
von Gordric Potter
Kapitel 4
Erschrocken fuhren die beiden Frauen herum. “Harry! Seit wann bist du hier?” fragte Tonks. “Ich in aufgewacht als Professor McGonagall Hedwig nach oben brachte. Dann konnte ich nicht mehr schlafen und bin hinuntergegangen. Ich wollte gerade eintreten als ihr anfingt über meine neue Anklage zu sprechen.” erklärte Harry, er setzte sich auch wieder auf die Couch, weil er doch noch immer etwas schwach auf den Beinen war. “Aber wie kommst du dann auf die Idee, dass ich dich adoptieren sollte?” fragte nun Minerva, die immer noch überrascht war. “Nun Professor, es ist Vorraussetzung, dass der zu Adoptierende es möchte und ich möchte, dass sie mich adoptieren. Ich kann selber nicht erklären warum aber ich weis, dass sie die Richtige dafür sind.” antwortete Harry ernst und sah seiner Professorin tief in die Augen.
Minerva konnte in diesem Blick sehen, dass er es vollkommen ernst meinte. “Wenn sie es wirklich wollen Mister Potter, dann werde ich sie adoptieren.” sagte sie dann, Harry nickte erfreut.
“Da das nun geklärt ist, sollten wir sofort ins Ministerium und alles in die Wege leiten.” sagte nun Tonks, die erstaunt war, dass alles so gut lief.
“Aber ich kann doch nicht in diesen Sachen gehen, sie sind doch gar nicht dafür geeignet.” sagte Harry darauf. “Das ist egal, ich hätte den Zuständigen sowieso herbringen lassen, da wir uns nicht im Ministerium hätten sehen lassen können ohne das wir gesehen geworden werden.” sagte Minerva darauf. “Schön, dann geh ich jetzt und hole Sarah.” sagte Tonks und verschwand durch den Kamin.
“Sind sie sich auch sicher, dass ich sie adoptieren soll?” fragte die Schulleiterin nochmals. “Ja, ich möchte, dass sie mich als ihren Sohn aufnehmen. Ich bin mir sicher, dass es eine gute Entscheidung ist, denn ich habe sie schon sechs Jahre lang als eine Art Mutter gehabt, als Hauslehrerin von Gryffindor.” sagte Harry und sah sie an. “Sie sind sich auch im klaren darüber, was die anderen Leute und vor allem Schüler darüber sagen werden.” “Ja, das bin ich. Aber es geht nicht anders und sie müssen sich daran gewöhnen das ich dann eben der Sohn der Schulleiterin bin, was doch auch einige Vorteile bringen wird, oder?” fragte er zurück mit einem schelmischen Grinsen. “Oh nein mein Sohn, du wirst so behandelt wie jeder andere Schüler auch.” antwortete Minerva, doch dann stockten sie beide über ihre Worte: ´mein Sohn`. Sie sahen sich an und waren sich einig, dass dies der Beweis war, dass Harry richtig lag mit seiner Entscheidung.
Genau in diesem Moment trat Tonks mit einer jungen Frau aus dem Kamin. “Hallo, ich bin Sarah Adens, ich bin wegen einer Wunschadoption hier.” sagte Miss Adens förmlich. “Hallo Sarah, du hast nicht ein bisschen verändert seit du Hogwarts verlassen hast.” sagte Minerva fröhlich und schüttelte Sarah die Hand. “Hallo Professor, es ist schön sie wieder zu sehen, ich wusste nicht, dass sie etwas damit zu tun haben.” “Nun ich habe damit nicht nur etwas damit zu tun, ich bin diejenige die jemanden adoptieren möchte.” “Was? Sie? Wer ist eigentlich der Glückliche, Tonks hat mir ja nichts erzählt?” fragte Miss Adens nun erstaunt. “Ich bin der Glückliche, ich freu mich sie kennen zu lernen Miss Adens.” sagte nun Harry und stand auf. Sarah bekam große Augen als sie sah wer dort vor ihr stand. “Es freut mich ebenfalls sie kennen zu lernen, Mister Potter.” Sie reichte ihm die Hand und der verkrampfte ungewollt leicht durch diese Berührung. Sarah sah ihre ehemalige Professorin fragend an, doch diese schüttelte nur den Kopf.
“So, dann wollen wir mal alles nötige klären.” sagte Miss Adens nun wieder ernst.
Sie setzten sich auf die Couch, Miss Adens holte eine kleine Phiole aus ihrer Tasche und reichte sie Harry und sagte: “Das ist leichtes Veritaserum. Damit können wir feststellen ob es wirklich ihre freie Entscheidung ist sich durch Minerva McGonagall adoptieren zu lassen.”
Harry nahm die Phiole und trank sie aus, danach fragte Sarah: “Ist es ihr eigener Wunsch Mister Potter sich von Minerva McGonagall adoptieren zu lassen?” “Ja, es ist mein eigener Wunsch.” antwortete Harry. “Gut, dann ist alles soweit geklärt, die Adoptionspapiere müssen nur noch ausgefüllt werden und dann ist die Adoption rechtskräftig.” erklärte die Ministeriumsangestellte. “Und wie lange wird das dauern?” fragte Minerva. “Ich werde die Papiere gleich ausfüllen und dann müssen sie nur noch vom Leiter der Aurorenzentrale diese unterschreiben damit es auch strafrechtlich keine Probleme mehr gibt.” “Das ist gut. Würdest du dann die Papiere noch heute zu Kingsley bringen? Wenn er dich wegen dieser Angelegenheit vertrösten sollte, dann sag ihm, dass ich dich schicke und er an den einen Sonntag im letzten Jahr denken soll.” erklärte Minerva, mit einem, für sie absolut untypischen, Grinsen. “Werde ich machen Professor. Es war schön sie wieder zu sehen. Sie werden dann eine Eule erhalten, wenn alles erledigt ist. Auf Wiedersehen Professor, Mister Potter.” verabschiedete Sarah und verschwand durch den Kamin.
Als sie weg war, setzte sich Harry wieder und schlief auch sofort ein, was ihm wieder besorgte Blicke von den beiden Frauen einbrachte. Sie deckten ihn zu und lieĂźen ihn diesmal auf der Couch schlafen.
Sie gingen in die Küche und tranken einen Tee. “Wir müssen etwas machen, so kann es nicht weiter gehen! Er wird immer schwächer, er schläft fast nur den ganzen Tag, er kann sich nicht mal drei Stunden auf den Beinen halten. Wir müssen herausfinden was noch passiert ist, es können nicht nur die Misshandlungen seiner Verwandten sein.” erklärte Tonks. “Du hast recht, es muss noch irgendetwas vorgefallen sein, sonst wäre er nicht so in sich gekehrt.” antwortete Minerva. “Ich finde wir sollten die Papiere vom Ministerium abwarten, danach gehen wir in Muggellondon einkaufen und dann werden wir eine Versammlung des Ordens einberufen und die Situation aufklären.”
“Und was ist mit seinen Sachen bei seinen Verwandten?” fragte Tonks. “Um die werden wir uns jetzt kümmern. Ich hinterlasse Harry eine Nachricht und dann machen wir uns auf in den Ligusterweg und zeigen ihn die Rache einer Mutter, wenn auch nur Adoptivmutter.” antwortete Minerva mit einer Stimme die Tonks erschaudern ließ. “Sie muss den Jungen wirklich lieben, wenn sie ich so für ihn einsetzt.” dachte Tonks sich.
So machten sie sich nach einem kurzen Blick auf Harry zu den Dursley auf.
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