Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Briefe aus Hass und Leidenschaft - Sein Leid, ihre Freude

von MeropeGaunt

----------------------------------------------
Granger!
Was sollte das denn? Du hast einen... wie heißt das?... Postboten bei uns vorbei geschickt? Ich glaube du spinnst wohl, du wertloses Schlammblut!
Weißt du, was ich für einen Ärger hatte, nur weil dieses widerliche Stück von Muggel an unser Tor geklopft hat und uns einen Brief überreichte?
Vater hat sich so sehr aufgeregt! Der Typ meinte, er wusste gar nicht, dass hier ein Haus stehen würde, und ob wir sonst nie Post bekommen.
Vater musste ihm ein Lügenmärchen auftischen, was nicht so einfach war, da Muggel anscheinend nicht die klügsten sind.
Wag es ja nicht, noch einmal so etwas zu schicken!! Benutzte doch die Eule, die du sonst immer benutzt hast!
Damit hättest du die Sachen, die du schon herausgefunden hast, auch schicken können... Vater sagte, wir sind kein gutes Team und er möchte es auch nicht, deswegen wird er sich mit sich mit Professor Maltbrick auseinandersetzen.
Ich hoffe doch, er schafft es, dann muss ich nämlich nicht noch weiter die nervenaufreibenden Briefe mit dir austauschen.
Wenn das die anderen wüssten... Sowas ist ätzend. Du bist ätzend.
Und ich habe auch etwas herausgefunden.
Das Themengebiet der Arithmantik streckt sich schon bis in das zweite Jahrhundert vor. Damals hieß es noch „arithmische Gleichungen“ und wurde nur an Hochschulen der Magie unterrichtet und nicht wie heute an jeder verdammten Schule.
Wie fassen wir unsere herausgefundenen Dinge bitte auf Pergament zusammen? Einer muss ja anfangen zu schreiben.

Draco Malfoy

P.S.: Deine Eule beißt. Richte sie doch bitte dahingehend ab, den Schnabel von der Obrigkeit zu lassen, Granger. Das Blut hat meinen ganzen neuen Teppich befleckt.
-------------------------------------------------------------------------
Hermine konnte nicht anders und musste lauthals loslachen, als sie Dracos Brief dieses Mal las. Zu komisch fand sie es, wie er sich über sie aufregte, wie er meinte, er könne seinem Vater den Auftrag geben, das Team zu ändern.... Sie kicherte richtig und machte sich danach daran, die kleine Eule zu streicheln, die sich auf ihr Fensterbrett gesetzt hatte und leise schuhute.
„Das hast du wunderbar gemacht! 'Mein neuer Teppich..'.. mein Gott, benimmt er sich jedes Mal so, wenn du zu ihm fliegst?“
Ihre Finger glitten über das seichte Gefieder, während die Eule sanft die Augen schloss. Einen Moment streichelte Hermine die Eule noch, bis mit einem leisen Anklopfen, gefolgt von einem „Herein!“ von Hermine, ihre Mutter ins Zimmer trat mit einem Tablett, auf dem Tee und Zuckergussplätzchen standen.
„Hier, für dich, mein Schatz.“
„Danke, Mom!“
„Bist du immer noch hart am arbeiten? Gönne dir doch einmal eine Pause. Es wäre doch viel einfacher, wenn ihr mal telefonieren würdet. Da kann man viel mehr besprechen.“
„Mama....“, sagte Hermine, während sie in einen Keks biss. „Du weißt doch, dass Zauberer keine Telefone und keine Elektrizität kennen. Sie benutzen immer Eulen. Es geht halt nicht anders.“
„Natürlich geht es anders, meine Kleine! Ihr solltet euch einmal treffen. Du kannst ihn ja gern einladen. Wenn ihr euch einen Nachmittag mal richtig hinsetzt, dann schafft ihr doch viel mehr als ewig diese Schreiberei.“
Hermine zögerte.
„Mom, ich weiß, dass es einfacher wäre... aber... naja, Malfoy ist nicht so der Typ Mensch, den ich gern im Haus hätte....“
„Stell dich nicht so an, selbst wenn er manchmal schikaniert in der Schule, ist er privat vielleicht ja ganz nett.“
Hermine räusperte sich und bedankte sich, bevor ihre Mutter wieder ging. Sie hatte keine Lust, ihre Mutter darüber aufzuklären, dass Malfoy ganz bestimmt nicht nett war privat. Und dass er genauso wenig einen Fuß über diese Tür setzen würde wie sie in sein Anwesen.
Mit einem Seufzen kramte sie Feder und Pergament hervor.
Was sollte sie bitte auf sein ganzes Gejammer antworten? Er war so unheimlich kompliziert und absolut nervenaufreibend.
-----------------------------------------------------
Hallo Malfoy,
der Postbote ist nun einmal ein gängiges Postzustellungsmittel in unseren Kreisen! Wenn du mal ein wenig aufgeschlossener wärst, würdest du merken, dass es nur ganz normale Menschen sind und keineswegs irgendwelcher „Abschaum“, so wie du es schon wieder betiteln würdest.
Und du kannst Professor Maltbrick gerne schreiben, aber die wird ihre Meinung nicht ändern. Ich denke, sie wird insgeheim selbst interessiert daran sein, was wir zwei aus dem machen, was man uns aufgetragen hat.
Deine Informationen klingen ganz gut, und ich weiß noch nicht, wie wir das alles zusammenfassen sollen.
Wir müssen uns wohl oder übel einmal treffen, Malfoy, um alles zusammenzufügen. Es geht nicht anders, jeden einzelnen Brief für jedes Fitzelchen an Information zu lesen ist eindeutig zu viel Aufwand.
Mir ist es auch nicht wohl, aber es geht nicht anders. Wenn du deinen Dickkopf vielleicht einmal ausschalten könntest, könnten wir einen Nachmittag lang mal richtig arbeiten. Denk mal drüber nach. Deine „schlimme“ Zeit mit mir wäre dann deutlich schneller vorbei. Und da mir gute Noten lieb sind, würde ich es auch keinem verraten. Meine Mutter hat schon gesagt, du kannst gerne einmal vorbeikommen.
Schreib mir doch, was du davon hältst. Wie du hinkommst weißt du ja: Besen, Apparieren... wir haben auch einen Kamin, also Flohpulver?
Und wenn nicht.. ja, dann müssen wir uns weiter so abplagen.

Hermine Granger

P.S: Die Eule hat das ganz sicher nicht wegen mir gemacht. Wahrscheinlich mag sie dich einfach nicht.
-------------------------------------------------------------------
Sie schickte den Brief sofort ab,, so unglaublich unangenehm war es ihr, dass sie Draco Malfoy in ihr Haus gebeten hatte. Stundenlang trug sie noch eine leichte Gänsehaut, weil es ihr so sehr gegen den Strich ging... und doch war sie gespannt auf seine Antwort. In ihrem Inneren wusste sie bereits, dass er absagen würde.
Er und die Muggelwelt....
Noch am selben Abend fand die Eule erneut den Weg in Hermines Zimmer. Erstaunt über die schnelle Antwort entnahm sie die Rolle Pergament und öffnete sie. Dass ihre Finger leicht zitterten, nahm sie gekonnt nicht zur Kenntnis.
-----------------------------------------------------
Ich weiß nicht, Granger. Hast ja Recht, dann geht es schneller vorbei. Ich denke, ich werde in einer Woche vorbeikommen. Bis dahin sollten wir beide aber wirklich vieles zusammengetragen haben.
Ich schreibe dir dann noch, wie ich anreisen werde.
Aber länger als einen Nachmittag bleib ich garantiert nicht in der Muggelwelt.
Mutter und Vater werde ich es nicht sagen.
Die würden mir ohnehin verbieten, mich in der dreckigen Gegend von Muggeln aufzuhalten. Erwarte meine Eule. Gönn deiner erst einmal eine Pause.
Draco Malfoy
-----------------------------------------------
Ach, herrje.... das war das Einzige, was Hermine durch den Kopf schoss. Ihr Herz schlug fest und schnell gegen den Brustkorb, und sie zerknitterte den Brief leicht in ihrer Hand. Dann war es also wahr. Draco Malfoy würde sie, Hermine Granger, einen Nachmittag besuchen.
Das Zittern ihrer Finger ließ selbst bei Abendtisch nicht nach. Innerlich kochte sie einerseits vor Wut, andererseits wollte sie ja, dass es schnell vorüberging.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich glaube nicht an Hexerei.
Joanne K. Rowling