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Fanfiction

Harry Potter und das Ende einer Suche - Kapitel 10

von Gordric Potter

Hey, da bin ich wieder!
Dies ist das erste Kapitel, was gebetat wurde.
ich richte hier nochmals einen riesen groĂźen Dank an Fidelia aus, die sich die MĂĽhe gemacht hat es zu lesen!

Nun viel SpaĂź bei der Gerichtsverhandlung!


Kapitel 10
Hermine blieb bei Harry und half ihm seine Kraftlosigkeit zu überwinden und Minerva half den beiden bei ihren Ferienhausaufgaben. Außerdem wiederholten sie den Stoff, den Harry nie richtig gelernt hatte. So verlief die Zeit bis zum 30. Juli ohne weitere Zwischenfälle.
Am Morgen machten sie sich auf in Ministerium für Zauberei, wo sie schon von Kingsley und Tonks erwartet wurden. “Was machen sie denn hier?” fragte Hermine. “Wir sind hier um sie in den Gerichtsaal zu begleiten, als Eskorte.” antwortete Kingsley förmlich, man konnte ihm jedoch ansehen das es ihm nicht viel ausmachte.
So wurde Harry von Kingsley wieder in den Gerichtssaal geführt, wo Harry schon im fünften Jahr seine Anhörung hatte. Erneut war der gesamte Zaubergamots vertreten, was Harry nicht weiter verwunderte.
Er setzte sich wieder auf den Kettenstuhl und sah den Minister unverhohlen an.
“Ah, Mister Potter es ist schön, das die es geschafft haben hier zu erscheinen.” sprach Scrimegeour mit schleimiger Stimme. “Nun, lassen sie uns anfangen. Als erstes die Formalitäten. Sind sie Harry James Potter?” “Nein.” antwortete Harry einfach, was den Minister aus dem Konzept brachte. “Wie sie sind nicht Harry James Potter? Jeder weiss wie sie aussehen und kennt sie, also müssen sie Potter sein.” sagte Scrimegeour aufgebracht. “Ich bin aber nicht Harry James Potter, oder nicht mehr. Ich bin Harry James McGonagall Potter.” rechtfertigte sich Harry mit einem Grinsen als er das Gesicht des Ministers sah. “WAS? WO HABEN SIE DEN ZWEITEN NACHNAMEN HER?” donnerte der Minister. “Ich wurde adoptiert, daher der zweite Name.” “Das kann nicht sein! Wieso weiss ich denn nichts von dieser Adoption? Ich muss jede unterzeichnen!” “Nicht ganz, Herr Minister. Im Falle einer Wunschadoption müssen sie nicht informiert werden, nur der Leiter der Aurorenzentrale, zur rechtlichen Absicherung” wurde er aufgeklärt. “KINGSLEY! Wieso wurde ich nicht über die Adoption informiert?” fragte der Minister an Kingsley gewandt. “Weil es der ausdrückliche Wunsch von Mister Potter war.” antwortete Kingsley.
“Das wird ein Nachspiel haben. Wie dem auch sei, sie sind hier, weil sie ohne Erlaubnis appariert sind. Dies sieht, da es ihre zweite Verwarnung ist, einen Ausschluss von Hogwarts vor. Was sagen sie dazu?” fragte Scrimegeour scheinheilig.
“Das ich absolut im Recht war zu apparieren.” “Wie meinen?” “Nun bei meinen Verwandten wurde ich wie ein Sklave behandelt und musste die widrigsten Arbeiten verrichten. Dies war nun nicht das Schlimmste, da ich dies seit meinem fünften Lebensjahr gewöhnt war. Doch dieses Jahr wurde es schlimmer. Ich musste den ganzen Tag schuften. Wenn ich etwas falsch machte, musste ich im Schrank unter der Treppe schlafen - wo ich sowieso lebte - und bekam nichts zu Essen. Mein Onkel hatte es sich außerdem zur Aufgabe gemacht, mir Gehorsam zu lehren. Er schlug mich bis ich fast ohnmächtig wurde und hat mich dann anschließend immer wieder vergewaltigt. Nach einer Weile entschloss ich mich zu fliehen und so apparierte ich in die Winkelgasse.” schloss Harry seine Rede.
Im nächsten Moment herrschte absolute Stille im Saal. Die Mitglieder des Gerichts mussten die Neuigkeiten die sie soeben erfahren hatten erst einmal verdauen. Der Held ihrer Gemeinschaft war misshandelt und vergewaltigt worden.
Nach einer Weile war ein Räuspern zu hören. Die Gesichter von Kingsley und Harry wurden schlagartig finster. “Ah, Miss Umbridge auch wieder hier? Wie haben sie sich denn diesmal eingeschleimt, mit dem Imperius oder dem Cruciatus?” fragte Harry kalt. “Ich habe ihn schon vor zwei Jahren gesagt, dass sie keine Lügen erzählen sollen Mr. Potter. Aber lassen wir das, es ist bei ihnen vergebene Liebesmüh. Meine Frage ist, gab es den keine anderen Möglichkeiten um von ihren Verwandten weg zu kommen?” fragte sei süffisant. “Nein! Da meine Sachen, inklusive Zauberstab, versteckt wurden und ich nicht an sie heran kam, hatte ich nicht die Möglichkeit den Fahrenden Ritter zu rufen. Ich habe zwar meinen Freunden geschrieben, dass sie mich abholen möchten, doch gab es leider ein Missverständnis und so hat auch dies nicht geklappt.” antwortete Harry erstaunlich ruhig. “Und wieso sind sie dann nicht zu der Squib Mrs. Figg gegangen, die in ihrer Straße wohnt?” fragte sie hinterhältig. “Weil Mrs. Figg zu dieser Zeit nicht zu Hause war, sie hatte sich das Bein gebrochen und musste in einem Muggelkrankenhaus behandelt werden.”
“Nun, es tut mir Leid was ihnen widerfahren ist, aber nichtsdestotrotz sind sie unerlaubt appariert. Ich mache ihnen einen Vorschlag: Entweder sie arbeiten mit dem Ministerium zusammen oder sie werden von Hogwarts verwiesen.” sagte Scrimegeour mit einem hinterhältigen Grinsen.
“Hohes Gericht und sehr geehrter Herr Minister,” ließ Harry sich nicht beirren, “ich möchte den Tatbestand noch einmal klar stellen. Durch meine Schilderung der Ereignisse sollte Ihnen eigentlich klar sein, dass diese Verhandlung eine Farce ist, denn es war eine Notapparation. Es gibt ein Gesetz, welches besagt, dass es Zauberern ohne Erlaubnis des Ministeriums möglich ist zu apparieren, wenn es sich um eine Notsituation handelt. Eine Misshandlung und Vergewaltigung von Minderjährigen fällt für mich unter diesen Begriff. Deswegen bitte ich das Hohe Gericht dies bei seiner Urteilswahl zu berücksichtigen. Danke sehr.” Nach seinem Abschlussplädoyer setzte sich Harry zurück auf den Kettenstuhl, von dem er während seiner Rede aufgestanden war.
Die Mitglieder des Zaubergamots sahen nachdenklich aus, während der Minister und Umbridge sich siegessicher anblickten. “Ich bitte nun um Handzeichen zu Verkündung des Urteils! Wer ist dafür, dass Mister Harry James McGonagall Potter unschuldig ist?” fragte Scrimegeour. Alle außer dem Minister und Umbridge hoben die Hände.
Scrimegeour ließ ein Knurren verlauten und sagte dann mit verzerrter Stimme: “Schön Potter, dann sind Sie freigesprochen. Lassen Sie sich aber nie wieder etwas zu Schulden kommen, sonst sind Sie dran.”
“Ihnen auch noch einen schönen Tag Herr Minister.” sagte Harry fröhlich und verließ mit Kingsley den Raum.
Vor dem Saal warteten schon Hermine, McGonagall und Tonks, sie waren die ganze Zeit nicht zur Ruhe gekommen. Als sich die Tür öffnete und Harry heraus kam, fragte Hermine sofort: “Und, was ist?” “Frei in allen Punkten.” antwortete Harry mit einem Lächeln.” “Jaaaaaaa!” schrie sie und nahm ihn in eine übermenschliche Umarmung. Auch die Übrigen atmeten erleichtert aus. “Herm. Luft. Bitte.” keuchte Harry. “Oh klar.” erwiderte Hermine beschämt und ließ ihn los. Nun wurde er jedoch von Minerva und Tonks umarmt.
“Ich bin froh, dass du nun doch noch auf Hogwarts bleiben kannst.” sagte Minerva und wischte sich eine Träne weg.
“Kommt, lasst uns gehen, dass muss gefeiert werden.” meinte Tonks und so machten sie sich noch einen schönen Tag in der Winkelgasse bevor sie nach Hause gingen.


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis