
von Gordric Potter
Hier ist das nächste Kapitel, entschuldigt die lange Zeit.
Um die Frage von Myrte zu beantworten, die Tür zur Großen Halle ist so ähnlich aufgeflogen wie die Kerkertür wenn Snape herrein kommt. Ich hoffe das hilft.
Gordric Potter
Das neue Heim
Als sie wieder auftauchte, stand sie vor einem wunderschönen Herrenhaus in Schottland. Dies war das Haus ihrer Eltern, wo sie immer Zuflucht gefunden hatte, egal in welcher Situation.
Sie ging auf das Tor zu und öffnete es. Sie befand sich nun in der der Eingangshalle, die mit leichten grau Tönen und Stuck verziert war. Sie musste nicht lange warten bis ihr Vater in die Halle kam. Er war schon ein älterer Herr, der einen dunkelblauen Umhang trug. “Minerva, was machst du den hier?” fragte er erstaunt.
“Bitte, Vater lass uns in den Salon gehen dann erzähle ich euch alles.” sagte Minerva und ging durch die Tür auf der linken Seite.
Es war ein wunderschöner Salon, er war in leichten Rottönen gehalten, auf der einen Seite stand ein großes Regal mit vielen Büchern und den Auszeichnungen, die die Familie erhalten hatte. Auf der anderen Seite war eine großer Kamin, vor dem eine Sitzgruppe auf der eine Frau saß.
Es war Athena McGonagall, die Mutter von Minerva. Sie stand auf, sah überrascht aber auch besorgt ihre Tochter an und fragte: “Minerva, Liebling was machst du hier? Ist etwas passiert?” “Mutter, es ist etwas passiert. Aber es ist nichts schlimmes, ich werde es euch gleich erzählen.” sagte Minerva.
Sie ging zu der Sitzgruppe und legte Harry auf das Sofa und setzte sich neben ihn. Ihre Eltern sahen sie erstaunt an, denn sie hatten es nicht bemerkt, da sie nur auf ihre Tochter geachtet hatten und in ihrer Gesicht geschaut hatten.
“Minerva, du hast ein Kind?” fragte ihre Mutter erstaunt und verärgert, da sie nichts davon wusste. “Mum, es ist nicht mein richtiges Kind, ich war nicht schwanger, also brauchst du mir keine Vorwürfe machen.” “Was meinst du damit, es ist nicht dein richtiges Kind?” fragte nun ihr Vater. “Es wurde mir heute anvertraut, es ist Harry Potter.” sagte Minerva mit leiser Stimme. Denn sie wusste wie ihre Eltern reagieren würden. Und sie hatte recht, ihre Eltern waren sprachlos und starrten ihre Tochter völlig fassungslos an.
“A… Aber du hast doch sagt, dass er bei diesen Muggeln aufwachsen muss. Wie ist das möglich?” fragte ihre Mutter, immer noch um ihre Fassung ringend.
So erzählte Minerva ihnen wie sie Harry vor dem Heim bekam, wie sein Zustand ist, ihren Streit mit Dumbledore und von ihrem Abgang.
Als sie geendet hatte wussten ihrer Eltern nicht was sie sagen sollten. Ihre Mutter war die Erste die ihre Sprache wieder fand: “Das Albus so reagieren würde, hätte ich nicht gedacht aber natürlich kannst du hier bleiben.” “Hier wird dich niemand finden wenn du es nicht willst.” ergänzte ihr Vater. Minerva war ihren Eltern einfach nur dankbar und umarmte sie innig.
Harry begann sich auf der Couch zu bewegen und fing an zu quengeln. Minerva ging sofort zu ihm und nahm ihn auf den Arm und fing an ihn leicht hin und her zu wiegen. Sie fing auch leise an ihm ein Lied zu singen, bis er in ihren Armen einschlief. “Ich geh hoch in mein Zimmer und geh ins Bett, Harry braucht seinen Schlaf. Gute Nacht.” verabschiedete sich Minerva leise von ihren Eltern und stieg die Treppe hinauf.
Ihre Eltern sahen ihr nach und ihre Mutter meinte: “Sie muss diesen Jungen wirklich lieben von sie sich sogar mit Albus streitet.” Ihr Vater konnte nur nicken, denn er sah es ganz genauso.
Minerva hatte inzwischen ihr Zimmer erreicht. Es war ein schönes Zimmer. Es war groß, in der Mitte stand ein großes Himmelbett. An den Seiten standen ein Schreibtisch, Regale mit vielen Büchern, ein Kamin mit Sesseln und ein Schrank.
Minerva legte Harry vorsichtig aufs Bett und ging sich schnell fertig machen.
Als sie zurückkam, sah sie wie Harry auf ihrem Bett seelenruhig schlief. Sie legte sich neben ihn und nahm ihn in den Arm. “Gute Nacht, mein kleiner Engel.” flüsterte sie noch bevor sie einschliefen.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, bemerkte sie, dass Harry schon wach war und sie mit seinen großen grünen Augen an sah. Sie lächelte ihn an und sagte: “Guten Morgen, hast du gut geschlafen.” Harry sah sie nur freudig an. Sie stand schnell auf und machte sich fertig bevor sie mit ihm hinunter ging.
Ihre Eltern saßen schon im Salon als sie ankam. “Guten Morgen, mein Schatz habt ihr gut geschlafen?” fragte ihr Vater. “Ja haben wir.” antwortete sie und setzte sich.
Sie wollte gerade anfangen zu essen als Harry sich bemerkbar machte und ebenfalls Hunger signalisierte. “Ihr habt zufälliger Weise nicht etwas Milch für Harry oder?” fragte Minerva. “Doch, wir haben gestern Abend, nachdem du hochgegangen bist, haben wir noch etwas Milch hohlen lassen.” antwortete ihre Mutter. Sie deutete auf eine kleine Flasche auf dem Tisch. Minerva nahm sie und gab sie Harry zu trinken, der trank sehr schnell, was auch kein Wunder bei seiner Unterernährung ist, dachte sich Minerva.
Als das FrĂĽhstĂĽck beendet war ging sie zum Kamin und zauberte Harry einen Laufstall und etwas Spielzeug.
Sie hatte es sich gerade gemĂĽtlich gemacht und wollte Harry beobachten, als im Kamin rauschte.
Aus dem Kamin kam Poppy, sie machte sich sauber und begrüßte Minerva: “Hallo, wie geht es dir?” “Hallo Poppy, mir geht es gut.” antwortete sie. Poppy ging zum Laufstall und nahm Harry auf den Arm. Sie schaukelte ihn leicht, was ihm sichtlich gefiel und legte ihn dann auf den Tisch und untersuchte ihn.
Minerva indes hielt es einfach nicht mehr aus, sie musste einfach fragen: “Und was ist in der Schule los?” Sie konnte es nicht lassen, sie musste wissen wie es ihren Schülern ging und was Albus machte. Poppy lächelte und sagte: “Also, deinen Schülern geht es wunderbar, sie haben dich verstanden und wünschen dir alles Gute und nun was Albus angeht nah ja.” “Was nah ja, nun sag schon, wie hat er reagiert?” “Als du weg warst, hat er sofort alle Lehrer ins Lehrerzimmer bestellt und wollte wissen wo du hin bist. Er hat auch jeden einzeln befragt, doch sind Filius und ich standhaft geblieben und haben ihm gesagt, dass wir nicht wüssten wo du bist.” “Und worum ging es ihm dabei, er will doch nicht nur wissen wo ich bin oder?” fragte Minerva sarkastisch. “Nein, nicht nur. Er sorgt sich um die Sicherheit von Harry.” antwortete Poppy leise, da sie dachte Minerva würde wieder wütend.
Minerva blieb jedoch ganz ruhig. Poppy beendete ihre Untersuchung mit dem Ergebnis, dass Harry nur noch ein paar Stärkungstränke bräuchte und sehr viel Schlaf.
Danach verabschiedete sie sich und versprach, dass sie Minerva regelmäßig schreiben würde, genau wie Filius.
Minerva lehnte sich wieder in ihren Sessel, beobachtete Harry und wartete auf die Dinge, die da kommen mögen.
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