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Fanfiction

Gegen das Schicksal - Ein Basilisk

von Evans*

Während ich gerade dabei war Adalbert Schwahfels Beine zu entstauben, äffte Davy hinter mir Professor Carrows Worte nach.
"..jede einzelne Statueeee..eee...", dies tat er mit so einer hohen, schrillen Stimme, dass ich nichts anderes tun konnte als zu lächeln. Davy war im ersten Schuljahr und eigentlich hieß er David, aber weil er so klein war und wie ein Eichhörnchen aussah, nannten wir ihn alle Davy. "Warum können wir eigentlich nicht zaubern, so würde doch alles viel schneller gehen?", fragte er mich, mit seiner üblichen hohen, kindlichen Stimme. Ich drehte mich zu ihm um. Seine großen braunen Augen schauten mich fragend an.
Du kennst die Antwort. Er wusste sie genauso gut, wie jeder andere hier. Natürlich könnten wir zaubern. Ein Schwung mit dem Zauberstab und in wenigen Minuten würde der ganze Korridor glänzen. Aber sie verbieteten es uns. Diese Regelung mussten wir einhalten, denn auch mit solchen Aktionen wollten sie, wie so oft, uns unsere Stelleung aufzeigen, uns erniedrigen und demütigen. Ich wendete mich wieder Adalbert Schwahfel zu. " David, bitte, wir haben noch so viel zu tun, siehst du Herpo den Üblen mit seiner Schlange da, der möchte auch noch gerne entstaubt werden und das am liebsten von dir", sagte ich trocken . Enttäuscht von meiner Antwort, schlurfte Davy mit hängenden Schultern zu der Statue. "Das ist ein Basilisk", konnte ich ihn murmeln hören.

Zu unserem großen Glück bewegten sich die Statuen in dieser Etage nicht. Da hatte es die anderen Gruppen auf den oberen Etagen schwerer. Wie viele andere Gegenstände, konnten sich in Hogwarts auch Statuen meist nach Lust und Laune bewegen und wenn sie sahen, dass jemand ihnen mit einem Waschlappen auf die Pelle rücken wollte, fingen sie an zu kichern und zu kreischen.

Nur sehr langsam verstrich die Zeit und die Abendsonne warf ihr rötliches Licht auf die Statuen.
Doch plötzlich unterbrach ein Schmerzensschrei die Stille.

.


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Während der vier Stunden, die ich in dem verspäteten Zug verbrachte, sprudelten mir alle diese Ideen nur so im Kopf herum.
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