
von littlepanimausi
@paty:huch da haben wir nen kleinen snape-fan unter uns! So das chap jetzt ist auch nicht so aktionreich, eher eine ĂŒberbrĂŒckung, aber dafĂŒr wird das nĂ€chste wieder mehr aktion haben. ich bin auch bald am ende. *seufz*
@primavera: ja, ja, snape scheint ja schon ein paar fans zu haben (Snape hat sofort verstanden (bei seinem Hirn auch nicht sonderlich ĂŒberraschend *zwinker*) und reagiert)!!! *grins*
jap so hab ichs beabsichtigt dass ihr noch nicht versteht was er vorhat, aber das erfahrt ihr ja jetzt!
Was snape zu seinen unsapeischen reaktionen bringt ist ja im titel meiner ff verborgen!(ich hoffe das war jetzt nicht zuviel des guten^^)
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Severus war auf dem Weg, sein Herz raste, er hatte sich entschieden. Durch das dunkle Mal hatte er Voldemort bescheid gesagt, dass er sich mit ihm treffen wollte. Nun war er, in Todesserkutte gekleidet, auf dem Weg zu ihm.
Sein Verstand kombinierte schnell. Er wusste nicht, ob Voldemort sich im Klaren darĂŒber war, dass nur noch einer seiner Horkruxe aktiv war. Wenn dieser zerstört wĂŒrde, wĂ€re Voldemortâ s Unsterblichkeit vertilgt.
Wenn Voldemort nun wusste, dass nur noch ein Horkrux aktiv war, wurde es schwierig. Falls er es jedoch nicht wusste, könnte Severus alles auf eine Karte setzten und versuchen, Voldemort davon zu ĂŒberzeugen, das SchmuckstĂŒck in seinen Besitz zu bringen. Dumbledore nach zu urteilen war das letzte StĂŒck Voldemortâ s Seele die Taschenuhr von Rowena Ravenclaw.
FĂŒr Voldemort, der in Severus seinen treuen Doppelspion sah, wĂ€re es das beste Versteck. Denn nie wĂŒrde Dumbledore darauf kommen, den Horkrux vor seiner eigenen Nase in Hogwarts zu suchen! Dann auch noch bei einem seiner Lehrer.
Severus konnte das StĂŒck in seinen Besitz nehmen und dann Dumbledore ĂŒbergeben. Wenn alles gut ging, versteht sich.
Sollte Voldemort verdacht schöpfen, wÀre er geliefert, tot.
Von Naginiâ s Tod wusste Voldemort, soviel war klar. Doch was war mit den anderen beiden Horkruxen? Wenn er groĂes GlĂŒck hatte wĂŒrde Voldemort ihn nicht gleich umbringen, sondern erst unangenehme Fragen stellen, nur um ihn dann doch zu tötenâŠ
Aber er musste es wagen, er musste einfachâŠ
Nun war er am Apparierpunkt angelangt und sah noch einmal in den Himmel. Er schloss die Augen und genoss den Wind der ihm um die Nase wehte.
Schlagartig schlug er seine Augen auf und richtete seine schwarzen Tunnel entschlossen nach vorne.
Er apparierte und gelangte an einen Friedhof, Voldemort persönlich stand vor ihm. Severus sog zischend Luft ein, er hatte erst einen Todesser erwartet, der ihm sagte, wohin er apparieren sollte. Diese Verschnaufpause wurde ihm nicht gegönnt.
Sofort warf er sich vor dem dunklen Herrscher auf den Boden, er hasste diese entwĂŒrdigende Prozedur.
âAh⊠mein Giftmischer. Deine Gifte habe ich bereits durch Lucius erhalten.â, meinte der Magier mit gefĂ€hrlich funkelnden, roten Augen âWas willst du?â, zischte er dann plötzlich ungehalten und wĂŒtend. Kurz zuckte Severus zurĂŒck, doch dann hatte er sich wieder unter Kontrolle.
âIch habe in Erfahrung bringen können, dass Dumbledore versucht ihre Horkurx⊠aaahrg!â
Severus krĂŒmmte sich vor Schmerzen, Voldemort folterte ihn einige Sekunden, bevor er den Cruciatus von ihm nahm.
âNarr! Das weiĂ ich bereits.â, donnerte Voldemort Ă€rgerlich und Verzweiflung keimte in Severus auf.
Keuchend und hustend richtete er sich wieder in seine kniende Position auf.
âIch dachte mir⊠ihr könntet einen Horkrux⊠mir ĂŒbergeben.â, stotterte Severus hustend.
Eine Weile verging und nichts geschah.
âIch soll einen Horkrux, meine Seele, dir ĂŒberlassen? Damit riskiere ich, dass ich Dumbledore in die HĂ€nde spieleâŠâ, zischte Voldemort und der Griff um seinen Zauberstab wurde fester.
âEr wird ihn nicht vor seiner Nase vermuten, Dumbledore vertraut mir, Herr.â, flĂŒsterte Severus gerade so laut, dass ihn der dunkle Lord hören konnte.
âLucius war mit dieser Aufgabe bereits ĂŒberfordert und du willst es besser schaffen?â , fragte der Zauberer lauernd und sah auf den knienden Todesser herab.
âEr wusste nicht, dass es ein Horkrux war, ich werde darauf achten als wĂ€re es mein LebenâŠâ
Wieder traf ihn der Unverzeihliche, doch nun hielt der Fluch lÀnger an.
Als Voldemort den Fluch von ihm nahm, musste er erst seine Gedanken ordnen, sein Kopf war so leer und er fĂŒhlte, dass er kurz davor gewesen war den Verstand zu verlieren.
âAber, GiftmischerâŠâ, zischte der Zauberer wieder leise ââŠes ist nicht dein Leben, sondern meines!â
Voldemort sprach âdeinâ so abwertend aus, als wĂŒrde er ĂŒber Dreck reden und betonte âmeinesâ mit starkem Nachdruck.
Severus zitterte am ganzen Leib, die Nachwirkungen des Cruciatus lieĂen ihn keinen klaren Gedanken fassen, seine Gedanken waren bei Cecilia, er war dabei zu versagen und sie zu enttĂ€uschen, verdammt!
Er ballte seine HĂ€nde zu FĂ€usten, diese Geste fiel dem dunklen Lord auf und er drang misstrauisch in den Geist Snapeâ s ein.
Severus versuchte sein bestes seinen Geist zu versperren, doch Voldemort war stÀrker.
âVerrĂ€ter!â, schrie der mĂ€chtige Zauberer als er seinen Geist verlieĂ und zeigte mit dem Zauberstab auf ihn. Die Erkenntnis, dass sein so genannter Spion, fĂŒr Dumbledore arbeitete traf ihn hart und brachte ihn einen Moment aus dem Konzept. Die Augen des Monsters waren geweitet, das rot schien zu lodern wie Feuer.
Severus wusste spÀter nicht wie, doch in diesem Moment handelte er geistesgegenwÀrtig mit der einzig richtigen Aktion: Flucht.
Er sprang auf und ĂŒberraschte Voldemort somit, der ihm diese Kraft nicht zugetraut hatte. Bis er sich gefasst hatte war Snape bereits appariert.
Nicht nach Hogwarts.
Nicht nach Spinners End.
Nein.
Er apparierte in die Winkelgasse.
Dort brach er keuchend zusammen. Er hatte es vermasselt. Jetzt konnte er Dumbledore nicht einmal mehr die nötigen Informationen bringen. Doch eine leise Stimme in ihm sagte âWenigstens lebst duâŠâ doch sofort antwortete eine andere âMit welchem Sinn?â. Mit diesen Gedanken brach er ohnmĂ€chtig zusammen.
Cecilia war vollkommen konfus, was sollte sie von dieser Aktion halten?
Deswegen beschloss sie sich Dumbledore anzuvertrauen. Nachdem sie ihm die ganze Geschichte geschildert hatte, begab sich der alte Zauberer zu Severusâ PrivatrĂ€umen.
Die TĂŒr stand offen.
Ein ungutes GefĂŒhl machte sich in dem Direktor breit. Das war ganz und gar gegen Severus Gewohnheit. Er betrat das Wohnzimmer und lief hindurch zum Schlafzimmer. Der Schrank war aufgerissen und aus den Angeln gehoben. Alles andere lag friedlich da.
Dumbledore wusste, dass in einem Geheimfach des Schrankes die Todesserkutte lag.
Mit einem mulmigen GefĂŒhl schob er die schwarzen Kleider beiseite und sah in das verborgene Fach.
Nichts.
Leer.
Dumbledoreâ s GesichtszĂŒge verhĂ€rteten sich und Sorge stand in seinen Augen.
Sofort eilte er in sein BĂŒro und alarmierte einige Ordensmitglieder.
Lupin schickte er nach Spinners End und Minerva in den verbotenen Wald.
Zusammen mit Sirius, in Hundegestalt, machte er sich auf nach St. Mungo.
âWann werden denn morgen die Eidechseninnereien angeliefert?â
âUm 10 sagte der Lieferant, komm kurz vor 10 und nimm sie entgegen, ich komme dann um 12 und wirâŠâ
âOh Gott, schau mal!â
âWas? Bei Merlin!â
Beide MĂ€nner sahen geschockt zu der liegenden Gestalt in der Gasse.
Sie hetzten zu der schwarz gekleideten Person und hoben ihn leicht an.
âDas ist der Professor der immer kurz vor Schulbeginn seine VorrĂ€te bei uns aufstockt!â meinte der GeschĂ€ftinhaber bleich. Der VerkĂ€ufer nahm die Todessermaske auf.
âEr ist einâŠâ alle Farbe wich bei der Erkenntnis aus seinem Gesicht.
âWie auch immer, wir mĂŒssen ihm helfen!â, meinte der andere und der VerkĂ€ufer nickte ihm zögernd zu, beide apparierten nach St. Mungo.
Plötzlich begann der schwarze zottelige Hund, wie verrĂŒckt zu bellen und Albus sah zu ihm. Er hatte sich gerade mit der Dame an der Rezeption unterhalten und gefragte, ob Severus eingeliefert wurde.
