Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Guardians and Butterflies - Butterbier und Eifersucht

von angeltear

Als Ginny am nächsten Morgen im Wohnzimmer der Zwillinge erwachte, fragte sie sich zunächst, warum sie nicht zu Hause in ihrem eigenen Bett war. Dann fielen ihr die Ereignisse des letzten Tages wieder ein und sie vergrub stöhnend ihr Gesicht wieder im Kissen. Wie hatte es nur so weit kommen können, dass sie weder mit ihrer Mutter noch mit Harry sprechen konnte und sie zu ihren Brüdern nach London flüchtete? Wie lange würde diese furchtbare Situation anhalten? Doch das Schlimmste an all dem war, dass es allein ihre Schuld war. Sie selbst würde sich aus diesem Tief ziehen müssen, denn niemand sonst konnte das.
Jade war auch noch nicht wieder aufgetaucht, doch das kam ihr ganz gelegen. Sie wäre ihr ja doch nur auf die Nerven gegangen.
Sie warf einen Blick auf die Uhr und stellte verwundert fest, dass es bereits nach elf Uhr war. Es sah ihr gar nicht ähnlich so lange zu schlafen. Lustlos erhob sie sich von der Matratze, die Fred am Abend zuvor auf den Wonhzimmerboden gelegt hatte und schlurfte ins Badezimmer, um zu duschen.
Anschließend saß sie Kaffee trinkend in der Küche und fragte sich, was sie mit dem Tag anfangen sollte, als sie ein Klopfen am Fenster hörte. Auf dem Fenstersims saß eine weiße Schleiereule und pochte mit dem Schnabel gegen die Scheibe.
"Hedwig!", keuchte sie glücklich und stürzte auf das Fenster zu, um es zu öffnen, allerdings nicht ohne sich den Zeh am Tischbein zu stoßen.
Fluchend ließ sie die Eule hinein und ließ sich wieder auf den Stuhl sinken, um zu sehen, was Hedwig ihr gebracht hatte. Sie betrachtete liebevoll Harrys Schneeeule, die sich auf dem Tisch niedergelassen hatte und ihr einen Fuß entgegenstreckte. Erst als sie einen roten Ring an diesem Bemerkte, auf dem eine Nummer prangte, realisierte sie, dass es gar nicht Hedwig war, die da vor ihr hockte. Enttäuscht nahm sie der Eule, die vom Postamt in Hogsmeade kommen musste, den Brief ab. Sie erkannte die Schrift, mit der ihr Name auf den Unschlag geschrieben worden war, nicht. Sie war eindeutig männlich, doch es war nicht Harrys.

Liebe Ginny,
Wie geht es dir? Ich hoffe doch gut.
Nachdem deine Brüder mich vergangenen Monat entlassen mussten, habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Job gemacht. Nun bin ich endlich fündig geworden. Ich bin gerade nach Hogsmeade gezogen und arbeite im im Postamt.
Es ist ziemlich stressig und oft habe ich Eulenmist auf meinen Klamotten, aber es macht auch sehr viel Spaß, denn die Kollegen sind sehr nett.
Wenn du Lust hast, können wir uns ja heute treffen. Ich habe ab 17 Uhr 30 frei und würde mich feruen dich mal wieder zu sehen!
Du kannst mit Flohpulver direkt in meine Wohnung reisen, alles andere wäre für dich alleine zu riskant.
Meine Adresse ist Drachengasse 49
Schick mir deine Antwort eulenwendend.
Viele Grüße
André


Erstaunt sah Ginny die Eule an.
"André hat dich geschickt?"
Ungeduldig starrte die Eule zurück und klapperte mit dem Schnabel, wie, um sie anzutreiben.
Ginny schnappte sich ein Blatt Pergment und eine Feder und schrieb schnell eine Antwort, mit der sie die Schneeeule losschickte.
Warum sollte sie sich denn nicht mit André treffen? Er war nett und sie hatte ohnehin nichts zu tun. In Hogsmeade war sie auch einige Zeit nicht mehr gewesen. es sprach nichts dagegen. Denoch fühlte sie sich irgendwie unbehaglich bei dem Gedanken.
Sie schob ihre Bedenken beiseite und machte sich daran, sich fertig zu machen.

Um 18 Uhr streute sie eine Prise Flohpulver in den Kamin, um nach Hogsmeade zu reisen, nachdem sie ihren Brüdern gesagt hatte, dass sie sich mit André treffen würde. Fred und George waren zwar sehr verwundert gewesen, hatten aber nichts weiter gesagt. Das war auch ganz gut so; Ginny hatte keine Lust sich die Meinung der Zwillinge dazu anzuhören.
Ginny trat in die grünen Flammen und stolperte erleichtert aus dem Kamin, als sie aufhörte sich um sich selbst zu drehen. Andrés Bezeichnung "Wohnung" stellte sich als etwas übertrieben heraus. Soweit sie sehen konnte bestand diese aus nur einem Raum, der Wohn- und Schlafzimmer zugleich war, eine Kochnische beinhaltete und kaum grüßer als die Küche des Fuchsbaus war. Zwei Türen führten in aus dem Raum. Die eine schien die Haustür zu sein, da sie einen Türspion enthielt, die andere musste ins Bad führen.
Plötzlich öffnete sich die zweite Tür und André trat in den Raum.
"Ich wusste doch, ich habe den Kamin rauschen hören.", sagte er lächelnd mit seinem leicht französischen Akzent. Im Vergleich mit Fleur sprach er gerade zu britisch.
"Hi", begrüßte sie ihn, ebenfalls lächelnd. Er schien frisch aus der Dusche zu kommen, sein blondes Haar war noch nass und er wies keine Spuren von Eulenmist auf.
"Hast du schon gegessen?", fragte er unvermittelt ."Ich verhungere nämlich gleich."
"Nein, ich könnte auch was vertragen.", antwortete sie ehrlich. In der Küche der Zwillinge war nichts Brauchbares zu finden gewesen und sie war zu faul gewesen, um die Wohnung zu velassen und einkaufen zu gehen.
"Super, wir können in die Drei Besen gehen. Es weiß zwar kaum jemand, aber man kann dort auch essen.", witzelte er und schob sie in Richtung der Tür.
Sie lachte und freute sich, dass sie hergekommen war.

In den Drei Besen war es erstaunlich ruhig. Es waren nur vier Tische belegt und sie konnten problemlos zwischen den Tischen hergehen, um sich einen Platz zu suchen.
"Normalerweise ist es total überfüllt, wenn ich herkomme, weil die ganze Schule herkommt.", sagte sie verblüfft. "Jetzt kommt es mir total leer vor."
"Ja, ich wurde schon vorgewarnt, dass das Dorf hin und wieder von den Schülern umgerannt wird.", meinte André schmunzelnd.
Madam Rosmerta kam zu ihrem Tisch, um ihre Bestellungen entgegenzunehmen.
Sie saßen mehrere Stunden dort und interhielten sich unbeschwert über dies und das. Sie hatten viel gemeinsam und lachten oft und ausgelassen. Letzteres lag vielleicht auch am Einfluss des Butterbiers, das sie tranken. Ginny hatte seit langen nicht mehr so viel Spaß gehabt, denn dank ihm konnte sie ihre Sorgen einfach vergessen.
Gegen halb elf war André der Meinung es wäre besser, wenn er sie nach Hause brachte. Sie hätte sich gern noch eine Weile mit ihm unterhalten, doch sie wusste, dass er Recht hatte. Fred und George fragten sich bestimmt schon, wo sie blieb.
Als sie sich erhoben, merkte sie, dass das Butterbier seinen Zweck nicht verfehlt hatte. Sie hatte leichte Schwierigkeiten gerade zu laufen und der Boden kam ihr plötzlich so nah vor. Sie hoffte, dass André nichts bemerken würde.
"Kannst du eigentlich apparieren?", fragte er als sie das Lokal verließen.
"Nein, ich bin noch zu jung.", antwortete sie bedauernd.
"Hast du Lust mit mir zu apparieren?"
Ginny war noch nie Seite an Seite mit jemandem appariert, weil ihre Eltern nichts davon hielten und lieber mit Flohpulver reisten, wenn nicht alle apparieren konnten.
"Gern."
"Okay, halt dich fest.", sagte er und hielt ihr galant den Arm hin.
Gespannt griff sie nach seinem Arm und kniff die Augen zu.
Plöztlich hatte sie das Gefühl, sie könne nicht mehr atmen und sie würde von allen Seiten zusammengedrück. Sekundenbruchteile später war der Druck wieder verschwunden und sie standen in der Winkelgasse vor Weasleys Zauberhafte Zauberscherze.
"Das war ja gar nicht so schlimm!", lachte sie. "Harry tut immer so, als wäre es ein Albtraum!"
Schlagartig hörte sie auf zu lachen. Seit Stunden hatte sie nicht mehr an ihn gedacht.
"Er fehlt dir, nicht wahr?", fragte André ruhig.
Ginny richtete den Blick auf den Boden und nickte, unfähig ihn anzusehen. Sie wusste, dass er sie mochte und sie fing einfach an von ihrem Exfreund zu erzählen. Er musste sich vorkommen wie ein Lückenbüßer, den sie benutzt hatte, um sich abzulenken. Aber sie hatte seine Gesellschaft wirklich genossen, nicht nur, weil sie nicht mehr an Harry gedacht hatte.
"Sieh mal, deine Brüder sind noch unten.", sagte er schließlich lächelnd. "Lass uns 'mal sehen, was sie so treiben." Damit zog er sie einfach mit sich und klopfte an die verschlossene Tür des Geschäftes.
Sie unterhielten sich für einige Minuten mit Fred und George und stiegen dann,noch über die Witze der Zwillinge lachend, die Treppe zur Wohnung hinauf.
Sie tanzten einen unbeholfenen Walzer der Flur entlang und versuchten lachend zu ergründen, wen Fred und George wohl als Biest ansahen, da sie die beiden als "The Beauty and the Beast" bezeichnet hatten. Gerade wirbelte André sie Grimassen schneidend herum, als Ginnys Blick auf eine Gestalt fiel, die auf dem Boden mit dem Rücken an die Haustür gelehnt saß und sie anstarrte. Es war Harry.
Vor Schreck strolperte sie über ihre eigenen Füße und stürzte zu Boden, was auch André nicht mehr verhindern könnte. Schlagartig war ihr Kopf wieder vollkommen klar.
Der Ausdruck der Überraschung auf Harrys Gesicht wich einem der Wut.
"Ich glaub's einfach nicht!", schnaubte er.
"Harry-"
"Ich glaub einfach nicht, dass ich so ein Idiot bin!"
Energisch erhob er sich und stürmte wutschnaubend an Ginny, die noch immer am Boden lag, und André vorbei und die Treppe hinunter.
In Ginnys Kopf herrschte totales Durcheinander? Warum war Harry hier? Warum stürmte er einfach davon? Und was sollte sie tun?"
"Geh ihm hinterher, Ginny.", riss André sie aus ihren Gedanken und half ihr auf.
Sie richtete ihre Augen auf seine.
"Tut mir leid.", flüsterte sie und eilte die Treppe hinunter, Harry hinterher.

Unten traf sie auf George, der auf dem Weg nach oben war.
"Wo ist Harry hin?", fragte sie mit fast schriller Stimme.
"Der ist gerade durch den Kamin abgerauscht, aber-"
Doch sie achtete nicht weiter auf die Worte ihres Bruders, sondern rannte in die kleine Küche hinter den Geschäftsräumen, vorbei am verwunderten Fred, und warf eine handvoll Flohpulver in die Flammen und reiste in den Fuchsbau.
Als sie dort aus dem Kamin im Wohnzimmer trat, sah sie ihre Eltern, Charlie, Ron, Hermine, Lupin und Tonks erschrocken zusammenfahren, doch sie scherte sich nicht darum. Sie eilte an ihnen vorbei, wobei sie achtlos Asche auf dem Teppich verstreute, aus dem Raum.
"Was ist den mit denen los?"
