
von MissMalfoy_84
@Miss Voldemort:
Der Lord liebte einst ihre Mutter. Er befahl im damals, nach seiner Abreise sich gut um sie zu kümmern. Da Augustus tot ist, kann man ihr nicht mehr beweisen wer nun ihr wirklicher Vater ist. Er will damit eigentlich nur vermeiden, dass sie ihn zu sehr hasst und sich dadurch wohlmöglich ncoh der anderen Seite anschlißet. Denn Todesserkinder werden nun mal auch Todesser.
Und nun, für die armte verwirrte Miss voldemort und dem teuren Ephraim ein weiteres Kapitel. Ich wünsche euch viel Spaß.*gg*
Ihr Vater…ein Monster…dieser Gedanke kam ihr immer wieder. Wieso tat er das?
Es war Mitten in der Nacht. Keeliha saß auf ihrem Bett und konnte nicht schlafen. Im Haus war es ruhig, alles schlief.
„Ich muss hier raus! Mir wird's zuviel!“, fasst sie den Entschluss. Sie stand auf, zog sich was warmes an und ging ganz leise die Treppe runter. Judy hatte ihr jeden Tag ein wenig Geld dagelassen, damit sich, wenn sie unterwegs war eine Kaffee kaufen konnte oder ähnliches. Sie packte es ein und schloss leise die Tür auf und ebenso leise schloss sie sie auch wieder. Es war schon sehr kühl geworden nachts, das schon Mitte Oktober war.
Sie ging ein Stück die Straße entlang und bog dann in eine Seitengasse, dort verschwand sie und tauchte in der dunklen Ecke an der Themse wieder auf. Hier war es ruhig, außer ein paar Obdachloser war hier niemand. Sie setzte sich auf ihre geliebte Bank und starrte auf das Wasser, in welchem sich der Mond spiegelte. Dann plötzlich hörte sie vom anderen Ufer her Schreie. Funken stoben auf. Sie schreckte hoch und griff instinktiv nach ihrem Zauberstab. Sie verschwand in der Dunkelheit und tauchte am anderen Ufer wieder auf. Hier war etwas waldiger und die Bäumen ließen das Mondlicht nicht richtig durch. Doch sie erkannte wie sich ein Gruppe von Personen duellierten. Sie versuchte sich hinter einem Gebüsch zu verstecken.
„Du bist der Verräter! Ich wusste es schon immer und du hast auch Rookwood auf dem Gewissen!“, schrie ein Mann und Funken stoben auf.
„Ach ja? Beweise mir das erst mal!“, höhnte ein anderer Mann und feuerte einen Fluch ab. Dieser verfehlte den ersten nur knapp.
„Du kriegst noch deine gerechte Strafe!“, schrie der erste und verschwand mit einem lauten Knall.
Der andere Mann verharrte noch einen kurzen Augenblick und sah sich um. Um ihn herum befand sich eine Gruppe Maskierter, die nun anfingen zu reden. Sie verstand nicht was sie sagten. Eine innere Stimme sagte ihr, das es Zeit ist zu gehen. Leise schlich sie davon, gänzlich unbemerkt von den anderen.
Die apparierte zurück in die Seitenstraße unweit von dem Haus ihrer Eltern.
„Was war denn das gerade? Rookwood…wer ist Rookwood?“, fragte sie sich selbst. Sie hatte mal was in einer Zeitung über einen Augustus Rookwood gelesen. Er war angeblich ein Todesser, der aus Askaban geflohen war.
In letzter Zeit sind ziemlich viele merkwürdige Dinge passiert, sagte sie zu sich selbst und schüttelte ihre Kopf, ganz so als wolle sie versuchen die Gedanken in ihrem Kopf los zu werden.
Sie zog sich um und schlüpfte in ihren Pyjama. So sollte der Abend eigentlich nicht verlaufen sagte sie sich, als sie auf ihrem Bett saß und eine Zigarette rauchte.
Lucius Malfoy war aufgebracht! Er eilte zurück zu seinem Herrn und Meister, um ihn von der Neuigkeit zu berichten, doch soweit kam er nicht, denn jemand stellte sich ihm in den Weg.
„Ein Wort und deine Familie stirbt!“, zischte jemand aus einer dunklen Ecke.
Er sagte nichts, aber seine Blicke sprachen Bände. In ihm kroch die Wut auf, doch er musste die Füße still halten…NOCH! Er nickte nur und ging dann unbeirrt seinen Weg weiter.
Der dunkle Lord wirkte in letzter Zeit sehr nachdenklich. Warum zerbrach er sich den kopf so über Keelihas Mutter? Was war der Grund? Lucius wollte auf keinen Fall so vermessen sein und ihn dies bezüglich fragen! Wer weis was er mit ihm machen würde.
Die Todesser versammelten sich in Saal des Lords, doch einer fehlte.
Der Morgen brach an und Keeliha schreckte aus ihrem Traum hoch. Sie hatte schlecht geträumt und sah immer wieder ihren Vater. Sie zog sich an und machte sich ohne Frühstück, nur mit ihrem Zeichenzeug bewappnet auf den Weg zur Themse.
Dort angekommen stellte sie zu ihrer Verwunderung fest, das schon jemand auf ihrer Bank saß. Vor schreck fiel ihr das Zeichenzeug aus der Hand. Braune Haare, grünen Augen, etwas gealtert allerdings, aber immer noch die gleichen Gesichtszüge…Zögerlich ging sie auf die Bank zu und bliebt vor dem Mann stehen der nun zu ihr hoch sah.
Nein, das konnte nicht wahr sein!
„Tom Riddle?“, presste sie hervor.
„Keeliha?“, fragte der Mann zurück.
Sie konnte es nicht glauben! Das saß er! Direkt vor ihr! Ihr Vater, als wäre es das normalste auf der Welt. Sie wusste nicht, ob sie sich jetzt freuen sollte oder ihm eine runterhauen sollte.
„Sind Sie…sind Sie Voldemort?“, fragte sie leise und es klang irgendwie bescheuert.
Der Mann stutze und sah sich lächelnd an.
„Nein, das bin ich nicht. Ich heiße nur einfach wie er einst hieß.“, sagte eine sanfte Stimme als Antwort.
Keeliha wusste nicht mehr was sie glauben sollte. Also war Voldemort doch nicht ihr Vater. Es war nur ein ganz normaler Mensch, ihr Vater.
„Setz dich doch.“, er deutete auf den Platz neben sich.
„Nein! Glauben Sie allen Ernstes, dass ich nach 18 Jahren, nach allem was gewesen war über alles so mir nichts dir nichts hinweg sehen kann? Vergessen Sies!“, sagte sie garstig und wandte sich zum gehen um.
„Keeliha! Warte doch! Ich muss dir einiges erklären!“
„Kein Interesse! Lassen Sie mich einfach in Ruhe.“
Er war aufgestanden und ihr nachgelaufen.
„Keeliha, deine Mutter wollte das du mich findest. Erfülle ihr wenigstens den letzten Wunsch, mir einmal zu zuhören.“
Sie bliebt stehen…es stimmte was er sagte…ihre Mutter hatte es sich so gewünscht gehabt.
Sie atmete tief an und wandte sich dann.
„Gut, ein Gespräch. Danach entscheide ICH ob ich mit Ihnen noch was zu tun haben will oder nicht!“, sagte sie kühl.
Er geleitete sie zur Bank und sie setzten sich.
Ihr brannten so viele ragen auf der Seele, am liebsten hätte sie auf alle gleichzeitig eine Antwort.
„Also, warum sind Sie damals so plötzlich verschwunden?“, war ihre erste Frage.
Er hatte so was geahnt und seine Antwort ließ auch nicht lange auf sich warten: „Ich hatte ein Angebot bekommen, in Amerika zu arbeiten. Glaube mir, ich wollte deine Mutter mitnehmen, doch Du warst gerade mal 2 Jahre alt.“ Er zeigte ihr den Ehering, den er zusammen mit ihrer Mutter hatte. 20.10.1980 stand in der Gravur.
„Warum? Warum sind Sie nicht wiedergekommen?“, war ihre nächste Frage.
„Ich konnte nicht. Wie ich dir ja schon sagte, ein anderer Mann, der auch meinen Namen trug wurde zu Voldemort. Ich wurde in Amerika festgehalten, weil man dort dachte, ich sei dieser Voldemort. Erst als er seine Macht verlor konnte ich unbeschadet ausreisen. Ich ging zurück nach England und lebte versteckt, da ich immer die Angst hatte, die Todesser finden mich und töten mich und das nur wegen der Namengleichheit.“, erklärte er ihr.
Sie sah ihn an…und stellte ihr nächste Frage: „Sind Sie ein Todesser?“
Er sah sie geschockt an.
„Kind, wie kommst du darauf?“
„Nun, als ich meine Mutter beerdigte waren Todesser auf dem Friedhof anwesend, die mir alle versicherten, das sie meinen Vater kennen.“, sagte sie spitz und wartete seine Reaktion ab.
Ihm wurde unwohl und der Schweiß stand auf seiner Stirn.
„Ich versichere dir, ich bin kein Todesser. Das war vielleicht nur ein Hinterhalt oder etwas Ähnliches. Aber ich bin kein Todesser.“, versicherte er ihr und sah sie eindringlich an.
Sie rutschte ein Stück von ihm weg. Irgendwas stimmte hier nicht…
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel