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Fanfiction

Harry Potter - Freundschaft - Unerwartet

von Bianca Black

Am Morgen des selben Tages im Fuchsbau

Harry wachte an diesem Morgen ziemlich zeitig auf, da ihn die Sonne direkt ins Gesicht schien. Er zog sich langsam an und machte sich leise auf den Weg ins Badezimmer, doch bevor er an der Zimmertür angekommen war, hatte er ein Kissen im Rücken.

„Getroffen“, rief Chris mit einem hinterlistigen Grinsen.
„Na warte“, und Harry lief schnell zu seinem Bett zurück, um sich sein eigenes Kissen zu schnappen, doch da traf ihn auch schon Rons Kissen direkt in den Bauch. Anscheinend hatten die beiden sich gegen ihn verschworen. Doch er war nicht mehr sehr lange das Zielobjekt der beiden Freunde, da gerade die Mädchen hereinkamen, die vom Lärm aus Rons Zimmer angezogen worden waren.

Ginny war die erste, die ein Kissen abbekam, doch war sie schnell genug, um das Kissen seinem Werfer wieder entgegen zu schleudern. Chris wurde direkt im Gesicht getroffen, doch das schien ihn nicht zu stören, da er sofort sehr laut losprustete, da Hermine mit einem Zauber ein Kissen über Ron zum Platzen gebracht hatte und dieser jetzt voller Federn war.

Sie einigten sich aber dann doch auf einen Waffenstillstand, da sie doch sehr hungrig waren und so gingen die Mädchen bereits voraus in die Küche, da Ron und Chris sich noch fertig anziehen mussten.

Als sie unten ankamen, saßen auch Lupin und Tonks mit am Frühstückstisch.
„Hallo, wir haben gedacht, wir kommen euch mal wieder besuchen und frühstücken gleich mit euch“, entgegnete ihnen Tonks.
„Gebts zu, ihr mögt nur Moms essen so gern!“, und Ron sah sie mit einem breiten Grinsen an.
„Ähm, auch, ja. Aber wir kommen eigentlich auch aus einem anderen Grund. Wir wollten etwas mit euch besprechen.“, mischte sich jetzt auch Lupin in das Gespräch mit ein.
Nun kamen auch Bill, Fleur, Gabrielle und Julie die Treppe zur Küche hinunter. Mrs.Weasley hatte gleich wieder angefangen fleißig Essen vorzubereiten, als sie die Schritte gehört hatte.
„Nun es geht um Lucas. Ich weiß nicht, ob er euch das erzählt hat, aber er hat heute Geburtstag und wird zwanzig. Ein stolzes Alter muss ich sagen.“
„Was? Lucas hat heute Geburtstag! Aber wir haben doch jetzt gar keine Geschenke für ihn besorgen können“, kam es gleich aufgeregt von Chris.
„Naja, das können wir ja auch später noch gemeinsam in der Winkelgasse erledigen. Doch ich habe mit Tom, dem Wirt des Tropfenden Kessels geredet und ihn gefragt, ob wir eventuell bei ihm im Pub eine kleine Feier für Lucas veranstalten können. Und natürlich hat er gleich zugestimmt, da Lucas ihm ja schon eine so große Hilfe war. Eigentlich wollte ich euch nur fragen, ob ihr Lust habt, ihn zusammen mit uns zu überraschen, da Tom ihm gesagt hat, heute sei wieder eine große Veranstaltung und er müsse arbeiten.“, erklärte Lupin.
Die anderen hatten interessiert gelauscht und alle gaben zu verstehen, dass dies eine wunderbare Idee zu sein schien.

