blickte sie entschuldigend an. „Tut mir echt leid, ich wusste nur nicht, was ich zu dem Interview anziehen sollte. Accio Zauberstab!“ Sogleich kam Ginnys Zauberstab auf sie zugeflogen; sie warf ihn ihr hin.
Ginny murmelte ein paar Zaubersprüche – Hermines Klamotten flogen in ihr Zimmer und, so dachte sie jedenfalls, landeten ordentlich gestapelt in ihrem Schrank. „Nun gut. Harry wird in etwa einer Stunde hier sein, die Wohnung ist aufgeräumt und ich bin auch schon fertig. Jetzt kann ich mich voll und ganz deinem Interview widmen!“ Sie holte tief Luft und Hermine befürchtete schon, sie hätte etwas Unangenehmes zu sagen.
„Du warst echt einsame Spitze“, platzte es aus ihr heraus, „nein, gaaanz im Ernst! Du hast die Dinge so gut rübergebracht, hast dich nicht in den Mittelpunkt gedrängt und auch Harry und Ron ins rechte Licht gerückt. Man hat dir deine Nervosität überhaupt nicht angemerkt; und deine kleinen Witze hin und wieder waren auch passend.“ Hermine wurde von so viel Lob überschüttet, das sie nicht anders konnte, als Ginny dankbar in die Arme zu nehmen. „Ein Glück“, lachte sie gelassen, „kurz vor dem Interview dachte ich, ich kippe gleich um vor Aufregung.“

Einige Stunden später, als die Frauen ihre Festumhänge anzogen und sich aufbruchbereit machten, hörten sie ein leises Blopp.
Sie gingen beide ins Wohnzimmer, wo Harry stand und sie beide anstrahlte. „Da ist ja unser Held“, grinste Hermine, „schon aufgeregt?“ „Ein wenig, aber ich hoffe, man merkt es mir genauso wenig an wie dir bei deinem Interview – du siehst wirklich großartig aus, Ginny!“ Sie platzierte einen großen Schmatzer auf seine Wange und umarmte ihn. Dann flüsterte sie ihm etwas Ohr, worauf er nur grinsen konnte.
„Wenn ihr da eure wilden Fantasien miteinander teilt – bitte nicht, wenn ich mich mit euch in einem Raum befinde.“ „Also, seit ihr bereit?“, überging Harry, weiterhin grinsend, die Bemerkung. Ginny, die Harry immer noch im Arm hielt, nickte. Auch Hermine nickte. „Nun gut, dann auf zum Fuchsbau!“ Und sie drehten sich auf der Stelle.

Einige Sekunden später standen sie auch schon vor dem Fuchsbau. „Oh Kinder, ihr seid ja schon da“, freute sich Mrs. Weasley und drückte jeden von ihnen, „kommt nur rein. Wollt ihr etwas essen, trinken? Oh Hermine, du warst großartig, ein richtiges Naturtalent, aber das sind wir doch von dir gewohnt!“ Hermine wurde auf der Stelle feuerrot und das änderte sich nicht, als Mr. Weasley dies auch noch bekräftigte. Alle gingen in die Wohnküche, und ganz automatisch warf Hermine einen Blick auf Rons Uhr: der Zeiger war auf ‚Unterwegs‘ gerichtet. Sie wusste gerade nicht, ob sie enttäuscht oder erleichtert war, und ob Ron nun überhaupt kommen würde.
Sie setzten sich alle an den Tisch und Mrs. Weasley servierte allen Kürbissaft. „Na, seid ihr schon aufgeregt?“, lächelte Mr. Weasley. „Ein wenig“, gab Harry zu, „es wird nicht sehr einfach werden.“ Mrs. Weasley senkte den Blick. „Oh ja, unser Georgie hat seit Tagen nicht schlafen können. Ständig höre ich ihn nachts im Haus herumgehen. Dieser Tag ist für uns alle schwer, aber ihn trifft es besonders…“ Betretenes Schweigen breitete sich aus. „Molly“, setzte Harry an, wurde jedoch von ihrem lauten Schluchzer unterbrochen. „Es tut mir leid, ich werde ein bisschen an die frische Luft gehen“, mit diesen Worten erhob sie sich und ging schnell nach draußen. „Entschuldigt mich“, Arthur folgte ihr.
„Wie geht’s dir, Ginny?“ Hermine sah ihre Freundin mitleidig an. Die Rothaarige zuckte die Schultern. „Mir geht es besser, wenn ich hier bin. Hier ist Freds Anwesenheit spürbar. Ich glaube auch, das ist der Grund, warum George die Woche vor der Feier immer hier ist.“ Harry drückte ihre Hand. „Weisst du, was Sirius mir gesagt hat? ‚Die Menschen, die wir lieben, gehen nie wirklich von uns. Sie sind für immer in unseren Herzen.‘“ – „Und damit hatte er Recht“, pflichtete Hermine ihm bei.