Sein Blick folgte dem von Sirius und er weitete die Augen. Am Apparierpunkt kamen gerade zwei MĂ€nner mit einer bleichen, in schwarz gehĂŒllten Person an. Severus.
Sofort sprintete der Hund auf sie zu und bellte sie wie wild an, die MĂ€nner schraken zurĂŒck und Dumbledore kam auch an.
âDanke, meine Herren, ich möchte mich spĂ€ter noch mit ihnen unterhalten, bitte bleiben sie hier.â, sagte er eilig, wĂ€hrend die Heiler angerannt kamen und den Mann ins nĂ€chste Krankenzimmer brachten.
Dumbledore folgte ihnen, nachdem er Sirius befohlen hatte, auf die beiden Acht zu geben.
Sie setzten sich auf eine Bank und Sirius machte es sich zu ihren FĂŒĂen gemĂŒtlich.
Dumbledore blieb an Severusâ Seite bis er erwachte.
âDummer Junge.â, sagte er sanft und bĂŒckte sich zu ihm.
Ein schmales LĂ€cheln erschien auf den ZĂŒgen des Lehrers als er den Direktor erkannte.
âIch hab es versaut, tut mir leid, Albus.â, seufzte er erschöpft und versuchte krampfhaft die Augen offen zu halten.
âSchlaf weiter, ich komme spĂ€ter zu dir.â, sagte er und verlieĂ den erschöpften Mann.
Als Dumbledore die Eingangshalle betrat gluckste er fröhlich auf, Sirius lag zu FĂŒĂen der beiden MĂ€nner und sie kraulten ihn begeistert hinter den Ohren.
Sirius knurrte zufrieden und hatte die Augen geschlossen.
Der VerkÀufer sah auf.
âDas ist ein wundervoller Hund, wie heiĂt er denn?â
âSirius.â
âSchöner Name.â, murmelte der GeschĂ€ftsleiter und setzte sich aufrecht hin.
âNun was möchten sie erfahren, Direktor?â, fuhr er ernsthaft fort.
âWo, wie und wann haben sie ihn gefunden?â, fragte Albus und setzte sich neben den Mann.
âMein Kollege Julian und ich haben gerade das GeschĂ€ft mit Zaubern gesichert, dann erkannte Julian, dass dort jemand lag. Er alarmierte mich und wir brachten ihn her. Das war vor ungefĂ€hrâŠâ, er sah auf eine Uhr oberhalb des Apparierpunktes ââŠvor einer Stunde. Er schien ohnmĂ€chtig, hatte aber keine erkennbaren Verletzungen.â, endete der Mann und sah zu Julian, der nun neben Sirius hockte und dessen Bauch kraulte.
âGut, danke, wie heiĂt das GeschĂ€ft, das sie besitzen? Vielleicht statte ich ihnen einen Besuch ab.â
âRund um ZaubertrĂ€nke!â, meinte Julian âDeswegen kannten wir den Professor auch, er kauft ab und zu bei uns ein.â
âHaben sie sich bereits mit jemand unterhalten?â
âNein Sirius hat jeden weggebellt, der versucht hat, uns anzusprechen.â, meinte der GeschĂ€ftsleiter grinsend.
Dumbledore nickte dem Animagus dankbar zu und griff in seine Tasche. Den Zauberstab umklammert, murmelte er einen Vergessenszauber und strahlte die beiden an.
âWenn es noch irgendetwas gibt werde ich mich melden. Danke fĂŒr ihre Kooperation und Hilfe.â, er schĂŒttelte beiden MĂ€nnern die HĂ€nde und sie apparierten.
Dann nahm Dumbledore Sirius mit zu Severus.
âSo Sirius du wartest hier, ich schreibe Severus eine kurze Nachricht, dann gehen wir.â Sagte Dumbledore vor dem Zimmer und der Hund legte den Kopf schief. Nach einigen Minuten kam Dumbledore wieder raus und gemeinsam verlieĂen sie das Ministerium.
In einer dunklen Gasse verwandelte sich Sirius zurĂŒck und sah den Direktor fragend an.
âDu gibst Remus bescheid und ich Minerva, dann kehrst du zurĂŒck in dein Elternhaus, vielen Dank Sirius.â
Sirius strahlte Albus stolz an âHab ich gern gemacht, wenn sie wieder einen Auftrag haben bei dem ich helfen kann, sagen sie bescheid. Expecto Patronum!â
Ein weiĂer Wolf kam aus dem Zauberstab von Sirius und der nickte seinem Schutzherrn zu. Sofort verschwand der Patronus um die Nachricht zu ĂŒberbringen, mit einem kurzen AbschiedsgruĂ verschwand auch Sirius.
Dumbledore tat es ihm gleich und nachdem sein Phönix verschwunden war apparierte er zurĂŒck nach Hogwarts.
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na was haltet ihr nun davon? hat snape richtig reagiert? wie fandet ihr die idee? was denkt ihr was als nÀchstes geschehen wird? ob voldemort sich rÀcht?
schreibt mir nen kommi!
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