„Und wann geht die Feier los?“, wollte nun Ron wissen.
„Ich würde sagen, wir gehen alle so gegen drei Uhr in den Tropfenden Kessel, da Tom noch etwas vorbereiten wollte“, sagte Tonks.
„Aber vorher gehen wir Geschenke kaufen?“, wollte Harry wissen.
„Ja, natürlich. Obwohl ich glaube, dass Lucas sich einzig über eure Anwesenheit schon genug freuen würde“.
Julie hatte die ganze Zeit gelauscht und war schon etwas in Panik verfallen, da sie nicht wusste, was sie ihrem Freund schenken sollte. Normalerweise hatte sie immer etwas mehr Zeit, um Geschenke einzukaufen. Und so lange kannte sie Lucas auch noch nicht. Doch Fleur sah sie an und sagte ihr, dass sie schon etwas passendes für ihn finden würde.
Auch Chris hatte ähnliche Gedanken, er war sich jedoch sicher, dass er in der Winkelgasse etwas für seinen großen Bruder finden würde.

Doch dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Warum hatte er nicht gleich daran gedacht. Er wollte ein paar besonders schöne Fotos von seinen Eltern und auch sich selber zusammenstellen und sie dann Lucas schenken. Natürlich wollte er auch die Fotos mit einbeziehen, die sie in den letzten Tagen gemacht hatten. Auf denen waren alle wiederzufinden.

Nach dem Frühstück machten sie sich auch gleich mit Lupin und Tonks auf den Weg in die Winkelgasse, um die Geschenke zu besorgen. Mrs. Weasley und Bill blieben im Fuchsbau, da sie noch ein paar andere Dinge zu erledigen hatten.

Als sie gerade hinter der Magischen Menagerie um die Ecke biegen wollten, stoppte Chris die ganze Meute und deutete auf den Eisladen an der anderen Ecke der Straße.
„Da ist Lucas!“
„Kommt, lasst uns hingehn“, sagte Ron.
„Nein, warte. Was sollen wir denn sagen, was wir hier machen, hm?“, antwortete Hermine.
„Er soll doch nichts mitkriegen“, warf nun auch Ginny ein.
„Gut, dann warten wir, bis er weitergeht und müssen eben sehr vorsichtig sein, damit er uns hier nicht sieht und Verdacht schöpft“, sagte Harry.
„Ah, scheint als müssten wir nicht mehr lange warten, seht mal.“
Und schon war Lucas aus der Winkelgasse appariert.

„Ok. Wir treffen uns in zwei Stunden wieder hier“, sagte Lupin und sie machten sich alle in die verschiedensten Geschäfte auf.
Hermine hatte im Buchladen ein sehr interessantes Buch über die verschiedensten Heilkräuter der Welt gefunden und beschlossen, es zusammen mit Ron zu schenken, der noch nichts passendes gefunden hatte.
Harry hatte ein paar Tränkezutaten gekauft und noch ein paar Gläser zum Abfüllen von Flüssigkeiten und Aufbewahren von Kräutern. Ginny hatte sich natürlich an seinem Geschenk beteiligt.
Chris war nur in ein Geschäft gegangen und hatte sich ein großes Fotoalbum gekauft, in das er die Bilder, die er rausgesucht hatte, bevor sie in die Winkelgasse gefloht waren, einkleben wollte. Er dachte, es würde ein gelungenes Geschenk für seinen Bruder werden.

Als sie sich dann nach zwei Stunden wieder mit den anderen trafen, zeigten sie sich gegenseitig ihre Geschenke.
Von Lupin bekam Lucas ein paar neue Umhänge und er wollte seinem Paten etwas Geld geben, damit dieser sich erstmal eine kleine Wohnung leisten konnte.
Julie schenkte ihm eine kleine Eule, um genauer zu sein, einen kleinen schwarzen Kauz, da Lucas ihr bei einem ihrer Gespräche erzählt hatte, dass seine Eule erst vor kurzem angegriffen und so sehr verletzt worden war, dass sie den Angriff nicht überlebt hatte.
Aber sie hatte noch ein Geschenk für ihn, was jedoch keiner von den anderen zu Gesicht bekam. Einzigst Fleur schien zu wissen, was Julie ihrem Freund schenken würde.

Nun machten sie sich wieder auf den Weg in den Fuchsbau, da noch viel für den heutigen Tag vorzubereiten war. Als sie in der Küche ankamen, sahen sie schon eine riesen Torte auf dem Tisch stehen. Mrs. Weasley hatte ganze Arbeit geleistet, denn sie sah sehr lecker aus. Ron hatte auch schon versucht, ein Stück zu bekommen, doch Mrs. Weasley hatte ihn damit abgespeist, dass das Essen gleich fertig sein würde.

In der Zeit, die das Essen noch brauchte, packten alle ihre Geschenke ein und Harry, Ron, Hermine und Ginny halfen Chris bei dem Fotoalbum. Es schmerzte Chris zwar seine Eltern so glücklich auf den Fotos zu sehen, doch er ignorierte den Schmerz und dachte dabei an Lucas.
Wie es wohl war, in einem Waisenhaus aufzuwachsen? Ohne Eltern oder irgendwelche Verwandte. Harry wusste zwar, wie es ohne Eltern war, doch musste er nie in einem Waisenhaus leben, da er ja verhassten Onkel und Tante besaß. Die Zeit bis drei Uhr verging ziemlich schnell und so betrachteten die Freunde Lucas´ Geschenk, als es fertig war und packten es noch schnell ein, da sie auch schon los mussten.

Sie kamen mit Flohpulver in den Tropfenden Kessel und fanden einen wunderbar geschmückten Raum vor. Tom hatte wirklich ganze Arbeit geleistet.
„Er hat Lucas wohl gesagt, er soll in seinem Zimmer bleiben, bis die ersten Gäste kommen“, stellte Hermine fest.
„Wird wohl so sein“, sagte Ron.
„Ich habe ihn darum gebeten“, meldete sich nun Lupin zu Wort.
Gerade war Tom aus seinem Hinterzimmer getreten, da er Stimmen vernommen hatte.

„Ah, Lupin, da seit ihr ja. Pünktlich auf die Minute!“, sagte Tom.
„Er ist noch oben in seinem Zimmer“
„Gut, vielleicht sollten wir ihn jetzt runterholen. Am besten gehst du ihn holen, dann können wir ihn hier unten gebührend überraschen“, sagte Lupin an Tom gewandt.
Und Tom machte sich auch gleich auf den Weg nach oben zu Lucas.
Er klopfte an die Tür und ein ziemlich verschlafener Lucas öffnete.
„Ähhhhhhhhhhh…..Sind die Gäste denn schon da? Es ist doch erst…“ und mit einem Blick auf seine Uhr wurde er ganz panisch „oh nein, Mist, ich hab verschlafen. Sorry, Tom!“
„Ist schon ok, aber komm jetzt runter. Die Gäste wollen ihre Bestellungen abgeben“
„Eine Sekunde noch, ich zieh mir nur ein anderes Shirt an“, rief Lucas Tom noch hinterher, da dieser schon vorgegangen war.
Lucas schlüpfte noch schnell in eines seiner in der Winkelgasse neu gekauften T-Shirts und rannte dann durch den Flur und die Treppe runter in den Schanksaal.
Als er die Tür zu diesem aufstiess kam ihm nur lautes Gebrüll und Gesinge entgegen.
„Happy Birthday to you, happy birthday to you…“
Wirklich alle hatten sich in die Mitte des Saales gestellt, die Geschenke in den Händen und angefangen zu singen.
Lucas war ganz überwältigt von dieser Szene und konnte gar nicht glauben, was hier gerade geschah.
Die erste die auf ihn zugerannt kam war Julie, die ihren Freund fest umarmte und in einen langanhaltenden Kuss zog.
Um ihre Köpfe herum flog nun eine kleine Eule und landete auf Lucas´ Kopf. Dadurch gestört, beendeten die beiden ihren Kuss.
„Dieser kleine Kerl ist von mir. Herzlichen Glückwunsch!“
Lucas konnte es gar nicht fassen, ein Geschenk bekommen zu haben, da er in all den Jahren, in denen er im Heim gewohnt hatte, nie welche bekommen hatte.
„Danke. Du bist toll“, mehr konnte er gar nicht hervorbringen, so überwältigt war er. Jedoch zog er Julie nocheinmal in eine feste Umarmung.
„Ok. Jetzt komm ich. Hier, das ist von mir“, sagte Chris.
Lucas öffnete vorsichtig das Geschenkpapier, wobei er von allen genau beobachtet wurde und man konnte sehen, dass, sobald er erkennen konnte, was das Geschenk enthielt, ihm eine Träne über die Wange lief. Dies waren die ersten Bilder, die er je von seinen Eltern zu Gesicht bekommen hatte. Sie sahen so glücklich aus, als hätte es die dunklen Zeiten nie gegeben.
Nachdem er sich etwas erholt hatte blickte er in das Gesicht seines kleinen Bruders und zog ihn danach in eine Umarmung, dabei flüsterte er ihm noch ins Ohr: „Danke, das ist das schönste Geschenk, was du mir hättest machen können.“
Danach folgten noch die anderen Geschenke, wobei Lucas das Geld von Lupin eigentlich gar nicht hatte annehmen wollen, dieser aber extrem darauf bestand.
Als Lucas seine Geburtstagstorte sah, war er ganz fasziniert. Sie war fast so groß, wie die Torten auf Bill und Fleurs Hochzeit. Er bedankte sich mit einer Umarmung bei Mrs. Weasley, die diese auch gern annahm.
Sie feierten Lucas´ Geburtstag bis spät in die Nacht hinein und Tom stellte allen Gästen, die bleiben wollten, auch Zimmer im Tropfenden Kessel zur Verfügung.
Gegen vier Uhr früh machten sich dann auch alle auf in ihre Betten, da Mrs. Weasley es doch schon für zu spät empfand. Sie verabschiedeten sich nur noch alle voneinander und gingen dann zu Bett.
Als Lucas dann in seinem Zimmer auf dem Bett lag und den Riesenberg an Geschenken ansah, konnte er sich ein Lachen nicht mehr verkneifen. Dann fiel ihm erneut Chris´ Geschenk ein und er ging hinüber zur Kommode, wo dieses aufgestellt war und nahm es mit rüber zum Bett, wo er sich wieder herauflegte. Er sah seinen Eltern zu, wie sie in ihren Fotos tanzten und glücklich herumalberten. Ihm liefen erneut Tränen übers Gesicht, ohne das er es merkte. Wie sehr er sich doch wünschte, er hätte seine Eltern noch kennengelernt. Es war ja schön, einen Bruder zu haben, aber sicher wäre es auch schön, Eltern zu haben.
Doch nun wurde er in seinen Gedanken unterbrochen, als jemand an der Tür klopfte.
Er stand auf, wischte sich die eben erst bemerkten Tränen aus dem Gesicht und öffnete dann seine Zimmertür.
Es war Julie, die vor seiner Tür stand.
„Darf ich reinkommen oder muss ich weiter vor der Tür stehen bleiben?“, fragte sie mit ihrer zuckersüßen Stimme.
Ohne, dass sie damit gerechnet hätte, zog Lucas sie in ihr Zimmer und in eine Umarmung, auf die ein langer Kuss folgte. Die Tür hatte er mit einem Tritt dagegen geschlossen.
Nach einer Weile lösten die Beiden sich wieder voneinander und setzten sich aufs Bett.
„Möchtest du heute hier schlafen, denn ich weiß nicht, ob ich so einfach einschlafen kann, nach allem, was heut passiert ist. Das war bisher wirklich der schönste Tag in meinem Leben und ich möchte eigentlich, dass er nie zu Ende geht“, sagte Lucas.
Julie nahm Lucas´ Arm und zog ihn hoch zum Kopfkissen. Er legte sich auf den Rücken, Julie kuschelte sich an seinen Körper und legte ihren Kopf auf seine Brust.
Nach einer Weile schliefen beide in dieser Position ein und Lucas hatte dabei ein Lächeln auf seinen Lippen.


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