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Fanfiction

Lily Evans und die verbotenen Leben - Gegen die Wand

von Tonx

Im Westteil des Korridors im dritten Stock hörte sie dann, wie auf einmal jemand “Impedimenta!” schrie und sprang instinktiv hinter einer Statue in Deckung. Leider nicht schnell genug, wie sich herausstellte, denn sie flog durch die Luft und knallte mit einem dumpfen Schlag gegen die harte Schlossmauer.
Lily wurde kurz schwarz vor Augen, aber sie hob sofort ihren Zauberstab und sah sich um, nach demjenigen, der ihr den Fluch auf den Hals gehetzt hatte. Verschwommen nahm sie zwei Gestalten vor sich wahr und zog sich an der Mauer in die Waagerechte. Endlich sah sie wieder klar, doch was sie da erblickte, gefiel ihr ĂŒberhaupt nicht.
Bellatrix Black und Rudolphus Lestrange kamen mit gehobenen ZauberstÀben und bitter grinsend auf sie zu.
“Was wollt ihr?”, keuchte Lily, denn sie wusste, dass sie keine Chance gegen die beiden hatte. Sobald sie den einen verhexen wĂŒrde, wĂŒrde sie Opfer des anderen werden.
Mit der einen Hand hielt sie trotzdem noch ihren Zauberstab erhoben, mit der anderen musste sie sich jedoch an der Wand abstĂŒtzen. Immer wieder verschwamm ihre Sicht leicht und ihr Kopf schmerzte höllisch.
Bellatrix stand nun weniger als einen Meter von ihr entfernt und presste ihr ihren Zauberstab an die Kehle.
“Ich warne dich Bellatrix, das gibt Strafarbeiten! Du weist, dass ich Schulsprecherin bin
”, sagte Lily mutig, doch die Angesprochene und Lestrange lachten nur höhnisch.
“Nimm den Zauberstab runter, Bellatrix!”, warnte Lily noch einmal, doch ihr gegenĂŒber rĂŒhrte sich nicht.
“Was willst du?”, fragte Lily deswegen nochmals.
“Nur eine Warnung aussprechen
”, hauchte Bella ihr ins rechte Ohr. Lily zog die Augenbrauen zusammen.
“Du kannst meinem werten Cousin ausrichten, dass er lieber die HĂ€nde von dieser Patricia lĂ€sst. Ihre Mutter ist ein Schlammblut, genau wie du, Evans
”, zischte Bellatrix.
Ihr Gesicht war nur noch Zentimeter von Lilys entfernt.
“Und Black wird nicht unsere Familienehre beschmutzen
”
Bellatrix drĂŒckte Lily noch einmal hart gegen die Wand, zog den blitzschnell ihren Zauberstab zurĂŒck und eilte den Gang entlang davon, dicht gefolgt von Lestrange.
Lily sank geschafft zu Boden und wischte sich eine TrĂ€ne aus dem Gesicht. Sie hatte gewusst, dass mit Bellatrix und ihren Slitherins nicht zu spaßen war, aber das sie zu so etwas fĂ€hig war, hĂ€tte sie ihr nicht zugetraut.
Lily wurde mit einem mal klar, dass es draußen noch viel hĂ€rter zugehen wĂŒrde. In der RealitĂ€t wĂŒrde sie jetzt nicht nur hier verletzt herumsitzen. Da draußen wĂŒrde sie jetzt einen Kampf um Leben und Tod zu kĂ€mpfen haben. Voldemort baute seine Armee auf und MuggelstĂ€mmige wie sie eine war, wĂŒrde es als erstes erwischen.
Sie konnte wieder Schritte hören und hob vorsichtshalber nochmals ihren Zauberstab, doch es war nur Remus, der bei ihrem Anblick auf sie zu gerannt kam.
“Hilfe, Lily! Was ist passiert?”, fragte er sofort und versuchte der zitternden Lily auf die Beine zu helfen. Jetzt erst merkte Lily, dass sie Nasenbluten hatte. Als sie sich an ihren Hinterkopf fasste, um die Ursache ihrer Kopfschmerzen auszumachen, konnte sie eine große Platzwunde fĂŒhlen.
