
von Gordric Potter
Der erste Schultag
In dieser Nacht schlief niemand von den Freunden besonders gut, da sie immer noch sehr auf geregt waren.
Deshalb waren sie am nÀchsten Morgen auch sehr unausgeschlafen. Doch Harry und Hermine machte dies nichts, da sie es von der Insel der WÀchter schon kannten.
Sie waren gerade in der Mitte der GroĂen Halle und wollten gerade weiter gehen, als hinter ihnen ein Ruf ertönte: âStehen bleiben! Drehen sie sich ganz langsam um!â
Alle Anwesenden in der Halle blickten erschrocken zur TĂŒr, wo Kingsley Shacklebolt mit erhobenem Zauberstand stand und auf die beide Erben zielte.
Harry meinte grinsend, ohne sich um zu drehen: âGuten Morgen Mr. Shacklebolt, es freut mich auch sie wieder zusehen. Ihrer Aufforderung kann ich leider nicht nachkommen, da ich in die andere Richtung möchte.â Kingsley sah perplex den Erben an, meinte dann aber: âNa wenn sie mir nicht freiwillig folgen wollen, dann eben so. STUPOR!â Der Zauber folg direkt auf Harry, doch dieser wich schnell auf und machte eine Handbewegung und wo gerade noch der Auror stand, war nun ein braunes Fredchen. Nun drehte sich Harry um und lies das Tier auf sich zu fliegen. âAlso wirklich, ich muss schon sagen. Hat ihnen Alastor Moody nie beigebracht, dass man niemanden von hinten angreift und man immer wachsam sein soll?â meinte er belehrend und lies das Tier etwas auf und ab schweben, wo bei die SchĂŒler lachten und auch die Lehrer mussten grinsen. Harry lies den zukĂŒnftigen Professor zur TĂŒr schweben wo Tonks das ganze staunend beobachtete und sagte: âProfessor Tonks wĂ€ren sie so nett ihren Kollegen zurĂŒck zu verwandeln. Danke sehr.â Tonks konnte nur nicken und verwandelte Kingsley zurĂŒck. Dieser blickte sich verwirrt um und blieb dann an Harry hĂ€ngen. âWie haben sie das gemacht und wer sind sie verdammt noch mal?â fragte er leicht verĂ€rgert, da er merkte, dass er haushoch unterlegen war. âAlso wirklich, ich hĂ€tte ihnen mehr zugetraut. Aber wenn sie es unbedingt wissen möchten. Ich bin der Junge-der-lebt und die reizende Dame neben mir ist meine beste Freundin. Na fĂ€llt der Knut?â fragte Harry Ă€uĂerst amĂŒsiert. Tonks und Kingsley sahen aus wie Fische ohne Wasser bis Tonks rief: âHARRY!! HERMINE!!â Sie lief auf die beiden zu, doch verhedderte sie sich in ihrem Umhang und fiel glatt hin, worauf alle anfingen zu lachen. Harry half ihr auf und wurde dann auch gleich umarmt, wie auch Hermine. âSchön euch wieder zusehen. Wie habt ihr das nun eigentlich gemacht, in der Winkelgasse und hier?â fragte nun auch Kingsley, der sich wieder gefangen hatte. âDas erklĂ€ren wir euch spĂ€ter, jetzt möchten wir aber gerne FrĂŒhstĂŒcken und dann in den Unterricht.â sagte Hermine und ging auf den Lehrertisch zu, da sie mit Harry beschlossen hatte, erst nach dem klĂ€renden GesprĂ€ch mit ihren Freunden am Gryffindortisch zu sitzen, um Fragen zu vermeiden.
So lieĂen sich das Essen schmecken, bevor Minerva ihnen ihren Stundenplan gab. Harry sah, dass er als erstes zwei Stunden Verwandlung, dann zwei Stunden Zauberkunst, Mittagessen, eine Freistunde und dann noch zwei Stunden Alte Runen hatte, welche er in diesem Jahr noch belegt hatte, da es ihm sehr viel SpaĂ machte.
So gingen sie zum Verwandlungsklassenzimmer. Harry zog Hermine jedoch in eine dunkle Nische und sie sah ihn fragend an. Doch er verwandelte sich leise in einen weiĂen Tiger und stupste Hermine an. Sie verstand und ging mit Tiger zum Klassenzimmer.
Sie klopfte an und öffnet die TĂŒr, Professor McGonagall fragte sofort: âMiss Granger, warum sind sie zu spĂ€t und wo ist Mr. Potter?â âEntschuldigen sie Professor. Ich weis nicht wo Harry ist, aber dieses Tier hier lag vor ihrer TĂŒr.â antwortete Hermine und macht Harry platzt, damit er reingehen konnte. Als die SchĂŒler und die Professorin den Tiger sahen, wichen sie alle erschrocken zurĂŒck. Harry lieĂ sich nicht aus der Ruhe bringen und lief langsam auf Minerva zu, die ihn Ă€ngstlich ansah. Er lieĂ sich vor ihr nieder und sah sie erwartungsvoll an. Als sie jedoch nicht rĂŒhrte, stand er auf und strich ihr um die Beine. Sie verspannte sich noch etwas mehr und sah sich Ă€ngstlich um. âProfessor, sie sollten sich vielleicht in ihre Animagusform verwandeln, vielleicht hilft das ihnen.â schlug Hermine vor und setzte sich auf ihren Platz, niemand sah ihr amĂŒsiertes Grinsen. Professor McGonagall sah sie unsicher an, nickte dann aber doch und verwandelte sich in die getigerte Katze. //Na Professor, Lust ein paar MĂ€use zu fangen?// fragte Harry mental. Minerva sah ihn erschrocken an und meinte dann aber: //Harry? Du bist das? Wie kannst du mir nur so einen Schrecken einjagen! Ich bin schlieĂlich nicht mehr die JĂŒngste.// beschwerte sie sich. //Wieso hast du dich eigentlich verwandelt?// //Weil ich mir dachte, sie könnten heute mit den Animagi beschĂ€ftigen und ich spiele das Anschauungsobjekt.// antwortete Harry. Minerva nickte und verwandelte sich zurĂŒck. Die anderen hatten den stummen Schlagabtausch interessiert beobachtet. âMeine lieben SchĂŒler, ich entschuldige mich fĂŒr die Unterbrechung aber es musste noch etwas geklĂ€rt werden. Dieser Tiger hier heiĂt James und wird uns heute als Beispiel dienen, denn es ist die Art an denen man sehr gut die Merkmale einer Katze erkennen kann.
Mir ist natĂŒrlich bewusst, dass nicht jeder die FĂ€higkeit hat sich in einen Animagus zu verwandeln und wenn auch nicht unbedingt in eine Katze. Aber jeder wird sich mit der Theorie beschĂ€ftigen und von einem Katzenanimagus dafĂŒr ausgehen, bitte schlagen sie ihr Buch auf Seite 29 auf und fangen sie an zu lesen.â
Harry saĂ die ganze Zeit neben dem Lehrertisch und unterhielt sich abwechselnd mit Minerva und Hermine.
//Ist irgendetwas passiert in den 3 Wochen in denen wir auf der Insel waren?// fragte Harry seine Schulleiterin. //Nein eigentlich nicht. Voldemort verbreitet seinen ĂŒblichen Terror.// antwortete sie. //Wie lĂ€uft es eigentlich mit DER Suche?// fragte Hermine, ohne von ihrem Text auf zu sehen. //Da wir nicht sehr auffĂ€llig suchen können, haben wir bisher noch nicht viel heraus gefunden. Aber Alastor ist dem Becher von Huffelpuff auf der Spur. Es wĂŒrde jedoch etwas einfach gehen, wenn wir den Erben von Huffelpuff kennen wĂŒrden.// //Den Erben von Huffelpuff?// kam es von den Erben gleichzeitig. //Ja. Huffelpuffs Erbe ist noch unbekannt. Die Ahnenreihe lebte sehr versteckt, bis sie vor 200 Jahren komplett verschwand. Sie existiert noch, aber niemand weis wer es ist. Der Erbe kann die magische Signatur des Bechers spĂŒren und uns sagen wo er ungefĂ€hr ist.// kam die Antwort, welche Harry und Hermine zum nachdenken brachte.
Doch weiter kamen sie nicht, da alle zu Ende gelesen hatten.
Professor McGonagall entlieĂ sie alle, sie sollten den Rest in der Bibliothek nachlesen und der Test, ob sie ein Animagus wĂ€ren wĂŒrde erst in der nĂ€chsten Stunde stattfinden.
Hermine und Harry verlieĂen den Klassenraum und Harry verwandelte sich zurĂŒck.
So machten sie sich auf den Weg zu Zauberkunst. Da sie etwas spĂ€ter gingen, standen schon alle vor dem Klassenzimmer. Sie kamen gerade an als Pansy Parkinson gehĂ€ssig meinte: âIhr werdet ja noch sehen was passiert wenn mein Geliebter Draci wiederkommt. Dann wird dieser Schule nicht mehr von SchlammblĂŒtern und BlutsverrĂ€tern verseucht. Ihr werdet schon sehen.â Ron, mit dem sie sich stritt, wollte gerade etwas erwidern, als er plötzlich stockte. Auch Pansy stockte, den sie spĂŒrte kaltes schmales an ihrem Hals und von hinten hörte sie eine leise Stimme: âSprich ruhig weiter. Aber sei dir bewusst, dass du auf den besten Weg nach Askaban bist. Du kennst sich scheinbar sehr gut mit den Todessern aus.â âWas ist hier los?â wurde die Stimme unterbrochen.
âProfessor Flitwick Miss Parkinson lieĂ gerade verlauten, dass sie Kontakte zu Todessern haben könnte, das sie sehr viel ĂŒber Draco Malfoys Absichten wusste.â antwortete Hermine. âAh, danke Miss Granger. Miss Parkinson, sie werden sich sofort zur Schulleiterin begeben und sich dort verantworten. Die anderen gehen bitte in den Klassenraum.â
Als sie alle saĂen, fing der Professor mit dem Unterricht an. âGuten Tag, da dies ihr UTZ-Jahr sein wird, werden wir uns heute mit dem Beschwören von GegenstĂ€nden befassen.â er erklĂ€rte ihnen die Formel und die Zauberstabbewegung. Sie sollten als erstes ein kleines KĂ€stchen beschwören.
Alle hatten Probleme, da niemand das geforderte hinbekam. Flitwick ging rum half jedem mit ein paar Tipps. âWUNDERBAR!â rief er durch den Raum und jeder schaute automatisch zu Hermine, doch er stand vor Harry. âSehr schön Mister Potter, 20 Punkte fĂŒr Gryffindor. Wir haben sie das gemacht, ich hab sie nicht mit einem Zauberstab gesehen?â âProfessor, das war eigentlich sehr einfach.â sagte Harry und schnippte einfach nur mit den Fingern, schon stand vor ihm ein KĂ€stchen, doch diesmal aus purem Gold, Flitwick quiekte und hĂŒpfte aufgeregt. Er forderte Harry auf es nochmals zu zeigen und Harry erschuf im ganzen Raum die unterschiedlichsten GegenstĂ€nde. Flitwick bekam fast einen Herzinfarkt, sprang wie ein kleines Kind durch den Raum und lobte seinen SchĂŒler ohne Punkt und Komma.
Nachdem sie den Professor wieder beruhig hatten, was erst nach einem kalten Schwall Wasser ging, beendeten sie die Stunde.
WĂ€hrend der Mittagspause passiert nichts interessantes, auĂer das bekannt gegeben wurde, dass Pansy vom Unterricht ausgeschlossen wurde.
In der Freistunde kĂŒmmerten sie sich um die Drachen und gingen dann zu Alte Runen.
Da Harry neu in der Klasse war, konnte er nicht neben Hermine sitzen. Er nahm sich einen Platz neben Susan Bones. âHallo.â grĂŒĂte sie verlegen. âHi Susan, na wie gehtâs?â fragte Harry offen. âEigentlich ganz gut. Was machst du eigentlich hier?â fragte sie schĂŒchtern. âIch hab dieses Jahr noch Alte Runen gewĂ€hlt, weil ich herausfand, dass es mir doch eigentlich liegt. Du brauchst auch nicht so schĂŒchtern sein, ich beiĂ schon nicht.â antwortete er und grinste sie an. Susan lĂ€chelte zurĂŒck und taute langsam auf.
Die Stunden waren sehr interessant und Harry kam gut mit. Als der Professor etwas erklĂ€rte, sah Harry zu Susan. Der war gerade langweilig und kritzelte etwas auf ihr Pergament. âWas machst du da?â fragte er. âAch wenn mir langweilig ist, kritzele ich das immer, einfach so, es hat keine Bedeutung.â antwortete sie. Harry nickte, doch kam ihm dieses Zeichen bekannt vor, er konnte es bloĂ nicht einordnen.
So ging die Stunde auch zu ende.
Harry und Hermine machten sich langsam auf den Weg zu den Kerkern, da sie sich dort mit den Lehrern treffen wollten und ihnen alles erklÀren.
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