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Fanfiction

Harry Potter - Freundschaft - 8. BrĂĽder

von Bianca Black

„Chris, ich muss mit dir jetzt eine wichtige Angelegenheit besprechen und würde dich darum bitten, mich in meinen Ausführungen nicht zu unterbrechen, bis ich sie beendet habe“.
„Natürlich, Professor“ antwortete Chris schnell, da die Neugierde in ihm immer weiter anstieg.
„Wir sind jetzt etwa zwei Jahre vor deiner Geburt, damit du dich besser orientieren kannst. Deine Mutter war zu diesem Zeitpunkt Hochschwanger, doch mit dem Baby gab es Komplikationen, sodass dein Vater sie ins St. Mungos gebracht hat. Die Heiler konnten das Baby zur Welt bringen, jedoch wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner, ob dieses überleben würde. Viele Freunde deiner Eltern, unter anderem James und Lily Potter, Remus Lupin und noch weitere, waren die stolzen Eltern im Hospital besuchen gekommen.
Doch eines Nachts verschwand das Baby spurlos und wie wir erst vor kurzem herausgefunden haben, wurde dieses von Todessern aus dem Krankenhaus gebracht und weit weg von London ausgesetzt.
Wahrscheinlich hatte Voldemort von einer Prophezeiung von diesem Baby erfahren, genau wie es bei Harry der Fall gewesen ist und hat seine Todesser geschickt, die es eigentlich töten sollten. Wir sind der Meinung, dass er wahrscheinlich Bellatrix, deine Tante, geschickt hat. Diese hat es aber nicht übers Herz gebracht, das Baby zu töten und so hat sie es nur weit weg von hier ausgesetzt. Wahrscheinlich hatte sie zu dieser Zeit noch etwas Menschlichkeit in sich.“
Von Chris war nur ein leises Schnauben zu hören und Dumbledore führte seine Erzählungen weiter aus.
„Jedenfalls wurde dieses Baby unter einer Brücke in Montreal, Kanada, gefunden und wuchs in einem Heim in dieser Stadt auf. So wie jeder Elfjährige bekam dieser die Nachricht, dass er ein Zauberer sei und so besuchte er die Zauberschule in Montreal, an der er vor zwei Jahren seinen Abschluss machte. Und etwa vor einem halben Jahr hat sich dieser junge Mann zu einer Seherin begeben, die ihn auf die Fährte seiner Eltern gebracht hat. Er kam mit einem Portschlüssel nach Südengland und begann zu suchen.
Vor etwa einer Woche kam Hagrid zu mir ins Schulleiterbüro, mit der Bitte, ich solle mir doch einmal etwas genauer ansehen und so ließ ich mich am nächsten Tag in den Tropfenden Kessel führen, wo ich im Hinterzimmer eine große Entdeckung machen konnte.
Dieser Junge, von dem ich dir gerade erzählt habe, hat sich bis nach London durchgeschlagen und versucht nun seine Familie zu finden.“
Dumbledore drehte seinen Kopf zu Lucas. „Ich würde dich nun bitten, deine Kapuze wieder hinunter zu zuiehen“.
Lucas tat, wie es ihm geheiĂźen.
Chris kam es so vor, als ob er in einen Spiegel sehen würde, der einem die Zukunft zeigt, denn er sah einen jungen Mann, der nicht älter als zwanzig Jahre sein konnte, ihm jedoch bis aufs kleinste Detail glich.
Er war sprachlos. War das möglich? Konnte er einen Bruder haben?
Dumbledores Erläuterungen waren eigentlich ziemlich einleuchtend und dieser Mann würde ihn nie in so einem bedeutenden Punkt anlügen.
Es musste wirklich sein Bruder sein.
Etwas zaghaft meldete sich nun auch Lucas zu Wort.
„Ich bin Lucas“ sagte er leise.
„Du siehst fast genauso aus, wie mein Vater“ sprudelte es aus Chris, doch er ergänzte noch leise „unser Vater“.
„Ihr habt euch sicherlich viel zu erzählen, deshalb werde ich euch mal allein lassen“ und so ging Dumbledore wieder aus dem Haus und begann im Garten ein interessantes Gespräch mit Prof. McGonagall.
Die beiden BrĂĽder unterhielten sich sehr lange, sodass sie die Zeit vergaĂźen.

Zur selben Zeit im Garten des Fuchsbaus:
“Hey, was denkt ihr, will Dumbledore von Chris?“ fragte Ron und man konnte seine Neugier heraushören.
„Keine Ahnung, aber es muss wirklich wichtig sein, wenn es so eilig war“ sagte nun Hermine.
„Vielleicht geht es um Sirius´ Erbe?“ stellte Harry seine Vermutung auf.
„Glaube ich nicht, Harry. Das hätte Dumbledore sicher nicht heut Abend bei einer Feier gemacht“entgegnete Hermine „Es muss einen anderen Grund haben“.
„Vielleicht hat es etwas mit dieser Person zu tun, die Dumbledore mitgebracht hat“ mischte sich jetzt auch Lisa ein „da diese ja mit ins Haus gegangen ist“.
„Einleuchtend wäre es ja“ auch Ginny wollte an der Unterhaltung teilhaben.
„Naja, wir werden ja sehen, worum es ging, wenn er wieder raus kommt“ sagte Ron.
„Aber wo bleibt er eigentlich? Seht mal, Dumbledore hat schon das Haus verlassen. Dann hat es sicher was mit dieser Person zu tun“ stellte Harry fest.
„Hey, wir können ja mal Fleur fragen, ob sie jemanden unter der Kapuze erkannt hat“.
Diese Idee kam von Ginny, die auch sogleich aufsprang und in Richtung Bill und Fleur rannte, die in eine rege Unterhaltung ĂĽber die Hochzeit vertieft waren.
„Ähm, hey ihr Beiden. Kann ich kurz stören?“ fragte Ginny.
„Klar, was ist los?“ wollte Bill von seiner kleinen Schwester wissen.
„Naja, Fleur, du bist doch erst zu diesem Typen gegangen, der seine Kapuze nicht abgenommen hat. Hast du vielleicht trotzdem jemanden darunter erkennen können? Wir überlegen nämlich, wer das sein könnte.“
„Tut mir leid, Ginny. Isch konnte leider nischt erkennen, wer unter dieser Kapuze steckt. Aber er ´atte einen ganz schönen Aksent. Französisch, wenn isch misch nischt irre“ antwortete ihr Fleur.
„Trotzdem danke. Vielleicht kommen wir ja trotzdem drauf“.
Und Ginny ging wieder zu den Anderen zurĂĽck.
„Also Fleur konnte niemanden unter der Kapuze erkennen, jedoch hatte er einen ganz schönen Akzent. Sie glaubt, Französisch“ erzählte Ginny nun ihren Freunden.
„Hey seht mal“ und Ginny deutete auf einmal auf die Tür, die in die Küche führte.
Heraus kamen Chris und ...
Harry und die Anderen glaubten Sirius zu erkennen. Doch das konnte doch nicht sein, oder?
Nein.
Und als die beiden näher kamen, konnten sie erkennen, dass Chris´ Begleiter viel zu jung war, um Sirius zu sein. Doch er sah ihm so ähnlich. Nur die Augen, die passten nicht zu Sirius.
So gesehen, war dieser Jemand eigentlich eine ältere Version von Chris.
Die Beiden stoppten vor der Decke und Chris begann zu sprechen.
„Hey Leute, ich muss euch jemanden vorstellen. Das ist Lucas. Mein Bruder!“ sagte er strahlend.
Sie glaubten sich verhört zu haben. Wo sollte denn Chris einen Bruder her haben?
Chris und Lucas setzten sich mit auf die Decke, wobei Chris sich wieder zu Lisa setzte und sie in den Arm nahm.
„Ach Lucas, das sind meine Freunde. Also erstmal ist da natürlich Lisa, meine Freundin“ Chris gab ihr einen sanften Kuss „und da sind noch Harry, Ron, Ginny und Hermine“ er zeigte mit dem Finger auf sie.
„Schön euch kennen zu lernen“ sagte Lucas, nachdem Chris alle vorgestellt hatte.
Sie begannen eine rege Unterhaltung und Lucas erzählte seine Geschichte, wie sie erst Dumbledore Chris erzählt hatte.
Als er geendet hatte, waren alle so verblĂĽfft, dass sie kaum ein Wort herausbrachten.
„Bellatrix und menschlich?“ hatte Harry gefragt.
Und Hermine fing gleich an, Lucas ĂĽber Montreal auszufragen, da sie diese Stadt fĂĽr sehr interessant hielt.
Nun kam auch von Ginny eine Frage, deren Antwort alle sechs Jugendlichen brennend interessierte.
„Sag mal Lucas, hast du eigentlich eine Freundin?“
„Was? Ähm, nein. Nicht mehr“ antwortete er.
„Gut, dann können wir dich ja bei Bill und Fleurs Hochzeit verkuppeln, was?“ scherzte Ginny und alle stimmten in ihr Lachen ein.
„Ok. Ok. Anderes Thema, bitte. Könnt ihr mir denn mal von allen hier die Namen sagen, damit ich weiß, mit wem ich es zu tun habe?“
„Na sicher doch!“ sagte nun auch wieder Chris, der eigentlich gleich jedem seinen neu gewonnenen Bruder vorstellen wollte.
„So, dass sind meine Eltern“ und Ron zeigte zu Mr. und Mrs. Weasley „und da drüben, mein Bruder Bill und seine Verlobte Fleur, die du auch schon kennengelernt hast. Ah und da sind Fred und George, sie haben einen eigenen Scherzartikelladen in der Winkelgasse. Und natürlich, Ginny, meine kleine Schwester, hier!“ endete Ron.
„Hey“ kam es nur von Ginny und wieder lachte die ganze Truppe.
„In dem Laden deiner Brüder war ich schon, als ich einen Vormittag frei hatte. Ich helfe nämlich zur Zeit im Tropfenden Kessel, weil mich Tom, der Wirt, dafür umsonst dort wohnen lässt“ erzählte Lucas.
„Und hast du schon eine Ausbildung gemacht?“ wollte Hermine von Lucas wissen.
„Ja klar. In Montreal, in einem riesigen Hospital. Da habe ich eine Ausbildung zum Heiler gemacht“
„Und warum hast du dann nicht im St. Mungos gefragt, ob du dort arbeiten kannst? Die suchen doch bestimmt noch jemanden“ stellte Harry fest.
Lucas war bisher fast mit der Einzige, der nicht, kurz nach der ersten Begegnung mit Harry, auf seine Narbe geschaut hatte. DafĂĽr war Harry ihm wirklich dankbar.
„Ich bin als erstes im Tropfenden Kessel angekommen und da war es mir egal, was ich machen musste. Die Hauptsache war, dass ich ne Dusche und ein weiches Bett hatte, da ich schon tagelang nicht mehr richtig sauber war, geschweigedenn, in einem Bett geschlafen hatte“ erklärte er ihnen.
Doch jetzt kam Mrs. Weasley zu ihnen rüber und unterbrach ihr Gespräch.
„Jetzt aber alle ins Bett, es ist schon spät“ sagte sie lächelnd.
„Lucas, du kannst auch hier schlafen, wenn du möchtest?“ Lucas nahm dieses Angebot dankend an. Er war froh, so nett von den Leuten hier empfangen worden zu sein.
„Ach Lucas. Hast du eigentlich schon Tonks kennengelernt? Sie ist unsere Cousine!“ sagte Chris.
„Ja hab ich. Sie ist mir gleich um den Hals gefallen, als ich meine Kapuze vom Kopf gezogen hab. Ganz schön stürmisch“ antwortete er.
Und somit begaben sich alle in ihre Zimmer und nach kurzer Zeit, war es im Fuchsbau so ruhig, wie schon lang nicht mehr.


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