
von Gordric Potter
Weitere 7 Jahre - Des Rätsels Lösung
Als Harry die Beiden erkannte, konnte er nicht anders, er lies seinen Tränen freien lauf und rannte auf sie zu. Als er sie erreicht hatte breite einer die Arme aus und Harry lies sich darin fallen und schluchzte in den Umhang: “Großvater.”
“Großvater, ich hab dich vermisst.” schluchzte Harry immer noch in den Umhang seines Urgroßvaters Albus Dumbledore. “Ach, Harry ich bin auch froh dich wieder zu sehen.” sagte Albus und ihm liefen ebenfalls Tränen übers Gesicht.
So standen sie dort eine Weile, bis Hermine an sie heran trat und ihren ehemaligen Schulleiter begrüßte: “Guten Tag Professor Dumbledore, es ist mir eine Freunde sie wieder zu sehen.” “Ach, Miss Granger bitte lassen sie doch diesen Professor weg, damit fühle ich mich so alt und ich bin auch nicht mehr ihr Lehrer, zu mindest in Hogwarts, deswegen nennen sie mich bitte Albus.” sagte jener mit einem, für ihn typischen, Funkeln in den Augen. “Sehr gerne Albus, dann bin ich für sie Hermine.”
“Natürlich Hermine, aber nun möchte ich euch meinen Freund vorstellen, Nicolas Flamel. Er ist derjenige der den Stein der Weisen erfunden hatte.” sagte Albus und deutete auf den Mann neben sich. “Es ist mir eine Freude euch beide kennen zu lernen, ich habe schon viel von euch gehört.” sagte Flamel. “Guten Tag, Mr. Flamel, es ist uns auch eine Ehre sie kennen zu lernen.” sagte nun Harry, der sich wieder beruhigt hatte und den Umhang seines Großvaters losgelassen hatte. “Oh bitte, nennt mich Nicolas oder Nic, für mich seit ihr schon so etwas wie Freunde.” sagte nun Nicolas.
“Nun lasst uns doch bitte ins Schloss gehen, dort ist es gemütlicher.” sagte Brian, der die ganze Szene aus etwas Entfernung betrachtet hatte, er wusste wie wichtig Harry sein Großvater ist, deswegen hatten sie ihn auch als Lehrer hierher geholt.
Nachdem sie im Schloss angekommen waren, lieĂźen sie sich alle im Salon nieder und tranken den ihnen gebrachten Tee.
“Großvater, was ich mich schon die ganze Zeit frage, warum konnte ich nicht bei dir leben?” fragte nun Harry ernst, denn er konnte es einfach nicht verstehen. “Nun Harry,” begann Albus langsam, “ich war zwar einer der größten Zauberer der Geschichte, doch hätte ich dich nicht schützen können, da ich meinen Pflichten als Schulleiter hätte nachgehen müssen und damals waren die Todesser noch sehr aktiv, wenn sie erfahren hätten, dass du bei mir bist hätten sie Mittel und Wege gefunden sich für ihren Meister zu rächen.” “Aber warum musste ich dann unbedingt zu den Dursleys?” “Ich wusste damals schon, dass Petunia dich liebt. Ich hatte es bei einem Treffen gemerkt, Lily hatte dich kurz in die Arme von Petunia gelegt, weil sie James helfen wollte. Natürlich wollte sie nicht, da du ja abnormal warst in ihren Augen aber als Lily es einfahrt tat und sie dich dort dann im Arm hielt, konnte ich in Augen sehen wie stolz sie auf ihren Neffen war, auch wenn sie es nie im Leben zugegeben hätte.
Als dann deine Eltern starben, wusste ich das du bei Petunia sicher sein würdest. Ich wusste, dass sie immer ein Auge auf dich haben würde auch wenn ihr Mann das genaue Gegenteil war.” beim letzten Satz konnte man heraushören, dass er von Vernon nicht sehr angetan war. “Sie konnte sich nicht gegen Vernon wehren, da sie dazu einfach nicht die Kraft hatte, auch liebte sie ihren Sohn und verhätschelte ihn um es Vernon recht zu machen.” “Also lebte Harry immer in einer sicheren Umgebung, auch wenn es nicht so aussah?” fragte nun Hermine dazwischen, die förmlich an Albus Lippen klebte.
“Ja da hast du recht Hermine. Harry wurde in einer gewissen Weise durch Petunia geschützt und durch den Blutschutzzauber. Ich hätte ihn natürlich auch auf mich anwenden können, doch da Lily gestorben war und Petunia ihr am nahsten stand, war es bei ihr wirksamer. Dafür konnte ich ihn jedoch in Hogwarts im Auge behalten. Ich dachte bloß, dass es nicht so schwierig sein würde dich im Auge zu behalten, da du ja fast immer irgendwo auf Abendteuersuche warst.” sagte Albus mit einem leichten Grinsen.
“Aber du hast geschafft mich immer irgendwie zu beschützen und was mach ich? Als wir dort oben auf dem Turm waren, konnte ich dir nicht helfen und musste mit ansehen wie dich dieser Verräter von Snape einfach so umbringt und du hast ihm immer vertraut.” sagte Harry mit wütender Stimmen, zum einen war er auf sich wütend und zum anderen auf Snape, was aber eher schon als Hass bezeichnet werden konnte.
“Harry, es heißt immer noch Professor Snape.” belehrte ihn Albus. Harry wollte gerade etwas erwidern als Albus auch schon weiter sprach: “Jetzt hör mir bitte zu Harry. Wie du wiest habe ich den Ring von Slytherin zerstört und mir den Arm verätzt, doch war dies keine einmale Sache. Mein Arm wurde mit einem schleichenden Gift infiziert. Dieses Gift zerstörte langsam meinen Körper, ich hatte alles versucht es aufzuhalten doch nichts half. Auch Severus konnte nichts finden was mich heilen könnte. Also veranlasste ich ihn mich zugegebener Zeit umzubringen und diese Zeit sollte der Momente sein im dem Mr. Malfoy versuchte seinen Auftrag zu erledigen. Als wir dann in der Hölle waren und ich den anderen Trank trinken musste, war mir klar, dass mein Ende nicht mehr weit ist. Nachdem wir auf dem Turm gelandet waren und ich bemerkte, dass wir nicht lange allein sein werden, betäubte ich dich Harry um wenigstens dich zu schützen. Danach versuchte ich Mr. Malfoy solange hinzuhalten bis Severus kam. Alsdann jener erschien, übermittelte ich ihm die Geschehnisse, die in der Höhle abliefen und erinnerte ihn an sein Versprechen, was es mir geben musste. Das du danach auf Severus einen solchen Hass entwickeln würdest, war mir nicht bewusst, was wieder ein Fehler eines alten Mannes war.” Es herrschte einen Moment lang Stille, bevor Hermine sprach: “Professor, in diesem Punkt kann ich sie nicht verstehen. Es war doch eigentlich schon ab der ersten Unterrichtsstunde zu sehen, was Professor Snape von Harry hält. Er hat ihn Sachen gefragt die nicht mal jemand aus einer reinmagischen Familie gewusst hätte und so ging es die ganzen Jahre weiter, jede Stunde wurde er tyrannisiert. In unserem dritten Jahr, hat er Professor Lupin ´schlecht gemacht und am Ende wollte er Sirius wieder nach Askaban schicken. In seinem vierten Jahr hat Harry mit bekommen, dass Snape Verbindungen zu den Todessern gehabt hat, seinen Feinden. Im fünften Schuljahr, hat er erst Sirius in jeder Situation niedergemacht und dann hat er ihn auch noch durch seine unmöglichen Okklumentikstunden gequält, in denen er immer wieder seine schrecklichsten Erinnerungen durchleben musste. Und letztes Jahr wahr, der absolute Höhepunkt, er unterricht das Fach was Harry am meisten Spaß gemacht hat und am Ende des Jahres bringt er dann auch noch seinen Großvater um. Da ist es nicht verwunderlich, dass Harry einen Hass auf Severus Snape entwickelt, das nicht heißt das ich diesen Hass teile aber ich bin auch nicht gut auf ihn zusprechen.”
“Danke Hermine, dass du für mich eintrittst aber ich verstehe langsam warum er so gehandelt hat, denn Albus kann sehr überzeugend sein, wenn er etwas möchte. Ich werde Snape jedoch nicht gleich vertrauen aber ich werde ihn auch nicht mehr für seinen Mord an Albus verurteilen, weil er dafür eigentlich nichts konnte.” sagte nun Harry, der langsam die Beweggründe von seinem Großvater verstand.
“So nun, erzählt uns doch mal was ihr schon alles gelernt habt.” sagte Nic, der das ganze Gespräch interessiert beobachtet hatte, denn Albus hatte sich die ganze Zeit Vorwürfe gemacht.
So erzählten sie von ihren ersten sieben Jahren die sie hier verbracht hatten. Als sie vom Rätsel erzählten, sagte Nicolas: “Es ist nicht alles so schwer wie es scheint, manchmal sie am das Einfachste nicht, obwohl es vor einem liegt.” Hermine musste nach dieser Aussage lange grübeln, denn das Rätsel machte ihr die ganze Zeit Kopfschmerzen.
“Nun lasst erstmal ins Bett gehen, es ist schon spät geworden, wir sollten morgen über euer Training sprechen.” sagte Albus und erhob sich. Auch die anderen erhoben sich und verabschiedeten sich: “Gute Nacht Nicolas, gute Nacht Albus sagte Hermine. “Gute Nacht Hermine, Harry.” sagte Nic. “Gute Nacht Nic, gute Nacht OPA.” sagte Harry und verschwand aus dem Raum und ließ einen schmunzelnden Dumbledore zurück.
Am nächsten Morgen saßen sie alle im Speisesaal und Albus verkündete den Plan fürs nächste Training: “So wir werden als erstes mit dem Aurorentraining anfangen, dazu müsst ihr auch ein Fitnessprogramm durchlaufen. Dann kommen Zauber und Flüche hinzu sowie Taktik und Planung von Einsätzen mit einer unterstellten Gruppe.”
“Wozu soll den das letzte dienen?” fragte Harry. “Nun, das ist ganz einfach. Du wirst als mein Nachfahre auch den Orden des Phönix übernehmen und du musst auch wissen wie du ihn führen musst.” erklärte sein Großvater. “Aber ich dachte Professor McGonagall leitet den Orden?” “Ja aber nur vorübergehend und sie weis auch, dass du den Orden übernehmen sollst, ich habe es ihr gegenüber so öfters erwähnt und sie war damit einverstanden, weil sie dir vertraut.”
Harry wusste nicht was er darauf antworten sollte, so nickte er nur und ließ alles auf sich zu kommen. “So nun raus mit euch und dreimal ums Schloss gerannt. Hopphopp raus mit euch!” forderte sie Albus auf und sie machten sich etwas missmutig auf den Weg.
Bevor sie liefen machten sie noch ein paar Aufwärmübungen und rannten dann los.
Als sie wieder ankamen, entdeckten sie Nic auf der Wiese, der sei zu erwarten schien.
“So jetzt kommen wir zum Muskelaufbautraining. Als erstes Liegestütze, dann Rumpfbeugen und so weiter und sofort.” sagte er und so machten sie sich an das Training. Als sie dann Abends ins Bett gingen, waren sie fix und alle und schliefen sofort ein.
So ging es die ersten Wochen weiter, Ausdauertraining und Krafttraining den ganzen Tag und am Abend saßen sie in der Bibliothek und versuchten das Rätsel zu lösen.
Es war wieder einer dieser Abende wo sie in der Bibliothek saßen als Hermine auf einmal aufschrie. Harry lief sofort zu ihr, weil er dachte ihr sei etwas passiert. “Hermine, was ist los?” fragte er auch sofort. “Harry, ich hab endlich das Rätsel gelöst. Komm wir müssen es Albus und den anderen zeigen.” sagte sie aufgeregt.
Harry nickte und so gingen sie in den Raum wo sie Quentin kennen gelernt hatten.
Er war auch mit Albus und Nic dort und trank einen Tee. Als die Beiden rein kamen, sah der Meister auf und fragte: “Ah, meine Freunde was verschafft uns die Ehre?” “Quentin, uns ist es endlich gelungen das Rätsel zu lösen.” sagte Hermine und war sehr stolz auf sich. “Na wenn das so ist, warum lest es nicht vor und dann werden wir weiter sehen.”
So begann Hermine zu lesen:
IHR SEIT DIE ERBEN!