Am Ausruf ihres Bruders erkannte sie, dass Harry vor wenigen Sekunden offenbar ähnlich reingeplatzt war.
Sie suchte das Haus nach ihm ab und fand ihn schließlich im alten Zimmer der Zwillinge, wo er während seines Aufenthaltes im Fuchsbau schlief. Er saß auf der Fensterbank und starrte in die Dunkelheit hinaus.
"Was willst du?", fragte er mit eiskalter Stimme ohne sie anzusehen. Ginny versuchte den Stich zu ignorieren, den ihr die Kälte in seiner Stimme versetzt hatte und ging auf ihn zu.
"Warum warst du in London?"
Er ließ schnaubend ein künstliches Lachen hören. "Weil ich ein Idiot bin. Darum."
"Ich weiß, dass du ein Idiot bist, aber deswegen warst du ganz sicher nicht in London.", sagte sie. Sie konnte nicht verhindern, dass nun auch in ihr Wut aufflammte.
Ruckartig schnellte sein Kopf herrum und er sah sie direkt an. Noch immer war sein Gesicht wutverzerrt.
"Gut, ich sag dir, warum ich da war! Ich wollte mit dir reden! Wenn das nicht idiotisch war!"
"Ich versteh nicht, was daran idiotisch sein soll. Das einzig idiotische war, dass du einfach wieder abgehauen bist!"
"Hätte ich vielleicht warten sollen bis du beschließt, dass du genug mit diesem hässlichen Gnom geturtelt hast?!", fuhr er sie an und ballte die Hände zu Fäusten.
Ginny traute ihren Ohren kaum. Geturtelt? Was bildete er sich eigentlich ein?
"Was heißt denn hier geturtelt? Ich hatte doch nur ein bisschen Spaß mit einem Freund! Ist es dir lieber, wenn ich wie die letzten Wochen nur heule? Ist es das, was du willst?"
"Ein bisschen Spaß?! Mit einem Freund?! Ich wusste nicht, dass man sich von Freunden begrabschen lässt!"
"Er hat mich nicht begrabscht!", brüllte sie nun. Sie konnte einfach nicht glauben, worüber sie hier redeten. "Gib doch einfach zu, dass du nur eifersüchtig bist, weil ich mich mit ihm getroffen habe!"
"Ja, bin ich! Ich will nicht, dass du dich mit ihm triffst!", sagte er nach einer kurzen Pause, in der er unschlüssig schien, ob er wirklich sagen sollte, was ihm auf der Zunge lag.
"Was git dir das Recht das zu verlangen? Wir haben uns getrennt, falls du dich erinnerst!"
Für einen Augenblick schien Harry außer Fassung zu sein, als hätte sie ihm eine Ohrfeige verpasst, doch bald schien er sich wieder zu fangen.
"Du weißt ganz genau, warum ích mit dir Schluss gemacht habe und du hast gesagt, du verstehst es! Also halt mir das jetzt nicht vor!"
"Ich verstehe nicht, warum du dich so aufregst!", Ginny fuhr sich frustriert mit den Händen durch die Haare.
"Wie würdest du dich denn fühlen? Ich komm extra nach London, um mit dir zu reden und du bist nicht da! Ich sitze fast vier Stunden vor der Tür und als du endlich kommst, hat ein anderer Kerl den Arm um dich!"
Auch wenn aus seinem Gesicht noch immer Wut sprach, sah Ginny in seinen Augen, dass er sehr verletzt war. Plötzlich kam sie sich schäbig vor.
"Es tut mir leid.", flüsterte sie, ohne ihm in die Augen zu sehen. Sie wusste nicht, was sie tun würde, wenn er sie zurückwies.
"Was?"
"Es tut mir leid.", wiederholte sie lauter und sah ihm diesmal in die Augen. Sämtliche Anspannung schien von Harry abzufallen. Er ließ sich auf Georges altes Bett sinken, stützte sie Ellenboden auf die Knie und fuhr stöhnend sich mit den Händen durch sein ohnehin verstrubbeltes Haar.
"Warum wolltest du mit mir reden, Harry?" Ginny hatte das Bedürfnis sich von ihm in die Arme nehmen zu lassen. Sie wollte, dass er ihr sagte, dass alles wieder gut werden würde, dass er sie brauchte. Sie näherte sich langsam dem Bett.
"Ich wollte, dass du sich wieder mit deiner Mutter verträgst.", sagte er langsam zum Fußboden.
Sie spürte, wie ihr Herz vor Enttäuschung einen Schlag auszusetzen schien. Deswegen war er gekommen? Deswegen hatte er vier Stunden auf den Boden gehockt? Sie blieb stehen.
"Aha.", sagte sie trocken und wandte sich zur Tür. Darüber wollte sie nicht reden, mit ihm schon gar nicht.
Doch da fühlte sie, wie sich seine Hand um ihre schloss. Obwohl sein Griff sanft war, konnte sie ihre Hand seiner nicht entziehen.
"Im Moment ist alles schwer genug für uns alle, da müsst ihr beiden euch nicht auch noch bekriegen." Er schien zu zögern. "Außerdwem ist der Fuchsbau einfach nicht der selbe ohne dich."
Sie fuhr herum und sah, dass er sie anblickte.
Ginny hatte das Gefühl, dass ihr Herz jeden Moment stehenbleiben musste. Hatte er gerade zugegeben, sie zu vermissen? Wollte er, deswegen, dass sie zurückkam?
„Ich weiß nicht, wie ich mich mit Mum vertragen soll.“, murmelte sie, als sie das Gefühl hatte, dass sie ihrer Stimmer Herr war. Die Haut, die er mit seiner Hand berührte schien zu brennen.
„Sie ist deine Mutter. So schwer kann das nicht sein.“, flüsterte Harry und sah ihr tief in die Augen. Wieder setzte ihr Herz einen Schlag aus. In seinem Blick lag wieder jene Verletzlichkeit, die sie in den letzten Tagen ihrer Beziehung gesehen hatte und sie wusste, er dachte an seine Mutter.
Sie verstärkte ihren Griff um seine Hand und nickte langsam. Er hatte recht. Sie hatte ihre Mutter, sie konnte nicht einfach im Streit mit ihr bleiben. Die Zeiten waren einfach viel zu unsicher.
„Wann willst du gehen?“, fragte sie und ihr graute vor seiner Antwort. Egal, welchen Zeitpunkt er nennen würde, es war zu früh.
An seinem Blick erkannte sie, dass er verstanden hatte, wovon sie sprach.
„Am Montag. Ich habe sowieso schon zu viel Zeit verloren.“
Wieder nickte sie, da sie nicht wusste, was sie sagen sollte, wandte jedoch den Blick ab, um nicht zu zeigen, wie viel Angst sie hatte.
Er legte seine freie Hand unter ihr Kinn und drehte ihr Gesicht wieder seinem zu. Einige Augenblicke vergingen, in denen sie sich stumm in die Augen sahen und sich dennoch genau verstanden.
Er zog sie auf seinen Schoß, nahm den Blick nicht von ihren Augen. Er kam ihrem Gesicht immer näher und die Sekunden schienen in Zeitlupe zu vergehen, bis ihre Lippen sich schließlich trafen.
Ginnys Herz schlug wie wild, als ihr Kuss immer intensiver wurde und wünschte, dieser Moment, nach dem sie sich seit Wochen sehnte, würde nie vergehen. Wie sehr hatte sie dieses Gefühl vermisst, ihn vermisst. Sie glaubte, gleich ohnmächtig werden zu müssen, als er von ihr abließ und sie fest an sich zog.
"Du hast mir so gefehlt.", flüsterte er an ihrem Ohr, ließ sich rücklings aufs Bett fallen und zog sie mit sich. Sie verharrten wie sie waren in ihrer Umarmung, sie schloss entspannt die Augen und genoss die Wärme seines Körpers an ihrem.
Ich will ewig so liegenbleiben, dachte Ginny bevor sie einschlief.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Schon als mir zum ersten Mal klar wurde, dass Bücher von Menschen geschrieben werden und nicht einfach so auf Bäumen wachsen, stand für mich fest, dass ich genau das machen wollte.
Joanne K. Rowling