“Bellatrix und Lestrange”, murmelte sie und ließ mit einem Wink ihres Zauberstabes ihr Nasenbluten stoppen. Remus sah sie finster an, widmete sich dann aber ihrer Wunde am Hinterkopf.
“Da sollte Madam Pomfrey mal drauf sehen”, meinte er bestimmt und hielt Lily seinen Arm hin. Sie hakte sich dankbar unter und ließ sich zum KrankenflĂŒgel bugsieren.
Als sie den Saal betraten, konnte sie James sehen, der gerade einen Becher mit einer dampfenden FlĂŒssigkeit zu sich nahm. Als er Lily und Remus erblickte, knallte er das TrinkgefĂ€ĂŸ erschrocken auf den nĂ€chsten Tisch und rannte zu ihnen hinĂŒber.
“Was - ?”, platzte er heraus, doch Lily hatte keine Zeit zum ErklĂ€ren, denn Madam Pomfrey, die junge Krankenschwester, hatte sie entdeckt und drĂŒckte sie auf das nĂ€chste Bett.
Kritisch besah sie sich Lilys Wunde am Hinterkopf, murmelte dann einige Zauberformeln und Lily spĂŒrte, wie der Schmerz augenblicklich nachließ.
“Vielen Dank!”, sagte sie strahlend zu der neuen Krankenschwester. Sie war erst seit diesem Jahr im Amt, aber bereits fĂŒr ihre Kompetenz bekannt. Lily war sich sicher, dass Madam Pomfrey kaum Ă€lter als sie selbst sein konnte. Höchstens drei Jahre, aber sicher nicht mehr.
“Ist ihnen noch schwindelig?”, wollte sie von Lily wissen. Lily schĂŒttelte den Kopf und trank ohne Umschweife den Trank, den sie von ihr verabreicht bekam.
James Geduld war nun zu Ende.
“Was ist passiert?”, fragte er und sah sie fordernd an. Lily sah zu Boden. Dann erzĂ€hlte sie Remus und James, was vorgefallen war.
“Ich bringe sie um”, knurrte James, als Lily geendet hatte.
“Sie sollten das dem Schulleiter berichten”, mischte sich Madam Pomfrey ein, die das GesprĂ€ch mitbekommen hatte.
Lily schwieg und sah James an. Sie hatte ihn noch nie so sauer erlebt. Er schien zu kochen vor Wut und einzig und allein ihre Anwesenheit hielt ihn im Zaum.
“Ist dein Sonnebrand schon besser?”, fragte sie ihn deswegen zaghaft. James blickte sie verwirrt an.
“Ach so, ja
”, brummte er und lief hinĂŒber, um den Rest der dampfenden FlĂŒssigkeit zu sich zu nehmen.
“Miss Evans, sie sollten sich so bald wie möglich hinlegen. Sie brauchen Ruhe”, unterbrach die Krankenschwester sie. Lily nickte stumm und sah Madam Pomfrey noch einmal dankbar an, bevor sie sich, von James gestĂŒtzt, auf den Weg zum Griffindorturm machte. Remus blieb zurĂŒck und wechselte noch ein paar Worte mit der ungewöhnlich jungen Krankenschwester.
“Ich bring sie um”, grummelte James immer wieder, wĂ€hrend sie durch die GĂ€nge liefen. Lily stand noch etwas unter Schock und sagte nichts, lĂ€chelte aber ab und zu, wenn James eine besonders einfallsreiche Verfluchung ĂŒber Bellatrix und Lestrange von sich gab.
Als sie den Gemeinschaftsraum betraten, richteten sich alle Blicke auf sie und ein Raunen ging durch den Saal. Lily stellte fest, dass sie noch immer blutverschmiert war. Sie eilte hoch in ihren Schlafsaal ohne auf die Fragen einzugehen, die von allen Seiten kamen. James folgte ihr, ebenso wie Sirius und Patricia, die kurz vor ihnen vom Abendessen zurĂŒckgekommen waren.
Oben angekommen ging Lily erst einmal duschen, wÀhrend James den andern beiden berichtete, was vorgefallen war.
Als Lily frisch geduscht und mit einem Handtuch umwickelt aus dem Bad hinausgetapst kam, blieb James’ Blick einige Sekunden an ihr hĂ€ngen. Sie lĂ€chelte ihn schĂŒchtern an. James schĂŒttelte kurz den Kopf, als ob er sich aus einer Trance wachrĂŒtteln musste. Dann grinste er sie an.
Lily setzte sich neben Patricia aufs Bett, die bleich wirkte. Sirius tigerte wÀhrenddessen ununterbrochen im Schlafsaal auf und ab.
“Lass mich zurĂŒckgehen und sie mal ordentlich durchhexen”, bettelte er schließlich, doch Lily und Patricia schĂŒttelten beide den Kopf.
“Das hat doch keinen Sinn”, murmelte Lily. “Das macht es nur noch schlimmer.”
“Das bekommen sie zurĂŒck”, unterstĂŒtzte nun auch James seinen Freund.
“Ich warne euch”, setzte Lily an und hob tadelnd die rechte Hand. Doch James zog frech an ihrem Handtuch und so musste sie es schnell mit beiden HĂ€nden festhalten. Lily funkelte ihn finster an, öffnete die TĂŒr und beförderte die beiden Jungs mit einem harten “Raus!” vor die TĂŒr.
Als sie die TĂŒr wieder geschlossen hatte, giggelte Patricia leise.
“Hoffentlich halten sie sich zurĂŒck”, sagte Lily etwas genervt und ging an ihren Koffer, um sich etwas zum Anziehen herauszuholen.
“Ich pass auf Sirius auf und du auf Potter”, antwortete Patricia und wartete bis ihre Freundin ganz angezogen war. Lily setzte sich neben Patricia aufs Bett und sah sie an.
“Alles in Ordnung?”, fragte sie Patricia. Diese nickte und stellte die RĂŒckfrage.
“Und bei dir?”
Lily zuckte mit den Schultern.
“Ich denke schon, ja”, meinte sie und merkte, wie wenig ĂŒberzeugend sie klang.
“Ich hatte mir bisher nie vor Augen gefĂŒhrt, wie hart das da draußen werden wird.”
“Mhm
”, brummte Patricia zustimmend.
“Leuten wie uns wird es als erstes an den Kragen gehen”, flĂŒsterte Lily mit erstickter Stimme. Patricia nahm ihre Hand.
“James wird auf dich aufpassen”, antwortete sie leise und sah Lily lĂ€chelnd an.
“Falls wir bis dahin noch zus -”
“Ach komm schon, Lily!”, lachte Patricia. “Ich sehe euch doch
”
Lily merkte, wie ihr die WĂ€rme in den Kopf stieg und blickte rasch zu Boden.
Plötzlich klopfte es an der TĂŒr.
“Seid ihr angezogen?”, hörte sie James Stimme von hinter der TĂŒr. Die beiden MĂ€dchen grinsten sich an.
“Wir kommen gleich runter!”, rief Patricia zurĂŒck und sie erhoben sich.
“Wie steht’s denn bei dir und Sirius?”, fragte Lily ihre Freundin, bevor sie die TĂŒrklinke hinunterdrĂŒckte. Jetzt war es an Patricia zu Boden zu sehen.
“Wenn es nach mir ginge
”, murmelte sie und Lily hob ihr Kinn nach oben, um sie zu zwingen sie anzusehen.
“Liebst du ihn?”, fragte Lily sie.
“Wie so viele MĂ€dchen vor mir
”, seufzte Patricia.
“Aber er hat doch neulich gemeint, er wolle sich festlegen oder so etwas in der Art”, versuchte Lily ihr Mut zu machen. Patricia hob zweifelnd die Augenbrauen, öffnete dann aber die TĂŒr.

Der Gemeinschaftsraum war gut gefĂŒllt und Lily bereute es herunter gekommen zu sein. Wieder richteten sich alle Blicke auf sie und viele begannen zu flĂŒstern.
Lily ließ sich widerwillig neben James nieder, der sie mit entschuldigenden Hundeaugen ansah und nicht wagte, sie anzufassen. Lily musste schmunzeln. Ihr LĂ€cheln erstarb allerdings, als sie Patricias traurigen Gesichtsausdruck sah. Sirius wirkte ebenfalls leicht irritiert, schien aber zu denken, dass es mit der Drohung seiner Kusine zu tun hatte.
“Ich pass schon auf dich auf”, versuchte Sirius sie zu trösten. Patricia lĂ€chelte ihn gequĂ€lt an und sah dann Hilfe suchend zu Lily hinĂŒber. Lily merkte, dass es ihre Freundin Überwindung kostete, nicht einfach aufzustehen und zu gehen.
“Hab ich was verpasst?”, fragte Sirius, dem Patricias Blick nicht entgangen war. Wie Lily befĂŒrchtet hatte, erhob sich Patricia jetzt und verschwand wortlos durch das PortrĂ€tloch. Sirius starrte ihr entgeistert hinterher.
“Wa-?”
“Sirius Black, ich hoffe fĂŒr dich, dass du es ernst mit ihr meinst!”, zischte Lily, als er sie fragend ansah.
“Lily Evans, ich schwöre dir, dass ich es mehr als ernst meine!”, antwortete er empört und sprintete Patricia hinterher. James runzelte die Stirn, lachte aber.
“Mir ist eigentlich nicht so nach großer Gesellschaft”, murmelte Lily, nachdem Sirius durch das PortrĂ€tloch verschwunden war.
“Und da Remus nicht da ist, -”
“Ja, genau! Wo ist der eigentlich?”, unterbrach James sie und sah sich suchend um. Lily zuckte nur mit den Schultern und stand auf.
“Hey, warte”, sagte James und nahm sie bei der Hand. “Wo will Madame hin?”
Er grinste. Lily ĂŒberlegte.
“Eigentlich an einen stillen Ort, wo sonst niemand ist”, sagte sie schließlich. “Also unmöglich
”
Wieder grinste James.
“Nicht fĂŒr James Potter”, meinte er geheimnissvoll und zog sie hinter sich her aus dem Gemeinschaftsraum hinaus und durch die GĂ€nge. Im Korridor im siebten Stock hielt er schließlich an.
“So, jetzt stell dir den Ort, den du haben willst, ganz genau vor und lauf dreimal mit geschlossenen Augen hin und her”, sagte er und ließ ihre Hand los.
“Sehr witzig
”, lachte Lily und verschrĂ€nkte die Arme.
“Vertrau mir”, flĂŒsterte James ihr ins Ohr und wieder bekam sie eine leichte GĂ€nsehaut. Das war das dritte Mal, dass er diese beiden Worte gesagt hatte und er hatte ihr eigentlich nie Anlass gegeben, es nicht zu tun. Selbst das Fliegen war gut gegangen.
Widerwillig schloss Lily die Augen, malte sich einen schönen Ort aus und lief dreimal auf und ab. Als sie die Augen wieder öffnete, lehnte James an einer TĂŒr, von der sie sich sicher war, dass sie eben noch nicht dort gewesen war.
Überrascht sah sie ihn an. Er öffnete ohne ein weiteres Wort die TĂŒr und Lily lief hindurch. Augenblicklich blieb sie stehen und staunte.
Sie standen an einem flachen Sandstrand. Am Horizont ging gerade die knallrote Sonne unter und Lilys Haare bewegten sich leicht in dem lauen Sommerwind.
“Hm, etwas kitschig, aber
”, gluckste James und zog seine Schuhe aus. Lily tat es ihm gleich und zusammen schlenderten sie zu einer grĂŒnen Decke hinĂŒber, die ein paar Meter weiter einladend im Sand lag.
“Was ist das hier?”, fragte Lily, immer noch staunend umher sehend.
“Der Raum der WĂŒnsche.”
“Den gibt es also wirklich?”
“Jap
”, antwortete James und ließ sich auf der Decke nieder. Lily tat es ihm gleich und schaute die untergehende Sonne an.
“Du hast Recht, etwas kitschig
”, murmelte sie. Augenblicklich war die Sonne verschwunden und sie schauten auf einen dichtbesternten Nachthimmel.
“Hm, hat auch was
” sagte James und sah Lily an. Sie beugte sich langsam zu ihm hinĂŒber und gab ihm einen kurzen Kuss auf den Mund, ohne ihren Blick abzuwenden. Sie spĂŒrte, wie er leicht erschauderte. Sie schaute ihn weiter an und wartete, bis er es schließlich nicht mehr aushielt und sie kĂŒsste. Lilys Herzschlag beschleunigte sich schlagartig. FĂŒr sie gab es nichts schöneres als ihm so nah zu sein. Langsam drĂŒckte sie ihn auf die Decke. Er stöhnte leicht auf, drehte den Spieß dann um, sodass sie unten lag. Dann löste er sich von ihr und sah sie an.
“Sag bescheid, wenn du wieder einen See brauchst”, murmelte Lily und gluckste als sie James verdutzten Gesichtsausdruck sah.
“Oho, du bist ja gar nicht so prĂŒde, wie ich dachte, Evans
”, antwortete er schnippisch und kĂŒsste sie abermals.
“Lust auf ne Runde schwimmen?”, fragte James nach einer Weile.
“Eigentlich nicht, aber wenn du eine AbkĂŒhlung brauchst
”
“Bis zum Griffindorturm schaff ich es noch”, sagte James lachend und half Lily auf die Beine.
“Wie geht’s eigentlich deinem Sonnenbrand?”, fragte Lily, wĂ€hrend sie durch die GĂ€nge zurĂŒck schlenderten.
“Oh, mist
 Madam Pomfrey hat doch gesagt, du sollst dich hinlegen”, erinnerte sich James plötzlich. Lily hatte es durch den ganzen Trubel ebenfalls völlig vergessen.
“Sie dĂŒrfen nicht mehr laufen, Miss Evans!”, trompetete James und nahm sie kurzerhand Huckepack. Lily kicherte, ließ es aber mit sich machen, da sowieso niemand zu sehen war.
Vor der fetten Dame ließ er sie hinunter.
“KĂŒrbiskopf “, sagte Lily und die TĂŒr zum Gemeinschaftsraum öffnete sich. Sie stiegen hindurch und liefen so schnell wie möglich zu den Treppen.
“Nacht”, sagte James und Lily drehte sich zu ihm um.
“Ich fand es einen sehr schönen Tag. Trotz Bella
”, murmelte Lily und gab James einen kleinen Kuss auf die Wange.
“Ich liebe dich”, flĂŒsterte James in ihr Ohr und Lily hielt einen Moment inne. Dann lĂ€chelte sie ihm noch ein letztes Mal zu und verschwand die Treppe hoch zu den MĂ€dchenschlafsĂ€len.
Sie hoffte, er wĂŒrde es verstehen, dass sie noch nicht so weit war, ihm diese drei Worte zu sagen. Dass er sie wirklich liebte, daran zweifelte sie nicht im geringsten und sie glaubte noch nie so glĂŒcklich gewesen zu sein, wie in diesem Moment.
Sie konnte schon kaum mehr nachvollziehen, warum sie ihn einst fast gehasst hatte. Oder hatte sie sich die ganze Zeit nur etwas vorgemacht?
Sie wusste jedenfalls, dass er nicht so eingebildet war, wie sie die ganze Zeit gedacht hatte. Sie hatte festgestellt, dass sie ihn in vielem unterschÀtzt hatte.
Als Lily in den Schlafsaal kam, waren nur ihre Mitbewohnerin Alice und ihr Freund Frank Longbottom darin, die umschlungen auf Alice Bett lagen.
Als sie Lily bemerkten, sprang Frank sofort auf, grinste Lily nervös an und gab seiner Freundin noch einen Gute-Nacht-Kuss, bevor er hastig das Zimmer verließ.
“Wo ist Patricia?”, fragte Alice, um die Peinlichkeit der Lage etwas zu ĂŒberspielen.
Lily, die sich gerade das selbe gefragt hatte, zuckte mit den Schultern. Sie war unglaublich mĂŒde von dem ereignisreichen Tag. Außerdem war sie sich sicher, dass Sirius gut auf ihre Freundin aufpassen wĂŒrde.
“Mit Sirius unterwegs, denke ich”, antwortete sie deswegen und begann sich umzuziehen. Alice tat es ihr gleich und sie legten sich in ihre Betten. Lily blieb nicht mehr viel Zeit zum Nachdenken, denn sie verfiel sogleich in einen ruhigen, tiefen Schlaf.


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David Barron, ausfĂŒhrender Produzent, ĂŒber das Casting fĂŒr Luna Lovegood