
von MissMalfoy_84
Vielen vielen dank an meine Kommischreiber!
Und nun weiter im Text! *gg*
Viel SpaĂź und liebe GrĂĽĂźe, eure Miss Malfoy
„Keeliha, so glaube mir doch, ich bin dein Vater und ich bin kein Todesser.“, versicherte ihr der Mann, der neben ihr saß. Sie war nun fast bis zum Rand der Bank gerutscht.
„Nein, das kann ich Ihnen nicht glauben. So plötzlich tauchen Sie hier auf! Da stimmt doch irgendwas nicht!“, widersprach sie ihm und stand auf.
Tom wurde langsam wütend und überlegte krampfhaft, wie er Keeliha überzeugen konnte, als plötzlich jemand neben Keeliha apparierte, der kein geringerer war als Lucius Malfoy.
„Keeliha, ich habe dich die ganze Zeit gesucht!“, sagte er hastig und sah Tom an und sein Atem stockte, doch dann fing er sich wieder.
„Verräter.“, zischte er kaum hörbar.
„Keeliha, du musst mit mir kommen. Deine Mutter hatte einen Unfall. Ich war gerade bei ihr, da ich dich gesucht habe.“, log er. Keeliha sah ihn erschrocken an.
„Ja, natürlich.“, stammelte sie und ging zu Malfoy.
Er sah Tom noch einmal an und verschwand dann mit Keeliha.
„Verdammter Mist!“, knurrte Tom und verschwand dann ebenfalls.
Angekommen vor dem Haus von Keelihas Familie wandte sie sich an Lucius, der sich nervös umsah.
„Was ist denn passiert Mr. Malfoy?“, fragte sie verstört und wollte auf die Tür zurennen.
„Keeliha warte! Es gab keinen Unfall. Das war nur ein Vorwand um dich von dort weg zu kriegen. Ich habe nach dir gesucht, weil du in Gefahr bist. Der Mann, der sich als dein Vater ausgibt, ist nicht dein Vater!“, das schlug ein wie eine Bombe.
„Was?“, keuchte sie.
„Hier draußen ist es zu unsicher, können wir bitte reingehen, dann erkläre ich dir alles.“, sagte Lucius ruhig und seine Augen ruhten auf Keeliha.
Sie zitterte am ganzen Körper, ging dann aber zur Tür und schloss auf. Niemand war zuhause, so konnten sie in Ruhe reden.
„Mr. Malfoy, was läuft hier? Was wird hier gespielt?“, fragte sie ihn, immer noch zitternd, während sie sich auf einen Stuhl in der Küche setzte.
„Dein Vater ist nicht Tom Riddle. Dein richtiger Vater ist Augustus Rookwood, welcher aber getötet wurde. Der Mann, der sich eben als dein Vater ausgeben hatte, ist ein abtrünniger Todesser, wie ich annehme.“, erklärte er ihr.
„Wie Sie annehmen? Und was sollte dann das mit dem Medaillon? Ich habe doch die Gedanken gesehen! Tom Riddle war mit meiner Mutter verheiratet!“, widersprach sie ihm.
Lucius sah sie verständnislos an.
„Was? Aber das kann nicht sein.“, murmelte er.
„Was kann nicht sein?“, harkte sie nach.
Er holte tief Luft und fing dann seine AusfĂĽhrung an.
„Vor fast 20 Jahren hatte ein Mann namens Tom Vorlost Riddle oder heute bekannt als Voldemort ein Verhältnis mit deiner Mutter, aber er verlies sie knapp ein Jahr danach, denn seine damaligen Arbeitgeber „Borgin & Burkes“ schickten ihn nach Amerika. Er befahl damals einem seiner Anhänger um genau zu sein Augustus Rookwood auf deine Mutter auf zupassen. Er hätte nie ahnen können, das die beiden jemals ein Kind bekommen, dieses Kind bist du. Deshalb wollte ich dich damals auf dem Friedhof mitnehmen, damit du ihn endlich kennen lernst. Er konnte nicht mehr zu deiner Mutter kommen, da Krieg ausgebrochen war und es hätte nur euer Leben gefährdet. Nun aber wurde er getötet und deshalb muss ich dir jetzt die Wahrheit über deinen Vater erzählen. Die Phiole die ich dir geben wollte enthielt Gedanken an deine Mutter, aber du hast damals so fest die Tür zugeschlagen, das sie in meiner Hand zerbrach . Alles was ich dir jetzt noch sagen kann ist, das dein Vater dich sehr geliebt hat und deine Mutter auch.“
Keeliha schüttelte unablässlich den Kopf und murmelte immer ganz leise „nein“.
Tränen traten ihr in die Augen.
„Aber warum dann die anderen Gedanken?“, fragte sie mit heiserer Stimme.
„Das kann ich dir nicht sagen. Ich kann mir nur vorstellen, das jemand das Medaillon manipuliert hat und das diese Person die gleiche ist, wie der Verräter unter den Todessern, nur nachweisen kann ich es ihm nicht.“, Lucius schaute müde zu Boden.
„Sie wollen sagen, jemand will Voldemort verraten?“, fragte sie ungläubig.
„So scheint es, ja.“, gab er zu und ihm war mehr als unwohl bei dem Gedanken daran, wie er das seinem Meister klar machen könnte.
„Wie weit seit ihr mit eurer Suche?“
„Drei haben wir schon, den Becher von der Hufflepuff, Slytherins Medaillon und den Ring, den der alte Dummkopf Dumbeldore damals gefunden hatte.“
„Gut, bleiben nur noch 4. Findet sie!“, befahl ein vermummter Mann. Nur das Weiß seiner Zähne war zu sehen, als er grinsend in dem dunklen Raum stand.
Lucius redete eindringlich auf Keeliha ein und versuchte ihr klar zu machen, das sie in Gefahr ist.
„Warum hat aber jemand so ein großes Interesse an mir?“, fragte sie Lucius zum Ende ihrer Unterhaltung.
„Das werde ich noch herausfinden. Irgendwas stimmt an der ganzen Geschichte nicht.“, sprach er geistesabwesend und öffnete die Tür und wandte sich zum gehen.
„Sei auf der Huth und vertraue niemanden!“, sagte er zum Abschluss, sie nickte nur.
Vor der Haustür blieb Lucius stehen, es war schon dunkel geworden und zog seinen Zauberstab. Er murmelte ein paar unverständlich Wörter, machte ein paar Bewegungen mit seinem Zauberstab und sah sie ganz zufrieden an.
„Nun bist du wenigstens ein bisschen geschützt. Ich habe eine Appariersperre auf das Haus gelegt. Das wird ein wenig Schutz bieten, aber sei dennoch sehr vorsichtig!“, ermahnte er sie nochmals.
„Danke Mr. Malfoy.“, sie lächelte ihn an und dann verschwand er auch schon.
Sie schloss die TĂĽr und sperrte von innen ab.
Ihr Kopf war ein einziges Chaos von Gedanken und immer wieder die selbe Frage: „Wer ist nun wirklich mein Vater?“
Sie ging in die KĂĽche um sich eine Tee zu kochen, denn langsam wurde es kalt in London, dann ding die HaustĂĽr auf.
„Schwesterchen ich bin's!“, rief Eddie aus dem Flur und warf seine Schultasche achtlos in die Ecke. Er ging in die Küche, drückte seiner Schwester einen Kuss auf die Wange und nahm sich ebenfalls eine Tasse aus dem Schrank um sich auch einen Tee zu machen.
„Ganz schön kalt, was?“
„Wem sagst du das, es wird wohl doch langsam Winter.“
Sie verfiel mit ihm in einen Smalltalk um auf andere Gedanken zu kommen, doch Lucius Warnung hatte sich bei ihr im Kopf festgesetzt.
Lucius eilte zurück zu seinem Meister, doch nur eine Hand voll von Todessern war gegenwärtig, was ihn stutzig machte.
Crouch, Snape, Crabe und McNair waren da, wo der Rest war wusste er nicht.
Der dunkle Lord war ebenfalls nicht anwesend, was ihn noch mehr verwunderte.
Die Zeit verging und nacheinander trudelte auch der Rest der Familie ein. Keeliha war erst beruhigt, als alle zuhause waren und die TĂĽr fest von innen verschlossen war.
„Wir haben in zwei Wochen eine Schulaufführung und die Schulleitung hat uns gebeten, dort ein Konzert zu geben.“, sagte Bonnie fast unverständlich zwischen zwei Bissen beim Abendessen.
„Schatz, wie wär's wenn du erst mal aufkaust und runterschluckst bevor du weiterredest, mh?“, meinte Judy lächeln.
„Und die glauben wirklich, das Metall dafür das Richtige ist?“, fragte Thor ungläubig.
„Anscheinend ja, sonst hätten sie mich ja wohl nicht gefragt!“, giftete Bonnie zurück.
„Man, musst ja nicht gleich so gereizt sein!“, keifte Thor zurück.
„Was ist denn heute mit euch los?“, fragte Keeliha verwundert ihre Geschwister.
„Ach, dieser eine Typ aus meiner Klassen hat mich heute so blöd angemacht. Kannst du ihn nicht mal verhexen?“, fragte Bonnie grinsend und war immer noch stinkig.
„Klar, soll ich ihn foltern? Ihn schweben lassen? Ihn Bohnenranken aus den Ohren wachsen lassen?“, feixte Keeliha.
„Wie wär's mit töten?“, war Bonnies Antwort.
Keeliha sah sie grinsend an.
„Meine Liebe, dafür musst du dich an Voldemort wenden. Der macht so was beruflich.“, versuchte sie ernst zu bleiben, fing dann aber doch das Lachen an.
Judy und Bono sahen nur kopfschĂĽttelnd auf ihre vier Kinder, mussten aber dennoch sich ein Lachen verkneifen.
Sie unterhielten sich noch eine Zeit, bis sie runter in den Musikkeller gingen um zu proben.
Was auch immer Keeliha dazu trieb, sie nahm ihm Gitarre und begann „Metall Heart“ von Dimmu Borgir zu spielen.
It is 1999
The human race has to face it
They are confronted with the truth
It's secret--mysterious
A surgeon said it in the news
The human race is dying
But the result is no disease
Searching for you
Metal heart--metal heart
They found it everywhere
Metal heart--metal heart
Lifeless piece of steel
The scaring fact was even told
Total confusion
They found the same nightmare
Heartbeats--time bombs
Metal heart--metal heart
they're dying
Metal heart--metal heart
they die
Metal heart--metal heart
They found it everywhere
Metal heart--metal heart
Lifeless piece of steel
Metal heart--metal heart
they're dying
Metal heart--metal heart
Sie wusste in dem Moment noch gar nicht, wie recht sie mit diesem Lied hatte.
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