IN EUCH RUHT DIE KRAFT
DIE KRAFT DIE LICHT UND DUNKELHEIT ZUGLEICH IST
SIE KANN HOFFNUNG BRINGEN ABER AUCH ZERSTĂ–RUNG
KÄMPFT FÜR DAS GUTE ODER DAS BÖSE
DIE KRAFTWIRD EUCH BEGLEITEN
ALSO FÜR WAS KÄMPFT IHR?
“So da ihr das Rätsel kennt, müsst ihr nur noch die Frage beantworten die euch gestellt wird.” sagte Quentin und beobachtete beide gespannt, auf ihr Antwort wartend.
Harry und Hermine überlegten eine Weile bis Harry anfing zu sprechen: “Ich werde für meine Freunde kämpfen, ich werde nie zu lassen, dass ihnen etwas passiert. Sie sind mir zu wichtig, ich hatte nie eine Familie und sie sind es für mich geworden also werde ich alles tun um sie zu beschützen, egal was ich dafür tun muss.” “Und ich werde Harry helfen seine Aufgabe bestehen zu können und möchte ihn in jeder Form helfen können.” sagte nun auch Hermine fest.
Nachdem sie ihr Sätze beendet hatten, fingen sie auf einmal an zu leuchten und auf dem Zettel stand ein weiterer Text:
Ihr seit die rechtmäßigen Erben!
Der Junge ist der Erbe der HEILER
und
Das Mädchen ist die Erbin der WISSENDEN
Nutzt euer Wissen weise und handelt nicht unĂĽberlegt.
“Erbe der Heiler und Erbin der Wissenden? Was hat da zu bedeuten?” fragte Hermine etwas verwirrt. “Nun sag nicht, du hast davon noch nie gelesen?” fragte Albus mit einem fröhlichen Leuchten in seinen Augen. “Nein hab ich nicht!” antwortete Hermine etwas trotzig, woraufhin alle lachen mussten.
“Nun, die Heiler sind Zauberer die, die Fähigkeit besitzen allein durch Handauflegen zu heilen, sie brauch keinen Zauber oder Trank, sie schaffen es so. Diese Fähigkeit ist jedoch sehr selten und daher waren diese Heiler immer in Gefahr, weil sie von den Dunklen Mächten gesucht wurden um sich zu stärken. Daher haben die Heiler ihre Kräfte verschlossen, damit nur sie sie sehen und ihre Kinder erhielten ihre Kräfte auch erst an ihrem 17. Geburtstag. Heute gibt es nur noch wenige Heiler, die sich auf der ganzen Welt verstecken und England meiden wie die Pest.
Die Wissenden sind eine Gilde von Zauberern die es sich zur Aufgabe gemacht hatten alles Wissen, das sie im Kampf gegen das Böse brauchen könnten zusammeln, mit der Zeit konnten sie ihr Wissen auch in sich auf nehmen und es so weiter vererben. Die Wissenden waren nie so gefährdet wie die Heiler, da sie ihr Wissen nie in der Öffentlichkeit anwendeten und es man ihnen auch nie ansah, denn bei den Heilern existiert eine leichte Aura, die grünlich schimmert bei einem Analysezauber.” erklärte Albus.
Harry und Hermine saĂźen da und wussten nicht was sie sagen sollten, so wurden sie von Quentin in ihre Zimmer geschickt und sollten eine Nacht lang darĂĽber schlafen.
Als sie am nächsten Morgen aufwachten, wurden sie schon von Albus erwartet: “Na, habt ihr alles verdaut?” “Es ist wie es ist und wir werden diese Kräfte einsetzen um unseren Freunden zu helfen.” sagte Harry und ging dann erstmal frühstücken.
Als sei dann auf der Wiese ankamen, erwartete sie nicht das übliche Bild, das sie von ihren Fitnessprogramm, sondern nur ein wartender Nicolas. “Was ist los Nic? Machen wir kein Training mehr?” fragte Harry. “Nein, ihr seit nun soweit in Form, dass ihr nur noch regelmäßig ein paar Übungen machen müsst um diese zu halten.” erklärte er. Und es stimmte, sie hatten sich verändert. Harry war etwas gewachsen und hatte reichlich Muskeln zugelegt, nichts erinnerte mehr an den kleinen Jungen der er mal war, er hatte ein Six-pack und breitere Schultern. Hermine hatte auch einen fraulicheren Körper und ein paar Muskeln, natürlich nicht so viele wie Harry. “Was machen wir dann?” fragte Hermine interessiert. “Nun wir fangen heute mit den Zaubern und den Flüchen an. Ich weis, dass ihr in der Bibliothek einige Zauber gelesen habt, die ihr noch nicht lernt habt. Was für welche sind das?” “Nun, da waren der Expulso- und Impulsozuaber. Dann noch der Silvenus- und Gardenozauber.” “Ja, da war dann noch der Securitaszauber und der Relaschiozauber. Ich hab auch irgendetwas von Crucando gelesen.” erinnerte sich Hermine. “Das sind schon einige Zauber die da gelesen habt, also lasst uns mit dem Securitaszauber und dem Relaschiozauber anfangen.
Also, der Securitaszauber ist ein Schutzschild, was etwas stärker als der Protego ist und somit auch einige andere Flüche besser aufhalten kann. Greift mich bitte mit einem Stupor an.” erklärte Nic. Er ging etwas auf die Wiese und machte sich bereit. Harry hob indessen seine Hand und rief: “STUPOR”. Nic reagierte schnell und machte mit seinem Zauberstab einen Kreisbewegung und sagte: “Securo!”
An seiner Zauberstabspitze entstand ein großes blaues quadratisches Schild, welches sich wie eine Mauer vor ihm aufbaute. Der Stupor wurde aufgesaugt von dem Schild und er rechte ihn er gar nicht. “Seht ich, der Securitas ist eine Mauerschild, welches die Angriffe einfach aufsaugt.” erklärte Nic. “Der Relaschiozauber schleudert den Gegner durch die Gegend und schockt ihn gleichzeitig. Die Formel lautet Relas.”
So übten die die beiden Zauber, welche sie ohne groß Schwierigkeiten bestanden, auch der Silvenus und Gardeno waren für sie keine Schwierigkeit. Als sie zum Crucando kamen sagte Nicolas: “Der Crucando ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn man ihn benutzt kommt es auf die Absicht an. Will man jemanden schaden, ist er zehn mal so schlimm wie der Cruciatus. Aber möchte man jemanden helfen und heilen, dann ist es einer der stärksten Heilzauber überhaupt. Dieser Zauber lässt sich sehr schwer beeinflussen, da er vom Unterbewusstsein gesteuert wird. Wenn man also jemanden heilen möchte, ihn aber nicht leiden kann, auch wenn man das Gegenteil sagt, wird derjenige gefoltert anstatt geheilt. Deswegen wurde er auch verboten.”
Als Harry und Hermine dies hörten, gingen sie sich sehr vorsichtig um mit diesen Zauber, denn sie wollten niemanden schaden.
Sie lernten in den folgenden Jahren noch viele Zauber und Flüche, welche nicht einmal die Auroren kannten. [Ich lass es mit Absicht weg! Kommt später noch zum tragen.]
Dann lernten sie Legimens und Okklumentik, welche sie auf Grund ihrer telepatischen Verbindungen zu den Drachen und Phönixen, sehr leicht erlernten. So konnten sie nach einem halben Jahr in Geist von Albus eindringen, ohne sich von ihren Tätigkeiten abzuwenden oder das er es merkte. Es gab einige komische Momente, als sie ihn nach sehr persönlichen Dingen aus seinem Leben fragten, wovon er dachte sie gut verschlossen zu haben.
“So, da ihr nun die wichtigen Grundlagen alle könnt, werden wir uns mir der Animagusverwandlung beschäftigen.” sagte Albus eines Tages. “Dazu habe ich hier einen Kristall, auf den ihr eure Hand legt und dann er scheint die Form in die ihr euch verwandeln könnt.
Er hielt ihnen ein kleinen durchsichtigen Kristall hin und Harry legte als erste sein Hand darauf. Der Kristall fing an zu leuchten und drei kleine Lichtkugeln stiegen auf. Diese verwandelten sich in einen weißen Tiger, einen königlichen Greifen und die dritte blieb so wie sie war. “Warum seh ich nur zwei Formen, oder überhaupt zwei, Großvater?” fragte Harry erstaunt. “Nun, die Anzahl der Animagusgestallten hängt vom jeweiligen Level des Zaubers ab. Die meisten erreichen nie die Stufe für zwei Verwandlungen. Du hast zwei schon geschafft und die dritte wird sich bei dir erst noch zeigen wenn du soweit bist.” antwortete Dumbledore. Auch Hermine legte nun ihre Hand darauf und bei ihr geschah dass selbe, nur das ihr Formen ebenfalls ein weißer Tiger waren aber ein bronzenfarbener Adler.
“Da ihr nun eure Formen könnt müsst ihr über sie etwas in Erfahrung bringen und euch dann nur noch verwandeln.”
Hermine und Harry lasen die nächsten drei Wochen alles was sie finden konnten und fingen dann mit den Verwandlungen an.
Diese waren zum Anfang sehr schwer, weil dies zum groĂźen Teil weit ĂĽber eigen Verwandlung hinaus ging. Aber nach einigen Wochen schafften sie es.
Doch dies war Abends und sie wollten sie einen Spaß erlauben. Da bisher nur Albus über ihre Formen bescheit wusste, schlichen sie sich am nächsten Morgen in den Saal wo alle frühstückten, sprangen auf den Tisch und fingen einfach ungeniert an zu fressen. Als die anderen rein kamen schraken sie zurück und wollten sie mit ihren Zauberstäben schocken, doch Harry lies die Stäbe mit einem Schwanzschlag verschwinden und so standen sie unbewaffnet da. “Was sind das für Tiger?” fragte Nic aufgebracht. “Ach, über die brauchst du dir keine Sorgen machen.” sagte Albus der denn Raum gerade betrat. Er ging auf den Tisch zu und setzte sich. “Schiebst du mir bitte die Butter rüber?” fragte er an Hermine gewandt. Sie schnurrt und schob mit ihrer Pranke ihm die Butter zu. Die anderen standen da als ob es donnert. Als Albus sich dann auch noch die Marmelade reichen ließ und sich höflich bedankte, war es aus mit ihnen und sie setzten sich auf den Boden, schlossen die Augen. Doch als sie dann wieder öffneten und Hermine und Harry dort sitzen sahen, erklärten sich langsam für verrückt.
Harry und die anderen fingen haltlos an zu lachen und als sie wieder alles aufklärten mussten sie sich vor ein Flüchen in Sicherheit bringen.
Als sie auch die Verwandlungen gemeistert hatten, lehrte Albus sie die Unsichtbarkeit.
“Ihr müsst euren Geist lehren und euch vorstellen ihr könnt durch eure Hand sehen. Nachdem ihr den Blick durch die Hand habt, fangt ihr mit anderen Körperteilen an. Immer Stück für Stück. Zum Schluss macht ihr euch insgesamt unsichtbar.” erklärte der ehemalige Schulleiter.
Die Unsichtbarkeit war eines der schwierigsten Themen in der Zauberwelt, doch Hermine und Harry schafften es in kĂĽrzester Zeit und waren fĂĽr alle unsichtbar.
“Was ist mit euren Auren passiert? Ich kann sie nicht mehr spüren.” fragte Albus erstaunt. “Als wir geübt haben, haben wir bemerkt, dass wir auch unsere Auren verschlissen können und so bemerkt uns niemand.” erklärte Hermine stolz.
“Ihr überrascht mich doch immer wieder.”
Doch leider war die Zeit des Abschieds fĂĽr alle viel zu schnell da.
Sie versammelten sich auf der Wiese und Brian erschuf das Portal.
“Auf Wiedersehen Harry, wir werden und in Hogwarts sehen.” sagte Albus traurig und umarmte seinen Enkel. Harry hatte Tränen in den Augen und stückte sich an seinen Großvater. “Das Passwort für mein Büro lautet: Mein Enkel Harry Potter.” flüsterte Albus noch ins Ohr bevor er ihn los lies. Er verabschiedete sich auch von Hermine und ging mit Nicolas durch das Portal. Harry blickte seinen Großvater traurig hinterher, doch er konnte nicht lange trauern, da schon die dritte Ausbildungsphase auf ihn wartete.
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