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Fanfiction

Guardians and Butterflies - Abschied

von angeltear

@ *Fee*: Huhu, freut mich sehr, dass du mich unberechenbar findest *g* Und vielleicht finde ich ja mal eine Gelegenheit, bei der Ginny durch die Gegend rollen kann xD
Vielen vielen Dank für deine Hilfe!

@ Rapptor: Danke, danke und hier kommt das nächshte Chap schon, um dich von deiner Spannung zu erlösen^^

@ ~YIPPIE~ALBUS~: Okay, war zwar nicht ganz schnell, aber hier ist es^^ Viel Spaß damit!

@ jassi.weasley: Hey Süße, jaja ganz ruhig, jetzt wird's deutlicher ;)
Schön, dass der Anhänger dir gefällt. Ich find ihn auch klasse xD *hätt auch gern so einen*

@ band 7: Dankeschön! Und ich bin schon lange eifersüchtig auf Ginny, also keine Sorge ;)

@ sunshine16: Juhu, danke! Und jetzt geht's auch schon weiter, hoffe ich kann dich wieder so begeistern!

@ Dope-D: Du bist so geil xD Alle freuen sich auf mehr... "Zweisamkeit" zwischen den beiden und du freust dich auf die Abreise :D
Naja das Kapitel hat was für jeden Geschmack^^

@ Turpin,Lisa: Dankeschön! Okay, wieder Zeit zum Hüpfen ;) Naja, ob du dir um die Kette und Harry Sorgen machen musst, wirst du noch sehen...

@ rose23: Hey, schön, dass du dich als Leserin geoutet hast^^ Hoffe, dieses Kapitel animiert dich auch wieder zu einem kommi!

@ bookworm-hermine93: Dankeschön! Jetzt geht's weiter, viel Spaß!

@ Yuna20: Danke und nett, dass du mal nen Kommi hinterlassenhast. Hoffe, das war keine Ausnahme^^

@ Gaby Longoria: Danke, Mausi^^ Ob er sie verlässt oder nicht, liest du jetzt! Viel Spaß dabei!

@ Buffy66: Hey, schön, dass dir die Chaps so gut gefallen haben! Hoffe dieses gefällt dir wieder genauso gut! Und jetzt: still deine Neugierde^^


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Seine Hände wanderten ihre Oberschenkel hinauf und kamen an ihrem Hintern zum Halt; er drückte sie an sich.
Als sie seinen Hals küsste und sanft hineinbiss, seufzte er leise. Sie spürte, dass es kein Zurück gab. Aber sie wollte auch gar nicht zurück.

Ginny fühlte sich als schwebte sie. Sämtliche Sorgen schienen plötzlich unendlich weit weg zu sein. Es gab nichts außer Harry und ihr in diesem Moment. In der Hoffnung ihrem glühenden Körper etwas Kühle zu verschaffen, zog sie sich ihr Top mit einem Ruck über den Kopf und ließ es zu Boden segeln. Ihr Blick traf auf Harrys; seine Augen blitzten lebhaft hinter der Brille.
Sie griff nach den Bügeln, nahm ihm die Brille ab und legte sie behutsam auf den Tisch neben dem Sofa.
"Siehst du mich noch?", fragte sie und konnte ein Grinsen nicht unterdrücken.
"Oh ja.", versicherte er, ebenfalls grinsend und zog sie sanft an der Kette wieder zu sich hinunter.
Nach dieser kurzen Unterbrechung drosselte Ginny sich ein wenig, um sich wieder zu beruhigen. Wenn sie nicht aufpasste, würde ihr Herz noch ihren Brustkorb sprengen. Ihre Lippen trafen sich erneut und sie musste einsehen, dass ihr Herz in absehbarer Zeit wohl kaum Ruhe finden würde.
Plötzlich packte er sie an den Handgelenken und ehe sie sich versah, lag er auf ihr.
"Hey!", protestierte sie. "Was-"
Doch er erstickte ihre Worte in einem weiteren zärtlichen Kuss, der ihr die Kraft zu irgendwelchen Protesten raubte.
Ginny ließ ihre Hände unter sein T-Shirt und über seinen Rücken gleiten. Seine warme Haut gab ihr mehr als alles andere das Bedürfnis ihm so nah wie möglich zu sein. Sie schob das T-Shirt weiter hoch, sodass er sich schließlich aufrichten musste, um es sich über den Kopf zu ziehen.
Er lehnte sich wieder zu ihr herrunter, begann jedoch sich langsam an ihrem Hals hinunterzuküssen. Wo seine Lippen sie berührten, schienen sie Streifen zu hinterlassen, von denen sie nicht wusste, ob sie heiß oder kalt waren. Als er an ihrem Bauchnabel angekommen war, öffnete er den Knopf ihrer Jeans und dann den Reißverschluss. Ginnys Herz schien einen Moment still zu stehen. Sie vergrub ihre Hände in seinen Haaren, damit sie nicht anfingen zu zittern.
Harry blickte auf und sah ihr in die Augen, als er langsam die Jeans von ihren Hüften zog. Warum sah er nur so unglaublich ruhig aus, während sie vor Nervosität und auch Glück kaum noch atmen konnte?
Mal wieder schien er ihre Gedanken erraten zu haben. Er kehrte zu ihren Lippen zurück; küsste sie so intensiv, als wollte er ihre Sorgen verdrängen.
"Vertrau mir.", flüsterte er an ihren Lippen und strich mit seiner Hand über ihre Wange. Auch seine Finger bebten leicht. Sie schloss die Augen und atmtete tief durch; dann ließ sie sich einfach fallen.
Es zählte nichts als, dass sie hier bei Harry war; in seinen Armen. Sie hatte nichts zu verlieren. Wenn sie Harry vielleicht nie wieder sehen würde, was konnte sie anderes tun als die letzte verbleibende Zeit so sehr zu genießen wie sie konnte?
Sie hörte nur ihren eigenen rasenden Herzschlag und spürte nur Harry. Seine Wärme an ihrem Körper; seine weichen Lippen; seine zärtlichen Hände auf ihrer Haut, sein Atem auf ihrem Gesicht.
Sie waren sich so nah, dass sie das Gefühl hatte, ihre Körper verschmolzen. Sie wusste, ihre Verbindung konnte nichts und niemand trennen. Er war zu einem festen Bestandteil ihres Lebens geworden; er war unersetzbar.
"Ich liebe dich so sehr."
"Ich liebe dich auch."
Durch geschlossende Lider konnte sie das strahlende Licht des Anhängers um ihren Hals sehen. Langsam versank sie in einem Strudel der Gefühle...

Als Ginny wieder erwachte, war es dunkel. Irritiert sah sie sich um und realisierte erst nach einigen Momenten, dass sie in Bills Wohnung war.
Ihr Blick fiel auf Harry, der gleichmäßig atmend neben ihr auf dem Sofa lag und siedend heiß fiel ihr wieder ein, was sie getan hatten, bevor sie eingeschlafen waren. Ihr Herzschlag beschleunigte sich beim Gedanken daran und sie war froh, dass er noch schlief, denn sonst hätte er sehen können, wie rot ihr Gesicht war. Vor sich hin lächelnd schmiegte sie sich wieder an Harrys nackte Brust und lauschte eine Weile seinem Herzschlag, bevor sie japsend wieder aufschreckte.
Wie spät war es? Sie warf einen Blick auf die Uhr, die über dem Kamin hing. Es war viertel nach drei.
"Harry, wach auf!", zischte sie erschrocken in sein Ohr und schüttelte seine Schulter. Er gab ein Stöhnen wie ein unwilliges Kind von sich und drehte sich auf die Seite, sodass er Ginny den Rücken zukehrte.
Genervt setzte Ginny sich kurzerhand auf seine Hüfte und schüttelte ihn erneut.
"Harry, es ist schon nach drei Uhr! Wir wollten um zwölf Zuhause sein!"
Wieder ertönte das unwillige Murren. "Dann haben wir doch noch-"
Er setzte sich so ruckartig auf, dass Ginny fast vom Sofa gefallen wäre. In Windeseile sammelten sie ihre Kleidung auf, zogen sich an und apparierten zum Fuchsbau, in der Hoffnung Bill würde ihnen für das Chaos in seiner Wohnung nicht den Kopf abschlagen.
Erleichtert stellten sie fest, dass es im Fuchsbau vollkommen dunkel war; scheinbar schliefen schon alle.
Auf Zehenspitzen schlichen sie in die Küche, darauf bedacht kein Geräusch zu machen. Ginny dachte, sie würden ungeschoren davonkommen, als sie mit ihrem Fuß plötzlich gegen ein Stuhlbein stieß.
Auf einmal ging das Licht an und ihre wutschnaubende Mutter stand vor ihnen, die Arme in die Hüften gestemmt. Bevor sie flüsternd losfluchen konnte, begann ihre Mutter auch schon zu kreischen.
"WO WART IHR? IHR SOLLTET VOR DREIEINHALB STUNDEN HIER SEIN! WAS GLAUBT IHR WAS FÜR SORGEN ICH MIR GEMACHT HABE? IHR KÖNNTET TOT SEIN ODER IN DER GEWALT VON TODESSERN! ODER IN ZWILICHTIGEN GEGENEN LANDEN! ICH SITZE HIER DIE HALBE NACHT UND KEIN ZEICHEN VON EUCH! WAS HABT IHR EUCH DABEI GEDACHT?"
Ginny fühlte sich unwillkürlich an das Portrait von Mrs. Black und ihre Beschimpfungen erinnert. Sie wünschte, es gäbe auch Vorhänge, die ihre Mutter zum Schweigen bringen könnten. Nach etwa zehn Minuten hörte sie auf zu kreischen und schickte die beiden ins Bett. Glücklicherweise war sie so aufgebracht, dass sie nicht daran dachte, sie in getrennte Betten zu schicken.
Als sie in ihrem Zimmer schweigend im Bett lagen, musste Ginny plötzlich lachen. Sie legte die Hand auf den Mund, um ihr Kichern zu unterdrücken, doch es schien immer schlimmer zu werden. Harry begann nun auch zu lachen; wahrscheinlich, weil sie nicht aufhören konnte und wie ein Fisch an Land nach Luft schnappte.
Nachdem der Lachanfall vorbei war, schmiegte Ginny sich wieder an Harry und schlief schließlich ein.

