
von Gordric Potter
Kapitel 7
Als Ron am nächsten Morgen aufwachte und müde in die Küche des Fuchsbaus schlürfte, er wartete ihn bereits seine ganze Familie, außer Percy, und Hermine. “Was ist los?” fragte er verschlafen. “Oh Ron, schön, dass du auch schon da bist. Du hast uns zufälliger Weise nichts zu sagen, oder?” fragte seine Mutter, mit aalglatter Stimme. “Nein, wieso?” fragte er verwirrt. “Ach, ich habe gestern rein zufällig diesen Brief hier erhalten.” mit diesen Worten lass sie den Brief an Harry vor. Nachdem sie geendet hatte konnte man auf den Gesichtern der Weasleys zwei Emotionen ablesen: Verständnislosigkeit und Wut.
“Wieso hast du das gemacht?” fragte Hermine leise, die einfach nur fassungslos war. “Warum ich das gemacht habe? Es geht immer nur um Harry. Harry hier, Harry da. Immer wenn er hier ist kümmern sich alle nur um ihn und vergessen mich und stempeln mich zu einem Dienstboten ab. Auch du bist so Hermine, wenn du Harry siehst, vernachlässigst du mich und ich bin wieder nur der BESTE Freund vom GROßEN HARRY POTTER! Ich hatte es satt nur in seinem Schatten zu stehen und so hab ich ihm geschrieben, dass er nicht kommen kann und meine Ferien waren bisher die besten.” sagte Ron und wollte auf Hermine zu gehen, doch diese wich aus und sagte wütend: “Ron wenn das dein einziger Grund dafür ist, dass du auf Harry eifersüchtig bist, dann tut es mir leid aber dann müssen wir uns trennen, mit einem eifersüchtigen Freund möchte ich nichts zu tun haben.” “WAS! DAS GEHT NICHT! DU BIST MEINE FREUNDIN, DU GEHÖRST MIR UND DAS WIRD AUCH IMMER SO BLEIBEN! DU GEHÖRST MIR!” schrie Ron, der so rot wie eine Tomate war. Er hatte Luft geholt um weiter zu sprechen als es klatschte. “DU MIESES SCHWEIN! ICH BIN DOCH KEIN STÜCK HOLZ WAS MAN BESITZEN KANN! WENN ICH NUR DAS FÜR DICH BIN. DANN IST DIE TRENNUNG HIER MIT ENDGÜLTIG UND ICH WERDE DICH NIE WIEDER LIEBEN!” schrie Hermine zurück.
“Du billiges Flittchen! Du gehörst mir und das wird auch immer so bleiben, wenn nicht ich dich haben kann, dann niemand.” zischte er, sich die Wange haltend. Es klatschte ein weiteres Mal, doch diesmal kam die Ohrfeige nicht von Hermine sondern von Ginny. “HAST DU SIE NOCH ALLE? HERMINE KANN MACHEN WAS SIE WILL, ES IST MIR SOWIESO EIN RÄTSEL WIE SIE MIT DIR ZUSAMMEN SEIN KONNTE.” schrie Ginny ihren Bruder an. “Ach, du halt doch die Schnauze du Schlampe. Wer springt den hier, seit der Trennung vom großen Sankt Potter in allen Betten rum, ich oder DU?” fragte Ron mit einem triumphierenden Grinsen. “Du bist doch das Arschloch der Familie, ich habe wenigstens den Anstand und sage die Wahrheit und belüge nicht meine Familie und Freunde.
Ja Harry hat sich von mir getrennt, aber ich habe es überwunden und ich werde ihm auch nicht nachtragend sein, denn er hat seine Gründe, die du Weichhirn nie verstehen wirst.”
Ron holte aus um ihr eine zu verpassen, wurde aber von George und Fred zurückgehalten und eine sehr, sehr wütende Molly sagte: “Ronald Billius Weasley du verlässt sofort das Haus und wage es nie wieder hier her zu kommen. Du bist eine Schande für die Familie Weasley und ich spreche für alle wenn ich sage, dass dir alle Rechte und Güter der Familie abgesprochen werden und du ein verdammt mieses Schwein bist.” Daraufhin wurde sie von ihrem Sohn angestarrt. “Was? Du enterbst mich? Aber das geht nicht, ich bin doch dein Ron.” fragte er völlig perplex. “So leid es mir tut, ich habe eben einen Sohn verloren. Du musst nun die Konsequenzen deines Handelns tragen. Jetzt verlass sofort das Haus und ein schönes Leben noch.”
“NIEMALS!!! DU KANNST MICH NICHT RAUSWERFEN! ICH BLEIBE UND WENN DU WAS DAGEGEN HAST IST MIR DAS SCHEIß EGAL, ICH WEIß DOCH WO DAS ENDET: DER ACH SO GROßE HARRY POTTER NIMMT MEINEN PLATZ EIN. DOCH DAS LASS ICH NICHT ZU, ICH LASS MICH NICHT VON EINER …” weiter kam er jedoch nicht, er wurde von Ginny mit einem Federwichtfluch belegt und sie sah noch sehr zufrieden mit sich aus. “Gut gemacht Ginny!” lobte sie Fred.
So wie Ron dalag wurde er mit dem Fahrenden Ritter zu Percy geschickt, dem anderen Verräter der Familie, als der Schaffner Ron sah, blickte er sie fragend an, worauf Molly jedoch nur antwortete: “Nichtweiter beachten, behandeln sie ihn einfach wie einen Koffer, schadet ihm schon nicht.”, da er noch geschockt und gefesselt wurde.
Nachdem sie wieder ins Haus gegangen waren, brach Hermine zusammen. Sie sackte auf den Boden und fing haltlos an zu weinen. Molly nahm sie in den Arm und wiegte sie leicht hin und her. “Wieso ist er nur so eifersüchtig? Er hat alles zerstört, was wird Harry von mir denken? Oh nein, Harry! Ich kann ihm nie wieder unter die Augen treten, er wird mich hassen für das was Ron getan hat.” sagte sie und fing dann wieder an zu weinen. “Shhh, ist gut Hermine. Er wird es verstehen, wenn du ihm alles erklärst. Doch gib dir nicht selbst dafür die Schuld.” sagte Molly ruhig. “Ich glaube wir müssen sowieso mit Harry reden, ich bringe dich gleich zu ihm, damit ihr euch aussprechen könnt. “Nein, ich kann nicht, er wird mich hassen und mir nicht einmal die Chance geben mich zu verteidigen.” sagte Hermine verzweifelt. “Red keinen Quatsch Hermine, er wird dir glauben und eure Freundschaft wird weiter bestehen ohne, dass sich etwas ändern wird.” sagte Ginny, die wusste wie wichtig Hermine Harry ist, er war der erste der in ihr den Menschen Hermine erkannte und nicht das wandelnde Lexikon Granger.
“Du hast wahrscheinlich recht Ginny. Könnstet du mich zu Harry bringen, Molly” fragte Hermine. “Natürlich, ich glaube sogar, dass wir auch schon erwartet werden.”
So machten sich die Beiden auf den Weg zu Harry und Minerva.
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