Sie redeten noch ein wenig, ehe auch Bill, Fleur, ihre einjährige Tochter Victoire sowie George und seine Freundin Angelina Johnson eintrafen. Als dann auch noch Mrs. und Mr. Weasley zurück in die Wohnküche kamen, wurde es Hermine zu voll und sie stahl sich davon. Sie stieg die Treppen hoch und fand sich vor Rons Zimmer wieder. Hermine hoffte inständig, die Tür wäre nicht verschlossen und drückte mit klopfenden Herzen vorsichtig die Klinke herunter. Die Tür ging auf und sie betrat leise sein Zimmer.
Sofort überkamen sie eine Vielzahl von Erinnerungen, die nicht unbedingt etwas mit Rons Zimmer zu tun hatten: Sie erinnerte sich an die geheimen Treffen, die – unter anderem – hier stattgefunden hatten. Sie stellte sich vor, wie er auf seinem Schreibtisch gesessen und seine Briefe an sie verfasst bzw. ihre gelesen hatte. Hatte Ron womöglich dabei gelächelt? All die Jahre, in denen sie wusste, dass sie ihn weit mehr mochte als nur freundschaftlich, und er sich das nie eingestanden hatte; am Grimmauldplatz, als sie händchenhaltend eingeschlafen waren…
Sie setzte sich auf die Bettkante, nahm sein Kissen in den Schoß und roch daran; das Möbelstück trug nicht seinen Duft, es roch einfach nur frischgewaschen. Eine Träne rollte über ihre Wange und zum ersten Mal an diesem Tag wusste sie, was sie wirklich wollte – sie wollte seinen Besuch.

„Hermine?“ Irgendjemand rief nach ihr; sie erschrack kurz, legte das Kissen wieder aufs Bett, wischte sich die Tränen weg und hastete aus dem Zimmer – hier drinnen sollte sie niemand vorfinden. Sie stieg die Treppen herab und lächelte Ginny an. „Hast du gerade nach mir gerufen?“ „Ja, du warst plötzlich verschwunden – wohin bist du denn verschwunden?“ Doch ehe Hermine etwas sagen konnte, forderte Mrs. Weasley die gesamte Familie auf, sich bereit zu machen, denn in einigen Minuten würden sie aufbrechen. „Sind denn schon alle da?“, fragte Hermine Mrs. Weasley beiläufig. „Diejenigen, die ihr Kommen angekündigt haben, sind schon alle da. Den Rest treffen wir dann dort.“ Wer zu dem ‚Rest‘ gehörte wusste Hermine nicht, auch wenn ihr die Frage schon auf der Zunge lag. „Nun, Kinder, ich bitte euch nach draußen. Flugbesen und Thestrale stehen bereit. Wir sehen uns dann in Hogwarts.“
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Nijura: Vielen Dank :D Ja, die Inhaltsangabe klingt nicht sehr vielversprechend, ich überarbeite sie gleich mal =D

An alle Abonnenten: Es ehrt mich sehr, das ihr meine FF abonniert habt, aber ich bitte euch trotzdem mir einpaar Kommentare als Feedback zu hinterlassen. Viele Dank =D


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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg