
von Gordric Potter
Kapitel 5
Es war ein normales Grundstück im Ligusterweg doch heute sollte dort etwas sehr ungewöhnliches passieren.
Zwei Frauen in seltsamen Kleidern liefen den Ligusterweg entlang und blieben vor dem Haus mit der Nummer 4 stehen.
Die Jüngere von den Beiden klingelte und sofort waren von drinnen stampfende Schritte zu hören. Als auch schon die Tür aufgerissen wurde, schrie ein fetter Mann: “Was wollen Sie? Wir möchten mit ihrem Gesindel nichts mehr zu tun haben!” “Guten Tag Mister Dursley, wir sind hier um die Sachen von Harry Potter zu holen und um noch etwas zu erledigen.” sagte die Ältere. “Und wer sind sie, dass so einfach gleuben in mein Haus kommen zu können?” fragte Mr. Dursley wütend. “Ganz einfach du fette Sau, wir haben die Möglichkeiten dir zu zeigen, was man bei euch als Höllenqualen versteht. Also mach platz Dicker!” sprach nun Tonks, die ihm am liebsten den Hals umgedreht hätte. Vernon wich zurück, da er doch wusste das diese Leute nie zu Scherzen aufgelegt waren.
Minerva und Tonks gingen in den Flur und blickten sich angewidert um. “Wo sind die Sachen von Harry?” fragte Tonks gefährlich leise. “Pah, das sag ich ihnen doch nicht!” kam die patzige Antwort. “Ich will wissen wo seine Sachen sind sonst setzt es was!” wiederholte sie ihre Forderung mit etwas Nachdruck. “Sie können mir nicht drohen, da ich weiß, dass sie nicht in unserer Gegenwart zaubern dürfen, irgend so ein Gesetz.” antwortet der Dicke überlegen.
“Oh, da sind sie leider nicht ganz richtig informiert. Ich bin die Schulleiterin von Hogwarts und dies ist meine neue Verwandlungslehrerin, wir sind hier um uns um einen Schüler zu kümmern und dazu sind uns alle Mittel gestattet, auch Magie in Anwesenheit von Muggeln.” sagte Minerva, in einem fastbelanglosen Ton. Tonks brachte ihr nur einen verwunderten Blick entgegen, denn für sie war es neu als Verwandlungslehrerin bezeichnet sind, doch sie konnte nicht weiter darüber nachdenken, weil Minerva weiter sprach: “Also sagen sie uns wo die Sachen von Harry sind!” Vernon wurde nach ihrer Aussage über ihre Möglichkeiten ganz weis im Gesicht und konnten nur auf die Kellertür zeigen. “ACCIO HARRYS SACHEN!” rief dann Tonks. Sofort war ein poltern zu hören und ein Koffer und ein Käfig kamen aus der Tür geschossen, welche total durchgenässt waren. Aber auch aus der Tür unter der Treppe kam etwas geflogen. Verwundert fing Tonks das kleine Stück Pergament auf und las es. Als sie die Zeilen überflog, konnte Minerva sehen wie sich ihr Gesichtsausdruck verfinsterte, sie fragte sich was auf diesem Pergament stand, doch entschied sie sich dies nicht hier zuklären. “Ich danke ihnen für ihre Hilfsbereitschaft Mister Dursley, doch nun möchte ich noch etwas mit ihrer ganzen Familie besprechen.” sagte Minerva und wandte sich dem Wohnzimmer zu, wo sie Petunia und ihr Sohn verschanzt hatten.
Vernon stürzte auch gleich hinter ihr her und fragte mit, vor Wut, rotem Gesicht: “Was wollen sie den noch? Sie haben doch die Sachen von dieser Missgeburt und nun verlassen sie sofort mein Haus!” der ausdruck von dem Gesicht der Professorin für Verwandlung wurde unlesbar. “Wissen sie Mister Dursley, dass sie mich gerade in meinem Handeln bestärkt haben?” fragte sie mit einer Stimme die einem gewissen Zaubertranklehrer gute Konkurrenz machte. Die Dursleys sahen sie darauf hin nur entsetzt an, denn sie hob ihren Zauberstab und mit einer einzigen Bewegung war ihr auch so geliebter Sohn ihn sein Schwein verwandelt worden. Petunia schrie auf und klammerte sich an Vernon, welcher auch schon auf die Schuldige sich stürzen wollte, doch diese verwandelte ihn ebenfalls in ein Schwein. Mrs. Dursley schrie wieder auf und sank verzweifelt auf die Knie und starrte die Schulleiterin nur entsetzt an. “Seien sie froh, dass ich sie nicht auch noch verwandle, doch ihre Strafe ist es sich um diese fetten Schweine hier zu kümmern und ich bin überzeugt, dass Sie sie nicht weggeben, denn es sind ja ihr Mann und ihr ach so geliebter Sohn. Jetzt haben sie auch die Möglichkeit darüber nach zu denken was sie Harry alles angetan haben. Einen schönen Tag noch.” verabschiedete sich Minerva und verließ schnellen Schrittes das Haus.
