
von Gordric Potter
Ein schicksalhafter Tag
Es war ein Jahr nachdem die Potters von Lord Voldemort ermordet wurden, die Zauberwelt hatte sich wieder beruhigt und jeder ging wieder seinen Tätigkeiten nach.
Bei den Dursleys hatte sich ein Alltag eingestellt denn jeder verurteilt hätte. Die Dursleys erzogen ihren eigenen Sohn wie einen König, er bekam alles was er wollte. Niemand hatte jedoch eine Ahnung wie es dem kleinem Baby ging, was sie vor einem Jahr vor ihrer Tür lag. Es wurde nur mit dem nötigsten versorgt, so das es gerade überleben konnte. Denn Petunia behauptete immer: “Soll er doch mit seinem ach so tollen Kräften überleben, diese Missgeburt.”
Sie ignorierten ihn so gut es ging bis zu diesem schicksalhaften Tag.
“VERNON!” rief Petunia durch das ganze Haus. Vernon Dursley kam die Treppe hinunter gelaufen und ging zu seiner Frau in die Küche. “Was ist los Petunia, Schätzchen?” fragte er außer Atem, er war schon dick. “Diese Missgeburt hört nicht auf zu schreien.” spie sie aus und zeigte auf ein kleines Baby auf dem Küchentisch. Es war fast nur Haut und Knochen, es hatte nur irgendwelche abgetragenen Sachen von einem anderem Kind an und war auch nicht gerade sauber, nur so das es nicht auffiel.
Vernon ging an den Küchentisch und sah das Kind skeptisch an, er konnte dieses Kind genauso wenig leiden wie seine Frau. Er nahm seine Hand und schüttelte das Baby leicht, doch es hörte nicht auf zu schreien. “Ich hab gesagt, dass es aufhören soll also tu doch was. Sonst wacht noch Dudley auf.” sagte seine Frau und genau in dem Moment, schrie ein Baby aus dem Wohnzimmer.
Petunia rannte sofort ins Wohnzimmer und kümmerte sich liebevoll um das andere Baby. Sie nahm es auf den Arm und sagte leise: “Ist ja gut mein Schatz, du brauchst keine Angst zu haben.” Sie wiegte ihren Schatz leicht auf dem Arm, was nicht leicht war, denn das Baby war schon fast übergewichtig für sein Alter.
Als sie ihren Dudley wieder beruhigt hatte, ging sie wieder in die Küche wo das Baby noch immer schrie. “Mach was!” war das einzige was sie ihrem Mann entgegen spie und dann wieder ins Wohnzimmer ging.
Vernon überlegte noch ein paar Minuten, bis er sich zu letzten Möglichkeit entschied.
Er ging zu seiner Frau und sagte: “Ich werde ihn ins Heim bringen, dann haben wir unsere Ruhe.” “Ja, mach das aber pass auf, dass dich die Nachbarn nicht sehen, sie kennen nur Dudley.” entgegnete seine Frau ruhig.
Vernon ging in den Flur und zog sich an. Als wieder in die Küche kam, schrie es immer noch. Er nahm es für seine Verhältnisse fast zärtlich in den Arm und ging nach draußen.
Er hielt kurz an als er an der Tür war und sah vorsichtig hinaus, ob ihn einer seiner Nachbarn sehen könnte. Als dies nicht der Fall war, ging er schnell zu seinem Auto und legte das Baby auf den Beifahrersitz. Er stieg ein und fuhr so schnell es ging los zum nächsten Kinderheim.
Er kam am Heim an und stieg aus, nahm sich das Baby und ging die Einfahrt hoch. Doch als er vor der Tür stand, sah er ein Schild auf dem geschrieben stand: Geschlossen wegen Renovierung.
Vernon fluchte unverhalten und dreht sich wieder um und wollte zum nächsten Heim fahren. Doch als er sich umdrehte erschreckte er sich, denn hinter ihm stand eine streng aussehende Frau. Mr. Dursley fasste sich jedoch schnell wieder und grüßte die Frau höflich.
Die Frau sah ihn skeptisch an und fragte dann: “Was kann ich für sie tun?” Mr. Dursley war wieder einen Moment verwirrt, doch dann sagte er: “Ich wollte dieses Baby abgeben, doch leider ist das Heim geschlossen.” Die Frau sah ihn wieder an und fragte dann: “Woher haben denn dieses Kind?” “Es lag heute Morgen vor unserer Tür, doch können meine Frau und ich nicht darum kümmern, weil wir beide arbeiten.” log Mr. Dursley schnell und hoffte das sie ihm diese Geschichte abkaufte.
Er sah im Gesicht der Frau Ungläubigkeit, die aber erstaunlich schnell verschwand. Sie antwortete: “Gut. Sie können das Kind mir geben, ich bin nämlich die Leiterin dieses Heim und ich werde ihn mit nehmen.”
Mr. Dursley war mehr als erleichtert, dass sie ihm diese Geschichte abgekauft hatte. Er gab ihr das Baby, verabschiedete sich und ging schnell zu seinem Auto. Er fuhr so schnell er konnte wieder zurück, denn nun war er diese Missgeburt für immer los.
Die Frau stand immer noch in der Einfahrt und sah auf das kleine Baby hinunter. Er kam ihr viel zu leicht vor. Sie strich ihm langsam über den Kopf als sie auf der Stirn eine Narbe sah. Sie sah ihn sich noch einmal an und dann sagte sie: “So, sehen wir uns wieder, Harry Potter.”
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