
von Kathy1993
Es war eine warme Sommernacht, als aufeinmal ein alter Mann mit weißen, langen Haaren und einem langen, weißen Bart in die Berliner Straße apparierte. Er ging zu dem Haus, welches ganz alleine auf dem Feld stand und klopfte an die Tür. Von drinnen konnte man hören: “Wer klopft da denn so spät?“ Die Tür wurde von einen schlanken Mann mit Ringen unter den Augen aufgemacht. Erschrocken sagte er: „Sie sind doch nicht der, den ich glaube wer sie sind, oder?“ ruhig antwortete der alte Mann: „ Wer glauben sie denn, wer ich bin?“
„Sie sind Albus Dumbledore, aber das kann nicht sein, es gibt keine Zauberer. Nur in den Büchern gibt es sie“.
„Lassen Sie mich bitte herein. Hier in der Öffentlichkeit möchte ich nicht reden.“
„Okay, kommen Sie rein!“ Albus ging rein und machte die Tür zu. „Dankeschön“
„Schatz, wer war das?“, rief eine weibliche Stimme aus der Küche.
„Ähm schwer zu sagen. Ich weiß es selber nicht mal!“, rief ein immer noch erschrockener Mann zurück.
„Wie, du weißt nicht- wer ist das denn? Spinnst du? Du kennst ihn doch nicht einmal und er sieht aus wie Dumbledore und wir haben andere Sorgen als uns beklauen zu lassen!!!“ schrie die Frau. Sie war ein bisschen breiter aber hatte verheulte Augen.
„Also jetzt seien sie bitte wieder alle ruhig. Ich glaube, ihre Kinder sind schon am schlafen. Wir setzen uns auf das Sofa und trinken eine Cola oder was sie mir anbieten und reden ein bisschen“, mischte sich Albus ein.
„Sind sie verrückt? Ich kenne sie noch nicht einmal und sie sagen einfach ganz locker angehen. Wir haben schon genug Probleme!“
„Darf ich mich vorstellen, ich bin Albus Dumbledore. Ja, es gibt dir Zauberwelt und ich wollte mal über ihre Tochter reden, sie wissen schon welche.“
Daraufhin erwiderte die Frau: „Woher kennen sie bitteschön meine Tochter und sie wissen doch überhaupt nicht, was mit ihr passiert ist.“ „Doch das weiß ich, aber wir sollten uns doch setzten und ein bisschen ruhiger darüber reden.“ sagte Albus leise und setzte sich hin. Die Frau tat es ihm gleich und der Mann bot Albus eine Cola an. Dann fragte er neugierig: „Also gibt es die Zauberwelt doch? Ist ja cool! Und was wissen sie über meine Tochter?“
Albus antwortete: „Ja es gibt sie. Und ihre Tochter ist von Zuhause abgehauen, weil sie keine Lust mehr auf hier hatte. Ihr Leben war doch sowieso schon schwer genug hat sie geglaubt. Sie ist gerade in London und wartet ab, bis irgendjemand sie fragt, ob sie Schauspielerin werden möchte. Ich wollte euch fragen, ob ihr was dagegen hättet, dass sie in die Zauberwelt kommt. Ich weiß, dass sie darauf besessen ist in die Zauberwelt zu kommen, aber sie weiß nicht wie.“
Die besorgten Eltern tauschten ihre Blicke und die Frau fragte: „ Warum in London? Aber na klar, sie liebt England und dann noch London. Aber wie ist sie dort hingekommen? Und woher wissen sie, dass sie ganz wild darauf ist, die Zauberwelt zu sehen?“
„Weil ich sie beobachtet habe, wie sie immer an dem Bahnhof von London ist, und gewartet hat, bis einer ein Wort über die Zauberwelt sagt. Und bald ist es auch so weit; Dann ist der 1. September und dann sind viele Zauberer da und ich wollte sie noch fragen, ob ich sie adoptieren kann? Ich weiß es ist nicht ihr Kind (Die Tochter ist ein Pflegekind), aber ich habe schon das Jugendamt und ihre richtige Mutter informiert und die haben nichts dagegen. Natürlich habe ich dann ihre Gedächtnisse verändert.“
„Ich weiß echt nicht, was ich dazu sagen soll… Ich versteh das nicht, warum ist sie überhaupt abgehauen? Wissen sie das?“
„Tut mir Leid ich weiß es echt nicht, ich hab nur Vermutungen, also vielleicht hatte sie einfach keine Lust mehr auf ihr Zuhause. Könnte doch sein. Oder ist irgendwas bei euch passiert, z.B ein Streit??“
„Deswegen sind wir ja noch mehr besorgt. Wir wissen überhaupt nicht was los ist. Ich versteh das einfach nicht.“ sagte die Mutter verzweifelt und fing an zu weinen.
Ihr Mann ging auf sie zu, nahm sie in arm und sagte ein paar unverständliche Worte.
Nach ein paar Minuten beruhigte sich die Mutter und sprach: „Wenn ich sie ihnen gebe, ist sie dann in sicheren Händen und können wir sie besuchen oder einfach nur sprechen?“
„Na klar können sie das, ich muss sie dann nur überreden, weil ich glaube, dass sie nicht mit ihnen reden möchte, aber ich schaffe das schon. Ich hab trotzdem eine Frage: Woher kennen sie die Zauberwelt?“
„Wissen sie das nicht? Sie kennen nicht die Harry Potter Bücher?" , fragte der Mann ungläubig, "Ich fass es einfach nicht. Die ganze Welt kennt die Bücher nur die Welt nicht um der es sich handelt, ich glaub ich spinne.“
„Nein, ich kenne die Bücher nicht. Klären sie mich bitte auf“, sagte Albus neugierig.
„ Also es gibt 6 Bände, davon kommt bald das 7. und das letzte raus. Mein Sohn und Kate haben bis jetzt alle gelesen und die filme angeguckt. Kate liebt diese Bücher. Na ja, das 6. hat sie ganz oft gelesen und war traurig dabei, weil sie da sterben werden.
Sie können sie haben aber müssen sie wieder geben.“
„ Ich werde sterben? Ich werde sie morgen fragen. Nein danke, ich kaufe sie mir selber. Ich muss jetzt leider gehen, aber sie müssen mir das Formular ausfüllen. Sie haben bis morgen zeit, dann komm ich wieder. Danke, dass ich was trinken und mich unterhalten konnte.
Wir sehen uns morgen um die gleiche zeit. Aufwiedersehen“, sagte Albus und gab ihnen die Hand.
Die Eltern antworteten: „Bitteschön, Aufwiedersehen bis morgen.“ Albus ging aus der Tür. Der Mann machte die Tür zu.
Währendessen passierte in London…
…Auf der Straße saß ein Mädchen. Es war schlank und hatte dreckige, kaputte Kleidung an.
Ihre langen, braunen Haare waren fettig und sahen nicht mehr schön aus. Sie dachte nach. Warum bin ich auch nur von Zuhause abgehauen? Ach was soll ich da denn, die haben sie doch nicht mehr alle. Da bleibe ich lieber hier in London egal, wie ich aussehe oder verhungere, mein Leben hat doch sowieso keinen Sinn mehr. Aber ich möchte Schauspielerin werden.
Sie wühlte in ihrer Tasche nach… Sie zog ein Heft heraus. Das war das einzige, was sie noch hatte. Es war beklebt von Harry Potter Bildern.
Aber auf den Heft stand was, Dieses heft gehört Kate, die es wünscht Schauspielerin zuseihen und… aber sie wird es NIE.
Man konnte sehen, wie ein Träne an ihrer Wange herunter kullerte, sie wischte sie schnell weg und dachte wieder nach. Ach was, wie komme ich überhaupt auf die Zauberwelt? Kate vergiss es, die gibt es nicht. Sie war verzweifelt, traurig darüber, dass sie so dumm war, von Zuhause abzuhauen. Aber eins ist mir klar: Ich gehe nicht nach Hause egal, was auch passiert. Ich versuche hier mir mein leben aufzubauen. Ich geh jetzt erstmal irgendwo schlafen ich bin so müde. Sie ging in Richtung Motel. Aber eins wusste sie nicht: der Besitzer war ein Zauberer. Hm...Tropfender Kessel hab ich nicht den Namen schon mal gehört? Glaub nicht, aber wieso kommt der mir so bekannt vor? Ich geh einfach hinein und werde es sehen. Sie ging hinein. „Guten Tag ich habe eine Frage: Können sie so höflich sein und für 2 € mir ein Zimmer geben? Ich weiß es tut mir leid dass ich keine Pfund habe. Aber ich bin von zuhause abgehauen. Ich wohne in Deutschland, ich gehe ja auch morgen wieder zurück, aber für diese Nacht möchte ich aus geruht sein.“
„Oh du meine Güte, Mäuschen komm her du kannst das Geld behalten, du gehst jetzt baden, und ich mach dir was zu essen, und danach gehst du schlafen, und morgen sehen wir uns dann wieder.“ sagte die Frau von dem Besitzer. Das ging aber schnell.
„Dankeschön, Dankeschön.“
Die Frau zeigte ihr das Zimmer und gab ihr ein Nachthemd. „Wie heißt du denn, wenn ich fragen darf?“ fragte die Frau als sie das Essen ins Zimmer brachte.
„Ich heiße Kate der Nachname ist nicht wichtig, und wie darf ich sie nennen in der kurzen zeit in der ich hier bin?“ sie nahm einen Löffel Suppe.
„Kate, ein schöner Name, nenn mich einfach Susi.“
„Danke, Susi sie können gut kochen. Wissen sie, wem dieses Motel gehört. Der Name kommt mir sehr bekannt vor, aber ich weiß nicht, wo ich es gelesen habe. Ich komm einfach nicht darauf.“ Fragte Kate verzweifelt und aß den Teller Suppe auf.
„Der Besitzer heißt Tom und ich bin seine Frau. Aber mehr darf ich dir nicht sagen, wissen sie, sie sind nämlich nur ein Gast, tut mir echt Leid.“
„Tom? Hm…Tropfende Kessel und Tom. Ich hab’s... doch nicht! Ach nicht schlimm dann hab ich was zum Nachdenken.“ sagte sie und grinste dabei. Nach einer halben Stunde hat sie alles aufgegessen.
„Susi danke noch mal, dass ich hier schlafen kann.“ bedankte sich Kate und umarmte sie dabei. Das hab ich gebraucht, jetzt geht’s mir schon richtig gut. Ich bin so müde, dass ich jetzt schlafen gehe.
„Ach nicht der rede Wert, so was mache ich gerne. Gib mir doch bitte deine Kleidung ich wasch sie und repariere sie.“
„Ach was musst du nicht machen- okay okay aber nur waschen reicht.“
Kate gab ihr ihre Kleidung und bedankte sich dafür und ging danach schlafen.
Als sie wieder aufwachte, traute sie ihren Augen kaum…
______________________________________________
Kommis....
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel