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Fanfiction

Isabel Coates - Ein kleiner Gefallen

von Mrs.Potter

Das Festessen war wie immer hervorragend! Nach der Zugfahrt war ich sehr hungrig und so stopfte ich alles in meiner Reichweite in mich hinein. Ich saß mit ein paar Mädchen unter anderem aus meiner Jahrgangsstufe zusammen.
„Und wie waren deine Ferien, Isabel?“, fragte Antonia. Sie war eine kleine, etwas mollige Brünette, war aber sehr freundlich und hilfsbereit, wenn auch etwas naiv.
„Ganz gut. Ich war mit meinem Bruder in Frankreich, bei meiner Mum...“
„Ach stimmt, deine Eltern haben sich ja getrennt. Kommst du denn soweit damit klar?“, fragte plötzlich ein Mädchen rechts neben mir. Erstaunt drehte ich mich zu ihr. Sie war älter als ich, vielleicht in wie John im 6. Jahrgang.
„Ehm... Naja... Es ist halt schwierig, verstehst du?“
„Ja, ich weiß, was du meinst. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich gerade nach Hogwarts gekommen bin. Ich bin übrigens Megan Jones“, fügte sie auf meinen immer noch leicht verwirrten Blick hinzu.
„Oh... Ich bin Isabel Coates.“
„Ich weiß. Ich kenne deinen Bruder, er ist ist meinem Jahrgang.“ Also hatte ich richtig vermutet. Antonia und die anderen redeten weiter über ihre Ferien, während Megan begann, mich über John auszufragen. Ich merkte, dass sie ihn wirklich sehr mochte. Aber ich wollte ihr dennoch nicht sagen, dass er seit der ersten Klasse hoffnungslos in Daphne Greengrass verliebt war. Warum? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
Nach dem Essen gingen wir in unsere Schlafsäle und fielen völlig fertig in unsere Betten.

Am nächsten Morgen dauerte es überraschend lange, bis ich mich fertig gemacht hatte und in der großen Halle frühstückend auf meinen Stundenplan wartete, den Prof. Sprout austeilte. Als ich ihn schließlich hatte, ging es auch schon direkt wieder los mit dem Schulstress. In der ersten Stunde hatten wir Verwandlung mit den Gryffindors bei Prof. McGonagall. Die Stunde zog sich sehr in die Länge, obwohl ich Verwandlung normalerweise sehr mochte und fast ausschließlich gute Noten in dem Fach bekam.
Als wir nach dem Unterricht endlich frei hatten, ging ich nicht auf den Hof. Das Wetter war nicht gerade angenehm und so setze ich mich in die Bibliothek, so schon viele Schüler an ihren Hausaufgaben saßen. Ich setzte mich ebenfalls meine Verwandlungshausaufgaben.
Nach einer Weile, als ich schon fast fertig war, hörte ich eine laute Mädchenstimme, dessen Besitzerin wohl mit ihrer Freundin diskutierte: „Ich meine, was denkt der sich eigentlich dabei, sich so an meine Schwester ran zu machen?? Was denkt er eigentlich, wer er ist??“
„Ein Hufflepuff“, meinte das andere Mädchen. Ich konnte sie wegen der Buchregale noch nicht sehen, aber sie schienen näher zu kommen.
„Ja eben! Und dazu irgend so ein kleiner Blutsverräter! Wobei ich mich eigentlich eher über McGonagall aufregen sollte! Dass sie mir in der ersten Stunde gleich eine Strafarbeit geben muss! Das ist so unfair!“
„Tori, jetzt beruhige dich doch mal, sonst werden wir hier gleich noch rausgeworfen“, sagte das andere Mädchen, als die beiden gerade um die Ecke kamen. Sie setzten sich mit dem Rücken zu mir. Trotzdem hatte ich sie erkannt. Astoria Greengrass, die kleine Schwester von Johns ewigem Schwarm Daphne, und eine ihrer Freundinnen. Astoria war in meinem Jahrgang, aber natürlich in Slytherin. Während ich so tat, als würde ich meine Hausaufgaben beenden, lauschte ich auf die Worte, die die beiden Slytherins miteinander sprachen. Nach einer Weile wurde mir das Gespräch jedoch zu uninteressant, da es sich auf Beleidigungen gegen McGonagall beschränkte. Ich hörte heraus, dass beide nicht gerade talentiert waren, was Verwandlung anging.
„Woher soll ich das denn bitte wissen?!“, rief Astoria plötzlich und schmiss ihre Feder gegen ein Bücherregal. Ich setzte den letzten Punkt auf mein Pergament und legte meine Feder daneben ab. Wie in Zeitlupe drehte ich mich um, warf meine Haare zurück und fragte: „Braucht ihr vielleicht Hilfe?“
Astoria und ihre Freundin drehten sich zu mir um.
„Und du bist?“, fragte Astoria.
„Isabel Coates.“ Astoria hob ihre Augenbrauen.
„Und was willst du?“
„Ich habe gehört, wie ihr über Verwandlung gesprochen habt und ich bin eigentlich ziemlich gut darin. Ich könnte euch helfen“, sagte ich so selbstbewusst, wie möglich.
„Du hast uns belauscht?“, fragte Astoria kühl.
„Nein. Ich meine, ja. Also ich habe das zufällig mitbekommen.“ Ich schluckte einmal und fasste mich wieder. „Aber wenn ihr keine Hilfe braucht...“
„Tu nicht so, als wärst du unverzichtbar, denn das bist du nicht, Isabel. Du bist eine Hufflepuff und hast uns gar nichts zu sagen.“ Erstarrt sah ich Astoria an. So eine Reaktion hatte ich nicht hervorrufen wollen. „Aber du könntest uns natürlich trotzdem diesen kleinen Gefallen tun. Hier.“ Und mit diesen Worten reichte sie mir ihre Unterlagen, stand auf, lächelte und sagte: „Wir treffen uns heute vor dem Abendessen in dem Nebenraum der großen Halle, wo das Portrait von Violet hängt.“ Dann verschwand sie mit ihrer Freundin.
Ich dagegen setzte mich wieder und besah mich den Unterlagen der Slytherins. Ich tat Astoria Greengrass einen Gefallen. Sie war zwar nicht so freundlich gewesen, wie ich es mir erhofft hatte, aber immerhin hatte ich nun einen Grund, mich mit ihr zu treffen und ich konnte dann von mir behaupten mehr als nur ein paar Worte mit einer Slytherin aus der Elite gesprochen zu haben.

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Ich hoffe es hat euch gefallen und diesmal hinterlassen vielleicht noch ein paar mehr ein Kommie, statt einfach nur Schwarzleser zu sein ;)
ich möchte euch ja nicht zu zwingen, aber es ist doch ganz schön, wenn man weiß, wie die eigene story so ankommt und was andere davon halten..
Lg :)


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Wenn man wie ich über Böses schreibt und wenn einer der beschriebenen Figuren im Grunde ein Psychopath ist, hat man die Pflicht, das wirklich Böse zu zeigen, nämlich, dass Menschen getötet werden.
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