Tonks beeilte sich die Sachen zu verkleinern und hinter Minerva hinterher zu kommen.
Sie apparierten auch gleich nach McGonagall Manor, dort lieĂźen sie sich einen starken Tee bringen und setzten sich wieder in die KĂĽche.
“Sag mal hattest du das geplant? Ich meine die Verwandlungen.” fragte Tonks interessiert. “Nein, hatte ich nicht aber diese fette Sau von Mann hat mich ja fast darum gebeten ihm etwas anzutun.” antwortete Minerva etwas gereizt. “Sag mal war das vorhin auch ernst gemeint, dass ich Verwandlungslehrerin sein soll?” “Ja, denn ich kann es als Schulleiterin nicht mehr machen und du bist dafür bestens geeignet, du hast so zu sagen ein angeborenes Talent dafür.” antwortete die Ältere mit einen Grinsen, auch Tonks musste darauf lächeln. “Aber was stand denn eigentlich auf dem Pergament was auf dem Schrank kam?” Sofort blickte Tonks finster und reichte ihr wortlos den Zettel, auf dem stand:
Hey Kumpel,
Ich hätte nichts dagegen wenn du kommen würdest, doch haben Hermine und ich uns entschlossen unsere Ferien allein im Fuchsbau zu verbringen, wir wollen unsere Beziehung festigen und so ungern ich es sage, aber ein fünftes Rad am Wagen würde nur stören.
Tut mir leid Kumpel
Dein Kumpel Ron
Als sie zu ende gelesen hatte, zerknüllte sie den Brief und schmiss ihn auf den Tisch. “Das darf doch nicht wahr sein! Was fällt denen ein? Wir müssen sofort mit Molly reden.” sagte Minerva aufgebracht. “Ich weis aber wir müssen uns erst um Harry kümmern, er muss wieder aus seinem “Haus” herauskommen und dazu müssen wir für ihn da sein und uns nicht mit seinen angeblichen Freunden rumplagen.” redete Tonks beruhigend auf sie ein. “Ja, ja ich weis aber ich möchte trotzdem wissen warum Molly nichts dagegen unternommen hat.”
Tonks wollte gerade antworten als eine Eule zum Fenster herein geflogen kam.
Minerva machte ihr den Brief ab und sah, dass er vom Ministerium war. Sie riss den Brief auf und fand als erstes ein Notiz von Kingsley vor:
Das ist Erpressung was du da mit mir machst! Aber keine Sorge ich habe alles unterschrieben und werde auch niemanden etwas sagen, solange es ihr nicht wollt.
Die Akte wurde auch gleich verschlossen und der Minister wird davon erst bei der Verhandlung erfahren.
Viel GlĂĽck euch beiden
Kinsley
Dann nahm sie die anderen Formulare vor und fand den entscheidenden Satz:
Mit sofortiger Wirkung ist Harry James Potter der Sohn von Minerva Athena McGonagall und trägt den Namen:
Harry James McGonagall Potter
Dieses Urteil kann nicht angefochten werden, da dies auf eigenen Wunsch des Adoptierten geschah.
Minerva sah mit tränenverschleierten Augen auf und strahlte Tonks an. Diese umarmte sie stürmisch und sagte: “Herzlichen Glückwunsch!”
“Was ist den hier los, hab ich irgendwas verpasst?” fragte Harry, der verschlafen in der Tür stand.
“Harry, es hat geklappt du bist mein Sohn. Harry McGonagall Potter.” sagte Minerva glücklich, denn nun konnte sie Harry ein besseres Leben bieten als er bisher hatte.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel