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Guardians and Butterflies - Überraschung der anderen Art

von angeltear

Harry stand erstarrt im Türrahmen und hatte den Mund leicht geöffnet, als wäre er unschlüssig, was er sagen sollte.
Ginny sah ihm direkt ins Gesicht und wünschte sich, sie hätte es nicht getan. Nun konnte sie den Blick nicht wieder abwenden ohne sich völlig lächerlich zu machen. Falls dies nicht ohnehin schon der Fall war.
Er hatte sich bereits angezogen und sah für diese frühe Stunde bereits sehr wach aus. Er trug eine Jeans und ein schwarzes T-Shirt, das seine grünen Augen hinter der Brille zum leuchten brachte. Seine Haare waren so verstrubbelt wie eh und je und standen in alle Richtungen ab. Er sah unwerfend aus und am liebsten hätte sie sich direkt in seine Arme geworfen.
Ginny wusste nicht, was sie sagen sollte, aber sie musste etwas sagen. Diese peiliche Stille war einfach unerträglich!
"Harry-"
"Sorry.", schnitt er ihr das Wort ab und schloss mit gesenktem Blick wieder die Tür und verschwand.
Ginny zog sich rustriert die Decke wieder über den Kopf. Das war unglaublich peinlich gewesen! Sie hatte einfach nicht gewusst, was sie sagen sollte, um die bedrückende Stille zu durchbrechen. Aber offensichtlich legte er gar keinen Wert darauf, sich mit ihr zu unterhalten. Bei diesem Gedanken spürte sie einen schmerzhaften Stich in der Brust. Warum nur wollte er nicht mit ihr reden?
"Was war das denn bitte?", fragte Jade verächtlich. "Das war die lächerlichste Szene, die ich je gesehen habe und du bist bereits mein neunter Schützling."
"Ja, danke.", fauchte Ginny von unter der Decke. "Deine aufmunternden Worte sind genau das, was ich jetzt brauche!"
"Na, ist doch wahr! Warum bist du ihm nicht hinterher gegangen? Alle schlafen, die perfekte Vorraussetzung für ein klärendes Gespräch!"
Ginny tauchte wieder unter der Decke auf und blickte ihrem Schutzengel verständnislos an.
"Was für ein klärendes Gespräch? Es gibt nichts zu klären! Ich weiß, warum er mich verlassen hat und dass wir nicht zusammen sein können. Wir werden auch in nächster Zeit nicht wieder zusammen kommen, wenn überhaupt.", sagte sie hitzig.
Wie konnte Jade das alles nicht klar sein, wenn sie Ginny rund um die Uhr verfolgte und Ginny ihr bereits einige Male erklärt hatte, warum sie nicht versuchen würde harry zurückzuerobern.
"Ich versteh dich wirklich nicht. Du liebst ihn und er liebt dich. Das klingt für mich nach-"
"Nach etwas, das du nicht verstehst! Und jetzt lass mich in Ruhe!", schloss Ginny wütend und erhob sich vom Sofa, um zügig den Raum zu verlassen.

Sie beschloss ersteinmal ausgiebig zu duschen. Im Badezimmer entlegigte sie sich ihres Pyjamas und stellte sich unter den angenehm warmen Wasserstrahl. Während sie sie Shampoo in ihr Haar massierte, rasten ihre Gedanken noch immer um Harry.
Hatte Jade recht? Würde die Tatsache, dass sie sich liebten, sie wieder zusammen bringen? Was war, wenn er sie gar nicht mehr liebte? Was war, wenn er sie nicht vermisste, wie sie ihn vermisste? Würde sie umsonst auf ihn warten?
Denn das hatte sie vor. Sie würde auf ihn warten bis er die Aufgabe, die er sich selbst gestellt hatte, erfüllt haben würde. Sie würde für ihn da sein, wenn er zurückkehrte. Sie hatte es ihm nicht gesagt, aber für sie stand es fest. Der Gedanke, nicht auf ihn zu warten, nicht zu hoffen, sich vielleicht sogar in jemand anderen zu verlieben, war einfach unvorstellbar.
Doch wer wusste, wie lange sie würde warten müssen? Wer wusste, ob er überhaupt zu ihr zurückkehren würde? Vielleicht hatte er schon längst mit ihr abgeschlossen und würde ein neues Leben beginnen, wenn er sein altes schmerzhaftes beendet hatte? Ohne sie?
Tränen liefen ihr nun die Wangen hinunter und vermischten sich mit dem Wasser, das aus dem Duschkopf auf sie herrunterprasselte.
Was war nur mit ihr los? Sie hatte sich über die Jahre bemüht an Stärke zu gewinnen. Sie wollte nie wieder schwach und anfällig sein. Sie war ein starkes, schlagfertiges und lebensfrohes Mädchen. Doch seit Harry sie verlassen hatte, war sie schwach, empfindlich und übellaunig. Meist zog sie sich zurück oder verhielt sich ruhig.
So konnte es einfach nicht weitergehen.

Den Rest des Tages verbrachte sie mit Hermine im Garten. Sie hatten Decken auf der Wiese ausgebreitet und ahlten sich in der Sonne, während sie entspannt über Gott und die Welt plauderten.
Ginny dachte gerade über Hermines Idee nach, am nächsten Tag in der Winklegasse bummlen zu gehen, als diese schlißlich das Thema zur Sprache brachte, das Ginny so gut es ging vermieden hatte.
"Harry war heute morgen ganz schön durch den Wind. Was ist passiert?"
Ginny atmete tief durch, um sih zu beruhigen.
"Du willst mir doch nicht erzählen, dass du nichts weißt."
"Ich weiß wirklich nichts!", erwiderte Hermine lachend. "Ich vermute mal, er hat Angst, dass ich es dir erzähle. Nicht ganz zu unrecht, wie ich zugeben muss. Ron erzählt natürlich auch nichts."
Umwillkürlich musste Ginny lächeln. Hermine war einfach eine tolle Freundin, sie konnte sich wirklich auf sie verlassen. Ob sie Aufmunterung, Rat oder Trost brauchte, Hermine war für sie da. Sie wusste gar nicht, wie diese sich in ihren nutzlosen Bruder hatte verlieben können.
"Ich saß im Wohnzimmer, als er plötzlich reingeplatzt ist. Er hat mich angestarrt, als wäre ich das schrecklichste Monster, das er je gesehen hat und das will bei ihm schon etwas heißen. Ich wollte gerade was sagen, da ist er plötzlich wieder abgehauen."
Hermine blickte in den wolkenlosen Himmel und schien zu überlegen. Vielleicht würde sie wie schon so oft eine Lösung für ihr Problem aus dem Hut zaubern.
"Ich weiß nicht, ob du es schon bemerkt hast, aber Harry ist ein kleiner Idiot.", meinte sie schließlich schmunzelnd.
Zum ersten mal an diesem Sonntag musste Ginny herzhaft lachen. Das war also Hermines geniale Lösung. Harry war ein kleiner Idiot. Das hatte sogar die sonst so ignorante Jade bemerkt.
"Nein, sowas würde mir nie einfallen", grinste sie.
"Aber du musst Harry verstehen, Ginny. Er macht sich Sorgen um dich, du bedeutest ihm wirklich viel. Dennoch weiß er nicht, wie er sich dir gegenüber verhalten soll."
"Ich verstehe ihn ja, aber das ändert nichts daran, dass es wehtut.", entgegnete sie verzweifelt. "Immer, wenn ich wir uns sehen, ist es einfach nur peinlich und schmerzhaft. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte."
Hermine seufzte vernemhmlich und und fuhr sich mit der Hand durch ihre voluminösen Locken.
"Ehrlich gesagt, glaube ich, er versucht es sich dadurch nur einfach zu machen. Er glaubt, so tut es dir und auch ihm weniger weh. Dass das nicht klappt, ist ihm natürlich nicht klar."
"Kerle!", stöhne Ginny genervt und die beiden Freundinen verfielen lachend in eine Diskussion über das angeblich starke Geschlecht.

Als die Ginny am nächsten Morgen erwachte, war Hermine schon auf den Beinen und wühlte in ihrem Koffer.
"Morgen.", gähnte Ginny und sah auf ihrm Wecker. Es war bereits nach elf Uhr.
"Morgen.", antwortete Hermine und lächelte sie an. "Ich geh mal eben zu Ron rüber. Deine Mum hat nach dir gefragt. Sie ist in der Küche."
Sie nahm einen Stapel frischer Kleidung auf den Arm und verschwand.
Ginny vergrub das Gesicht in den Händen. Sie hatte gewusst, dass sie sich nicht ewig vor allen verkriechen konnte. Aber sie wollte nicht hören, wie besorgt alle um sie waren. Dass sie so blass sei. Dass sie zu wenig esse und fast nur noch Haut und Knochen sei. Dass sie so nicht weitermachen konnte. Das wusste sie selbst.
Das vertraute plopp kündigte Jade an, die sich lässig auf ihr Knie setzte.
"Ein wunderbarer Tag für gute Laune, findest du nicht?"
"Na klar.", knurrte Ginny sarkastisch. "Alles ist super!"
"Hm, wenn du gute Laune hättest und somit Lust mit mir zu reden, könnte ich dir was über deinen Angebeteten erzählen, aber da du ja nicht in der Stimmung bist, verschwinde ich lieber wieder!", sagte Jade scheinbar gelangweilt und betrachtete eingehend ihre Fingernägel.
Bovor sie tatsächlich verschwinden konnte, schloss Ginny ihre Faust um die Kleine und bedachte sie mit einem, wie sie hoffte, durchdringlichen Blick.
"Wenn du was weißt, sag es mir. Sofort."
"Du bist wirklich unerträglich!", zischte Jade sichtlich wütend. "Ich lass mich erst wieder blicken, wenn du dich wieder beruhigt hast!"
Mit diesen Worten verschwand sie und hinterließ eine Ginny, deren schlechtes Gewissen sich nun regte.

Nachdem sie sich geduscht und fertig gemacht hatte, ging sie in die Küche.
Als sie eintrat, hoben alle den Kopf und wüschten ihr etwas zu einstimmig einen guten Morgen.
Harry saß mit mürrischem Gesichtsausdruck am Tisch und betrachtete anscheinend interessiert sein Rührei. Ron und Hermine saßen nebeneinander und schienen flüsternd zu diskutieren. Ihre Mutter war nicht zu sehen.
Sie setzte sich auf einen freien Stuhl am Tischende und griff ohne jemanden anzusehen nach den Cornflakes, die vor ihr auf dem Tisch standen. Sie konnte die Blicke der anderen spüren, gab aber vor nichts zu bemerken.
"Ähm, Ginny, aus unserem Ausflug in die Winkelgasse wird wohl leider nichts.", sagte Hermine schließlich.
Ginny zwang sich aufzublicken und vermied es in Harrys Richtung zu blicken.
"Warum nicht?", fragte sie mit aufkeimender Enttäuschung. Sie hatte sich darauf gefreut aus dem Fuchsbau herrauszukommen.
"Niemand kann uns begleiten und deine Mutter möchte nicht, dass wir alleine gehen."
"Und wir wollen das auch nicht!", warf Ron ein und sah zu Harry, als erwartete er, dass sein bester Freund seine Aussage unterstützen würde.
"Na toll.", knurrte Ginny und schob missmutig die Cornflakes in der Milch hin und her.
"Wir könnten doch alle zusammen ein bisschen Quidditch spielen.", schlug Ron dann vor, woraufhin er sich einen skeptischen Blick von Harry einhandelte, der Ginny nicht entging.
"Wisst ihr was? Ich mach heute einfach gar nix und ihr drei macht was ihr wollt.", sagte Ginny energisch und knallte ihren Löffel in die Cornflakesschüssel, sodass das Milch auf den Tisch spritzte. Sie erhob sich und verließ frustriert die Küche.

Im Flur begegnete sie ihrer Mutter, die gerade mit einem großen Wäschekorb auf dem Arm die Treppe herrunterkam.
"Da bist du ja, mein Schatz.", sagte sie lächelnd und stellte den Wäschekorb auf den Boden. "Wie geht es dir?"
"Du wolltest mich sprechen?", wich Ginny der Frage aus und sah in das besorgte Gesicht ihrer Mutter, in der Hoffnung den Grund für ihren Wunsch zu erkennen.
"Ja, in der Tat. Komm setzen wir uns ins Wohnzimmer."
Ginny folgte ihr ins gemütliche Wohnzimmer, das inzwischen schon wieder vertraut wohnlich aussah und ließ sich neben ihr auf ein Sofa fallen.
"Also, Ginny, ich habe dich in den letzten Wochen beobachtet und mache mir wirklich Sorgen. Wir alle sorgen uns um dich. Ich habe mich lange mit deinem Vater unterhalten und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es mit dir so nicht weitergehen kann."
"Ja, ich weiß.", räumte Ginny ein, doch ihre Mutter schien sie nicht zu hören. Wahrscheinlich hatte sie dieses Gespräch vor dem Spiegel geprobt.
"Du isst kaum noch etwas, du hast viel abgenommen, du siehst ganz krank aus. Du lachst wenig und sitzt den ganzen Tag in deinem Zimmer. Du bist einfach nicht mehr du selbst und wir wissen beide, warum."
Sie sah Ginny noch immer besorgt an und holte Luft, bevor sie schnell sagte: "Dein Vater und ich haben beschlossen, dass du für eine Weile zu Tante Muriel fährst, um ihr in ihrem Geschäft zur Hand zu gehen."


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