
von Gordric Potter
Kapitel 13
Harry wachte am nächsten Morgen auf, als er sich umdrehen wollte und er unbeschreibliche Schmerzen hatte. “Was ist das den jetzt? Mir tut ja jeder Muskel weh!” dachte er sich. Dann fiel ihm der Trank ein und stöhnte: “Na warte Tonks dafür wirst du noch bezahlen!”
Er schleppte sich ins Bad und stellte sich vor den Spiegel. Er stellte fest, dass er mehr Muskeln hatte, nicht wie ein Bodybuilder aber auch nicht zu wenige genau die richtige “Menge”. Er war auch etwas gewachsen und war jetzt etwa 1,90m groß. Er duschte und nahm sich seine Kleider, welcher er auf seine passende Größe brachte.
Dann machte er sich auf den Weg in die Küche, dort saßen schon Tonks, Minerva und Hermine. Sie unterhielten sich über das neue Schuljahr. Harry wollte die Chance nutzen und es Tonks heimzahlen. Er schlich sich leise an die Küchentür und nahm seinen Zauberstab. Diesen schwing er kurz und Tonks fing mit Minerva an zu tanzen und eine schöner Tango erklang.
Minerva war so überrascht, dass sie nicht anders konnte und sich mitreißen ließ. Doch leider konnte Tonks überhaupt nicht tanzen und so stolperte sie ständig über ihre Beine, ihr gequälter Gesichtsausdruck war göttlich. Die einzige Person die was zu lachen hatte, war Hermine. Sie saß auf ihrem Stuhl und hielt sich den Bauch.
Dann betrat Harry die Küche und fragte vollkommen ernst: “Hab ich irgendetwas verpasst oder warum tanzen die beiden hier?” “Oh Harry, ich weis auch nicht warum sie tanzen, Tonks hat einfach angefangen.” sagte Hermine mit einiger Mühe.
Minerva und Tonks tanzten noch etwas und dann war die Musik vorbei. Sie setzten sich beide und Tonks sagte: “Oh man mir tut alles weh!” “Geschieht dir recht, NYMPHADORA!” grinste Harry.
“Du soll… HARRY wie siehst du den aus!?” rief Tonks auf einmal auf und alle sahen ihn daraufhin an. Tonks stolz, Minerva etwas skeptisch aber zufrieden das der Trank nicht ausgeartet war und Hermine. Ja Hermine sah aus wie ein Fisch an Land, sie öffnete und schloss den Mund ohne etwas zu sagen. “Hermine wie findest du es?” fragte Harry unsicher. “WOW! Du siehst einfach klasse aus!” stieß sie hervor. “Danke.” sagte Harry und wurde leicht rot.
“So wie meintest du das vorhin, es geschieht mir recht?” fragte nun Tonks. “Na ganz einfach, ich bin heute früh aufgewacht und mir tat jeder Muskel weh, deswegen hab ich mir gedacht wie du mir so ich dir.” antwortete Harry grinsend.
“Du warst das? Wegen dir durfte ich mit Tonks tanzen?” fragte Minerva ungläubig. “Ja, ich hab mir fast gedacht, dass Tonks nicht tanzen kann und deswegen wollte ich es ihr heimzahlen wegen dem Trank. Ich muss aber sagen, dass du ausgezeichnet tanzen kannst, Mum.” sagte Harry. “Dann wird es endlich Zeit, dass du auch tanzen lernst, mein Sohn.” sagte Minerva mit einem hinterhältigen Grinsen. “Gerne doch, so blamier ich wenigstens nicht mehr.” antwortete ihr Sohn zu aller Überraschung.
So machten sie sich ans FrĂĽhstĂĽck und unterhielten sich ĂĽber Harrys neues aussehen. Sie waren gerade fertig, als zwei Eulen in die KĂĽche kamen, es waren die Hogwartseulen. Hermine und Harry machten die Briefe ab und lassen:
Sehr geehrter Mister Potter,
Bitte beachten sie, dass das neue Schuljahr am ersten September beginnt. Der Hogwarts-Express fährt am Bahnhof King`s Cross ab, elf Uhr, Gleis 9 ¾.
Ich gratuliere ihnen auch zu der Wahl des Schulsprechers.
Mit freundlichen GrĂĽĂźen
Filius Flitwick
Stellvertretener Schulleiter.
“Professor Flitwick ist stellvertretender Schulleiter geworden?” fragte Hermine. “Ja, er wurde unter den Hauslehrern gewählt.” sagte Minerva.
“Wir sollten dann heute noch mal in die Winkelgasse um unsere Schulsachen zu holen.” sagte Harry, der seine Bücherliste studierte. “Dann fragen wir die Weasleys und gehen mit ihnen einkaufen.” sagte Minerva.
So waren sie zwei Stunden später in der Winkelgasse und begaben sich zur Bank.
In der Eingangshalle, wurde Harry sofort begrüßt: “Lord Potter, es ist mir eine Ehre sie wieder zu sehen. Was kann ich für sie tun?” fragte Grando. “Guten Tag Mister Grando, sie könnten mich in meine Verließe bringen und nennen sie mich bitte nur Harry, bei dem Lord und Sir komm ich mir so alt vor.” antwortete Harry verlegen. “Sehr gerne Harry.” antwortete Grando.
Als sie unten in den Verließen waren, wandte sich Harry an den Kobold: “Kann ich ein Verließ für die Familie Weasley anlegen und ihnen einen bestimmten Betrag überschreiben? Dann bräuchte ich auch noch einen Beutel der etwa 10000 Galleonen fast, man ihm aber nicht das Gewicht anmerkt.”
“Das ist alles kein Problem.” sagte der Kobold und schnippt mit den Fingern. “Hier ist der Beutel, er kann bis zu einer Million enthalten und er ist leicht gezaubert, wenn sie denn Zauber entfernen erhält er sein Ursprungsgewicht. Mit den Formularen, die ich hier habe können sie das Verließ eröffnen, sie müssen nur noch das Anfangskapital eintragen.” “Sehr gut! Das Anfangskapital soll 5 Millionen betragen und den Schlüssel legen sie bitte mit in den Beutel, damit es eine Überraschung wird.” sagte Harry. So veranlasste Grando alles und brachte ihn dann wieder nach oben.
In der Halle hatten alle auf ihn gewartet. Harry drückte Arthur den Beutel in die Hand. “Harry was ist das? Das können wir nicht an nehmen!” protestierte Arthur. “Das ist nicht viel, nur soviel, dass es für einen Einkauf in der Winkelgasse reicht, ohne das ihr alles aus zweiter Hand kaufen müsst. Außerdem gehöre ich zur Familie.” sagte Harry gelassen. Dann machten sie sich auf den Weg in die Gasse. Arthur war gerade unten an der Treppe angekommen als er zu Boden ging. “Arthur! Was hast du?” schrie sofort Molly, auch die anderen sahen ihn besorgt an. Doch Arthur griff in seine Tasche und zog den Geldbeutel, von dem Harry eben den Zauber gelöst hatte, heraus und öffnete ihn. “Harry wie viel ist das?” fragte er sofort. “Arthur was ist den?” fragte Molly. “In dem Beutel hier, sind etwa 10000 Galleonen und ein Verließschlüssel.” sagte das Familienoberhaupt der Weasleys und sah Harry an. “Ja das stimmt. Ich war so frei und habe euch ein neues Verließ anlegen lassen und im Beutel sind wirklich 10000 Galleonen.” sagte Harry ruhig. “Ein neues Verließ? Wieso?” fragte Molly verwirrt. “Weil euer altes zu klein für das neue Kapital war.” “Neues Kapital? Wie viel hast in das neue Verließ legen lassen?” fragte Arthur unsicher. “5 Millionen Galleonen zu sehr guten Zinsen.” “WAS? Harry das können wir nicht annehmen, dass ist viel zu viel!” ereiferte sich Molly. “Ihr werdet es annehmen, ihr wart für mich die erste Familie die ich je hatte und jetzt bin ich auch offiziell ein Mitglied dieser Familie. Auch wenn ihr sagt, ihr benötigt dieses Geld nicht, es schadet nie etwas Geld zu haben, kauft euch einmal ordentliche Kleider und lasst meinte wegen den Fuchsbau renovieren, aber ich werde dieses Geld nicht wieder zurück nehmen.” rechtfertigte sich Harry. Auf die anderen wirkte die Ansprache sehr ernst, so widersprachen die Weasleys nicht und Molly nahm in eine schraubstockartige Umarmung. Fred und George schlugen ihm auf die Schultern, Arthur, Bill und Charlie gaben ihm die Hand und Ginny gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Nachdem alles geklärt war machten sie sich auf zum shoppen, was die Weasleys zum ersten Mal genossen, da sie nicht allzu sehr auf das Geld achten mussten. So kauften sie die Schulsachen und jeder sich etwas neues zum anziehen.
Als sie alles hatten, setzten sie sich in ein Café und ließen den Einkauf ausklingen. Doch Harry entschuldigte sich kurz, weil er noch etwas zu erledigen hätten.
“Was hat er nun schon wieder vor?” fragte Molly und sah ihm hinter her. “Ich weiß es nicht, er ist in solchen Sachen sehr verschlossen, doch du siehst ja was dabei heraus kommt.” antwortete ihr Minerva und zeigte auf die Einkäufe. “Ja sehe ich, er hat so viel Geld, doch nimmt er nichts für sich, er gibt es nur den anderen. Das kann doch nicht gut sein.” sagte Molly besorgt. “Es macht ihm nichts aus. Er kann einfach nicht anders.” sagte Hermine ruhig und sah dabei auf ihre Hände.” “Wie meinst du das, meine Liebe?” “Das liegt an der so genannten Erziehung der Dursleys, sie sagten ihm immer, dass er nicht wert sei und ihn niemand liebt. Er hatte auch nie etwas eigenes, deswegen kann er mit diesem Reichtum nichts anfangen, zumindest für sich selbst. Er will dieses Geld nicht haben, denn es erinnert ihn immer daran woher es stammt, er möchte lieber seine Eltern, seinen Paten und Dumbledore wieder haben als dieses ganze Geld, deswegen gibt er es auch aus, doch nicht einfach so, wie ihr seht macht es mit Bedacht. Er gab euch das Geld, weil ihr ihm das Gefühl von Geborgenheit gegeben habt und er euch nie danken konnte und nachdem ihr auch noch Ron verloren habt, gibt er sich wieder die Schuld daran, weil Ron eifersüchtig auf ihn war. So hat es auch keinen Sinn es ihm auszureden, es liegt einfach in seiner Mentalität, er wird es nie ablegen können.” erklärte Hermine bedrückt. Die übrigen sahen sie ebenfalls bedrückt an, doch konnten sie nicht reagieren da Harry zurückkam. “Was hast du da?” fragte Ginny. Harry hatte nämlich zwei Käfige in der Hand. “Das sind eine Waldohreule und ein Uhu.” “Und was willst du damit?” “Ich habe mir gedacht ich tue Errol einen Gefallen. Dies sind eure neuen Familieneulen und so kann Errol sein Gnadenbrot bekommen und braucht sich nicht mit den Paketen abplagen.” erklärte Harry und stellte de beiden Eulen auf den Tisch. “Und wieso hast du zwei Eulen gekauft?” fragte Fred nun. “Weil es bei einer so großen Familie vorkommen kann, dass es zwei weit von einander entfernte Ziele gibt, deswegen zwei.” seine Stimme duldete auch keinen Widerspruch.
Die Weasleys dankten ihm und versprachen Errol noch ein schönes Leben zu ermöglichen.
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