Am Morgen erwachte sie davon, dass Harry mit seinen Fingern über ihre Wange strich.
"Guten Morgen, Baby.", griff er ihren neusten Witz sanft lächelnd wieder auf.
"Morgen, Schnucki.", murmelte sie grinsend und hob den Kopf an, um ihn zu küssen. Er küsste sie ungewöhnlich zart zurück, wie vor einigen Tagen, als er in London gewesen war. Sie konnte gar nicht so müde sein, dass sie nicht auf ihn reagierte. Eine Gänsehaut zog sich über ihren Körper und sie schlang die Arme um seinen Hals. Als er seine Lippen von ihren löste, schmiegte er seine Wange an ihre und schien den Duft ihrer Haare einzuatmen.
"Heute ist der.. große Tag", flüsterte er mit trauriger Stimme.
Ginnys Herz schien in ihren Magen zu rutschen. Das hatte sie vollkommen vergessen; Harry würde sie heute verlassen. Wortlos drückte sie ihn näher an sich und versuchte gegen die Panik anzukämpfen.
Was sollte sie nur tun, wenn er weg war? Würde sie überhaupt einen klaren Gedanken fassen können?
"Ich glaube, ich sollte aufstehen.", sagte er nach einer Weile.
"Nein!", keuchte sie erschrocken, schlang nun auch die Beine um seine Hüfte und presste ihn so fest an sich, wie sie konnte.
"Ginny, die anderen sind bestimmt schon wach. Wir wollen nicht so spät los."
"Es ist noch nicht spät.", wimmerte sie hoffnungslos. Sie konnte ihn nicht loslassen. Was, wenn dies das letzte Mal war, dass sie ihn in den Armen hielt?
Gnadenlos erhob sich Harry schwerfällig, während sie wie ein nasser Sack in ihm hing.
"Seit wann bist du so stark?"
"Seit wann bist du so leicht?"
Keiner der beiden lachte. Schließlich begannen ihre Arme zu schmerzen und sie stellte sich wieder auf den Boden, schlang ihre Arme allerdings wieder um seine Taille.
Nun drückte auch er sie an sich.
"Ich nehme an, du lässt mich nicht allein duschen?"
An seiner Brust schüttelte sie energisch den Kopf. In ihrer merkwürdigen Position schwankten die beiden bedrückt schweigend unter die Dusche.
Ginny fühlte sich wie in einer Trance, aber das war ganz gut so. Würde sie sich erlauben zu denken, würde sie wahrscheinlich in Tränen ausbrechen und das wollte sie nicht. Sie wollte stark sein, es Harry nicht noch schwerer machen, als es schon war.
Wortlos zogen sie sich an und packten Harrys Sachen zusammen. Immer wieder unterbrachen sie ihr Tun, um sich zu küssen, sich zu umarmen.
"Ginny", begann er, als sie fertig waren. Er griff nach ihrer Hand und sie sah ihr in die Augen. Nun konnte sie doch wieder spüren, wie die Panik langsam in ihr aufstieg. Er würde gehen. "Bitte versprich mir, dass du nicht nach uns suchst, egal was passiert.", sagte er ernst.
Überrascht sah sie ihn an. Sie hatte gar nicht daran gedacht nach ihnen zu suchen. Wie kam er darauf?
"Warum? Hab ich einen Grund euch finden zu wollen?", fragte sie irritiert.
"Nein, nein.", versicherte er hastig. "Ich möchte nur sicher gehen, ehrlich." Seine Augen drückten ehrliche Sorge aus und sie glaubte ihm.
"Okay, ich verspreche es."
"Danke.", hauchte er, scheinbar erleichtert und küsste sie wieder. Um das Gefühl der Panik zu verdrängen, presste sie ihre Lippen gierig gegen seine, drückte sich an ihn. Er reagierte genau so, wie sie es sich erhofft hatte. Er vergrub eine Hand in ihrem Haar und drückte sie mit der anderen an der Hüfte näher an sich.
Ginnys Herz schlug heftig gegen ihre Rippen. Zum einen, weil Harry sie küsste und zum anderen, weil sie den Gedanken daran, dass er gehen würde, nicht ganz verdrängen konnte.
Verzweifelt klammerte sie sich an ihn, genoss die letzte Nähe zu ihm.
"Harry!", ertönte Hermines Stimme von unten. "Du musst langsam frühstücken!"
Harry löste sich offensichtlich unwillig von ihr, wandte sich um und zog sie an der Hand mit sich aus dem Zimmer. Seinen schmerzverzerrten Gesichtausdruck hatte er jedoch nicht vor ihr verstecken können.
Ihr Herz fühlte sich an, als steckte ein Messer darin. Bereits gegen die Tränen kämpfend stieg sie mit Harry die Treppen hinab. Sie wollte doch stark sein! Sie durfte nicht weinen. Sie biss sich auf die Lippe und atmete tief durch. Sie konnte stark sein.
Beim Frühstück war es still, bis auf Rons Frage, ob Harry seine Sachen fertig gepackt hatte.
Die alte Uhr im Wohnzimmer schlug zehn Uhr.
"Es ist Zeit.", sagte Hermine schlicht und stand auf. Harry ging schweigend hinauf, um seinen Rucksack zu holen, während Ginny auf ihren Toast starrte, den sie nicht angerührt hatte. Es herrschte angespanntes Schweigen.
Als Harry wieder in die Küche kam, ergriff Ginnys Mutter das Wort.
"Harry, mein Lieber, ich soll dir von Arthur alles Gute wünschen.", sagte sie und ging auf ihn zu, um ihn in der Arm zu nehmen.
Ginny sprang, einem plötzlichen Impuls nachgebend, auf und warf die Arme um Hermine. Ihre beste Freundin erwiderte ihre Umarmung und einige Momente, in denen Ginny um Fassung rang, standen sie einfach nur da.
"Pass auf dich auf.", flüsterte Ginny.
"Du auch."
Sie lösten sich voneinander und Ginny schlang die Arme um ihren Bruder, der neben ihnen stand. Das Messer schien sich immer weiter in ihr Herz zu bohren.
"Ginny, mach- also-"
"Okay, Ron.", lachte sie zittrig. Es war ein verzweifeltes Lachen und schweren Herzens ließ sie Ron wieder los. Nachdem sie tief Atem geholt hatte, wandte sie sich Harry zu. Während Hermine und Ron sich von ihrer Mutter verabschiedeten, deren Gesicht bereits tränenüberströmt war, ging sie langsam auf Harry zu.
Plötzlich konnte sie die Panik nicht mehr aufhalten und sie überrannte sie mit einer Wucht, die sie noch nie erlebt hatte.
Mit einem Schluchzen zerbrach ihre Selbstbeherrschung und die Tränen ströhmten unaufhaltsam über ihre Wangen. Mit dem selben gequälten Gesichtausdruck wie in ihrem Zimmer, nahm er sie in die Arme und drückte sie an sich.
Wie eine Ertrinkende klammerte sie sich an ihn, unkontrolliert schluchzend.
Er konnte sie doch nicht einfach verlassen! Egal, was er tun musste, wie konnte er sie nur alleine lassen? Was sollte sie nur ohne ihn tun? Wie sollte sie ohne seine Nähe überleben? Wie sollte einen Tag überstehen ohne seine Stimme gehört, sein Lächeln gesehen zu haben? Was sollte sie nur tun, wenn sie irgendwann erführe, dass sie ihn nie wieder sehen, nie wieder in seinen Armen liegen würde?
"Ich liebe dich.", schluchzte sie mit belegter Stimme. Die Verzweiflung war wohl für jeden zu hören, doch sie konnte es nicht verhindern.
"Ich liebe dich mehr.", wisperte er und strich mit einer Hand beruhigend über ihren Rücken.
Sie wollte "Ich liebe dich mehr" antworten, aber sie konnte nicht. Es kostete sie ihre ganze Kraft nicht zusammenzubrechen. Das Messer in ihrer Brust schien inzwischen langsam herumgedreht zu werden; der Schmerz war unerträglich.
Harry nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste ihre ihre bebenden Lippen.
"Bitte hör auf zu weinen.", bettelte er und seine Stimme brach. "Bitte, nicht wegen mir."
Ginny versuchte die Tränen aufzuhalten, wieder normal zu atmen, doch es wollte nicht klappen. Langsam löste sie sich von ihm, wenn auch unwillig. Sie hielt ihn nur auf.
Sie senkte den Blick auf den Boden und holte mehrere Male tief Luft, um sich zu beruhigen. Erst jetzt bemerkte sie, dass der Anhänger um ihren Hals intensiv leuchtete. Sie schoss ihre Finger fest darum und sah Harry wieder an. Auch seine Augen waren feucht und sein Gesicht war noch immer schmerzverzerrt.
"Harry, wir müssen los.", sagte Hermine vorsichtig.
Er nickte knapp, zog Ginny noch einmal in eine feste Umarmung und trat hinaus auf den Hinterhof. Sie umarmte auch Hermine und Ron noch kurz und dann verließen auch sie die Küche. Sie wischte sich, wieder schluchzend; die Tränen von den Wangen und sah ihnen hinterher,als sie sich so weit vom Haus entfernten, dass sie apparieren konnten.
Harry sah zurück und sie sahen sich einige Sekunden lang in die Augen. Dann waren sie weg.


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Beziehungskomödien aufzubauen und die entsprechenden Dialoge zu schreiben kann Joanne K. Rowling so gut wie Woody Allen. Im vierten und fünften Band ist das schön zu beobachten, wenn es die ersten Eifersüchteleien zwischen den Freunden gibt.
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